Am Volkstrauertag wehen Flaggen auf halbmast

Am Volkstrauertag sind die Gedanken bei den Opfern von Kriegen und Gewalt und damit ganz aktuell auch bei den Menschen in der Ukraine, in Israel, in Gaza sowie in anderen Ländern, wo die Bevölkerung derzeit unter den Folgen von Kriegen oder militärischen Konflikten leidet. Die Flaggen vor dem Kreishaus in Dietzenbach und allen anderen öffentlichen Gebäuden werden am Sonntag, 16. November 2025, auf halbmast gehisst.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte den Volkstrauertag einst eingeführt. Anfangs standen Millionen Menschen, die im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen, im Mittelpunkt, inzwischen ist der Volkstrauertag ein Gedenktag für alle Kriegs- und Gewaltopfer.

So wie auch am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und am 11. März, dem europaweiten Gedenktag für Opfer terroristischer Gewalt, werden die Europa-, die Bundes-, die Landes- sowie die Kreisflagge morgens auf halbe Höhe aufgezogen. Neben dem Erinnern und Mahnen soll der Volkstrauertag auch ein Symbol für Frieden und Versöhnung sein. Die erste offizielle Feierstunde zum Volkstrauertag fand vor mehr als 100 Jahren, 1922, im Deutschen Reichstag in Berlin statt.