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Abfallwirtschaft

Logo_RMAMit Vertragsunterzeichnung am 22. Dezember 1998  haben sich die Landkreise und kreisfreien Städte im Rhein-Main-Gebiet in der Dachorganisation RMA Rhein-Main Abfall GmbH zusammengeschlossen. Die Gesellschaft nahm am 1. Januar 1999 ihren Betrieb auf. Gesellschafter der Rhein-Main Abfall GmbH sind die beiden kreisfreien Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main sowie die Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus und Offenbach. Dazu kommt die Stadt Maintal.

Originäre Aufgaben der RMA sind:

  • Steuerung abfallwirtschaftlicher Maßnahmen im RMA-Gebiet
  • Gebühreneinzug
  • Sicherung von Entsorgungskapazitäten
  • Abfallmengen- und Abfallwirtschaftsplanung
  • Sonderabfall-Kleinmengensammlung
  • Nachsorge für geschlossene Deponien
  • Festlegung von Entsorgungsstandards

Die RMA ist Dachorganisation, die als geeigneter Dritter im Sinne von § 16 des KrW-/AbfG agiert. Sie steuert abfallwirtschaftliche Maßnahmen. Für Abfälle zur Beseitigung besitzt sie einen Generalentsorgungsauftrag. Dazu stehen im RMA-Gebiet die Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt (Frankfurt am Main), das Müllheizkraftwerk Offenbach, die Deponie Dyckerhoffbruch (Landeshauptstadt Wiesbaden) und die Abfallumladeanlage Osthafen (Frankfurt am Main) zur Verfügung. Von der RMA selbst werden keine eigenen Entsorgungsanlagen betrieben.

Näheres für den Kreis Offenbach regelt die Abfallsatzung.
Abfallsatzung des Kreises Offenbach

Bioabfall

Seit 1. Januar 2015 entsorgt der Kreis Offenbach den von den Städten und Gemeinden eingesammelten Bioabfall zentral über die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH. Daneben bieten die Städte und Gemeinden weiter an, pflanzliche Abfälle direkt auf dem Wertstoffhof beziehungsweise der Kompostierungsanlage anzuliefern.
Das nachfolgende Merkblatt gibt eine Übersicht über die Abfallstoffe, die über die Biotonne entsorgt werden können und solche, die nicht in die Biotonne gehören. Aufgrund des genutzten Verwertungsverfahrens mit einer Biogasnutzung verwenden Sie bitte keine „biologisch abbaubaren Kunststofftüten“, da diese aussortiert werden müssen.
Bioabfallentsorgung im Kreis Offenbach - Merkblatt [PDF: 68 KB]


Schadstoffe aus Haushalten und Kleingewerbe

Schadstoffe aus Haushalten und Kleingewerbe dürfen aufgrund ihrer Beschaffenheit und der potenziellen Gesundheits- und Umweltgefährdung nicht in der Hausmülltonne oder über den Sperrmüll entsorgt werden. Sie können in den Städten und Gemeinden an Sammelpunkten zu bestimmten Zeiten abgegeben werden. Innerhalb des Kreises Offenbach können auch Sammeltermine in der Nachbargemeinde genutzt werden.

Schadstoffe können vor Ort an Sammelpunkten abgegeben werden.
Schadstoffsammlung: Annahmestellen

Schadstoffsammlung: Annahmebedingungen

Elektroaltgeräteentsorgung

Smybolbild für Elektroschrott
Symbolbild für Elektrschrott - eine durchgestrichene Mülltonne

Seit der Einführung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) am 24. März 2006 werden alle neuen Elektrogeräte mit einer „durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern" gekennzeichnet. Dieses Symbol weist Sie darauf hin, dass dieses Gerät nicht über den Hausmüll entsorgt werden darf. Alte Elektrogeräte dürfen seitdem nicht mehr zusammen mit dem Restmüll in der grauen Tonne entsorgt, sondern müssen getrennt erfasst werden.

In allen 13 Städten und Gemeinden des Kreises Offenbach werden Sammlungen von Elektro- und Elektronikaltgeräten an den Wertstoffannahmestellen und/oder über Holsysteme angeboten. Angenommen werden Altgeräte aus privaten Haushalten von „Endnutzern und Vertreibern". Anlieferungen von mehr als 20 Großgeräten müssen an allen Sammel- und Übergabestellen angemeldet werden.

Der Kreis Offenbach hat darüber hinaus eine zentrale Sammel- und Übergabestelle für Elektro- und Elektronikaltgeräte eingerichtet.

Mit Inkrafttreten des neuen Elektroaltgerätegesetzes sind Großhandel und Fachgeschäfte verpflichtet, Elektro- und Elektronik-Altgeräte beim Neukauf eines gleichwertigen Geräts kostenfrei zurückzunehmen. Als "große" Händler gelten Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmetern Verkaufsfläche. "Kleine" Händler sind von der Regelung ausgenommen. Kleine Altgeräte (keine Kante darf länger als 25 Zentimeter sein) müssen die großen Händler auch dann zurücknehmen, wenn ein Kunde kein neues Gerät kauft. Auch Online-Händler sind verpflichtet, Geräte zurückzunehmen. Elektro-Altgeräte können natürlich auch weiterhin bei Recyclinghöfen abgegeben werden.

Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten

Weitere Informationen im Netz

Ihr Kontakt beim Kreis Offenbach

Jürgen Pilz
Fachdienst Umwelt
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Telefon 06074/8180-4112
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Raum Raum 3.B.06