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13.09.2018

Spannende Events zum Thema Meinungsfreiheit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meinungsfreiheit gestern und heute“ der Kulturregion FrankfurtRheinMain findet am Mittwoch, 19. September 2018, um 19:30 Uhr im Kloster Seligenstadt eine spannende Lesung unter dem Motto „Arabischer Herbst? Berichte aus Nahost“ statt. Der Autor und Journalist Karim El-Gawhary gibt in seinen Reportagen und Büchern den Ereignissen und Bildern im Nahen Osten, die man aus den Medien kennt, ein Gesicht. Er erzählt von persönlichen Schicksalen, anhand derer die Tragik und die Reichweite der Situation in Ländern wie Syrien, Ägypten oder Jemen deutlich werden, aber auch Mut und Optimismus für gesellschaftliche Veränderungen durchdringen.

Aus erster Hand erfahren die Zuhörer, wie es um die Arbeitsbedingungen für Autoren und Journalisten vor Ort bestellt ist und welche Chancen für eine Demokratisierung und für mehr Meinungsfreiheit im Nahen Osten bestehen. Karim El-Gawhary lebt seit mehreren Jahrzehnten als Korrespondent und Autor im Nahen Osten, seit vielen Jahren ist er für den ORF in Kairo tätig. Seine bisher erschienenen Bücher waren alle Bestseller: Auf der Flucht (2015), Frauenpower auf Arabisch (2013), Tagebuch der arabischen Revolution (2011), Alltag auf Arabisch (2008). Der Eintritt zu der Lesung mit anschließendem Gespräch kostet fünf Euro.

Ebenfalls Teil der Veranstaltungsreihe der Kulturregion FrankfurtRheinMain zum Thema Meinungsfreiheit ist eine Ausstellung, die vom 17. bis zum 28. September täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr im Foyer des Bürgerhauses Nieder-Roden zu sehen ist. Sie zeigt „Plakate für die Meinungsfreiheit“. 350 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Rhein-Main-Region hatten sich zuvor an dem gleichnamigen Plakatwettbewerb beteiligt. Aufgerufen hatten dazu die KulturRegion FrankfurtRheinMain, die Hessische Landeszentrale für politische Bildung Hessen und das Museum für Kommunikation.

Prägnant, kritisch und kreativ haben die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ansichten auf selbst gestalteten Plakaten zum Ausdruck gebracht. Großteils mittels Bildcollagen fordern sie laut das Erheben der eigenen Stimme, politische Mitbestimmung, freie Meinungsäußerung, Gleichstellung der Geschlechter, freien Umgang mit dem Körper und verurteilen Zensur und Manipulation durch Fake News. Jeder der eingereichten Plakatentwürfe vermittelt eine eigene starke Botschaft.

Ausgewählt für die Plakatausstellung wurden 31 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus Darmstadt, Eschborn, Frankfurt am Main, Gießen, Groß-Gerau, Königstein im Taunus, Offenbach und Rüsselsheim am Main, Usingen, Weiterstadt und Wiesbaden. Alle haben dabei ihre ganz eigene Sicht auf das Thema Meinungsfreiheit umgesetzt: Wie und wo betrifft mich Meinungsfreiheit? Warum ist es wichtig, meine Meinung zu äußern, und für was setze ich mich ein? Der Eintritt zu der Plakatausstellung ist frei.