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Kommunales Bildungsmanagement

An der Gestaltung der Bildungslandschaft einer Kommune wirken viele kommunale und nichtkommunale Akteure mit:

    • öffentliche Bildungsträger und Schulträger,
    • Fachdienste der Kreisverwaltung und Volkshochschulen,
    • die Kommunalpolitik,
    • Sozialverbände,
    • freie Bildungsträger,
    • Sportvereine,
    • kulturelle Einrichtungen,
    • Ehrenamtliche,
    • vielfach sind auch Stiftungen beteiligt.

Sie alle bringen ihre Expertisen in das kreisweite Bildungsangebot ein. Diese Vielfalt bereichert. Bei einer Vielzahl von Akteuren kann es aber auch unübersichtlich werden. Es kann zu Angebotshäufungen oder Versorgungslücken kommen, zu ungünstigen örtlichen Verteilungen des Gesamtangebots oder zum Aufbau von Doppelstrukturen. Diese Mängel können durch ein kommunales Bildungsmonitoring und Bildungsmanagement vermieden werden.

Hier setzt der Kreis Offenbach an. Der Kreis hat den Auftrag erteilt, ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement aufzubauen, um die Zusammenarbeit aller Akteure, die im Kreis Bildung anbieten, gestalten und verantworten, zu optimieren.

Die Kernaufgaben des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements sind:

    • die regionale Bildungslandschaft zu beschreiben und zu untersuchen (Bildungsmonitoring),
    • die Ergebnisse des Monitorings in einem regionalen Bildungsbericht darzustellen und allen Bildungsakteuren im Kreis zur Verfügung zu stellen,
    • mit den Akteuren gemeinsam kooperative Strukturen zu entwickeln, die geeignet sind, auf der Grundlage der Daten und Informationen zur Bildungssituation im Kreis eine gut informierte und aufeinander abgestimmte regionale Bildungslandschaft zu gewährleisten,
    • die Akteure zu informieren und zu beraten.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Programm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.