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Stadtmuseum "Haus zum Löwen" Neu-Isenburg

Das Neu-Isenburger Stadtmuseum „Haus zum Löwen“ befindet sich seit 1958 in einem ehemaligen Gasthaus in Neu-Isenburg, welches 1976 abgerissen und 1987 originalgetreu aufgebaut worden ist. Nach einer umfangreichen Renovierung der Räumlichkeiten und einer erweiterten und neukonzipierten Dauerausstellung eröffnete das Museum im Februar 2011 wieder seine Türen.

Der Bereich der Online-Führungen soll ausgebaut werden.

Ab 24. Juli 2020 treiben die "Hausgeister" ihr Unwesen im Museum. Kobolde, Wichtel und manch andere Wesen sehen ab dem Zeitpunkt das Museum als ihr neues Zuhause an. Die Figuren, die vom Künstler Florian Schäfer entworfen worden sind, erzählen ihre Geschichten und zeigen auf wie und wo sie ihre Spuren hinterlassen haben, zum Beispiel in Liedern, Sagen oder Bräuchen. Die Wanderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Erzählforscherin Janin Pisarek und der Kommunikationsdesignerin Hannah Gritsch. Einige der Hausgeister sind allerdings entkommen und verstecken sich im Museum. Bleibt die Hoffnung, dass sich mutige Mythenforscher finden, die sie bis zum Februar 2021 entdecken, denn bis dahin ist die Wanderausstellung im "Haus zum Löwen" zu sehen.

Der Empfangsbereich

Ein großzügig gestalteter Empfangsbereich begrüßt die Besucher des Stadtmuseums. Die neu eingerichtete und gutgesinnte Apfelweinstube lädt zum Verkosten des Isenburger Nationalgetränks ein. Im Erdgeschoss befindet sich ebenfalls eine Musikabteilung mit Hörstationen und Filmen. Die Musikabteilung widmet sich nicht nur dem Musikleben der Neu- Isenburger Vereine, sondern auch der Sopranistin und Kammersängerin Anny Schlemm und dem Tenor Franz Völker. Die beiden Künstler wurden in Neu- Isenburg geboren und standen auf vielen namenhaften Bühnen der Welt.

Das erste Obergeschoss

Das erste Obergeschoss beginnt mit der Geschichte Neu- Isenburgs. Die Gründungsgeschichte der Stadt steht im engen Zusammenhang mit der Verfolgung der Hugenotten im 17. Jahrhundert. 1699 leisteten 34 hugenottische Familien dem Grafen Philipp von Isenburg und Büdingen den Treueeid, der als Landesherr den ursprünglich aus Frankreich stammenden Flüchtlingen Land gegeben hatte. Weitere Themenschwerpunkte bilden die Lebensweise, die wirtschaftliche und demografische Entwicklung und die theologischen Aspekte der Hugenotten.

Das Dachgeschoss

Im Dachgeschoss befindet sich eine Kinderabteilung für museumspädagogische Angebote, welche sich um das Thema Weltraum dreht. Die Kinder können sich ein Hörspiel von dem Neu- Isenburger Astronaut Thomas Reiter anhören, welcher von seinem Leben als Astronaut und seinen Kindheitsträumen erzählt. Auf großen Sitzkissen können es sich die Kinder gemütlich machen, Memory spielen und auf eine Kuppel mit einem Sternenhimmel gucken.

Neu im Angebot ist ein Museumsführer für Kinder. Auf 60 Seiten wird kindgerecht der Werdegang von Neu-Isenburg von einem Dorf für geflüchtete Hugenotten bis heute beschrieben. Ein Löwe führt die Kinder durch die Geschichte von Neu-Isenburg. Dazu gibt es Aufgaben, die im Museum, zu Hause oder im Stadtgebiet gelöst werden können.

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