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04.09.2020

Beim Warntag heulen die Sirenen

Der Bund und die Länder haben vereinbart, dass es jährlich am zweiten Donnerstag im September einen sogenannten Warntag geben soll. Bundesweit werden in jeder Kommune alle relevanten Systeme, die die Bevölkerung vor akuten Gefahren warnen sollen, getestet. Am Donnerstag, 10. September, sollen deshalb auch in allen Städten und Gemeinden im Kreis Offenbach die Sirenen heulen. In Hessen läuft bei diesem Test zusätzlich ein eigener Probealarm über die WarnApp „hessenWARN/KatWarn“.

„In der Zeit zwischen 11:05 und 11:25 Uhr werden am 10. September von unserer Zentralen Leitstelle in Dietzenbach alle kommunalen Sirenen ausgelöst“, sagt Kreisbrandinspektor Dr. h. c. Ralf Ackermann. Im Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist vorgeschrieben, dass Kommunen Notrufmöglichkeiten sowie Funkanlagen einrichten und die Warnung der Bevölkerung sicherzustellen haben. Ziel des Tests am 10. September ist es, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und auf die verschiedenen Warnmittel sowie Alarmsignale aufmerksam zu machen.

Der Warntag startet am Donnerstag um 10:30 Uhr mit dem Senden der Nachricht über „hessenWARN/KatWarn“. Danach geht es um kurz nach 11:00 Uhr mit der Aussendung einer Rundfunk- und Fernsehwarnung weiter. Anschließend werden die Sirenen ins Rotieren kommen und einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton produzieren. Dieser soll der Bevölkerung sagen, „Schalten Sie einen Hörfunksender ein und achten Sie auf Durchsagen.“

Ein 60 Sekunden andauernder durchgängiger Ton, der von 12:00 Uhr an zu hören sein wird, bedeutet „Entwarnung“. Auch über „hessenWARN/katWarn“ und den Hörfunk laufen nach der Probe-Alarmierung Entwarnungen. Bei der Premiere dieses bundesweiten Funktionalitätstests besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.