Kulturelle Highlights
ein ganzes Jahr Musik
Burgfestspiele Dreieichenhain
alljährlich im Sommer
Immer auf dem Laufenden sein?
Kultur-Newsletter lesen
Kultur-Newsletter bestellen
Kulturkalender
Kulturförderpreisträger im Landschaftsmuseum
Impressionen von der Ausstellungseröffnung
Kunst im Kreishaus
Impressionen von der Vernissage
Bertha-Pappenheim-Haus
Vor 75 Jahren, am 28. Mai 1936, verstarb in Neu-Isenburg die engagierte Frauenrechtlerin, Sozialpolitikerin, Sozialarbeiterin, Erzieherin und Schriftstellerin Bertha Pappenheim im Alter von 77 Jahren. In Neu-Isenburg gründete sie als Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes im Jahre 1907 das "Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg", das jungen Jüdinnen Schutz, Erziehung und Ausbildung bot.
Im Laufe seines Bestehens entwickelte sich das Heim zur bedeutendsten jüdischen Einrichtung im damaligen Deutschen Reich. Das Haupthaus, Taunusstraße 9, wurde während der Pogromnacht am 10. November 1938 in Brand gesteckt und zerstört. Bis zu seiner Auflösung im März 1942 fanden insgesamt 1.750 Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, junge Mädchen und Frauen im Heim Hilfe und Unterstützung.
Im ehemaligen Haus II, einem Erweiterungsbau auf dem früheren Heimgelände, 1914 speziell für Säuglinge und junge Mütter von Bertha Pappenheim eröffnet, befindet sich heute die Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Leben und Werk Bertha Pappenheims zu dokumentieren sowie auch die Geschichte des früheren Heims und seiner ehemaligen Bewohner.
Es finden regelmäßig Vorträge, Veranstaltungen, Gedenkstättenführungen statt.
Öffnungszeiten:
mittwochs 15.00 bis 18.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung unter Telefon 06102 / 241 754 oder 06102 / 241 724 (Stadtverwaltung)


