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Wappen des Kreises Offenbach

Eichbaum - Eicheln - Isenburger Balken - Mainzer Rad

Kreis Offenbach - WappenBeschreibung
Das Wappen zeigt in silbernem Schild einen großen grünen Eichbaum mit drei goldenen Eicheln (Reichforst Dreieich). Der Eichbaum ist in der Mitte mit einem von Silber und Rot gespaltenen Schild bedeckt, der links die Hälfte des Isenburgers Schildes mit zwei schwarzen Balken (Herren von Isenburg) und rechts die Hälfte des silbernen Mainzer Rades (Kurmainz) zeigt.
Im Kreiswappen spiegelt sich die territoriale Entwicklung des Kreisgebietes bis zum Jahr 1806 wider. Der Eichbaum symbolisiert die Zugehörigkeit des Kreisgebietes zum Wildbannforst Dreieich, der schon zur Zeit Karl des Großen als geschlossenes Königsgut bestand. Die schwarzen Balken auf weißem Rund stellen den Besitz von Teilen des Westkreises durch die Ysenburgischen Grafen seit dem 15. Jahrhundert dar. Die über 800jährige Zugehörigkeit des östlichen Kreisgebietes zum Erzbistum Mainz wird durch das Mainzer Rad im Kreiswappen angezeigt.

Entwurf
Das Wappen wurde 1950 vom Pfarrer Hermann Knodt aus Bad Nauheim entworfen.

Verleihung
Das Wappen des Kreises Offenbach wurde gem. § 5 der Hessischen Kreisordnung vom 24. Januar 1946 durch den Beschluss des Hessischen Staatsministeriums vom 23. Januar 1951 am 08. Februar 1951 amtlich verliehen. Die Verleihung wurde im Staatsanzeiger für das Land Hessen Nr. 8 vom Jahr 1951, Seite 86, veröffentlicht.

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