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Geschichte - Vergangene Zeiten

Die Zukunft hat eine Geschichte und nur wer die Vergangenheit kennt, kann seine Zukunft gestalten. Die erste Besiedlung des heutigen Kreises Offenbach geht zurück auf die Kelten und Germanen. Im Laufe der Zeit und Epochen kommen und gehen die Römer, Franken und Karolinger. Die Industrialisierung löst die Landwirtschaft als Haupterwerb ab. Die elektrische Eisenbahn hält Einzug und Verwaltungsbezirke werden neu eingeteilt.

Zeittafel

Jahrhundert Jahr Ereignis
5. v. Chr.   Die Kelten und Germanen werden entlang des Flusstals des Mains heimisch.
1. n. Chr. 90 Die Römer erschließen das Rhein-Main-Gebiet systematisch: ein Netz von Steinstraßen entsteht. Die römische Reichsgrenze wird zum Limes ausgebaut und eine Vielzahl von Kastellen entsteht.
3. n. Chr. 260 Die Besatzungszeit der Römer ist beendet. Ihr Einfluss wird noch lange nachwirken.
6. n. Chr.   Die Franken lassen sich nieder. Entlang des Mainlaufs entstehen neue Siedlungen. Im dichten Waldgebiet werden nur strategisch wichtige Schlüsselstellungen besiedelt.
8. n. Chr.   Die Karolinger fördern den Ausbau des Rhein-Main-Gebietes von einer Randlandschaft zum Zentrum ihres Reiches. Das dichtere Waldland wird gerodet und besiedelt. Neue Orte entstehen.
13. n. Chr.   Typische hessische Haufen- und Straßendörfer prägen das Bild des Kreisgebietes im Mittelalter.
17. n. Chr. 1618 bis 1648  Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Herrschaftsverhältnisse immer wieder: mal gehörten die Kreiskommunen weltlichen, mal geistlichen Herren. Dieses Aufeinanderprallen der Interessen führt zum Dreißigjährigen Krieg. Das Ergebnis des Krieges: endgültige Glaubensspaltung, Ausplünderung, teilweise Ausrottung und die völlige Verarmung der Menschen. Viele Dörfer bleiben nach ihrer Zerstörung unbewohnt.
  1699  Glaubensflüchtlinge aus Frankreich siedeln sich südlich von Frankfurt an. Die Hugenotten errichten eine Siedlung, die in ihrer städtebaulichen Form an ein Malteserkreuz erinnert: Neu-Isenburg. 
 18. n. Chr.   Die Landwirtschaft bietet keine ausreichende Lebensbasis mehr. Heimindustrien schaffen neue Existenzgrundlagen.
 19. n. Chr.   Zahlreiche Familien können sich nicht ausreichend ernähren und wandern nach Übersee  - vor allem Amerika - aus. Die Industrialisierung hält in einigen Gemeinden Einzug. Die ersten Eisenbahnlinien werden in der Region Offenbach verlegt: Heidelberg - Darmstadt - Frankfurt und Hanau - Steinheim - Mühlheim - Offenbach berührten den Kreis nur am Rande. Die Linien Hanau - Babenhausen, Offenbach - Reinheim und Offenbach - Heusenstamm - Dietzenbach machen die Gemeinden mobil. 
  1821
1823 
Die Verwaltungsbezirke werden neu eingeteilt: Es entstehen die Landratsbezirke Langen, Seligenstadt (1821) und Offenbach (1823). 
  1832 Eine großzügigere Kreiseinteilung ersetzt die Landratsbezirke. Die Landratsbezirke Offenbach und Seligenstadt sowie Teile des Landratbezirks Langen geben dem Kreis Offenbach seine erste Gestalt. Verwaltungssitz wird Offenbach. Diese neue Gebiets- und Verwaltungseinheit Kreis Offenbach umfasst 38 Städte und Gemeinden. 
  1848 Auflösung des Kreises Offenbach und Eingliederung in den neu gebildeten Regierungsbezirk Darmstadt. 
  1852 Der Kreis Offenbach wird neu gebildet und nach Westen ausgeweitet. Die Anliegerorte an der Bahnlinie Frankfurt - Darmstadt zwischen dem Frankfurter Stadtwald und der Rutschbach werden in den neuen Kreisgebiet Offenbach vereinigt. Im Süden des Kreises werden Teile dem Kreis Dieburg zugeteilt. 
 20. n. Chr.   Das Jahrhundert der Mobilität: Zu Beginn des Jahrhunderts kommt Bahnlinie Buchschlag - Ober-Roden hinzu. Die Autobahn Frankfurt - Würzburg wird Mitte des Jahrhunderts für den Straßenverkehr freigegeben. Seit Ende des Jahrhunderts tangiert die Schiffsverbindung zwischen der Nordsee und dem Schwarzen Meer das Kreisgebiet. 
  1938 Das Gelände des Frankfurter Flughafens, das auf Kelsterbacher Gemarkung liegt, wird in den Kreis Offenbach eingegliedert. Die Stadt Offenbach am Main mit den bereits von der Stadt eingemeindeten ehemaligen Kreisgemeinden Bieber und Bürgel wird aus dem Kreisgebiet ausgegliedert und zur kreisfreien Stadt erklärt. Die Kreisverwaltung behält ihren Verwaltungssitz jedoch in der Stadt Offenbach. 
  1942 Die Stadt Offenbach gemeindet die Gemeinde Rumpenheim ein. Damit scheidet Rumpenheim aus dem Kreisverband aus. 
  1974 Die Stadt Steinheim und die Gemeinde Klein Auheim werden als Stadtteile in die Stadt Hanau und damit in den Main-Kinzig-Kreis ausgegliedert. 
  1977 Das Gebiet des Kreises Offenbach wird im Zuge der kommunalen Gebietsreform neu gegliedert: Aus dem Kreis Dieburg kommen die Gemeinden Nieder Roden, Ober Roden und Urberach zu dem Kreis Offenbach. Aus dem äußersten Westen des Kreises wird ein Teil der Gemarkung Zeppelinheim in die Stadt Frankfurt am Main ausgegliedert. Nach dem Vollzug der gebietlichen Neugliederung hat der Kreis Offenbach eine Fläche von 35.573 Hektar. Die Gebietsreform schließt eine Gemeindereform mit ein. Aus den bis dahin 27 selbständigen Städten und Gemeinden entstehen die 10 Städte und 3 Gemeinden des Kreises Offenbach. 
   1989 Die modernste Katastrophenschutzzentrale Hessens wird in Dietzenbach eröffnet.
  21. n. Chr.  2000 Im Industriegebiet von Dietzenbach wird die landesweit modernste Leistelle für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Betrieb genommen.
   2002

Der Kreis Offenbach verlegt seinen Sitz aus der mittlerweile kreisfreien Stadt Offenbach am Main in das Kreisgebiet - nach Dietzenbach.
Das erste Integrationsbüro auf Landkreisebene in Hessen wird bei der Kreisverwaltung eingerichtet.

   2005 Gemeinsam mit 68 anderen Landkreisen und kreisfreien Städten hat der Kreis Offenbach im Rahmen der Experimentierklausel den Zuschlag für die Betreuung langzeitarbeitsloser Menschen in eigener Regie erhalten. Die so genannte kommunale Option heißt für die Menschen vor Ort: Leistungen aus einer Hand.

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