Sachbücher

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Es wurden 60 Einträge gefunden

  • Klein, Gabriele

    Immer mehr Menschen können sich heute vorstellen, auszuwandern, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Was das in den vergangenen Jahrhunderten bedeutete, mit welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen die Auswanderer damals zu kämpfen hatten und wie es ihnen schließlich in der neuen Heimat erging, darüber berichtet die Langener Heimatforscherin in ihrem neuesten Buch »Aufbruch ins Ungewisse - Langener Auswanderer im 19. Jahrhundert und ihre Schicksale.« Anhand von Kirchenbüchern, Schiffspassagierlisten und Zeitungsausschnitten zeichnet Klein in ihrem neuesten Werk ein spannendes Bild der großen Auswanderungswellen um die vorletzte Jahrhundertwende. Sogar einige Nachfahren konnte die Kulturpreisträgerin ausfindig machen und für ihr Buch interviewen. Das 312 Seiten starke Sachbuch ist zum Preis von 34,99 Euro im Buchhandel und online erhältlich. Zuvor hatte sich die Autorin bereits der heimatgeschichtlich interessanten Familie Scherer gewidmet und deren Mitglieder und unterschiedliche Lebenswege literarisch verarbeitet.

    Veröffentlicht:
    - Aufbruch ins Ungewisse - Langener Auswanderer im 19. Jahrhundert und ihre Schicksale
    - Familie Scherer in Langen

  • Löll, Wolfgang

    »Musik spielt im Leben eines jeden Menschen eine Rolle, gleich ob er ein Instrument beherrscht oder nicht. Sie ist tief im Leben der Menschen verankert!« So lautete die Überzeugung des Komponisten, Pianisten und Musiklehrers Wolfgang Löll. Nicht zuletzt deshalb hat der kreative Kopf ein Buch über die Musikschule Heusenstamm und ihre Historie geschrieben. Darüber hinaus beschäftigt sich das Werk mit der Entwicklung der Musikkultur in Deutschland nach 1945 sowie der Wirkung von Rhythmen und Liedern auf den Menschen. Das Sachbuch des 2023 verstorbenen Autors, der seit 1988 als Pädagoge an der Musikschule Heusenstamm unterrichtete, enthält außerdem ein Vorwort des langjährigen Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Heusenstamm, Rudolf Fauerbach, sowie Essays des Politikers Dr. Roland Krebs und der Musikerin Dietburg Spohr. »Die Musikschule Heusenstamm« ist zum Preis von zehn Euro in der Buchhandlung »Das Buch« sowie in der Stadtbücherei Heusenstamm erhältlich.

    Veröffentlicht:
    - Die Musikschule Heusenstamm

  • Maixner, Heide

    In ihrem Erstlingswerk schreibt die Dudenhöferin über Jon, der im Alter von zehn Jahren durch sein ruhiges und eingeschüchtertes Verhalten auffiel. Selbst im Alter von knapp 30 Jahren wirkte er immer noch gedrückt und unsicher, die Angst vor Veränderungen stand ihm ins Gesicht geschrieben. Bei langen Spaziergängen begleitete ihn die Autorin acht Jahre lang.

    Veröffentlicht:
    - Riss in der Staumauer

  • Manus, Robert E.

    Der Autor befasst sich mit der Wirkung einer Religionszugehörigkeit. Sie kann Halt und Sicherheit bieten. Doch was passiert, wenn der eigene Glaube plötzlich ins Wanken gerät? Er spricht all jene an, die sich kritisch mit ihrem christlichen oder muslimischen Glauben auseinandersetzen oder sich sogar von diesem lösen möchten. Der Autor ergründet die Entstehung und die Botschaften der »heiligen Schriften« und untersucht, ob sie sich tatsächlich mit Liebe und Toleranz beschäftigen.

    Veröffentlicht:
    - Glücklich ohne Gott: warum Bibel und Koran uns die Antwort schuldig bleiben

  • Nachtsheim, Hendrik

    Hendrik »Henni« Nachtsheim wurde in Wuppertal in Nordrhein-Westfalen geboren. Doch schon wenige Wochen nach seiner Geburt zogen seine Eltern ins Rhein-Main-Gebiet, und so avancierte Nachtsheim zum »Hessen par excellence«. Er wuchs in Neu-Isenburg auf, machte sein Abitur an der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt-Bockenheim und war von 1978 bis 1990 Sänger und Saxophonist der legendären »Rodgau Monotones«. Mitte der 80er Jahre gründete er mit Gerd Knebel das Comedy-Duo »Badesalz«. Nachtsheim ist aber auch Schriftsteller. Er schreibt Kinderbücher (Leo Leichtsinn) und Bücher über Musik sowie über seine zweite große Liebe: die Frankfurter Eintracht; so zum Beispiel »Mein Eintracht-Tagebuch - Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht«. Unter dem Titel »Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken« veröffentlichte er außerdem seine Eintracht-Kolumnen als Hardcover. Zusammen mit dem Zeichner und Illustrator Michael Apitz erschien darüber hinaus der Comic »Adlerträger« mit Geschichten rund um die SGE und ihre Fans. Das hessische Multitalent wohnt heute in Rödermark-Waldacker.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Adlerträger
    - Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken
    - Leo Leichtsinn

  • Nees, Carmen und Kai

    »Blaze zog bei uns ein« heißt das erste Buch von Carmen und Kai Nees über den amerikanischen Country-Singer-Songwriter Blaze Foley, der 1989 im Alter von nur 39 Jahren auf tragische Weise ums Leben kam. Der Sohn eines Freundes erschoss ihn im Streit. In ihrem Erstlingswerk haben die Ober-Röder Eheleute in aufwendiger und akribischer Recherche- und Übersetzungsarbeit eine Fülle von Beiträgen, Interviews. Storys und Reportagen über das musikalische Schaffen von Blaze Foley zusammengetragen. Entstanden ist eine spannende Dokumentation über das Leben und die Songs des fast in Vergessenheit geratenen Country-Musikers. Freunde, Musikerkollegen und Weggefährten von Blaze Foley kommen in dem zweiten Buch des Autorenpaars »Begegnungen mit Blaze Foley seine Songs und Duct Tapes« zu Wort. Wieder entsteht eine facettenreiche Charakterstudie über die viel zu früh verstorbene Country-Legende. Die Bücher über Blaze Foley können online unter www.blazefoleybuch.de bestellt werden.

    Veröffentlicht:
    - Blaze zog bei uns ein
    - Begegnungen mit Blaze Foley seine Songs und Duct Tapes

  • Neusel, Manfred

    Der Langener Autor ist sozusagen ein Multitalent. Er war bereits Lehrer, Heimatforscher und Regisseur. 1941 in Langen geboren, erhielt der Deutsch- und Geschichtslehrer für seine regionalgeschichtlichen Forschungen und Veröffentlichungen 1985 den Kulturpreis der Stadt. Daneben war er als Schauspieler und Regisseur an einem kleinen Theater tätig. Seit seiner Pensionierung im Jahr 2005 widmet er sich vor allem der Erforschung der Langener Stadtgeschichte und hat dazu mehrere Bücher verfasst. Einem etwas anderen Thema beschäftigt sich allerdings sein Werk »Langener Familien im 19. Jahrhundert - Deutschlands Gesellschaft im Wandel«. Für den Titel recherchierte Neusel vor allem im Stadt- und im Pfarrarchiv. Die dortigen Aufzeichnungen geben wertvolle Informationen über das Leben und den Alltag der Menschen zur damaligen Zeit preis, zum Beispiel darüber, wie sich das Familienbild entwickelte, das wir heute kennen. Das Sachbuch kostet 28 Euro und ist im lokalen Buchhandel erhältlich.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Langener Familien im 19. Jahrhundert - Deutschlands Gesellschaft im Wandel
    - Im Neurott: Langens nordwestlicher Stadtteil
    - Langen im Großherzogtum Hessen-Darmstadt

  • Ochel, Angela alias Hanna Simon

    Die Mühlheimerin schreibt seit ihrem 13. Lebensjahr. Thematisch ist sie nicht festgelegt. Ein Foto-Sachbuch über ihre Heimat Mühlheim stammt ebenso aus ihrer Feder wie ein modernes Weihnachtsmärchen oder ein Roman, der die Erwachsenenwelt aus Kinderaugen beschreibt.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Ein Weihnachtsmann fürs Leben
    - Mütter sind auch nur Menschen
    - Mühlheim am Main: Mit offenen Augen entdecken

  • Oestereich, Erich

    Der Klein-Krotzenburg Mundarterzähler, Lyriker und Sänger Erich Oestreich vereinte viele Talente. 1991 schließlich publizierte er das Mundartkompendium »Kloa-Krotzeboarjer Sprich und Wärder«, das auf 200 Seiten Ausdrücke des Heimatidioms (von A wie Äbbelkrips bis Z wie Zwärwel) übersetzt und in den lokalen Bezug stellt. 1993 folgte das »Kloa-Krotzeboarjer Läsebuch«, mit Geschichten und Anekdoten aus Oestereichs Kindheit in den 1930er und 1940er Jahren.

    Veröffentlicht:
    - Kloa-Krotzeboarjer Sprich und Wärder
    - Kloa-Krotzeboarjer Läsebuch

  • Ott, Wilhelm

    Wilhelm Ott, Vorsitzender der Freunde Sprendlingens, ist Herausgeber der neu aufgelegten Dokumentation „Die Sprendlinger Juden“. Das Buch, das ursprünglich 1983 veröffentlicht wurde, beleuchtet das Leben jüdischer Bürger in Sprendlingen während der NS-Zeit. Die Neuauflage erfolgte im Rahmen des Stolperstein-Projekts, das von engagierten Bürgerinnen ins Leben gerufen wurde.

    Das Werk bietet einen umfassenden Einblick in das jüdische Leben in Sprendlingen und die systematische Verfolgung durch das NS-Regime. Es dokumentiert die Bemühungen jüdischer Familien, dem Nazi-Terror durch Auswanderung zu entkommen, und beschreibt die tragischen Schicksale der Deportierten. Das Buch wird in Dreieicher Schulen genutzt, um Schüler für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu sensibilisieren.

    Wilhelm Ott betont, dass die Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit nicht verblassen darf. Sein Buch ist nicht nur eine historische Dokumentation, sondern auch ein Mahnmal gegen das Vergessen. Er beschreibt die Geschichten einzelner Familien und zeigt, wie die Judenverfolgung das Leben vieler Menschen zerstört hat. Besonders eindrücklich sind die Berichte von Überlebenden und deren Nachfahren, die in das Buch eingeflossen sind.

    Neben seiner Tätigkeit als Herausgeber setzt sich Ott aktiv für die Verlegung von Stolpersteinen ein. Er organisiert Gedenkveranstaltungen und hält Vorträge über die Bedeutung des Erinnerns. Sein Engagement hat dazu beigetragen, dass die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Sprendlingen lebendig gehalten wird.

    Veröffentlicht:

    - Die Sprendlinger Juden

  • Peters, Peter P.

    Peter P. Peters, ein kreativer Geist mit einer Leidenschaft für Wortspielereien, offenbart in seinem Werk »Schreckschrauben schreiben schräg« eine erstaunliche Vielfalt sprachlicher Möglichkeiten. Begleitet von den Zeichnungen seines verstorbenen Freundes Andreas Cochlovius, präsentiert er eine erweiterte Neuauflage seines Werkes, das erstmals 2014 erschien. Das Konzept von »Fonesischen Dichtungen und anderen Gereimtheiten« - so der Untertitel - führt die Leserinnen und Leser in die Welt der »Fonesie« ein, eine weitere kreative Wortschöpfung des vielseitigen Buchschlager Autors, Kabarettisten und Journalisten. Der Dreieicher betrachtet Sprache denn auch als ein lebendiges Wesen, das »durch klangliche Nuancen seine Wahrheit, Erkenntnis und Überraschung offenbart«. Peters bedauert den mangelnden Respekt und die Vernachlässigung der spielerischen Dimension der Sprache und bemüht sich in seinem Werk, diesem Missstand radikal entgegenzuwirken. Das Buch »Schreckschrauben schreiben schräg« ist in der Edition Pauer erschienen, umfasst 125 Seiten, 80 Zeichnungen und kostet 18 Euro. Bestellungen sind per E-Mail an milchsack@t-online möglich.

    Veröffentlicht:
    - Schreckschrauben schreiben schräg

  • Qaiser, Jamal A.

    Jamal A. Qaiser, ein in Pakistan geborener und in Dietzenbach lebender Unternehmer und Autor, ist bekannt für seine kritischen Analysen der geopolitischen Entwicklungen. In seinem neuesten Buch Das Versagen des Westens in Afghanistan, Syrien und der Ukraine, das er zusammen mit der Autorin Hang Nguyen verfasst hat, setzt sich Qaiser kritisch mit der Rolle des Westens in verschiedenen Konflikten auseinander. Er spricht sich entschieden gegen Waffenlieferungen und die Eskalation von Konflikten aus und plädiert für diplomatische Lösungen. Qaiser, ein CDU-Mitglied, nutzt seine Plattform, um auf die humanitären Auswirkungen der westlichen Politik hinzuweisen und fordert ein Umdenken in der internationalen Politik.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Das Versagen des Westens in Afghanistan, Syrien und der Ukraine
    - Der fremde Erfolgsfaktor: Warum wir in Deutschland die Einwanderer dringend benötigen
    - Der Dritte Weltkrieg: Das Undenkbare denken

  • Rau, Renate

    »Wenn du durch die Hölle musst, dann doch bitte mit Lackschuhen« lautet der Titel des Erstlingswerks der Managementtrainerin Renate Rau. Die Autorin vermischt darin Reiseerlebnisse mit Gedanken zu Lebensglück und Mental Health. Beworben wird das Taschenbuch der Dreieicherin mit den Worten »Das ultimative Buch für Menschen, die auf allen Ebenen Reichtum, Geld, Gesundheit und Erfüllung in ihrem Leben haben wollen«.

    Veröffentlicht:
    - Wenn du durch die Hölle musst, dann doch bitte mit Lackschuhen

  • Reichmann, Stella

    Stella Reichmann, eine vielseitige Autorin und Kreativcoach aus Langen, widmet sich in ihrer Arbeit der Bewältigung von Trauer. Selbst Sternenmama, hat sie die Erfahrungen, die sie durch den Verlust eines Kindes gemacht hat, genutzt, um anderen Betroffenen zu helfen. Reichmann kombiniert in ihren Veranstaltungen Literatur, geführte Meditationen und den Austausch in der Gemeinschaft, um Menschen in Trauer zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, durch die geteilten Erfahrungen und durch das geschriebene Wort Heilung zu fördern. In ihren Veranstaltungen liest sie unter anderem aus dem Buch Die schwere Tasche von Sarah Surgey und bietet den Teilnehmern eine einfühlsame Begleitung auf ihrem Weg durch die Trauer.

    Veröffentlicht:
    - Kinder trauern bunter

  • Rink, Joachim

    In seinem akribisch recherchierten Buch »Verfolgung und Repression während der NS-Gewaltherrschaft in Ober-Roden und Urberach« erinnert der Langener Gewerkschafter und SPD-Politiker Klaus-Joachim Rink an 100 mutige Kämpfer für die Freiheit. Die Frauen und Männer verfassten Flugblätter, boten Verfolgten Unterschlupf und leisteten Widerstand gegen die Naziherrschaft. Viele bezahlten dafür mit ihrem Leben. Auf 500 Seiten dokumentiert der Autor und Enkel des von den Nazis verfolgten SPD-Landtagsabgeordneten Aloys Georg Rink ihr Engagement und ihren alltäglichen Kampf gegen Diktatur und Judenverfolgung. Das Buch belegt eindrucksvoll, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist und ihren Preis hat. Rink ist dabei nicht der einzige Verfasser. Vielmehr veröffentlicht er in der Dokumentation auch Beiträge anderer Autoren. Er selbst bezeichnet das Werk als »Gedenkbuch, das wichtig ist für die Gedenkkultur«. Das Werk ist im Rathaus Rödermark und im örtlichen Buchhandel zum Preis von 19,90 Euro erhältlich.

    Veröffentlicht:
    - Verfolgung und Repression während der NS-Gewaltherrschaft in Ober-Roden und Urberach

  • Ruppert, Wolfgang

    Wolfgang Ruppert ist ein erfahrener Biologielehrer und Wissenschaftspublizist, der sein Wissen in zahlreichen Artikeln und Büchern weitergegeben hat. Sein Schwerpunkt liegt auf ökologischen Themen und nachhaltigem Lernen. Besonders bekannt ist er für seinen Beitrag zur Unterrichtsreihe „Selbstreguliertes Lernen“, in der er innovative Methoden zur Förderung von Eigenverantwortung bei Schülern entwickelt hat.
    Neben seiner Tätigkeit als Lehrer war Ruppert auch als Gastdozent an der Universität Frankfurt tätig. Sein Engagement für Bildung wurde 2012 mit einem Preis für sein Lebenswerk im Bereich des naturwissenschaftlichen Unterrichts ausgezeichnet. Seine Sachbücher zeichnen sich durch eine klare Sprache und anschauliche Beispiele aus, die sowohl Lehrkräfte als auch Schüler ansprechen. In seinen Veröffentlichungen legt er großen Wert auf praktische Anwendbarkeit und interaktive Lernmethoden.
    Eine Auswahl der Bücher:
    - Gelingendes Lernen durch Selbstregulation
    - Unterricht Biologie Nr. 461 / 2021 Sucht
    - Künstler! Kreativität zwischen Mythos, Habitus und Profession

  • Schäfer, Horst

    Horst Schäfer ist ein unermüdlicher Forscher und Autor, der sich der Aufarbeitung der Geschichte seiner Heimatstadt Dietzenbach während des Dritten Reiches verschrieben hat. Sein Buch »... und tilg nicht unser Angedenken« erschien erstmals 2016 und wurde nun in einer erweiterten Fassung neu aufgelegt. Schäfer hat darin zahlreiche biografische Lücken geschlossen und neue Erkenntnisse über die Schicksale der jüdischen Bevölkerung, Euthanasie-Opfer und Zwangsarbeiter in Dietzenbach hinzugefügt. Besonders berührend sind die neu aufgenommenen Schilderungen der Holocaust-Überlebenden Edith Conrad und der erweiterten Geschichte von Irma Wolf, die mit Hilfe des Historikers Bernd Wältz recherchiert wurde.

    Schäfers Werk wird als bedeutender Beitrag zur lokalen Erinnerungskultur gewürdigt. Sein akribisches Arbeiten und seine Hartnäckigkeit haben dazu geführt, dass die dunklen Kapitel der Dietzenbacher Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Das Buch dient auch der Bildungsarbeit und wird den Schulen in Dietzenbach zur Verfügung gestellt. Schäfer selbst sieht seine Arbeit als notwendig an, um die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten und das Bewusstsein für die historische Verantwortung zu schärfen.

    Veröffentlicht:
    - ... und tilg nicht unser Angedenken

  • Schäfer, Wilhelm

    Es ist ein heimatgeschichtlicher Schatz, den Wilhelm Schäfer gehoben hat. Der ehrenamtliche Mitarbeiter des Stadtarchivs veröffentlichte die handschriftliche Mundartsammlung aus dem Nachlass von Dr. Fred Neubecker. Die handschriftlichen Dokumente beschäftigen sich liebevoll mit den Besonderheiten der lokalen Mundart. Wer sich für Sprendlinger Mundart interessiert, kann das »Wörterbuch zur Sprendlinger Mundart« in der Buchhandlung »Gut gegen Nordwind« in der Hauptstraße 84 in Dreieich-Sprendlingen erstehen. Es kostet sechs Euro.

    Veröffentlicht:
    - Wörterbuch zur Sprendlinger Mundart nach Vorlage von Dr. Fred Neubecker

  • Scherzer, Hartmut

    »Weltsport - 60 Jahre Erlebnisse einer Reporter-Legende« lautet der Titel des 2021 entstandenen Buchbandes mit Artikel und Reportagen des Journalisten Hartmut Scherzer. Der 1938 geborene Heusenstammer ist in der Tat eine Legende. So war die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland bereits seine 15. WM von der er berichtete. Ein Weltrekord, den kein Reporter vor ihm geschafft hat. Zu seinen Freunden und engen Kontakten zählten Größen wie Franz Beckenbauer oder Jürgen Grabowski aber auch Box-Idole wie Muhammad Ali oder die Klitschko-Brüder, die er für sein Buch »Kämpfer für die Freiheit« trotz russischen Bombardements in Kiew besuchte und interviewte. Doch nicht nur in diesem Buch, auch in seinen unzähligen Storys und Reportagen blickt Scherzer immer über die Welt des Sports hinaus. Das macht seine Geschichten aus.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Welt Sport - 60 Jahre Erlebnisse einer Reporter-Legende
    - Kämpfer für die Freiheit
    - Jürgen Grabowski

  • Schneider, Hans-Werner

    Hans-Werner Schneider arbeitete über drei Jahrzehnte als evangelischer Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in Dreieich-Offenthal, Rüsselsheim und Wallerstädten. Nach seiner Pensionierung zog er nach Langen und widmete er sich verstärkt seiner Leidenschaft für die Natur und das Schreiben. Seine Reisen in abgelegene Gegenden Nordamerikas inspirierten ihn zu seinem Werk "Lebenstraum Wildnis", das die Geschichte eines Aussteigers im Yukon Territory erzählt und im MEDU Verlag Dreieich erschienen ist.

    Schneiders Buch vermittelt nicht nur die Schönheit der Wildnis, sondern auch die Herausforderungen des Lebens fernab der Zivilisation. Der Autor legt großen Wert auf authentische Schilderungen, die den Leser mit auf eine Reise in die unberührte Natur Kanadas nehmen. Dabei thematisiert er auch ökologische und gesellschaftliche Fragen, die im Zusammenhang mit dem Leben in der Wildnis stehen.

    Neben dem Schreiben ist Schneider als Maler aktiv und präsentiert seine Werke regelmäßig auf Ausstellungen. Seine Aquarell- und Kreidebilder, die oft Landschaften und Szenen aus der Wildnis darstellen, ergänzen seine literarischen Arbeiten und schaffen eine Verbindung zwischen Wort und Bild. Seine Erlebnisse und Gedanken veröffentlicht er zudem alle 14 Tage in einem Blog, in dem er seine Eindrücke und Erfahrungen mit anderen teilt.

    Veröffentlicht:

    - Lebenstraum Wildnis

  • Schopp, Dr. Manfred

    Der Stadthistoriker der Einhardstadt Seligenstadt hat sich dem Namensgeber der Stadt angenommen. Entstanden ist eine reich illustrierte Publikation über das Leben und Wirken Einhards in Aachen und Seligenstadt.

    Veröffentlicht:
    - Einhard

  • Sehring, Manfred

    Der Hobbyautor ist gelernter Grafiker mit Grundausbildung als Schriftsetzer, Studium an der damaligen Werkkunstschule Offenbach bei dem Schriftkünstler Karl-Georg Höfer und anschließendem Grafikstudium an der privaten Kunstschule Westend bei Professor Carlo Ruppert. Theologische Kenntnisse und die Bevollmächtigung zum Predigen erwarb das Multitalent durch ein Prädikantenseminar in der Evangelischen Propstei Offenbach. Seit seiner Geburt 1938 lebt Sehring in Offenthal und hat so die Geschichte des Stadtteils über viele Jahrzehnte hautnah miterlebt. Auch Religion ist seit langem ein wichtiger Teil seines Lebens. In seinem Buch »Christliche Gedankensplitter« widmet sich »Ur-Owwedäler« auf 148 Seiten deshalb der Geschichte der evangelischen Kirche in Offenthal. Die vielen kurzen Texte befassen sich jeweils mit einem Objekt des Kirchengebäudes, erläutern seine Entstehung sowie seine Bedeutung für den christlichen Glauben. In seinem Werk »Biblische Impressionen in Wort und Bild« fasst der Autor dagegen Bibelsprüche zusammen, deutet und interpretiert sie. Um die Geschichte der Burgtheatergruppe des Geschichts- und Heimatvereins Dreieichenhain wiederrum geht es in seinem Buch »Theatralische Kulturnotizen«. Sehring gehörte der Theatergruppe 20 Jahre lang an und erinnert auf 136 Seiten an einzelne Aufführungen, Proben und kleine Begebenheiten. Alle Bücher der Autors sind als »Books on Demand« erschienen.

    Eine Auswahl der Bücher:
    - Theatralische Kulturnotizen
    - Christliche Gedankensplitter
    - Biblische Impressionen in Wort und Bild

  • Stahl, Werner Alfons

    Der Mitbegründer und Vorsitzende des Geschichtsvereins »Pour I'Yseboursch« hat sich in seinem ersten Roman »Die Reisen mit dem grünen Klappstuhl« literarisch mit dem Thema Zeitreisen und der hugenottischen Vergangenheit seiner Heimatstadt Neu-Isenburg auseinandergesetzt. Fast wie in dem Kinderfilmklassiker der englischen BBC »Catweazle« finden sich seine Protagonisten urplötzlich in einer anderen Zeit wieder. Der einen in der Vergangenheit, der andere im 21 Jahrhundert. Nur dass die beiden Lehrer, anders als der bärtige keltische Druide, im Körper des jeweils anderen stecken. Das führt zu durchaus komischen Verwicklungen und skurrilen Situationen. Der 143 Seiten starke Fantasy-Roman ist für 14,80 Euro in der Neu-Isenburger Buchhandlung »Leanders Buchwelt« erhältlich. Vor seinem Zeitreise-Abenteuer hat der Autor und ehemalige Lehrer bereits ein Sachbuch veröffentlicht. »Sche danke wuu« befasst sich mit der Entwicklung der Umgangssprache in Neu-Isenburg. Das Buch kann zum Preis von acht Euro online bestellt werden.

    Veröffentlicht:
    - Die Reisen mit dem grünen Klappstuhl Schicksale
    - Sche danke wuu

  • Steiger, Wolfgang

    Der ehemalige Vorsitzende der CDU im Kreis Offenbach und Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU analysiert in dem Buch zusammen mit dem Ökonom Simon Steinbrück was passieren kann, wenn wirtschaftliche Fehlentscheidungen und Rekordverschuldung das Vertrauen in die Demokratie und die Volksparteien schwinden lassen.

    Veröffentlicht:
    - Der perfekte Sturm? Was sich hinter Nullzins, Rekordverschuldung und Ordnungsverlust zusammenbraut und wie wir gegensteuern können.

  • Stolzenburg, Werner

    Werner Stolzenburg, wohnhaft im Rodgauer Stadtteil Rollwald, ist ein Historiker und Chronist, der mit seiner Arbeit die Geschichte der Region Rollwald und Nieder-Roden dokumentiert und sich dabei besonders der Erinnerungskultur widmet. Seine bekannteste Veröffentlichung, die Rollwald-Chronik „Vom Wald zur Siedlung“, ist ein umfassendes Werk, das die Entwicklung des Nieder-Röder Ortsteils Rollwald in beeindruckender Weise nachzeichnet. Neben zahlreichen weiteren Büchern, wie „Das Lager Rollwald“ und „125 Jahre Rodgaubahn“, hat Stolzenburg durch seine Arbeiten ein unschätzbares Gedächtnis für die Region geschaffen. Das Lager Rollwald, eines der zentralen Themen in Stolzenburgs Werk, hat eine bedeutende historische Dimension. Während des Zweiten Weltkriegs diente es zunächst als Zwangsarbeiterlager, in dem Männer und Frauen unter schwierigen Bedingungen leben und arbeiten mussten. Nach dem Krieg wandelte sich das Lager in eine Wohnsiedlung, was eine prägende Veränderung für die Region darstellte. Stolzenburgs Forschung dokumentiert dies mit großer Präzision und schafft ein Bewusstsein für die komplexe Geschichte des Ortes.
    Als Gründer und Verwalter der „Rollwald-Dokumentation“ ist Stolzenburg mittlerweile die erste Anlaufstelle für Einwohner, Vereine und Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte der Region und des Lagers befassen. Seine umfangreiche Sammlung aus Dokumenten, Fotografien, Literatur und Filmaufnahmen hat dazu beigetragen, Ausstellungen zu organisieren, Forschungsarbeiten zu unterstützen und Veröffentlichungen zu ermöglichen. Die „Rollwald-Dokumentation“ wird daher oft als das „Gedächtnis Rollwalds“ bezeichnet. Neben seinen Büchern hat Stolzenburg auch zahlreiche Ausstellungen organisiert, darunter „75 Jahre Rollwald“ (2013) und „Zweimal hingeschaut“ (2020-2022).

    Eine Auswahl der Bücher:

    - Vom Wald zur Siedlung
    - Das Lager Rollwald
    - 125 Jahre Rodgaubahn