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Termine

Fortbildung im Mai und Juni 2017 zum Thema "Diskriminierung, Glaube und religiös begründeter Extremismus als pädagogische Herausforderungen" [PDF: 1,2 MB]

Fortbildung im September und Oktober 2017 zum Thema "Diskriminierung, Glaube und religiös begründeter Extremismus als pädagogische Herausforderungen" [PDF: 1,2 MB]

26. Oktober 2017: Fachtag "Prävention als Beitrag zu gesellschaftlicher Integration?! Perspektiven auf Präventionsarbeit gegen Extremismus in einer pluralistischen Gesellschaft", unter anderem mit Prof. Dr. Annette Treibel (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) und Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld)

30. November 2017: Podiumsgespräch "Glaube, Moral, Recht: Was bietet uns Orientierung in der Vielfalt?" im Kreishaus in Dietzenbach

Rückblick

Seit November 2016: Extremismus und Radikalisierung: UmA wirksam schützen

03. November 2016: Podiumsgespräch “Rahmen und Grundsätze eines aufrechten, konstruktiven, interreligiösen Dialogs“

Oktober bis Dezember 2016: Lokale Identität und Wir-Gefühl in einer pluralistischen Gesellschaft

9. Oktober 2016: Engel der Kulturen

PRO Prävention - Kontra Extremismus

Projekt gegen (religiösen) Extremismus

In einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen, Traditionen und Glaubensrichtungen zusammen leben, bilden der konstruktive Austausch und das respektvolle Miteinander den Grundstein für ein gutes gesellschaftliches Miteinander.

Der gesellschaftliche Zusammenhalt aber wird in jüngerer Zeit zunehmend durch Prozesse gesellschaftlicher Polarisierung sowie durch Phänomene von politisch wie religiös motiviertem Extremismus herausgefordert. Ideologien der Ungleichwertigkeit wie Rechtsextremismus, politischer Salafismus und Dschihadismus gefährden den gesellschaftlichen Frieden und behindern gesellschaftliche Integration. Auch Diskriminierung als Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus und Antisemitismus belasten unser Zusammenleben. Schließlich lässt sich bei Teilen der Bevölkerung eine zunehmende Orientierung an kulturell beziehungsweise religiös begründeten Wertvorstellungen beobachten, die ihre Lebensführung bestimmen, gesellschaftliche Integrationsprozesse erschweren und (Selbst-) Ausgrenzung fördern können.

Mit dem im Fachdienst Integrationsbüro angesiedelten Vorhaben „PRO Prävention – Projekt gegen (religiösen) Extremismus“, welches von der Europäischen Union und dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport gefördert wird, setzt sich der Kreis Offenbach konstruktiv und nachhaltig mit Herausforderungen von (religiös begründetem) Extremismus auseinander. Auf dieser Seite werden die vielfältigen Unternehmungen im Rahmen von Pro Prävention dokumentiert. Des Weiteren finden Sie hier die Kontaktdaten des Beraterteams zur Unterstützung in Konfliktfällen sowie nützliche Hinweise auf Wissensressourcen sowie Kontaktdaten wichtiger Ansprechpartner der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit in Hessen.

Grundsätzlich ist Pro Prävention als „lernendes Vorhaben“ konzipiert und ist als solches für Anregungen, Ideen und Initiativen der Menschen im Kreis Offenbach jederzeit offen. Sollten Sie Fragen haben, Anregungen geben oder Kritik äußern wollen, freuen sich die Projektkoordinatoren auf Ihre E-Mail unter propraevention@kreis-offenbach.de.“

Was bedeutet Prävention?

Prävention bedeutet im Rahmen des Vorhabens PRO Prävention Sensibilisierung für beziehungsweise Aufklärung über Phänomene von religiös begründetem Extremismus, Auseinandersetzung mit demokratie-, freiheits- und emanzipationsfeindlichen Einstellungen und die Förderung eines reflektierten Umgangs mit Fragen von Identität, Religion, gesellschaftlichen Entwicklungen und sozialen Problemlagen. Zielgruppen sind Jugendliche sowie Erwachsene, die aufgrund ihrer Profession oder ihres ehrenamtlichen Engagements mit Phänomenen von religiös begründetem Extremismus in Berührung kommen (können). In diesem Sinne trägt Präventionsarbeit zu einer gelungenen Integration bei. Integration wird dabei verstanden als wechselseitiger Prozess aller gesellschaftlichen Klassen, Gruppen oder Akteure, der die Teilhabechancen aller, unabhängig von ihrer Herkunft, erweitert.

Zielsetzungen von PRO Prävention

Ziel dieses primär- und sekundärpräventiven Vorhabens ist erstens die Vorbeugung der Verbreitung von extremistischem Gedankengut. Dies erfolgt beispielsweise über Aufklärungsveranstaltungen mit hauptamtlich beziehungsweise ehrenamtlich engagierten Menschen unter anderem aus den Bereichen Schule, Jugend- und Sozialarbeit, Gemeindeleben und Flüchtlingsarbeit zu den Themen Islam, Muslimfeindlichkeit, Salafismus und Dschihadismus. Des Weiteren werden im Rahmen von Pro Prävention nachhaltige, kreisweite und institutionenübergreifende Strukturen und Kompetenzen der Präventionsarbeit, unter besonderer Berücksichtigung der Teilhabe von Menschen mit muslimischem Hintergrund, aufgebaut. Das Vorhaben berät außerdem Fachkräfte in Konfliktsituationen und vermittelt kompetente Ansprechpartnerinnen und -partner. Zweitens unternimmt das Vorhaben Schritte zur Stärkung des Zusammenhalts in der demokratischen und pluralistischen Gesellschaft im Kreis Offenbach. Dabei zielt das Vorhaben beispielsweise in Schulprojekten, Workshops und der Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements auf die Stärkung vorurteilsbewusster Haltungen und Demokratiebewusstsein sowie lokaler Zugehörigkeit, nicht zuletzt bei Jugendlichen, ab. Darüber hinaus werden Migrantenselbstorganisation mittels eines offenen Dialogs als Partner einbezogen und in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus gestärkt.

Beraterteam

Hauptamtliche Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte sehen sich in ihrer Arbeit zunehmend mit Herausforderungen von religiös oder kulturell gerahmten Konflikten sowie religiös begründetem Extremismus konfrontiert. Beobachten Sie derlei Konfliktfälle bei Ihnen in der Schule, dem Jugendzentrun, dem Sport-, Kultur- oder Moscheeverein oder der Flüchtlingseinrichtung, haben Sie nun die Möglichkeit fachliche Unterstützung für die Konfliktbearbeitung anzufordern.

Im Rahmen von PRO Prävention steht ein Beraterteam bestehend aus erfahrenen Expertinnen und Experten aus Polizei-, Integrations- und Präventionsarbeit bereit, schnellstmöglich nach Ihrer Kontaktaufnahme zur Aufklärung des Sachverhalts beizutragen, in der Konfliktbearbeitung zu beraten und in der Umsetzung weiterer Schritte zur Konfliktlösung zu unterstützen. Je nach Fall setzt sich das Beraterteam so zusammen, dass es den durch die Situation gestellten Bedarfen entspricht. Ziel ist, Sie zu entlasten, der Eskalation von Konflikten vorzubeugen und zu ihrer Lösung beizutragen.

Wenn Sie das Angebot des Beraterteams annehmen möchten, melden Sie sich gerne bei uns! Sie erreichen uns auf folgenden Wegen: 

Janusz Biene
Fachdienst Integrationsbüro
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Telefon 06074/8180-4109
Telefax 06074/8180-4918
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Raum Raum 4.C.17




Selver Erol
Fachdienst Integrationsbüro
Fachdienstleitung
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Telefon 06074/8180-4171
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular
Raum Raum 4.C.30




Claudia Eisenach
Polizeipräsidium Südosthessn, Kriminaldirektion
Telefon 069 8098-3144
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular




Andreas Kücükdag
Polizeipräsidium Südosthessn, Kriminaldirektion
Telefon 069 8098-3108
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular




Melanie Pfister
Polizeipräsidium Südosthessn, Abteilung Einsatz
Telefon 069 8098-2351
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular




Jürgen Schmatz
Polizeipräsidium Südosthessn, Abteilung Einsatz
Telefon 069 8098-1220
Symbol E-Mail E-Mail oder Kontaktformular




Kurzvorstellung PRO Prävention

Weitere Informationen im Netz

Ihr Kontakt beim Kreis Offenbach

Janusz Biene
Fachdienst Integrationsbüro
Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach
Telefon 06074/8180-4109
Telefax 06074/8180-4918
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