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20.01.2021

Finanzielle Entlastung von Eltern angestrebt

Die 13 Kommunen und der Kreis Offenbach haben sich am Dienstag grundsätzlich darauf verständigt, die Eltern zu entlasten. Befristet für die Zeit des Lockdowns sollen keine Beiträge für die Kinderbetreuung, egal ob Krippe, Kindertagesstätte, Tagespflege oder Schulkindbetreuung, zu zahlen sein, wenn Eltern ihre Kinder selbst betreuen und nicht in die Einrichtungen schicken. Wie diese Absichtserklärung im Einzelfall in der jeweiligen Kommune in die Praxis umgesetzt werden kann, hängt von den unterschiedlichen Regelungen in Satzungen und Zahlungsläufen vor Ort ab. Gegebenenfalls sind auch Beschlüsse der jeweiligen Gemeindevertretung oder Stadtverordnetenversammlung erforderlich. „Wir wissen um die schwierige Situation der Eltern“, so der Tenor der Sozialdezernenten, „und nehmen diese sehr ernst. Ihnen gilt unser Dank für die bisherige Kooperation.“

Gleichzeitig übernehmen die Kommunen und der Kreis vorübergehend die Finanzierung der Träger und Leistungserbringer von sozialer Infrastruktur, um diese zu erhalten. „Wir wollen damit die Eltern in diesen schwierigen Zeiten entlasten und die soziale Infrastruktur sichern“, berichtet der Sozialdezernent des Kreises Carsten Müller.