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Corona-FAQ für Patienten

Was ist SARS-CoV-2?

SARS-CoV-2 lautet der Name des aktuell weltweit grassierenden Erregers, der die COVID-19-Erkrankung auslöst. "SARS-CoV-2" ist dabei die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Severe acute respiratory syndrome-corona virus-2", zu deutsch: "Schweres akutes Atemwegssyndrom-Coronavirus-2".

Was ist COVID-19?

COVID-19 lautet der Name der Krankheit, die durch SARS-CoV-2-Viren ausgelöst wird.

Was ist die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. Damit können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Corona-Warn-App herunterzuladen, finden sich auf der Homepage der Bundesregierung.

Hilfe bei Problemen mit der App gibt es bei der kostenlosen Hotline unter +49 (0)800 7540001.

Wo kann ich die aktuellen Fallzahlen für den Kreis Offenbach einsehen?

Die Zahlen der Infektionsfälle, Gesunden und Todesfälle sind auf der Corona-Infoseite abrufbar und täglich Thema einer eigenen Pressemitteilung.

Sind die aktuellen Infektionszahlen für einzelne Städte und Gemeinden abrufbar?

Nein. Die Zahlen der Infektionsfälle, Gesunden und Todesfälle werden nur kreisweit veröffentlicht.

Sie sind auf der Corona-Infoseite abrufbar und täglich Thema einer eigenen Pressemitteilung.

Drohen Bußgelder, wenn ich gegen die Schutzverordnungen verstoße?

Auf Flughäfen und Bahnhöfen gilt eine Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske trägt oder eine Maske nicht als Mund und Nasenbedeckung trägt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Das Land Hessen hat zudem eine Reihe an Verordnungen zum Schutz vor dem Corona-Virus erlassen, an die sich auch jeder Reisende und Tourist halten muss. Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen, die Bußgelder nach sich ziehen

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das Robert-Koch-Institut geht als Hauptübertragungsweg von der sogenannten Tröpfcheninfektion aus. Krankheitserreger, die sich im Rachenraum oder in den Atemwegen befinden, werden durch Sprechen, Niesen oder Husten in winzigen Speicheltröpfchen in die Umgebungsluft abgegeben. Sie können anschließend von anderen Kontaktpersonen eingeatmet oder über die Schleimhäute der oberen Atemwege aufgenommen werden. Im Fall von SARS-CoV-2 tragen laut Experten solche Tröpfchen das Virus, die sich aufgrund ihrer Größe nicht lang in der Luft schweben und rasch absinken. Ein entsprechender Abstand kann das Ansteckungsrisiko senken.

Als Übertragungsweg kann auch eine Schmierinfektion nicht ausgeschlossen werden. Anders als bei der Tröpfcheninfektion erfolgt sie in diesem Fall über einen Berührungskontakt. Ein typisches Beispiel ist, wenn ein Erkrankter sich beim Niesen oder Husten die Hand vor den Mund hält und anschließend einer anderen Person die nun mit Erregern bedeckte Hand gibt. Fasst sich das Gegenüber danach selbst ins Gesicht - an Nase, Augen oder Mund - können die Krankheitserreger über die Schleimhäute eindringen.

Eine Übertragung ist aber auch denkbar, wenn Erreger durch Speicheltröpfchen oder Berührungen auf gemeinsam genutzten Oberflächen, beispielsweise auf Türklinken, Haltegriffen oder Tastaturen, verteilt werden. Einen wirksamen Schutz vor einer Schmierinfektion bietet deshalb regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife sowie das Fernhalten der Hände aus dem eigenen Gesicht.

Welche Hygiene-Regeln sollten derzeit unbedingt beachtet werden?

Aktuell gibt es eine Reihe von Verhaltensregeln, an die sich jeder Einzelne halten sollte:

Zudem gilt in Hessen ab Montag, 27. April 2020, auf Beschluss des Landes eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Post- und Bankfilialen sowie in Geschäften. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizei oder Ordnungsamt keine aufsetzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Weitere allgemeine Informationen zu Hygieneempfehlungen sind zum Beispiel auch das Robert-Koch-Institut einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog (FAQ) erstellt, der fortwährend aktualisiert wird.

Wann gehöre ich zu einer Risikogruppe?

Als Risikogruppen gelten Personenkreise, die anfälliger für Erkrankungen allgemein beziehungsweise für schwere Krankheitsverläufe sind.

Laut Robert-Koch-Institut können SARS-CoV-2-Infektionen auch bei Personen ohne Vorerkrankungen und jüngerem Alters schwere Verläufe nehmen, doch sind aktuell folgende Risikogruppen definiert: 

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (zum Beispiel koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • der Lunge (zum Beispiel COPD)
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (zum Beispiel aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie zum Beispiel Cortison)

Falls Sie zu einer Risikogruppe gehören und unter Krankheitssymptomen leiden, setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung.

Was muss ich als Schwangere beachten?

Weder der Weltgesundheitsorganisation WHO noch dem Robert-Koch-Institut (RKI) liegen derzeit belastbare Erkenntnisse vor, dass Schwangere ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf hätten.

Aufgrund der physiologischen Anpassung und immunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann aber laut RKI eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen durch SARS-CoV-2 nicht ausgeschlossen werden.

Insgesamt sei die Datenlage aber noch nicht ausreichend, um Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Kann mein Baby an COVID-19 erkranken?

Es gibt nur sehr wenige Studien, ob COVID-19 von der Mutter auf ihr ungeborenes Kind übertragen werden kann. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) kann aufgrund der vorliegenden Untersuchungen und Fallberichte aus China eine Übertragung nicht ausgeschlossen werden.

Es gibt aber bislang keine Nachweise von SARS-CoV-2-Viren in der Muttermilch.

Babys können sich theoretisch ab der Geburt mit COVID-19 infizieren, bei Kindern ist die Symptomatik nach bisherigen Erkenntnissen aber häufig geringer ausgeprägt. Dennoch kann es auch in dieser Gruppe zu schweren Verläufen kommen.

Laut RKI ist die vorhandene Datenlage aber insgesamt noch nicht ausreichend, um Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten.

Ob Kinder oder Jugendliche insgesamt weniger an COVID-19 erkranken ist laut Robert-Koch-Institut ebenfalls noch unklar.

Welche Maßnahmen empfiehlt das Robert Koch-Institut?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt aktuell eine Eindämmungsstrategie (Containment). Dabei gilt es einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen, zu isolieren und Infektionsketten auf diese Weise zu unterbrechen. Darüber hinaus müssen Kontaktpersonen möglichst lückenlos identifiziert und für 14 Tage in häuslicher Quarantäne untergebracht werden.

Muss ich im Alltag auch einen Mund-Nasen-Schutz oder andere Masken tragen?

In Hessen - und damit auch im Kreis Offenbach - gilt seit dem 27. April 2020, auf Beschluss des Landes eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Post- und Bankfilialen sowie in Geschäften. Seit dem 4. Mai 2020 wurde sie auch auf Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen sowie in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure, Massagepraxen, Physiotherapien, Kosmetik- und Nagelstudios) erweitert. Eine detaillierte Übersicht bietet die Anlage zu den Auslehungshinweisen der Vierten Verordnung.

Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizei oder Ordnungsamt keine aufsetzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

Mit dem Mund-Nasen-Schutz sind leichte Alltagsmasken gemeint, die zum Beispiel auch selbst genäht werden können. Außerdem weist das Land unter anderem auch Schals, Loops und Tücher als geeignete Abdeckungen und Mund und Nase aus. Plastikvisiere beziehungsweise Gesichtsschilde, die zunächst nicht unter diese Regelung fielen, werden mittlerweile auch als adäquat zur Erfüllung der Maskenpflicht anerkannt und dürfen von Privatpersonen getragen werden. Professionelle Atemschutzmasken mit FFP-Klassifizierung und andere medizinische Schutzmasken sollen dagegen aber beispielsweise dem medizinischem Personal in den Kliniken und Arztpraxen vorbehalten sein.

Der Mund-Nasen-Schutz bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion, kann das Ansteckungsrisiko vor allem für andere aber zumindest senken. Personen, die eine eng anliegende Maske tragen, verteilen beim Husten und Niesen weniger Speicheltröpfen in der Umgebung. Gleichzeitig hält sie eher davon ab, sich selbst an Mund oder Nase zu fassen, und auf diese Weise Erreger per Schmierinfektion aufzunehmen.

Das Tragen der Masken ersetzt aber keinesfalls alle anderen Hygieneregeln (1,5 Meter Abstand, regelmäßiges gründliches Händewaschen etc.), sondern ergänzt diese nur.

Masken selber machen ohne Nähen

Wer noch keine Mund-Nasen-Maske hat und auch nicht einfach nur einen Schal vors Gesicht ziehen möchte (ja, auch das ist erlaubt), für den zeigt eine unserer Auszubildenden in einem Video-Tutorial zwei Ideen zum schnellen selbermachen ohne Nähen.

Kann ich Medikamente zur Vorbeugung einer Infektion nehmen?

Es sind aktuell keine Medikamente bekannt, die einer Infektion mit SARS-CoV-2-Viren wirksam vorbeugen.

Sollten Sie Medikamente einnehmen wollen, besprechen Sie das Vorgehen zunächst immer mit Ihrem Arzt. Eine eigenmächtige Selbstmedikation kann große Gefahren bergen und ist generell abzuraten.

Kann ich mich gegen COVID-19 impfen lassen?

Nein. Aktuell existiert noch kein wirksamer Impfstoff gegen den SARS-CoV-2-Erreger und die von ihm ausgelöste COVID-19-Erkrankung. Weltweit laufen zahlreiche Forschungen, die sich allerdings noch in verschiedenen Entwicklungsphasen befinden. Wann mit einem wirksamen Impfstoff zu rechnen ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich vorhersagen.

Wirken Antibiotika gegen SARS-CoV-2-Viren?

Nein. Antibiotika helfen nicht bei Virusinfektionen und damit auch nicht gegen SARS-CoV-2.

Es gibt allerdings auch COVID-19-Patienten, die dennoch Antibiotika verordnet bekommen. Das kann daran liegen, dass die Ärzte eine zusätzliche Bakterieninfektion behandeln. Bei sogenannten Superinfektionen wird das Immunsystem eines Patienten durch das Virus so geschwächt, dass eine zweite Infektion durch einen anderen Erreger (Sekundärinfektion) hinzukommt.

Wie viel Zeit vergeht zwischen der Ansteckung und ersten Symptomen?

Laut dem Robert-Koch-Institut beträgt die Inkubationszeit bei einer SARS-CoV-2-Infektion zwischen 1 und 14 Tage, der Durchschnitt sind fünf bis sechs Tage.

Durch welche Symptome äußert sich die COVID-19-Erkrankung?

Laut Experten können die Symptome und ihre Ausprägung von Fall zu Fall variieren, weshalb eine pauschale Antwort nicht möglich ist.

Am häufigsten klagen Infizierte über (trockenen) Husten und Fieber. Es wird aber unter anderem auch von Hals-, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit und Atemnot, Bauchschmerzen, Durchfall und Schwindel berichtet, ebenso vom vorübergehenden Verlust des Geschmack- und Geruchssinns. Darüber hinaus gibt es Krankheitsverläufe, die vollkommen symptomfrei verlaufen, während besonders schwere Fälle wiederum mit schweren Lungenentzündungen, Lungenversagen und dem Tod einhergehen können.

Was muss ich tun, wenn ich Symptome und den Verdacht habe, COVID-19 zu haben?

Gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder einer anderen Stelle. Isolieren Sie sich umgehend und rufen Sie Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an. Dort nimmt man eine erste Anamnese vor und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Weder an den Hotline noch bei meinem Hausarzt erreiche ich jemanden - was soll ich tun?

Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe.

Leiden Sie unter leichten Krankheitssymptomen, sollten Sie sich weiterhin isolieren. Bleiben Sie zuhause. Wohnen Sie mit anderen Personen in einem Haushalt zusammen, halten Sie zu ihnen mindestens zwei Meter Abstand, waschen Sie sich regelnäßig gründlich die Hände, tragen Sie - falls vorhanden - einen Mund-und-Nasenschutz und beachten Sie darüber hinaus auch alle anderen Hygieneregeln. Versuchen Sie weiter die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117 oder Ihre Hausarztpraxis zu erreichen.

Nur in Notfällen, etwa wenn Sie Atemnot bekommen, alarmieren Sie den Notruf unter 112 oder eine Rettungsstelle. WICHTIG: Weisen Sie bei der Alarmierung unbedingt darauf hin, dass Sie möglicherweise an COVID-19 erkrankt sein könnten, damit die Einsatzkräfte entsprechend reagieren können.

Kann ich einfach in die Notaufnahme gehen, wenn ich COVID-19 haben könnte?

Nein.

Haben Sie den Verdacht, an COVID-19 erkrankt zu sein, gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder zu einer anderen Stelle. Kontaktieren Sie zunächst Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch, schildern Sie Ihre Situation und besprechen Sie gemeinsam das weitere Vorgehen.

Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der auch für die Koordinierung der zentralen Testzentren und die dortige Terminvergabe zuständig ist, erreichen Sie unter der bundesweit einheitlichen Nummer 116 117.

Sollte ich bei einer Atemwegserkrankung ärztlichen Rat einholen und nach einem Test fragen, auch wenn die Symptome nur leicht sind (Husten, Niesen, Halsschmerzen etc.)?

Das Robert-Koch-Institut bejaht diese Frage, wenn einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie hatten in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde
  • Sie leiden unter einer Vorerkrankung
  • Ihre Atemwegserkrankung verschlimmert sich (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • Sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben

Darüber hinaus empfiehlt das RKI, dass Sie sich umgehend selbst isolieren sollten, noch bevor das Testergebnis vorliegt. Das bedeutet, zuhause bleiben, einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen halten, auf eine gute Händehygiene achten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-und-Nasen-Schutz tragen.

Kann mich das Gesundheitsamt krankschreiben?

Nein. Sollte eine Erkrankung vorliegen, ist Ihr Hausarzt für eine Krankschreibung zuständig.

Ich bin oder könnte an COVID-19 erkrankt sein und muss den Notruf alarmieren. Was ist zu beachten?

Teilen Sie bei der Alarmierung unbedingt mit, dass Sie an COVID-19 erkrankt sind, ein entsprechender Verdacht besteht oder Sie mit einer Person im Haushalt leben, auf die einer der beiden Punkte zutrifft. Nur so können die Einsatzkräfte entsprechend reagieren und notwendige Schutzmaßnahmen ergreifen.

WICHTIG: Sie bekommen in jedem Fall geholfen, der Hinweis ändert daran nichts. 

Machen Sie die oben genannten Angaben auch, wenn...

  • Sie erkrankt sind oder sein könnten und den Notruf aus einem Grund alarmieren, der nicht in direktem Zusammenhang mit COVID-19 steht. Beispielsweise, wenn Sie sich anderweitig verletzt haben.
  • Sie den Notruf für eine andere Person alarmieren, die erkrankt ist, erkrankt sein könnte oder als Kontaktperson im gleichen Haushalt lebt.

Ich bin oder könnte an COVID-19 erkrankt sein und bin Dialysepatient. Was soll ich tun?

Gehen Sie bitte keinesfalls direkt zu Ihrem Dialysezentrum. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Nephrologin oder Ihrem Nephrologen zunächst telefonisch in Kontakt und schildern Sie die Situation. Sie beziehungsweise er wird Sie beraten und abklären, dass Ihre Dialyseversorgung weiterhin gesichert wird.

Kann ich mich freiwillig auf das Virus testen lassen?

Ja, freiwillige Tests sind möglich. Am Frankfurter Flughafen werden COVID-19-Tests in einem Abstrichzentrum in unmittelbarer Nähe des Flughafengebäudes angeboten. Diese müssen selbst bezahlt werden.

Wie ist der Ablauf für einen Test auf das Coronavirus?

Ganz praktisch sollte die „Corona-Kette“ wie folgt aussehen:

  • Eine Person ist erkrankt und meldet sich telefonisch bei ihrem Hausarzt (in Abwesenheit übernimmt der Ärztliche Bereitschaftsdienst).
  • Der Arzt stellt eine Krankschreibung aus und leitet nach der Anamnese eine Therapie ein.
  • Wenn der Hausarzt einen Test nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts für notwendig hält, verweist er an das nächstgelegene Testcenter.
  • Im Testcenter wird dem Patienten ein Rachenabstrich genommen, der im Labor ausgewertet wird.
  • Das Ergebnis wird an die Gesundheitsämter übermittelt.
  • Bei einem positiven Befund erhält der Patient eine Absonderungsverfügung und wird während der Zeit der Quarantäne täglich angerufen.
  • Gleichzeitig muss das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermitteln, um die weitere Verbreitung einzudämmen. Diese Ermittlung steht im Vordergrund der Tätigkeit der Gesundheitsämter.
  • Nachgelagert ist die Information der Patientinnen und Patienten mit negativen Testergebnissen.

Wird zum Test auf das Virus Blut abgenommen?

Nein. Zum Test auf das SARS-CoV-2-Virus werden Abstriche aus Mund-, Nasen- und/oder Rachenraum entnommen.

Warum wird nicht einfach flächendeckend jeder auf das Virus getestet?

Flächendeckende Tests sind nicht sinnvolll. Was beachtet werden muss: Die Tests zeigen nur eine Momentaufnahme. Eine zuvor gesunde Person, die getestet wurde, kann sich anschließend bis zum Erhalt ihres negativen Ergebnisses bereits mit dem Virus infiziert haben.

Hinzu kommt, dass flächendeckende Tests logistisch nicht umsetzbar sind. Es stehen nicht genügend Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Laborkapazitäten) zur Verfügung, um Millionen Tests innerhalb kürzester Zeit auswerten zu können.

Ich war in einem Risikogebiet, bekomme ich jetzt COVID-19?

Der Aufenthalt in einem Risikogebiet bedeutet nicht, dass Sie sich dort zwangsläufig mit SARS-CoV-2 infiziert haben müssen. Eine Infektion ist aber auch nicht auszuschließen. Aus diesem Grund müssen Sie sich direkt nach der Rückkehr für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben oder ein negatives Corona-Testergebnis in Verbindung mit einem ärztlichen Attest besitzen.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Reisen ist innerhalb Europas wieder nahezu überall ohne weitere Einschränkungen möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten?

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind aktuell im Kreis Offenbach eine Ursache für positive Tests auf Corona-Virus SARS-CoV-2. Immer wieder gibt es Irritationen, ob eine Quarantäne verpflichtend ist.

Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach stellt klar: Reiserückkehrer aus Risikogebieten benötigen einen negativen Laborbefund. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Die Test sind innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise aus einem Risikogebiet kostenfrei. Bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses besteht die Pflicht zur häuslichen Quarantäne. Wer diese missachtet, handelt ordnungswidrig. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist hingegen nicht erforderlich. Diese ist nur verpflichtend für Personen, die im medizinischen Bereich tätig sind. Das Dokument, das das negative Testergebnis bestätigt, ist lediglich 14 Tage mit sich zu führen. Es muss nicht an das Gesundheitsamt geschickt werden. Sollten innerhalb dieser Zeit Krankheitssymthome auftreten, sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst die richtigen Ansprechpartner. 

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht beziehungsweise das Vorlegen eines negativen Labortestes ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht beziehungsweise muss ein negativer Labortest bei Bedarf vorgelegt werden.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet keinen negativen Test vorweisen kann und sich nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Wo kann ich einen Test machen?

Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es seit dem 1. August 2020 auch möglich, sich innerhalb von zehn Tagen nach der Rückkehr in Deutschland beim Hausarzt, in den Testcentern des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes oder den zentralen Testcentern an vielen Flughäfen kostenlos testen zu lassen. Bis zum Eintreffen eines negativen Testergebnisses muss man sich allerdings in häusliche Isolation begeben. Am Flughafen Frankfurt werden auch Schnelltest angeboten, deren Ergebnis innerhalb einer Stunde vorliegt. Ist das Ergebnis negativ, ist keine Isolation notwendig. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.

Welche Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen werden kostenlos getestet?

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft wurden, werden kostenlos auf das Corona-Virus getestet. Nur mit einem negativen Testergebnis kann eine zweiwöchige Quarantäne umgangen werden. Dabei gilt es zu beachten, dass der Test entweder maximal 48 Stunden vor oder innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise durchgeführt werden muss. Bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses muss sich die beziehungsweise der Betroffene direkt an seinen Zielort begeben und dort häuslich isolieren. Weitere Informationen dazu sind in der entsprechenden FAQ-Frage zu nachzulesen.

Neben den Testcentern, die inzwischen direkt an vielen Flughäfen eingerichtet wurden, sind die Hausärzte sowie die zentralen Testcenter des kassenärztlichen Bereitschaftsdiensts, telefonisch erreichbar unter 116 117, für die Durchführung zuständig. Um kostenlos getestet zu werden ist es notwendig, seinen Auslandsaufenthalt glaubhaft nachzuweisen. Dazu können unter anderem Flugtickets, Boarding-Pässe, Hotelrechnungen oder vergleichbare Dokumente vorgelegt werden.

Entgegen anderslautender Pressemeldungen sind keine Tests im Gesundheitsamt möglich!

Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Wann muss ich in Quarantäne?

Wenn ein hohes Risiko besteht, dass Sie sich angesteckt haben. Dies ist der Fall, wenn...

  • Sie innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem Erkrankten mit einer laborbestätigten COVID-19-Diagnose hatte. Ein wirklich enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat beziehungsweise angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • immer, wenn es behördlich, beispielsweise durch das Gesundheitsamt, angeordnet wird.

Auch, wenn Sie als Reiserückkehrer aus einem vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebiet kommen müssen Sie auf Verordnung des Landes Hessen vorläufig in Quarantäne.

Was droht mir, wenn ich mich nicht an eine angeordnete Quarantäne halte?

Eine Quarantäne wird von einer offiziellen Stelle verhängt, zumeist vom Gesundheitsamt, und ist verbindlich. Sollten Sie sich weigern, kann die Quarantäne gerichtlich vollstreckt werden. Gegebenenfalls kommt es in diesen Fällen auch zur Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung.

Verstoßen Sie gegen die Quarantänevorschriften gemäß Infektionsschutzgesetz, drohen Geld- und Freiheitsstrafen. Wenn Sie durch den Verstoß eine oder mehrere weitere Personen infizieren, ist zusätzlich eine Geld- oder Freiheitsstrafe wegen fahrlässiger Körperverletzung möglich.

Ich stehe unter Quarantäne - wie ist mein Arbeitgeber zu informieren?

Sie müssen Ihren Arbeitgeber umgehend über die Quarantäne in Kenntnis setzen und ihm entsprechende Dokumente zukommen lassen.

Stehen Sie auf Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne, erhalten Sie eine Absonderungsverfügung. Diese müssen Sie ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Stehen Sie als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet unter Quarantäne, müssen Sie neben der entsprechenden Verordnung des Landes Hessen auch eine Bescheinigung des Reiseveranstalters über Ihre Rückkehr beim Arbeitgeber einreichen.

Wie komme ich trotz Quarantäne an Lebensmittel und Hygieneartikel?

Bitten Sie zum Beispiel Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn telefonisch um Hilfe und lassen Sie sich die Sachen vor die Tür stellen. Wichtig ist, dass es eine kontaktlose Übergabe gibt und beide Seiten darüber hinaus alle Hygieneregeln einhalten.

Ich bin in Quarantäne und fühle mich niedergeschlagen. Was kann ich tun?

Holen Sie sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung. Ihre Familie, Freunde und ihr weiteres Umfeld können Ihnen mit Anrufen, Videochats und dem Austausch über andere Kommunikationskanäle einen wichtigen Rückhalt geben.

Bei Bedarf sollten Sie auch Angebote, wie die der Telefonseelsorge, die unter 0800 1110-111,  0800 1110-222 und 116 123 erreichbar ist, annehmen. Die Gespräche sind kostenlos und finden auf Wunsch vollkommen anonym statt.

Das BBK hat eine Bürgerinformation mit Tipps für die Zeit während der häuslichen Quarantäne herausgegeben, die Ihnen gegebenenfalls auch ein paar neue Anregungen liefern kann.

Ich bin an COVID-19 erkrankt und bekomme auch Antibiotika, obwohl die doch nicht gegen SARS-CoV-2-Viren helfen sollen. Wieso?

Es ist korrekt, dass Antibiotika nicht bei Virusinfektionen und damit auch nicht gegen SARS-CoV-2 helfen. Sollten COVID-19-Patienten dennoch auch Antibiotika verordnet bekommen, kann es daran liegen, dass die Ärzte eine zusätzliche Bakterieninfektion behandeln. Bei sogenannten Superinfektionen kann das Immunsystem eines Patienten durch das Virus so geschwächt sein, dass eine zweite Infektion durch einen anderen Erreger (Sekundärinfektion) hinzukommt.

Wie entsorgte ich während der Quarantäne meinen Abfall?

Das Hessische Umweltministerium hat Hinweise zum Umgang mit Abfällen, die mit Coronaviren kontaminiert sind, herausgegeben, an die Sie sich halten sollten:

  • Der Müll soll in dieser Zeit nicht getrennt werden. Neben Restmüll können auch Verpackungsabfälle (Gelber Sack/Gelbe Tonne) und Altpapier über die Restmülltonne entsorgt werden, soweit es deren Kapazitäten zulässt. Alternativ können Altpapier und Verpackungsabfälle bis drei Tage vor dem Abholtermin der Getrenntsammlung zugeführt werden, da von diesen bei der Abholung dann keine Gefahr mehr ausgeht.
  • Sämtliche Abfälle, die kontaminiert sein könnten, sollen in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben werden.
  • Ein Einwerfen von losen Taschentüchern in eine Abfalltonne ist unbedingt zu unterlassen.
  • Die Abfallsäcke sind anschließend durch Verknoten oder Zubinden fest zu verschließen.
  • Glasabfälle und Pfandverpackungen sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Es wird geraten, sie bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.
  • Eine Reinigung der Oberflächen ist empfehlenswert.

Das Ministerium betont darüber hinaus, dass die übliche getrennte Entsorgung der Abfälle für alle Haushalte ohne Infizierte Personen keinesfalls aufgehoben.

Darf ich trotz Quarantäne nach draußen?

Wenn Sie einen Balkon haben oder ein Garten zu Ihrer Wohnung beziehungsweise Ihrem Haus gehört, dürfen Sie sich dort aufhalten, so lang sich dort keine Nicht-Infizierten aufhalten und keine Gefahr besteht, dass Sie andere anstecken.

Darf ich trotz Quarantäne privaten Besuch empfangen?

Nein.

Kann sich mein Haustier mit COVID-19 bei mir anstecken?

Davon ist nicht auszugehen. Laut Robert-Koch- und Friedrich-Loeffler-Institut liegen bislang keine Hinweise auf eine Übetragung von Mensch auf Tier vor.

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat aber Studien begonnen, um die Empfänglichkeit von Tieren für das neue Coronavirus zu erforschen. Mit ersten belastbaren Ergebnissen ist aber nicht vor Ende April zu rechnen.

Wenn ich wegen COVID-19 ins Krankenhaus muss, darf ich Besuch empfangen?

Nein, zum Schutz aller Beteiligten herrscht ein striktes Besuchsverbot.

Kann ich nach Ende der Quarantäne noch jemanden anstecken?

Nein. Das Gesundheitsamt entlässt nur gesunde Personen aus der Überwachung, die nicht mehr ansteckend sind.

Wo finde ich Hilfe und Beratung bei Gewalt, persönlichen Krisen oder psychischen Problemen?

Die Corona-Pandemie versetzt Berufs- und Privatleben in einen Ausnahmezustand. Wer Hilfe benötigt, sollte nicht zögern, sich diese zu holen.

Wichtige Angebote und Telefonnummern im Überblick:

Polizei 110
Feuerwehr und Rettungsdienst 112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
Info-Hotline des Landes Hessen rund um Corona 0800 5554666

Corona-Hotline der Asklepios Klinik Langen

montags, mittwochs, freitags, 15 bis 16 Uhr

06103 912-61105

Opfer-Telefon des Weißen Rings (Angebot für Opfer von Straftaten) 116 006
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen“ 0800 0116016
Hilfetelefon “Schwangere in Not“ 0800 4040020
Pflegetelefon (Hilfetelefon für pflegende Angehörige) 030 20179131
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 2255530
Beratungszentrum West (Beratung für Alleinerziehende und Familien) 06103 83368-0
Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon 116 111
Nummer gegen Kummer: Elterntelefon 0800 1110550
Telefonseelsorge 116 123
Evangelische Telefonseelsorge 0800 1110111
Katholische Telefonseelsorge 0800 1110222
Info-Telefon Depression 0800 3344533
Schuldnerberatung 06103 83368-11
Psychosocial counselling for refugees (English)  
Monday, 10 until 12 a.m. 01517 2118965
Thursday, 9 until 11 a.m. 069 971204151
Psychosocial counselling for refugees (Arabic)  
Tuesday, 10 until 12 a.m. 0157 34252524
Thursday, 9 until 11 a.m. 0178 6746047
Psychosocial counselling for refugees (Farsi)  
Wednesday, 2 until 4 p.m. 0157 34848026
Thursday, 9 until 11 a.m. 0151 56949853
Consultations téléphoniques pour réfugiés (French)  
Lundi, 10 until 12 a.m. 0151 50795336
Mardi, 12.30 until 2.30 p.m. 0151 20226596

Consulta Psicosocial telefónica para personas demandantes de asilo y refugiadas (Spanish)

 

Lunes, 10 until 12 a.m.

0151 50795336

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.