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Corona-FAQ für Urlauber und Reisende

Können wir in Urlaub fahren, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Nein.

Wer in Quarantäne ist - inabhängig ob Kind oder Erwachsener, darf keine Urlaubreise antreten. Die Quarantänezeit kann nicht durch einen freiwilligen Corona-Test verkürzt werden.

Wo kann ich aktuelle Reisewarnungen und Hinweise zu meinem Urlaubsland einsehen?

Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Welche Risikogebiete gibt es?

Das Robert-Koch-Institut informiert auf seiner Homepage stets aktuell über die von ihm ausgewiesenen Risikogebiete. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus diesen Gebieten müssen sich nach der Wiedereinreise nach Deutschland für 14 Tage in Quarantäne begeben oder einen negativen Test vorlegen können.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Reisen ist innerhalb Europas wieder nahezu überall ohne weitere Einschränkungen möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten?

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind aktuell im Kreis Offenbach eine Ursache für positive Tests auf Corona-Virus SARS-CoV-2. Immer wieder gibt es Irritationen, ob eine Quarantäne verpflichtend ist.

Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach stellt klar: Reiserückkehrer aus Risikogebieten benötigen einen negativen Laborbefund. Ein ärztliches Attest ist nicht erforderlich. Die Test sind innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise aus einem Risikogebiet kostenfrei. Bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses besteht die Pflicht zur häuslichen Quarantäne. Wer diese missachtet, handelt ordnungswidrig. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist hingegen nicht erforderlich. Diese ist nur verpflichtend für Personen, die im medizinischen Bereich tätig sind. Das Dokument, das das negative Testergebnis bestätigt, ist lediglich 14 Tage mit sich zu führen. Es muss nicht an das Gesundheitsamt geschickt werden. Sollten innerhalb dieser Zeit Krankheitssymthome auftreten, sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst die richtigen Ansprechpartner. 

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht beziehungsweise das Vorlegen eines negativen Labortestes ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht beziehungsweise muss ein negativer Labortest bei Bedarf vorgelegt werden.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet keinen negativen Test vorweisen kann und sich nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Wo kann ich einen Test machen?

Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es seit dem 1. August 2020 auch möglich, sich innerhalb von zehn Tagen nach der Rückkehr in Deutschland beim Hausarzt, in den Testcentern des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes oder den zentralen Testcentern an vielen Flughäfen kostenlos testen zu lassen. Bis zum Eintreffen eines negativen Testergebnisses muss man sich allerdings in häusliche Isolation begeben. Am Flughafen Frankfurt werden auch Schnelltest angeboten, deren Ergebnis innerhalb einer Stunde vorliegt. Ist das Ergebnis negativ, ist keine Isolation notwendig. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.

Was muss ich bei Reisen beachten?

Innerhalb Europa ist Reisen bis auf wenige Ausnahmen nahezu ohne Einschränkungen möglich. Die Reisewarnungen für viele Staaten außerhalb Europa bleiben vorerst weiter bestehen. 

Wer ins Ausland reisen möchte, sollte sich rechtzeitig über die jeweils geltenden Einreisebestimmungen des Ziellandes sowie über die Rückkehrbestimmungen nach Deutschland informieren. Rückkehrer aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft werden, müssen bei ihrer Rückkehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne oder auf Nachfrage einen negativen Corona-Test vorweisen können. Ein negativer Test muss nur 14 Tage bei Bedarf vorgezeigt werden. Eine Meldung beim Gesundheitsamt ist nicht notwendig. Der negative Test muss auch nicht an das Gesundheitsamt gesendet werden. 

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Die Liste der Risikogebiete wird laufend aktualisiert.

Ich war in einem Risikogebiet, bekomme ich jetzt COVID-19?

Der Aufenthalt in einem Risikogebiet bedeutet nicht, dass Sie sich dort zwangsläufig mit SARS-CoV-2 infiziert haben müssen. Eine Infektion ist aber auch nicht auszuschließen. Aus diesem Grund müssen Sie sich direkt nach der Rückkehr für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben oder ein negatives Corona-Testergebnis in Verbindung mit einem ärztlichen Attest besitzen.

Welche Reiserückkehrer und Reiserückkehrerinnen werden kostenlos getestet?

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiete eingestuft wurden, werden kostenlos auf das Corona-Virus getestet. Nur mit einem negativen Testergebnis kann eine zweiwöchige Quarantäne umgangen werden. Dabei gilt es zu beachten, dass der Test entweder maximal 48 Stunden vor oder innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise durchgeführt werden muss. Bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses muss sich die beziehungsweise der Betroffene direkt an seinen Zielort begeben und dort häuslich isolieren. Weitere Informationen dazu sind in der entsprechenden FAQ-Frage zu nachzulesen.

Neben den Testcentern, die inzwischen direkt an vielen Flughäfen eingerichtet wurden, sind die Hausärzte sowie die zentralen Testcenter des kassenärztlichen Bereitschaftsdiensts, telefonisch erreichbar unter 116 117, für die Durchführung zuständig. Um kostenlos getestet zu werden ist es notwendig, seinen Auslandsaufenthalt glaubhaft nachzuweisen. Dazu können unter anderem Flugtickets, Boarding-Pässe, Hotelrechnungen oder vergleichbare Dokumente vorgelegt werden.

Entgegen anderslautender Pressemeldungen sind keine Tests im Gesundheitsamt möglich!

Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Gibt es ein Corona-Testcenter am Frankfurter Flughafen?

Ja! Nähere Informationen zum Center und den Abläufen vor Ort sind auf der Homepage des Betreibers abrufbar.

Drohen Bußgelder, wenn ich gegen die Schutzverordnungen verstoße?

Auf Flughäfen und Bahnhöfen gilt eine Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske trägt oder eine Maske nicht als Mund und Nasenbedeckung trägt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Das Land Hessen hat zudem eine Reihe an Verordnungen zum Schutz vor dem Corona-Virus erlassen, an die sich auch jeder Reisende und Tourist halten muss. Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen, die Bußgelder nach sich ziehen

Welche Regeln gibt es bei einer Umbuchung?

Die Reiseanbieter haben verschiedene Regelungen getroffen. Eine Auswahl finden Sie nachfolgend. Sollte Ihr Anbieter nicht aufgeführt sein, finden Sie entsprechende Informationen normalerweise auf dessen Homepage.

Ich habe meine Reise mit Kreditkarte gezahlt. Kann ich mir über die Bank das Geld zurückholen?

Tatsächlich ist es möglich, sich bei nicht erhaltener Leistung die Zahlung von der Bank relativ anstandslos zurückbuchen zu lassen. Doch es gelten je nach Karte unterschiedliche Bedingungen und Definitionen. Es ist daher ratsam, das Gespräch mit der Bank zu suchen, um zu prüfen, was im Einzelfall möglich ist.

Bin ich verpflichtet, einen Gutschein anzunehmen?

Bei Verträgen mit ausländischen Anbietern gilt es, die Rechtslage dort zu prüfen. Einige Länder verpflichten zum Gutschein.

In Deutschland sah das geltende Reiserecht diese Lösung bis jetzt nicht vor, allerdings ist auch diese Option nun möglich. Die von der Bundesregierung erlaubte Gutschein-Regelung wird aber aktuell noch auf EU-Ebene geprüft. Wer finanziell auf das Geld angewiesen ist, kann versuchen, weiter auf eine Auszahlung bestehen und sich im Zweifelsfall an eine Beratungsstelle wenden. Rechtlich besteht weiterhin ein Anspruch auf die Rückzahlung des Reisepreises.

Bin ich verpflichtet, eine Reise abzubezahlen, auch wenn diese voraussichtlich nicht stattfindet?

Grundsätzlich sind Kunden verpflichtet, sich vertragskonform zu verhalten, solange es noch keinen eindeutigen Stonierungsgrund gibt.

Aktuell gibt es noch eine weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Liegt der Urlaubsbeginn vor diesem Datum, können Urlauber gegebenenfalls die Restzahlung verweigern.

Habe ich bei Pauschalreisen ein Recht auf Erstattung?

Bei Pauschalbuchungen haben Reisende grundsätzlich immer das Recht, von der Reise zurückzutreten - gegen Gebühr. In Ausnahmefällen und unter unvermeidlichen Umständen wie der derzeitigen Corona-Krise kann diese Gebühr gegebenenfalls entfallen.

Dabei kommt es auf die Umstände der Reise an: Gibt es offizielle Einreiseverbote für das Zielland oder massive Einschränkungen des dortigen öffentlichen Lebens? In diesen Fällen steigen die Chancen auf eine volle Rückerstattung. Wenn der Veranstalter selbst die Buchung annuliert, erhalten Reisende ihr Geld zurück.

Wichtig sind hierfür unter anderem die aktuellen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Eine Reisewarnung kann gegebenenfalls als Indiz für ein unvermeidbares, außergewöhnliches Ereignis gewertet werden und zum Rücktritt vom Reisevertrag ohne Stornokosten berechtigen. Aber: Unmittelbare Rechtsfolgen hat auch eine Reisewarnung nicht. Entscheidend für die Möglichkeit eines kostenlosen Reiserücktritts sind nicht Reisewarnungen, sondern die rechtliche Frage, ob außergewöhnliche, unvermeidbare Umstände vorliegen (§ 651 h BGB). Dies ist in jedem Einzelfall zu prüfen.

Ich habe nur einen Flug oder ein Hotel gebucht. Was nun?

Bei Einzelleistungen tragen Reisende ein größeres Risiko. Denn hier ist niemand verantwortlich für die "Erholungsqualität" der Reise. Zudem gelten dabei häufig die Vertragsbedingungen des Reiselandes. In vielen Ländern gibt es bereits Vorschriften, dass sämtliche Rückerstattungen nur noch über Gutschriften erfolgen. Bei kleinen Anbietern ist man mit einer Gutschrift allerdings nicht vor der Insolvenz des Anbieters geschützt. Kontaktieren Sie am besten direkt Ihren Anbieter beziehungsweise die gebuchte Unterkunft und erkundigen Sie sich nach einer kostenlosen Stornierung.

Flüge werden derzeit in großem Maß von den Airlines annulliert, dabei erhalten Reisende den vollständigen Ticketpreis zurück. Eine zusätzliche Entschädigung ist allerdings unwahrscheinlich.

Ich habe eine Buchungsplattform genutzt, muss diese mir die Kosten erstatten?

Die wenigsten Buchungsplattformen bieten eine Unterstützung an. Ausnahme ist zum Beispiel eine Kulanzregelung beim Anbieter Airbnb, der zumindest in bestimmten Gebieten eine kostenlose Stonierung ermöglicht.

Besteht keine solche Regelung, empfiehlt es zu versuchen, eine Kulanzvereinbarung mit den Anbietern vor Ort zu treffen. Dabei tragen Reisende allerdings das alleinige Risiko, sollte zum Beispiel eine Umbuchung nicht möglich sein. Verweigern Anbietern vor Ort jegliche Kooperation, kann man sich mit Forderungen an die Plattform wenden. Im Zweifel, gilt es aber so früh wie möglich auszusteigen, um das Risiko zu minimieren.

Ich habe bereits stoniert und eine Gebühr gezahlt. Jetzt gibt es eine Reisewarnung für mein Reiseziel. Bekomme ich die Gebühr erstattet?

Der Verbraucherschutz fordert eine solche Rückzahlung. Allerdings ist das Thema umstritten. Es empfiehlt sich sämtliche Stonierungen schriftlich und mit der Begründung "Corona-Krise" vorzunehmen. Darin kann man die Forderung der Rückzahlung ankündigen - dies gilt allerdings nicht als Garantie. Mehrere Veranstalter wehren sich bereits dagegen.

Ich habe später im Jahr eine Reise gebucht. Soll ich sie stornieren oder abwarten?

Derzeit lassen sich keine Prognosen für die nächsten Monate machen. Reisende sollten sich beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Lage informieren. Dieses hat eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland ausgesprochen.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert die Situation selbst abzuwägen. Kann man sich die finanzielle Belastung einer späten Stonierung leisten? Kann man mit Umbuchungsoptionen planen? Wie steht es um meine eigene Gesundheit?

Möchte man noch verreisen, kann man bei einer Pauschalreise durchaus abwarten, ob die Reise möglich ist. Bei Einzelleistungen ist das Risiko wieder höher. Es empfiehlt sich der direkte Kontakt mit Anbietern vor Ort. Bei Flügen hat es kaum Sinn, sie früh zu stonieren. Die Rückerstattung ist so gering, dass man kaum Geld spart. Bei Annulierungen wird hingegen der volle Preis erstattet.

Kann ich eine Reise einfach schon mal zu buchen und mich im Zweifelsfall auf eine Reiserücktrittsversicherung verlassen?

Im Falle von Corona ist dieses Vorgehen nicht sinnvoll. Weder Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes noch die eigene Angst, sich am Reiseziel mit SARS-CoV-2 zu infizieren und an COVID-19 zu erkranken, sind versicherte Rücktrittsgründe. Ebenso ist eine akute SARS-CoV-2-Intektion kein abgedeckter Rücktrittsgrund, da die WHO die Krankheit als Pandemie klassifiziert hat.

Würde meine Reisekrankenversicherung eine Corona-Infektion abdecken?

Das kommt auf Ihre individuell abgeschlossene Reisekrankenversicherung an. Einige von ihnen umfassen COVID-19, andere dagegen schließen Pandemien aus (die WHO hat die COVID-19-Erkrankung am 11. März 2020 als Pandemie klassifiziert) und wieder andere greifen nicht, wenn Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes vorliegen.

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.