Trauerbeflaggung zum Gedenken der Opfer von Terrorismus
In Deutschland wird seit 2022 in besonderer Weise der Opfer terroristischer Gewalt gedacht. Der 11. März steht im Zeichen der Erinnerung, des Mitgefühls und vor allem der Mahnung, mit aller Entschlossenheit gegen terroristische Bedrohungen vorzugehen. Am Mittwoch, 11. März 2026, wird vor dem Kreishaus in Dietzenbach und allen anderen öffentlichen Gebäuden beflaggt. Morgens werden die Europa-, die Bundes-, die Landes- und die Kreisflagge auf halbe Höhe aufgezogen.
Im Jahr 2005 hatte die Europäische Union den Gedenktag eingeführt, um die Opfer terroristischer Gräueltaten weltweit in den Fokus zu stellen. Mit der Auswahl des 11. März als Gedenktag werden auch die Bombenanschläge in Madrid 2004 in Erinnerung gerufen. Damals starben knapp 200 Menschen und es gab etwas mehr als 2.000 Verletzte. Deutschland entschied sich vor vier Jahren für die Trauerbeflaggung. Das Leid der Hinterbliebenen und Verletzten der schrecklichen Taten soll eine Mahnung sein. Die Menschen sind zum Innehalten aufgerufen und sollen motiviert werden, sich weiterhin gegen Terror, Fanatismus und gegen alle Formen des Extremismus einzusetzen, um die Demokratie zu stärken.