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Landrat überreicht Drei-Sterne-Zertifizierung an Hotel Mainstreet 05.02.2018 

Die rund 100 Beherbergungsbetriebe in den Städten und Gemeinden des Kreises Offenbach sind aufgrund der günstigen Lage mitten in der wirtschaftsstarken Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main, in der Nachbarschaft des Internationalen Airports und zwischen Odenwald, Spessart und Taunus bei Besuchern aus Nah und Fern ein gefragtes Ziel. Für die Tourismus- und Businessgäste ist die Klassifizierung des Hotels bei der Auswahl des Hauses ein wichtiges Kriterium. Viele Beherbergungsbetriebe lassen sich vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) bewerten, um mit den erhaltenen Sternen auf die Qualität ihrer Zimmer und der Serviceleistungen hinzuweisen.

Das Hotel Mainstreet in Dietzenbach ist jetzt erneut von der DEHOGA mit 3 Sternen klassifiziert worden. Landrat Oliver Quilling hat am Montag die entsprechende Plakette an Hotelinhaberin Ulrike Anne Günther übergeben. Das Haus in der Offenbacher Straße 35b am sogenannten Lego-Kreisel verfügt über jeweils 32 Einzel- und Doppelzimmer und hat knapp 100 Betten. Zu mehr als 80 Prozent der Zimmer gehört ein Balkon oder eine Terrasse.

„Viele Gäste legen heutzutage bei der Buchung im Internet großen Wert auf den Komfort und guten Service eines Hotels. Die Klassifizierung mit den Sternen signalisiert den Gästen, dass die Qualität in diesem Haus stimmt. Ich bin froh, dass sich im Kreis Offenbach viele Hotels der Bewertung durch die DEHOGA unterziehen“, sagte Landrat Oliver Quilling am Montag in Dietzenbach.

Im Kreis haben 24 Beherbergungsbetriebe nach den Sternen gegriffen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hat die Hotels, die sich alle drei Jahre der Qualitätskontrolle stellen, derzeit in vier Klassen eingeteilt. Neben dem Hotel Kempinski Frankfurt Gravenbruch mit fünf Sternen Superior haben die Prüfer der DEHOGA an jeweils elf Häuser vier Sterne und drei vergeben und ein Hotel mit zwei Sternen bewertet. Die Klassifizierung ist freiwillig und kostenpflichtig.

Die DEHOGA bewertet Hotels, die sich für eine Prüfung zur Klassifizierung anmelden, nach rund 200 Kriterien. Dabei nehmen die Fachleute die Zimmer und die Rezeption ebenso unter die Lupe wie den Online-Service und verschiedene Dienstleistungen. Außerdem geht es um Fragen zur Barrierefreiheit sowie zu den Wellnessangeboten im Haus. Der Komfort und die Größe der Tagungsräume werden ebenfalls begutachtet. Die Hotels können außerdem punkten, wenn sie beispielsweise einen Shuttle-Bus oder einen Bügel-, Näh und Schuhputzservice anbieten und ihre Gäste nicht im Regen stehen lassen, sondern ihnen an der Rezeption einen Schirm zur Verfügung stellen.

Die Hotels im wirtschaftsstarken Kreis Offenbach werden besonders stark von Geschäftsreisenden gebucht. Das zeigt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von zwei Tagen. Die Nachfrage ist ungebrochen groß Die Zahl der Gäste ist 2017 bis einschließlich November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sieben Prozent auf 476.000 gestiegen. Das sind knapp eine Million Übernachtungen. „Die hohe Qualität und die Serviceleistungen der Hotels sind auch ein wichtiger Baustein unserer Wirtschaftsförderung, die wir gemeinsam mit den 13 Kommunen, der IHK und der Kreishandwerkerschaft in der Standort Plus-Initiative „Schneller.Stärker.Smarter.“ weiter voranbringen“, sagte Landrat Oliver Quilling.