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Integration braucht Partnerschaft

Integration braucht PartnerschaftIntegration fördern, Zusammenleben gestalten

Menschen, die neu in unser Land kommen, treffen bei uns auf Strukturen, die ihnen unbekannt sind. Sie brauchen während ihres Integrationsprozesses parallel zu den Sprachkursen ergänzende Angebote wie Beratung, Begleitung und Einführung, die ihnen Orientierung bieten. Die am Projekt beteiligten Kreise und Städte unterstützen diesen Prozess und begleiten die Integration von Neu-Zuwanderinnen und Neu-Zuwanderern von Anfang an. Viele der bereits hier ansässigen Migrantinnen und Migranten brauchen eine solche Unterstützung ebenfalls. Ziel ist es, ihnen allen die Aufnahme und damit die Teilhabe in dieser Gesellschaft zu erleichtern.
Partnerschaft für Integration

Mit dem Modellprojekt "Integration braucht Partnerschaft" soll ein Netzwerk für die Begleitung und Unterstützung von neu zugewanderten und bereits hier ansässigen Migrantinnen und Migranten aufgebaut werden. Diesem Netzwerk gehören einheimische ehrenamtliche Personen sowie muttersprachliche Ansprechpartnerinnen und -partner an.

Sie haben Zeit? Sie möchten sich sozial engagieren? Sie sind neugierig auf den Kontakt zu Menschen aus anderen Herkunftsländern? Sie finden das harmonische Zusammenleben aller Menschen in Ihrer Kommune wichtig? Sie möchten dabei mitwirken und die Integrationsarbeit unterstützen? Dann machen Sie mit!

Ihre Aufgaben und Arbeitsbereiche:

  • Sie begleiten und unterstützen die Neuzugewanderten, die eine Integrationsmaßnahme besuchen, sowie bereits hier ansässige Migrantinnen und Migranten, die Interesse an einer Integrationspartnerschaft äußern.
  • Sie treffen sich ein bis zwei mal in der Woche mit Ihren Partnerinnen und Partnern.
  • Sie unterstützen die Partnerin oder den Partner beim Deutschlernen, indem Sie miteinander sprechen, den Wortschatz erweitern und an der Aussprache arbeiten.
  • Sie begleiten bei Bedarf Ihre Partnerin oder Ihren Partner bei Behördengängen.
  • Sie stellen ihnen wichtige Behörden, Einrichtungen, Vereine, religiöse Gemeinden vor.
  • Sie besuchen gemeinsam Veranstaltungen und Feste, führen Ihre Partnerinnen und Partner in das soziale und kulturelle Leben vor Ort ein.
  • Sie gewähren Einblick in Ihren Alltag und Ihre Interessen und erleichtern so das Kennen lernen der neuen Gesellschaft über Ihr persönliches Beispiel.

Ihre Vorbereitung:

Damit Sie nicht unvorbereitet auf Ihre neue Aufgabe zugehen, bieten wir Ihnen in einer Fortbildung (insgesamt 40 Stunden) den Austausch mit Expertinnen und Experten zu den folgenden Themen an:

  • Interkulturelle Kommunikation
  • Zuwanderung nach Deutschland (Geschichte und Politik)
  • Integrationsprogramme des Bundes, des Landes Hessen und der Kommune
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (Zuwanderungsgesetz, Staatsangehörigkeitsrecht)

In diesem Rahmen haben Sie auch die Möglichkeit, sich mit der Frage Ihrer persönlichen Motivation, Ihren Möglichkeiten und Grenzen auseinanderzusetzen. Sie entwickeln dabei ein gemeinsames Verständnis von Ihrer Aufgabe und Sicherheit im Umgang mit Ihren Integrationspartnerinnen und -partnern. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen zweisprachige Ansprechpartnerinnen oder -partner, die seit langer Zeit hier leben. Diese kennen sich nicht nur in den Sprachen und kulturellen Besonderheiten des Herkunftslandes aus, sondern auch in unserer Gesellschaft. Etwa alle 6-8 Wochen haben Sie die Gelegenheit, Ihre Erfahrungen in der Gruppe auszutauschen. Die Projektkoordinatorin oder der Projektkoordinator steht Ihnen für alle Fragen zur Verfügung und unterstützt Sie, wo es nötig ist.

Dieses Projekt wird gefördert durch das Hessische Sozialministerium (Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit) und die HSE Stiftung.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie wollen mitmachen?
Dann wenden Sie sich an uns!

Weitere Informationen im Netz:

Ihr Kontakt: