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Jugendsozialarbeit an Schulen

Die Jugendsozialarbeit richtet sich an junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind und die zum Teil nur mit dieser Unterstützung einen Schulabschluss und einen qualifizierenden Übergang ins Berufsleben erreichen werden. Seit 2009 unterstützt der Kreis Offenbach die Jugendsozialarbeit an Schulen für die Skundarstufe I nach §13 KJHG über eine Förderrichtlinie. Zuwendungsempfänger nach dieser Richtlinie sind ausschließlich die kreisangehörigen Kommunen oder freie Träger der Jugendhilfe mit entsprechendem Kompetenzprofil.

In 2012 werden an 14 allgemeinbildenden Schulen, fünf Förderschulen und zwei beruflichen Schulen im Kreis Offenbach 21 sozialpädagogische Fachkräfte zur Umsetzung von Schulsozialarbeit eingesetzt. Die Kosten trägt zu 50 Prozent der Kreis, die anderen 50 Prozent finanzieren die Kommunen. Das Personal ist sowohl bei den Kommunen als auch bei Bildungsträgern angestellt. Die Förderrichtlinie wird in 2012 überarbeitet.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist in das Netzwerk „Jugend in Beruf" eingebunden. Es finden regelmäßige Treffen der sozialpädagogischen Fachkräfte statt.