Trauerbeflaggung vor dem Kreishaus
In Gedenken an die am 1. Februar 2026 verstorbene ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages und Bundesministerin a.D., Prof. Dr. Rita Süssmuth, ist für Dienstag, 24. Februar 2026, eine landesweite Trauerbeflaggung angeordnet worden. Vor dem Kreishaus in Dietzenbach werden die Europa-, Bundes-, Landes- und Kreisflagge auf halbmast gesetzt. Zur Würdigung der politischen und gesellschaftlichen Lebensleistung der CDU-Politikerin, die im Alter von 88 Jahren verstorben ist, lädt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für nächsten Dienstag zu einem Staatsakt in Berlin ein. Die Zeremonie beginnt mit einem Gottesdienst in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale und wird mit einem Akt im Plenarsaal des Bundestages fortgesetzt.
Rita Süssmuth war von 1985 bis 1986 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1986 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Von 1987 bis 2002 gehörte sie dem Deutschen Bundestag als Abgeordnete an, von 1988 bis 1998 war sie dessen Präsidentin. Rita Süssmuth war Professorin für Erziehungswissenschaften. Sie gilt als Vorkämpferin gegen Ausgrenzung und für Gleichberechtigung sowie gesellschaftliche Teilhabe. Als engagierte und bisweilen unbequeme Demokratin kämpfte sie gegen die Immunschwächekrankheit AIDS und förderte Prävention und Forschung.