Sprungziele
Seiteninhalt

Breitbandförderprojekt Schulen und weiße Flecken

Ein erster Schritt bei der Umsetzung des Breitbandprojektes ist zurückgelegt. Weitere folgen Stück für Stück. Ziel ist es, bis zum 30. September 2023 72 Schulen, 76 Gewerbeadressen und eine Klinik mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen.

Aktueller Baufortschritt

Juli 2022 – Der geförderte Ausbau der Breitbandinfrastruktur im Kreis macht Fortschritte

Waren bis Ende März Tiefbauarbeiten im Umfang von 260 Metern erfolgt und zwei Schulanschlüsse mit geförderten Glasfaseranschlüssen baulich versorgt, so waren es Ende Mai 4,222 Kilometer Tiefbau und neun Anschlüsse, die sich auf ein Unternehmen und acht Schulen verteilten.

Durch die Priorisierung der Schulen, welche meist innerhalb der Kommunen liegen, gelingt es mit einer verhältnismäßig geringen Tiefbau-Meter-Zahl, die Anschlüsse der Schulen herzustellen.

Mit dem Sommer kam dann auch der Start der Hochzeit im Baugeschehen und der Ausbau erreichte Ende Juli 2022 mit 16,62 Kilometern Tiefbau und 48 baulich fertiggestellten Anschlüssen, davon 47 Schulen und ein Unternehmen, schon mehr als die Hälfte der gefördert auszubauenden Schulen im Kreisgebiet.

Die Ausbauten liegen im Ostkreis innerhalb der Kommunen Hainburg, Rödermark, Rodgau und teilweise in Seligenstadt. Im Westkreis sind die Ausbauten an Schulen in Langen, Dietzenbach und teilweise Dreieich erfolgt.

Vorbereitende Arbeiten finden derzeit in Seligenstadt, Obertshausen und Dreieich statt.

Februar 2022 - Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde

Die Untere Naturschutzbehörde hat die erforderliche Genehmigung erteilt. Die wegerechtliche Genehmigung wird in Kürze erwartet. Ende Februar kann der Netzausbau der Winterpause, die baubedingt notwendig war, weitergehen. Es sollen die noch verbliebenen drei Schulen in Rödermark angeschlossen werden.

Die anderen Schulstandorte und die Klinik werden sukzessive folgen.

Chronologie des Gesamtprojektes

Dezember 2021 - Startschuss für den Netzausbau

Bedingt durch die Corona-Pandemie fiel der Startschuss für das Projekt ohne den üblichen Spatenstich. Die Schule an den Linden in Rödermark-Urberach war die die erste Schule im Kreis Offenbach, die im Rahmen des von Bund und Land geförderten Ausbaus einen Glasfaseranschluss erhalten hat.

August 2020 - Zuschlag erteilt

Die PEB Breitband GmbH & Co.KG, die eine Beteiligungsgesellschaft der Entega Medianet und der Firma Klenk & Sohn ist, erhält den Zuschlag für den Ausbau mit Glasfaser. Das Auftragsvolumen beträgt 14.033.576 Euro und wird durch einen Förderzuschuss des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur durch atene KOM in Höhe von 50 Prozent, gleich 7.016.788 Euro, und durch die Hessische Staatskanzlei, Hessisches Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung über die WI-Bank als Co-Förderer in Höhe von 40 Prozent, gleich 5.613.430 Euro, gefördert. Der Kreis trägt einen Eigenanteil von zehn Prozent, gleich 1.403.358 Euro.

Das Projekt wird im Zeitraum Ende des Jahres 2021 bis zum 30. September 2023 ausgeführt. Im Laufe des Netzausbaus werden 145 Kilometer Tiefbau realisiert, 261 Kilometer Glasfaser und 280 Kilometer Leerrohr verlegt werden. Der Ausbau erfolgt auf Wunsch des Eigentümers als FTTH-Anschluss (Fiber To The Home), das heißt die Glasfaserverlegung wird bis ins Haus an einen Übergabepunkt verlegt.

Die bauliche Umsetzung der Glasfaserverlegung wird durch die Firma Klenk & Sohn aus Modautal-Asbach erfolgen und die Firma Entega Medianet aus Darmstadt wird den Netzbetrieb sicherstellen.

Juli 2020 - Vorläufige Förderbescheide sind da

Bund und Land erteilen die vorläufigen Förderbescheide. Demnach werden im Rahmen des Projektes 72 Schulen, 76 Gewerbeadressen und eine Klinik durch die Glasfaser einen deutlichen Mehrwert ihres Standortes erfahren. Das Projekt sichert ihnen einen Gigabitanschluss, der innerhalb eines marktgetriebenen Ausbaus durch Telekommunikationsunternehmen als unwirtschaftlich eingestuft und daher nicht erfolgt wäre.

Die 347 als weiße Flecken eingestufte Haushalte, liegen meist in Außen-lagen und haben keine oder nur unzureichende Breitbandversorgung. Auch hier betrachtet der Markt den Ausbau als unwirtschaftlich (Marktversagen).

Februar 2019 - Antrag für weiteren Ausbau gestellt

Um mit der Entwicklung Schritt zu halten, hat der Kreis Offenbach bereits im Jahr 2019 begonnen, den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur zu forcieren. Im sechsten Call der Breitbandförderung durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur unter Co-Förderung der Hessischen Staatskanzlei und des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt.

Jahr 2015 - Beginn der Ausbauaktivitäten

Der Kreis Offenbach engagiert sich bereits seit dem Jahr 2015 beim Ausbau der Infrastruktur durch Telekommunikationsunternehmen im Eigenausbau sehr. Deswegen gehört der Kreis zu den besser versorgten Kreisen in Deutschland und kann bereits auf eine gute Struktur zurückgreifen.