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Weinheimer Initiative

Der Kreis Offenbach ist seit 2007 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative und engagiert sich seit Jahren für das Thema Kommunale Koordinierung des Übergangs Schule - Beruf. Außerdem ist Kreisbeigeordneter Carsten Müller Mitglied im Sprecherkreis Weinheimer Initiative und vertritt hier insbesondere die Sichtweise von Landkreisen. Daneben ist die Stadt Rodgau ebenfalls Mitglied der Arbeitsgemeinschaft.

Die Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Städten und Kreisen (derzeit etwa 18), die durch Kommunale Koordinierung und Lokale Verantwortungsgemeinschaften mitgestaltende Verantwortung für gelingende Übergänge von der Schule in die Arbeitswelt übernehmen. Sie ging aus dem Kreis der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Weinheimer Erklärung 2007 hervor, die mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung Weinheim von Kommunen und Kreisen, Wissenschaft, Stiftungen und Verbänden und Einzelpersonen erarbeitet wurde.

Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt sich wechselseitig bei der Weiterentwicklung der lokalen Praxis und setzt sich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Kommunale Koordinierung des Übergangs Schule-Arbeitswelt und der lokalen Bildung insgesamt ein. Sie pflegt den Dialog mit Expertinnen und Experten der Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Jugendpolitik auf kommunaler beziehungsweise auf Landes- und Bundesebene und arbeitet mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden, Unternehmen, Gewerkschaften und Akteuren der Zivilgesellschaft zusammen.

Um die kommunale Koordinierung beim Übergang von der Schule in den Beruf und eine bessere Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren und Institutionen des Übergangssystems zu unterstützen, hat das Deutsche Jugendinstitut eine Toolbox erarbeitet. In dieser Toolbox sind Dokumente (so genannte Tools) zusammengefasst, die für den Aufbau einer kommunalen Koordinierung Informationen und Hilfen bieten.