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Die Afrikanische Schweinepest breitet sich aus 27.10.2017 

Speiseabfälle nur in geschlossenen Müllcontainern entsorgen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich 2017 soweit nach Westen hin ausgebreitet, dass sie aktuell nur noch 300 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ist. Die für den Menschen ungefährliche Viruserkrankung ist für Schweine hochansteckend und endet nahezu immer tödlich. Übertragen wird das Virus über direkten Tierkontakt oder über virushaltiges Fleisch beziehungsweise Wurst von infizierten Tieren. Vor diesem Hintergrund kann eine Einschleppung nach Deutschland über unachtsam entsorgte Lebensmittel erfolgen, die von Wildschweinen gefressen werden.

„Bei Ausbruch der ASP im Kreis Offenbach müssten Sperrgebiete eingerichtet werden, in denen zahlreiche Wild- und Hausschweine sterben oder getötet werden müssten. Wegen der hohen Dichte an Wildschweinen im Kreisgebiet könnte sich die Erkrankung zudem schnell verbreiten. Somit würde ein Ausbruch verheerende Folgen für die hiesige Population der Haus- und Wildschweine haben“, betont die Leiterin des Fachdienst Veterinärwesen und lebensmittelrechtlicher Verbraucherschutz, Dr. Evelin Jugl. „Um einen Ausbruch möglichst frühzeitig zu erkennen und ein derartiges Szenario möglichst klein zu halten, werden derzeit gemeinsam mit der Jägerschaft Proben von erlegten oder gefallenen Wildschweinen entnommen und im Landeslabor untersucht.“

Speiseabfälle sollten zudem nur in geschlossenen Müllcontainern oder entsprechenden Tonnen entsorgt werden. Jugl: „Diese sollten zudem für Wildschweine unzugänglich sein!“ Weitere Infos unter www.umwelt.hessen.de.