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Ausgabe 01/2016 vom 18. Dezember 2015

Das Seligenstädter Fastnachtsmuseum

Seit 1995 existiert in der beschaulichen Fachwerkstadt ein Fastnachtsmuseum. Mit seinen historischen Kostümen und alten Fotos ist es eine wahre Fundgrube für Jeckenfreunde.

Fastnachtsmuseum Seligenstadt

Jeden Rosenmontag bestaunen in Seligenstadt bis zu 50.000 Narren die zahlreichen Garden, Musikgruppen und bunte Motivwagen des dortigen Fastnachtsumzugs. Zum ersten Mal fand das Spektakel im Jahr 1859 statt. Vor dem Rosenmontagszug in „Schlumberland“, wie Seligenstadt unter den Narren genannt wird, treffen sich die Jecken um 7:11 Uhr zum traditionellen Weckruf auf dem Marktplatz. Anschließend wird in den kleinen Gassen der Altstadt gefeiert und dem Geist der Fastnacht gehuldigt. Der jährliche Umzug ist jedoch nur der Höhepunkt der Seligenstädter Kampagne. In Seligenstadt dreht sich schon seit dem 11.11. praktisch alles um die fünfte Jahreszeit. Denn kaum irgendwo im Kreis Offenbach wird die Fastnacht so enthusiastisch gefeiert, wie in der Einhardstadt.

Kein Wunder also, dass in der beschaulichen Fachwerkstadt am Main seit 1995 auch ein Fastnachtsmuseum existiert. Zunächst waren die zahlreichen Exponate im „Alten Haues“ in der Frankfurter Straße untergebracht. Seit 2004 ist das Museum im ehemaligen Verwaltungstrakt der Seligenstädter Traditionsfirma Glaabsbräu zu finden. Betreiber des Jecken-Museums ist die „Interessengemeinschaft Seligenstädter Fastnachtsmuseum“.

Wer das Museum besucht, bekommt einen detaillierten Überblick über die Geschichte der Seligenstädter Fastnacht. Besonders stolz ist der Pressesprecher des Fastnachtsmuseums, Manfred Kreis, der das Museum einst mitbegründete, auf den Raum der Prinzenpaare. Kreis: „Hier sind drei historische Gebäude rund um den Seligenstädter Marktplatz nachgebaut, aus denen sämtliche seit 1948 amtierende Prinzenpaare aus den Fenstern schauen.“

Im benachbarten Raum der Elferräte wiederum werden traditionelle Garde-Uniformen, alte Fastnachtsorden, festlich verzierte Zeremonienstäbe sowie historische Kappen gezeigt. Direkt im Eingangsbereich kann man den Ideenreichtum und die innovativen  Einfälle der Seligenstädter Wagenbauer bestaunen, zugleich ist hier eine „Ahnengalerie“ der Kinderprinzenpaare zu sehen.

„Der große Schauraum wiederum dokumentiert die Seligenstädter Fastnacht von 1897 bis heute mit historischen Dokumenten, bunte Kostümen, verschiedensten Fotos oder kunstvoll angefertigten Masken. Außerdem sind hier allerlei Zubehör wie etwa Zugplaketten oder diverse Präsente der Prinzenpaare zu sehen“, so Manfred Kreis weiter.  

Ein weiterer Raum ist für Sonderausstellungen vorgesehen. Kreis: „Aktuell gibt es eine Sonderausstellung zu bestaunen, die sich der legendären Fußgruppe ‚Zoddlbobbe‘ widmet. Diese Gruppe existiert seit über 22 Jahren. Zu sehen sind Kostüme der Gruppe, die mit fast 40 Teilnehmern jedes Jahr am Zug teilnimmt samt persönlichen Accessoires und anderem Zubehör. Außerdem sind zahlreiche private Fotoaufnahmen zu bewundern, die die ‚Zoddlbobbe‘ bei ihren Vorbereitungen sowie auf dem Rosenmontagszug selbst zeigen!“

Das Fastnachtsmuseum im Innenhof der Glaabsbräu ist sonntags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Es können aber auch Sonderführungen vereinbart werden. Dazu kann man sich mit der Touristinfo im Einhardhaus oder mit Manfred Kreis, Telefonnummer 06182/22526, in Verbindung setzen.