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Am Rande notiert

Mit QR-Codes mehr zu beliebten Museumsstücken erfahren!

Was sind QR-Codes?
Man findet sie in Zeitungsanzeigen, auf Plakaten, Verpackungen und dem Online-Ticket der Deutschen Bahn und Lufthansa: QR-Codes, kleine quadratische Muster aus schwarzen und weißen Kästchen. „QR" steht für englisch: quick response (zu Deutsch: schnelle Antwort).

Wie werden diese Codes genutzt?
QR-Codes verlinken für die Nutzer internetfähiger Mobiltelefone die reale mit der digitalen Welt. Über die Handy-Kamera wird der in den Kästchen versteckte Code eingelesen und von einem QR-Reader decodiert. Ist in dem QR-Code eine Internetseite verschlüsselt (es kann auch ein Text, eine Telefonnummer oder eine Adresse sein), gelangt man mit einem Klick zu dieser Internetseite und damit weitergehenden Informationen. 

Wie werden QR-Codes im Landschaftsmuseum Seligenstadt eingesetzt?
Inzwischen nutzen auch erste Museen diese Technologie, um ihren Besuchern Informationen über das mobile Internet zur Verfügung zu stellen. In Hessen ist das Landschaftsmuseum Seligenstadt das erste Museum, welches diese Technik einsetzt. Auf diesem Weg lassen sich zahlreiche Informationen vermitteln, die meist in der Nähe der Exponate keinen Platz finden oder einen ganz aktuellen Bezug haben (zum Beispiel Presseberichte). Damit will das Museum auf erweiterte Informationsangebote aufmerksam machen und gleichzeitig die Zielgruppe der 14 bis 29-Jährigen verstärkt für die Ausstellungen und Aktionen des Museums interessieren. Hierfür werden eigens Projekte und Konzepte entwickelt, die den Jugendlichen auf spielerische Weise den Spaß an der Entdeckung des Museums vermitteln sollen.

Landschaftsmuseum in Seligenstadt

QR-Code Landschaftsmuseum SeligenstadtDie kulturgeschichtliche Sammlung des Kreises Offenbach ist im Konventbau der ehemaligen Benediktinerabtei zu sehen. Dort bietet das Landschaftsmuseum einen Überblick zu Volkskunde, Kunsthandwerk, Malerei und Plastik des Untermaingebiets vom 15. bis 19. Jahrhundert.

In verschiedenen Abteilungen erfahren die Gäste des Museums Interessantes über den römischen Mainlimes, die Baugeschichte der bekannten Einhardsbasilika und das Beziehungsgeflecht von Abtei, Stadt und Region. Denn ein römischer Münzschatz, Reste eines Elfenbeinreliquiars des Klostergründers Einhard, Erinnerungsstücke an Besuche der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation oder an das Kurmainzer Geleit zu den Messen in Frankfurt lassen Geschichte lebendig werden.

Eigene Abteilungen sind dem Maler, Entwurfszeichner und Medailleur Franz Böres, sowie der regionalen Perlenhäkelei auf Abendkleidern und Taschen gewidmet. Auch das Kreismuseum der Heimatvertriebenen ist hier zu finden.
Im Erdgeschoss des Gebäudes liegt das Winterrefektorium mit einer sehenswerten Stuckdecke der Zeit um 1700. Heute wird dieser repräsentative Raum für kulturelle Veranstaltungen und Tagungen genutzt.
Mehr Informationen zu den Tagungsmöglichkeiten

Wechselnde Sonderausstellungen und Kunsthandwerkermärkte runden das Museumsprogramm ab. Das „Klostercafé" lädt nach einem interessanten Rundgang zum Verweilen ein.

Wer Lust hat, kann auf den Seite des Fördervereins einen virtuellen Museumsrundgang unternehmen.
zum Rundgang

Öffnungszeiten

von März bis Oktober

  • Dienstag bis Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr
  • Montag: geschlossen

von November bis Februar

  • Dienstag bis Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr
  • Montag: geschlossen

Weitere Informationen im Netz

Ihr Kontakt beim Kreis Offenbach