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Rückenwind für den Radschnellweg 14.11.2017 

Kreisausschuss stimmt für den Routenverlauf

Vom Kreis Offenbach kommt Rückenwind für den Bau des ersten Raddirektweges zwischen Darmstadt und Frankfurt. Dem Routenverlauf, der in enger Kooperation mit den beteiligten Kommunen Egelsbach, Langen, Dreieich und Neu-Isenburg festgelegt wurde, hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Mit diesem positiven Votum erklärt sich der Kreis Offenbach bereit, einen Teil des Baus der neuen vier Meter breiten Verkehrsverbindung an der Kreisstraße in Egelsbach finanziell mitzutragen und sich dort später an der Unterhaltung des Weges zu beteiligen.

„Der erste Raddirektweg in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main ist Bestandteil unseres Leitbildes Mobilität und ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Radverkehrs im Kreis Offenbach“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger, die als Dezernentin für das Thema Mobilität zuständig ist. „Der verstärkte Ausbau der Verkehrsinfrastruktur für umweltfreundliche Zweiräder hilft dabei, die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. Mit dem neuen asphaltierten und beleuchteten Radschnellweg im Westen des Kreises Offenbach sorgen wir für mehr Komfort und Sicherheit“, so Claudia Jäger.

Der Kreis Offenbach übernimmt im südlichen Abschnitt des Radschnellweges eine entscheidende Rolle, indem er den Radfahrerinnen und Radfahrern die Überquerung der Kreisstraße 168 in Egelsbach erleichtert. Am Übergang zur Schillerstraße gab es in der Vergangenheit häufig gefährliche Situationen und Unfälle. Dort wird der Kreis die Gefahrenstelle entschärfen und für rund 400.000 Euro einen Verkehrskreisel bauen. Das Land Hessen beteiligt mit rund 70 Prozent an der Finanzierung. Der Zuschuss aus Wiesbaden wird an die Regionalpark Südwest GmbH überwiesen. Die Gesellschaft agiert als Bindeglied zwischen dem Land beziehungsweise der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil sowie den beteiligten Kommunen und setzt den Bau des Radschnellweges um.

Beteiligt am Bau der Radstrecke ist der Kreis Offenbach aber auch an anderen Stellen zwischen Darmstadt und Frankfurt. Immer wenn es um Fragen der Ökologie und um Genehmigungen geht, sitzen die Fachleute der Unteren Naturschutzbehörde mit am Tisch. Sie stehen im Dialog mit der Regionalpark Südwest-Gesellschaft und dem zuständigen Regierungspräsidium in Darmstadt. Mit dem Bau des Radschnellwegs soll voraussichtlich im Sommer 2018 begonnen werden.