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Corona-FAQ für Patienten

Was ist SARS-CoV-2?

SARS-CoV-2 lautet der Name des aktuell weltweit grassierenden Erregers, der die COVID-19-Erkrankung auslöst. "SARS-CoV-2" ist dabei die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Severe acute respiratory syndrome-corona virus-2", zu deutsch: "Schweres akutes Atemwegssyndrom-Coronavirus-2".

Was ist COVID-19?

COVID-19 lautet der Name der Krankheit, die durch SARS-CoV-2-Viren ausgelöst wird.

Was ist die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. Damit können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Corona-Warn-App herunterzuladen, finden sich auf der Homepage der Bundesregierung. Zusätzlich hat das Robert Koch-Institut eine praktische Übersicht über die Funktionen herausgegeben und der empfohlenen Maßnahmen bei Benachrichtigungen:

Hilfe bei Problemen mit der App gibt es bei der kostenlosen Hotline unter +49 (0)800 7540001.

Wo kann ich die aktuellen Fallzahlen für den Kreis Offenbach einsehen?

Die Zahlen der Infektionsfälle, Gesunden und Todesfälle sind auf der Corona-Infoseite abrufbar und täglich Thema einer eigenen Pressemitteilung.

Detaillierte Übersichten für die 13 einzelnen Städte und Gemeinden sind unter dem Punkt “Corona-Entwicklung“ abrufbar.

Sind die aktuellen Infektionszahlen für einzelne Städte und Gemeinden abrufbar?

Ja, Übersichten für die 13 einzelnen Städte und Gemeinden sind unter dem Punkt "Corona-Entwicklung" abrufbar.

Drohen Bußgelder, wenn ich gegen die Schutzverordnungen verstoße?

Ja. Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen, die Bußgelder nach sich ziehen

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Robert-Koch-Institut geht als Hauptübertragungsweg von der sogenannten Tröpfcheninfektion aus. Krankheitserreger, die sich im Rachenraum oder in den Atemwegen befinden, werden durch Sprechen, Niesen oder Husten in winzigen Speicheltröpfchen in die Umgebungsluft abgegeben. Sie können anschließend von anderen Kontaktpersonen eingeatmet oder über die Schleimhäute der oberen Atemwege aufgenommen werden. Im Fall von SARS-CoV-2 tragen laut Experten solche Tröpfchen das Virus, die sich aufgrund ihrer Größe nicht lang in der Luft schweben und rasch absinken. Ein entsprechender Abstand kann das Ansteckungsrisiko senken.

Als Übertragungsweg kann auch eine Schmierinfektion nicht ausgeschlossen werden. Anders als bei der Tröpfcheninfektion erfolgt sie in diesem Fall über einen Berührungskontakt. Ein typisches Beispiel ist, wenn ein Erkrankter sich beim Niesen oder Husten die Hand vor den Mund hält und anschließend einer anderen Person die nun mit Erregern bedeckte Hand gibt. Fasst sich das Gegenüber danach selbst ins Gesicht - an Nase, Augen oder Mund - können die Krankheitserreger über die Schleimhäute eindringen.

Eine Übertragung ist aber auch denkbar, wenn Erreger durch Speicheltröpfchen oder Berührungen auf gemeinsam genutzten Oberflächen, beispielsweise auf Türklinken, Haltegriffen oder Tastaturen, verteilt werden. Einen wirksamen Schutz vor einer Schmierinfektion bietet deshalb regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife sowie das Fernhalten der Hände aus dem eigenen Gesicht.

Welche Hygiene-Regeln sollten derzeit unbedingt beachtet werden?

Aktuell gibt es eine Reihe von Verhaltensregeln, an die sich jeder Einzelne halten sollte:

Zudem gilt vielerorts eine Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizei oder Ordnungsamt keine aufsetzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Weitere allgemeine Informationen zu Hygieneempfehlungen sind zum Beispiel auch das Robert-Koch Institut einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog (FAQ) erstellt, der fortwährend aktualisiert wird.

Wann gehöre ich zu einer Risikogruppe?

Als Risikogruppen gelten Personenkreise, die anfälliger für Erkrankungen allgemein beziehungsweise für schwere Krankheitsverläufe sind.

Laut Robert-Koch-Institut können SARS-CoV-2-Infektionen auch bei Personen ohne Vorerkrankungen und jüngerem Alters schwere Verläufe nehmen, doch sind aktuell folgende Risikogruppen definiert: 

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (zum Beispiel koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • der Lunge (zum Beispiel COPD)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie zum Beispiel Cortison)

Falls Sie zu einer Risikogruppe gehören und unter Krankheitssymptomen leiden, setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.

Was muss ich als Schwangere beachten?

Zur Zeit gibt es laut Robert-Koch-Institut keine validierten Aussagen zur den Auswirkungen einer Infektion auf ungeborene Kinder.

Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) hat auf ihrer Homepage umfassende Informationen zu COVID-19 und Schwangerschaft inklusive FAQ und Kreißsaal-Empfehlungen veröffentlicht.

Welche Maßnahmen empfiehlt das Robert Koch-Institut?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt aktuell eine Eindämmungsstrategie (Containment). Dabei gilt es einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen, zu isolieren und Infektionsketten auf diese Weise zu unterbrechen. Darüber hinaus müssen Kontaktpersonen möglichst lückenlos identifiziert und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne untergebracht werden.

Muss ich im Alltag auch einen Mund-Nasen-Schutz oder andere Masken tragen?

In Hessen - und damit auch im Kreis Offenbach - gilt eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar):

    • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, also zum Beispiel in Bussen, Bahnen, Taxis, Schiffen, Fähren und Flugzeugen.
    • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und an Bahnsteigen
    • in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels, der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Bank- und Postfilialen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen und zwar überall dort, wo Kunden Zutritt haben, sowie in den Bereichen vor diesen Geschäften.
    • in überdachten Einkaufszentren und auf überdachten Straßen und Flächen mit Geschäften.
    • in den Publikumsbereichen der Wochenmärkte.
    • in Gottesdiensten und bei Trauerfeierlichkeiten (auch am Platz).
    • für Besucherinnen und Besucher in Alten- und Pflegeheimen (ausschließlich Schutzmasken ohne Atemventil).

Darüber hinaus gilt eine allgemeine Maskenpflicht:

    • auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen (eine Übersicht, wo dies in den Kommunen der Fall ist, bietet die zugehörige Karte)
    • im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude
    • bei der Abholung von Speisen in der Gastronomie sowie in Kantinen und Mensen
    • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen
    • bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, wo sich Dienstleister und Kunden sehr nahekommen. Die Maskenpflicht gilt für beide
    • in Schulen
    • auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen.
    • in Fahrzeugen, wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden.
    • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind.
    • in Arbeits- und Betriebsstätten (nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann).
    • bei allen sonstigen Veranstaltungen.

Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. Plastikvisiere, Kinn- und Mikrovisiere sowie Motorradhelme werden nicht akzeptiert.

Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar).

Kann ich Medikamente zur Vorbeugung einer Infektion nehmen?

Es sind aktuell keine Medikamente bekannt, die einer Infektion mit SARS-CoV-2-Viren wirksam vorbeugen.

Sollten Sie Medikamente einnehmen wollen, besprechen Sie das Vorgehen zunächst immer mit Ihrem Arzt. Eine eigenmächtige Selbstmedikation kann große Gefahren bergen und ist generell abzuraten.

Kann ich mich gegen COVID-19 impfen lassen?

Ja, zu gegebener Zeit. Die ersten Impfungen haben bereits stattgefunden. Das Bundesgesundheitsministerium macht genaue Vorgaben, welche Gruppen wann geimpft werden sollen. Nähere Informationen dazu und der Terminvereinbarung finden Sie auf der Unterseite des Corona-Impfzentrums.

Wirken Antibiotika gegen SARS-CoV-2-Viren?

Nein. Antibiotika helfen nicht bei Virusinfektionen und damit auch nicht gegen SARS-CoV-2.

Es gibt allerdings auch COVID-19-Patienten, die dennoch Antibiotika verordnet bekommen. Das kann daran liegen, dass die Ärzte eine zusätzliche Bakterieninfektion behandeln. Bei sogenannten Superinfektionen wird das Immunsystem eines Patienten durch das Virus so geschwächt, dass eine zweite Infektion durch einen anderen Erreger (Sekundärinfektion) hinzukommt.

Wie viel Zeit vergeht zwischen der Ansteckung und ersten Symptomen?

Laut dem Robert-Koch-Institut beträgt die Inkubationszeit bei einer SARS-CoV-2-Infektion zwischen 1 und 14 Tage, der Durchschnitt sind fünf bis sechs Tage.

Durch welche Symptome äußert sich die COVID-19-Erkrankung?

Laut Experten können die Symptome und ihre Ausprägung von Fall zu Fall variieren, weshalb eine pauschale Antwort nicht möglich ist.

Am häufigsten klagen Infizierte über (trockenen) Husten und Fieber. Es wird aber unter anderem auch von Hals-, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit und Atemnot, Bauchschmerzen, Durchfall und Schwindel berichtet, ebenso vom vorübergehenden Verlust des Geschmack- und Geruchssinns. Darüber hinaus gibt es Krankheitsverläufe, die vollkommen symptomfrei verlaufen, während besonders schwere Fälle wiederum mit schweren Lungenentzündungen, Lungenversagen und dem Tod einhergehen können.

Was muss ich tun, wenn ich Symptome und den Verdacht habe, COVID-19 zu haben?

Gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder einer anderen Stelle. Isolieren Sie sich umgehend und rufen Sie Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an. Dort nimmt man eine erste Anamnese vor und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Weder an den Hotline noch bei meinem Hausarzt erreiche ich jemanden - was soll ich tun?

Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe.

Leiden Sie unter leichten Krankheitssymptomen, sollten Sie sich weiterhin isolieren. Bleiben Sie zuhause. Wohnen Sie mit anderen Personen in einem Haushalt zusammen, halten Sie zu ihnen mindestens zwei Meter Abstand, waschen Sie sich regelnäßig gründlich die Hände, tragen Sie - falls vorhanden - einen Mund-und-Nasenschutz und beachten Sie darüber hinaus auch alle anderen Hygieneregeln. Versuchen Sie weiter die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117 oder Ihre Hausarztpraxis zu erreichen.

Nur in Notfällen, etwa wenn Sie Atemnot bekommen, alarmieren Sie den Notruf unter 112 oder eine Rettungsstelle. WICHTIG: Weisen Sie bei der Alarmierung unbedingt darauf hin, dass Sie möglicherweise an COVID-19 erkrankt sein könnten, damit die Einsatzkräfte entsprechend reagieren können.

Kann ich einfach in die Notaufnahme gehen, wenn ich COVID-19 haben könnte?

Nein.

Haben Sie den Verdacht, an COVID-19 erkrankt zu sein, gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder zu einer anderen Stelle. Kontaktieren Sie zunächst Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch, schildern Sie Ihre Situation und besprechen Sie gemeinsam das weitere Vorgehen.

Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der auch für die Koordinierung der zentralen Testzentren und die dortige Terminvergabe zuständig ist, erreichen Sie unter der bundesweit einheitlichen Nummer 116 117.

Sollte ich bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen, auch wenn die Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Das Robert-Koch-Institut bejaht diese Frage, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie hatten in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • Sie leiden unter einer Vorerkrankung
  • Ihre Atemwegserkrankung verschlimmert sich (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • Sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben

Darüber hinaus empfiehlt das RKI, dass Sie sich umgehend selbst isolieren sollten, noch bevor das Testergebnis vorliegt. Das bedeutet, zuhause bleiben, einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen halten, auf eine gute Händehygiene achten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-und-Nasen-Schutz tragen.

Kann mich das Gesundheitsamt krankschreiben?

Nein. Sollte eine Erkrankung vorliegen, ist Ihre Hausärztin beziehungsweise Ihr Hausarzt für eine Krankschreibung zuständig.

Ich bin oder könnte an COVID-19 erkrankt sein und muss den Notruf alarmieren. Was ist zu beachten?

Teilen Sie bei der Alarmierung unbedingt mit, dass Sie an COVID-19 erkrankt sind, ein entsprechender Verdacht besteht oder Sie mit einer Person im Haushalt leben, auf die einer der beiden Punkte zutrifft. Nur so können die Einsatzkräfte entsprechend reagieren und notwendige Schutzmaßnahmen ergreifen.

WICHTIG: Sie bekommen in jedem Fall geholfen, der Hinweis ändert daran nichts. 

Machen Sie die oben genannten Angaben auch, wenn...

  • Sie erkrankt sind oder sein könnten und den Notruf aus einem Grund alarmieren, der nicht in direktem Zusammenhang mit COVID-19 steht. Beispielsweise, wenn Sie sich anderweitig verletzt haben.
  • Sie den Notruf für eine andere Person alarmieren, die erkrankt ist, erkrankt sein könnte oder als Kontaktperson im gleichen Haushalt lebt.

Ich bin oder könnte an COVID-19 erkrankt sein und bin Dialysepatient. Was soll ich tun?

Gehen Sie bitte keinesfalls direkt zu Ihrem Dialysezentrum. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Nephrologin oder Ihrem Nephrologen zunächst telefonisch in Kontakt und schildern Sie die Situation. Sie beziehungsweise er wird Sie beraten und abklären, dass Ihre Dialyseversorgung weiterhin gesichert wird.

Gibt es eine Corona-Teststrategie und wie sieht sie aus?

Ja, es gibt eine nationale Teststragie, die auch auf der Homepage des Robert Koch-Instituts eingesehen werden kann.

Kann ich mich freiwillig auf das Virus testen lassen?

Ja, seit 8. März 2021 sind freiwillige Tests einmal pro Woche kostenlos möglich. Wo dies möglich ist, steht unter unter dem Navigationspunkt Testanspruch.

Wie ist der Ablauf für einen Test auf das Coronavirus?

Ganz praktisch sollte die „Corona-Kette“ wie folgt aussehen:

    • Eine Person ist erkrankt und meldet sich telefonisch bei ihrem Hausarzt (in Abwesenheit übernimmt der Ärztliche Bereitschaftsdienst).
    • Der Arzt stellt eine Krankschreibung aus und leitet nach der Anamnese eine Therapie ein.
    • Wenn der Hausarzt einen Test nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts für notwendig hält, verweist er an das nächstgelegene Testcenter oder testet selbst.
    • Im Testcenter wird dem Patienten ein Rachenabstrich genommen, der im Labor ausgewertet wird.
    • Das Ergebnis wird an die Gesundheitsämter übermittelt.
    • Bei einem positiven Befund erhält der Patient eine Absonderungsverfügung und wird während der Zeit der Quarantäne täglich angerufen.
    • Gleichzeitig muss das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermitteln, um die weitere Verbreitung einzudämmen. Diese Ermittlung steht im Vordergrund der Tätigkeit der Gesundheitsämter.
    • Nachgelagert ist die Information der Patientinnen und Patienten mit negativen Testergebnissen.

Wird zum Test auf das Virus Blut abgenommen?

Das hängt vom gewählten Testverfahren. Für die gängigen Tests auf das SARS-CoV-2-Virus werden in der Regel Abstriche aus Mund-, Nasen- und/oder Rachenraum entnommen.

Warum wird nicht einfach flächendeckend jeder auf das Virus getestet?

Flächendeckende Tests sind nicht sinnvolll. Was beachtet werden muss: Die Tests zeigen nur eine Momentaufnahme. Eine zuvor gesunde Person, die getestet wurde, kann sich anschließend bis zum Erhalt ihres negativen Ergebnisses bereits mit dem Virus infiziert haben.

Hinzu kommt, dass flächendeckende Tests logistisch nicht umsetzbar sind. Es stehen nicht genügend Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Laborkapazitäten) zur Verfügung, um Millionen Tests innerhalb kürzester Zeit auswerten zu können.

Ich war in einem Risikogebiet, bekomme ich jetzt COVID-19?

Der Aufenthalt in einem Risikogebiet bedeutet nicht, dass Sie sich dort zwangsläufig mit SARS-CoV-2 infiziert haben müssen. Eine Infektion ist aber auch nicht auszuschließen. Aus diesem Grund müssen Sie sich direkt nach der Rückkehr für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben oder ein negatives Corona-Testergebnis besitzen.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Reisen ist aktuell weiterhin möglich. Es gibt jedoch zum Teil Ausnahmen und Einschränkungen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Alle Flugreisende sind ab dem 30. März 2021 verpflichtet, sich vor der Abreise in die Bundesrepublik Deutschland auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein und der zugehörige Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Informationen zu anerkannten Tests sind auf der Homepage des RKI abrufbar. Antikörper-Tests gehören nicht dazu, Antigen-Schnelltests nur, wenn sie die WHO-Mindestkriterien erfüllen. Die Kosten für diese Tests sind von den Reisenden selbst zu tragen. Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von dieser Bundesverordnung ausgenommen.

Was ist bei Rückreisen aus Risikogebieten zusätzlich zu beachten?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet, Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die früheren Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Bei Einreisen aus einem Hochriskogebiet oder aus einem Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben, müssen sich Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer bereits vor Einreise aus das Corona-Virus testen lassen. Während auf Bundesverordnung hin alle Flugreisende, egal von woher sie einreisen, ohnehin getestet sein müssen, werden mit dieser Regelung auch diejenigen zu einem Test verpflichtet, die aus besagten Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommen. Die Einreise in die Bundesrepublik ist nur mit negativem Testergebnis gestattet. Dieser Nachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss für zehn Tage aufbewahrt werden.

Für Reiserückkehrende aus einem Virusvarianten-Gebiet besteht auch bei einem negativen Testergebnis eine sofortige 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht vorzeitig beendet werden kann. Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Für Reiserückkehrende aus einem Hochrisiko-Gebiet besteht auch bei einem negativen Testergebnis zunächst eine sofortige zehntägige Quarantänepflicht. Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen. Die häusliche Absonderung kann für diese Personen frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise enden, wenn ein weiteres negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Der Abstrich dafür darf frühestens fünf Tage nach Einreise erfolgen.

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen. Außerdem sind sie verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder bis zu 48 Stunden nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem SARS- CoV-2-Virus zu unterziehen und müssen das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorlegen können. Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, das Testcenter am Frankfurter Flughafen sowie das Testcenter am Frankfurter Opernplatz über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich. Die häusliche Absonderung kann für diese Personen frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise enden, wenn ein weiteres negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Der Abstrich dafür darf frühestens fünf Tage nach Einreise erfolgen.

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht.

Alle Vorgaben und auch Ausnahmeregelungen sind in der zugehörigen Landesverordnung nachzulesen.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet keinen negativen Test vorweisen kann und sich nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Wo kann ich einen Test machen?

Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Darüber hinaus verfügen auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, das Corona-Schnelltestzentrum in Egelsbach, das Testcenter am Frankfurter Flughafen sowie das Testcenter am Frankfurter Opernplatz über entsprechende Kapazitäten.

Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.

Was gilt für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer?

Alle Flugreisende sind seit dem 30. März 2021 verpflichtet, sich vor der Abreise in die Bundesrepublik Deutschland auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein und der zugehörige Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Informationen zu anerkannten Tests sind auf der Homepage des RKI abrufbar. Antikörper-Tests gehören nicht dazu, Antigen-Schnelltests nur, wenn sie die WHO-Mindestkriterien erfüllen. Die Kosten für diese Tests sind von den Reisenden selbst zu tragen. Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von dieser Bundesverordnung ausgenommen.

Für Reisende, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet, Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, gelten zudem weiterführende Regelungen. Sie müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die bisherigen Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden. Außerdem gilt eine zehntägige (Risiko- und Hochrisikogebiete) beziehungsweise 14-tägige (Virusvatianten-Gebiet) Quaratänepflicht.

Während Flugreisende sowieso nur mit negativem Testergebnis nach Deutschland einreisen dürfen, gelten für Reiserückkehrende aus Risiko-, Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebiet, die auf dem Landweg nach Deutschland kommen, ebenfalls strenge Testpflichten. Detaillierte Angaben dazu sind unter dem Navigationspunkt "Reisen in Zeiten von Corona" abrufbar.

Ich wurde positiv auf Corona getestet. Was nun?

Wenn Sie die Rückmeldung erhalten haben, dass Ihr Test auf das SARS-CoV-2-Virus positiv ausgefallen ist, ergeben sich daraus unmittelbar eine Reihe von Konsequenzen und Pflichten. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die wichtigsten Regelungen und Vorgaben in einem Infoflyer zusammengefasst:

Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach erreichen Sie zur Meldung eines positiven Testergebnisses unter gesundheit@kreis-offenbach.de sowie per Fax an 06074 8180-1920.

Wann muss ich in Quarantäne?

Wenn ein hohes Risiko besteht, dass Sie sich angesteckt haben. Dies ist der Fall, wenn...

  • ein positives Ergebnis Ihres Tests vorliegt.
  • Sie innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat beziehungsweise angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • immer, wenn es behördlich, beispielsweise durch das Gesundheitsamt, angeordnet wird.

Auch, wenn Sie als Reiserückkehrer aus einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet kommen müssen Sie auf Verordnung des Landes Hessen vorläufig in Quarantäne.

Was droht mir, wenn ich mich nicht an eine angeordnete Quarantäne halte?

Eine Quarantäne wird von einer offiziellen Stelle verhängt, zumeist vom Gesundheitsamt, und ist verbindlich. Sollten Sie sich weigern, kann die Quarantäne gerichtlich vollstreckt werden. Gegebenenfalls kommt es in diesen Fällen auch zur Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung.

Verstoßen Sie gegen die Quarantänevorschriften gemäß Infektionsschutzgesetz, drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Wenn Sie durch den Verstoß eine oder mehrere weitere Personen infizieren, ist zusätzlich eine Geld- oder Freiheitsstrafe wegen fahrlässiger Körperverletzung möglich.

Ich stehe unter Quarantäne - wie ist mein Arbeitgeber zu informieren?

Sie müssen Ihren Arbeitgeber umgehend über die Quarantäne in Kenntnis setzen und ihm entsprechende Dokumente zukommen lassen.

Stehen Sie auf Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne, erhalten Sie eine Absonderungsverfügung. Diese müssen Sie ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Stehen Sie als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet unter Quarantäne, müssen Sie neben der entsprechenden Verordnung des Landes Hessen auch eine Bescheinigung des Reiseveranstalters über Ihre Rückkehr beim Arbeitgeber einreichen.

Wie komme ich trotz Quarantäne an Lebensmittel und Hygieneartikel?

Bitten Sie zum Beispiel Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn telefonisch um Hilfe und lassen Sie sich die Sachen vor die Tür stellen. Wichtig ist, dass es eine kontaktlose Übergabe gibt und beide Seiten darüber hinaus alle Hygieneregeln einhalten.

Ich bin in Quarantäne und fühle mich niedergeschlagen. Was kann ich tun?

Holen Sie sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung. Ihre Familie, Freunde und ihr weiteres Umfeld können Ihnen mit Anrufen, Videochats und dem Austausch über andere Kommunikationskanäle einen wichtigen Rückhalt geben.

Bei Bedarf sollten Sie auch Angebote, wie die der Telefonseelsorge, die unter 0800 1110-111,  0800 1110-222 und 116 123 erreichbar ist, annehmen. Die Gespräche sind kostenlos und finden auf Wunsch vollkommen anonym statt.

Das BBK hat eine Bürgerinformation mit Tipps für die Zeit während der häuslichen Quarantäne herausgegeben, die Ihnen gegebenenfalls auch ein paar neue Anregungen liefern kann.

Ich bin an COVID-19 erkrankt und bekomme auch Antibiotika, obwohl die doch nicht gegen SARS-CoV-2-Viren helfen sollen. Wieso?

Es ist korrekt, dass Antibiotika nicht bei Virusinfektionen und damit auch nicht gegen SARS-CoV-2 helfen. Sollten COVID-19-Patienten dennoch auch Antibiotika verordnet bekommen, kann es daran liegen, dass die Ärzte eine zusätzliche Bakterieninfektion behandeln. Bei sogenannten Superinfektionen kann das Immunsystem eines Patienten durch das Virus so geschwächt sein, dass eine zweite Infektion durch einen anderen Erreger (Sekundärinfektion) hinzukommt.

Wie entsorge ich während der Quarantäne meinen Abfall?

Das Hessische Umweltministerium hat Hinweise zum Umgang mit Abfällen, die mit Coronaviren kontaminiert sind, herausgegeben, an die Sie sich halten sollten:

    • Der Müll soll in dieser Zeit nicht getrennt werden. Neben Restmüll können auch Verpackungsabfälle (Gelber Sack/Gelbe Tonne) und Altpapier über die Restmülltonne entsorgt werden, soweit es deren Kapazitäten zulässt. Alternativ können Altpapier und Verpackungsabfälle bis drei Tage vor dem Abholtermin der Getrenntsammlung zugeführt werden, da von diesen bei der Abholung dann keine Gefahr mehr ausgeht.
    • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden.
    • Ein Einwerfen von losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist unbedingt zu unterlassen.
    • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden fest zu verschließen.
    • Glasabfälle und Pfandverpackungen sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es wird geraten, sie bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.
    • Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Das Ministerium betont darüber hinaus, dass die übliche getrennte Entsorgung der Abfälle für alle Haushalte ohne Infizierte Personen keinesfalls aufgehoben.

Darf ich trotz Quarantäne nach draußen?

Wenn Sie einen Balkon haben oder ein Garten zu Ihrer Wohnung beziehungsweise Ihrem Haus gehört, dürfen Sie sich dort aufhalten, so lang sich dort keine Nicht-Infizierten aufhalten und keine Gefahr besteht, dass Sie andere anstecken.

Darf ich trotz Quarantäne privaten Besuch empfangen?

Nein.

Kann sich mein Haustier mit COVID-19 bei mir anstecken?

Ja. Es gibt vereinzelte Meldungen über SARS-CoV-2-Infektionen bei Tieren. Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts haben ergeben, dass Katzen und Frettchen anfälliger sind als zum Beispiel Hunde. Es besteht jedoch keine Testpflicht für Haustiere. Zeigt ein Tier allerdings Symptome und wird getestet, sind positive Ergebnisse meldepflichtig.

Nähere Informationen dazu sind der Pressemitteilung der Bundesregierung vom 3. Juli 2020 zu entnehmen.

Wenn ich wegen COVID-19 ins Krankenhaus muss, darf ich Besuch empfangen?

Nein, zum Schutz aller Beteiligten herrscht ein striktes Besuchsverbot.

Kann ich nach Ende der Quarantäne noch jemanden anstecken?

Nein. Das Gesundheitsamt entlässt nur gesunde Personen aus der Überwachung, die nicht mehr ansteckend sind.

Wo finde ich Hilfe und Beratung bei Gewalt, persönlichen Krisen oder psychischen Problemen?

Die Corona-Pandemie versetzt Berufs- und Privatleben in einen Ausnahmezustand. Wer Hilfe benötigt, sollte nicht zögern, sich diese zu holen.

Wichtige Angebote und Telefonnummern im Überblick:

Polizei 110
Feuerwehr und Rettungsdienst 112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
Info-Hotline des Landes Hessen rund um Corona 0800 5554666
Corona-Hotline des Kreises Offenbach 06074 8180-2222

Corona-Hotline der Asklepios Klinik Langen

montags, mittwochs, freitags, 15 bis 16 Uhr

06103 912-61105

Opfer-Telefon des Weißen Rings (Angebot für Opfer von Straftaten) 116 006
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen“ 0800 0116016
Hilfetelefon “Schwangere in Not“ 0800 4040020
Pflegetelefon (Hilfetelefon für pflegende Angehörige) 030 20179131
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 2255530
Beratungszentrum West (Beratung für Alleinerziehende und Familien) 06103 83368-0
Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon 116 111
Nummer gegen Kummer: Elterntelefon 0800 1110550
Telefonseelsorge 116 123
Evangelische Telefonseelsorge 0800 1110111
Katholische Telefonseelsorge 0800 1110222
Info-Telefon Depression 0800 3344533
Schuldnerberatung 06103 83368-11
Psychosocial counselling for refugees (English)  
Monday, 10 until 12 a.m. 01517 2118965
Thursday, 9 until 11 a.m. 069 971204151
Psychosocial counselling for refugees (Arabic)  
Tuesday, 10 until 12 a.m. 0157 34252524
Thursday, 9 until 11 a.m. 0178 6746047
Psychosocial counselling for refugees (Farsi)  
Wednesday, 2 until 4 p.m. 0157 34848026
Thursday, 9 until 11 a.m. 0151 56949853
Consultations téléphoniques pour réfugiés (French)  
Lundi, 10 until 12 a.m. 0151 50795336
Mardi, 12.30 until 2.30 p.m. 0151 20226596

Consulta Psicosocial telefónica para personas demandantes de asilo y refugiadas (Spanish)

 

Lunes, 10 until 12 a.m.

0151 50795336

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.