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Jugendsozialarbeit an Schulen

Die Jugendsozialarbeit richtet sich an junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind und die zum Teil nur mit dieser Unterstützung einen Schulabschluss und einen qualifizierenden Übergang ins Berufsleben erreichen werden. Seit 2009 unterstützt der Kreis Offenbach die Jugendsozialarbeit an Schulen für die Sekundarstufe I nach §13 KJHG über eine Förderrichtlinie. Zuwendungsempfänger nach dieser Richtlinie sind ausschließlich die kreisangehörigen Kommunen oder freie Träger der Jugendhilfe mit entsprechendem Kompetenzprofil.

Im Jahr 2017 wurden an allen 23 weiterführenden Schulen im Kreis Offenbach insgesamt 19 Stellen in der Umsetzung der Schulsozialarbeit finanziell unterstützt (jeweils eine volle Stelle an den allgemeinbildenden Schulen und je 0,5 Stellen an Förderschulen und beruflichen Schulen). Diese Kosten trägt zu 50 Prozent der Kreis, die anderen 50 Prozent finanzieren die Kommunen. Das Personal ist sowohl bei den Kommunen als auch bei Bildungsträgern angestellt. Die Förderrichtlinie wurde letztmalig in 2012 überarbeitet.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist in das Netzwerk »Jugend in Beruf“ eingebunden. Es finden regelmäßige Treffen der sozialpädagogischen Fachkräfte statt.