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Informationen

für Schulen, Kitas, Unternehmen, Sportvereine und Kulturschaffenden

Informationen zu Schulen und Kitas

Neuigkeiten zu den Schulen im Kreis Offenbach

Seit dem 27. April 2020 haben

  • die Abschlussklassen der Hauptschulen,
  • die Abschlussklassen der Realschulen,
  • die Abschlussklassen der Berufsschulen und
  • die 12. Klassen sowie
  • die Abiturientinnen und Abiturienten für die mündlichen Prüfungen.

den Unterricht wieder aufgenommen.

Seit dem 18. Mai 2020 sind auch wieder die Sekundarstufe I und die vierten Klassen der Grundschulen zurückgekehrt. Darüber gehen die Einführungsphase der Sekundarstufe II und der Intensivklassen weiter und sind auch die Berufsschulen und InteA-Klassen geöffnet.*

Seit dem 2. Juni 2020

  • können die ersten bis dritten Klassen der Grundschulen sowie die Vorklassen, Vorlaufkurse und Intensivklassen den Unterricht wieder aufnehmen.*

Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs der Förderschulen orientiert sich an den Terminen der Grundschulen und der Sekundarstufen.

*Hierbei gilt zu berücksichtigen, dass den Schulen für die Vorbereitung (unter anderem zur Unterrichtsorganisation der Kleingruppen, der Raumverteilung, der Einsatzplanung der Lehrkräfte und der Umsetzung des Hygieneplans) eine angemessene Zeit eingeräumt werden muss.

Hygienekonzepte der Schulen

Für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln werden die Klassen auf eine maximale Größe von 15 Personen verkleinert. Das Hessische Kultusministerium hat zum Schulstart einen Corona-Hygieneplan an alle Schulen in Hessen verschickt. Er beinhaltet unter anderem Maßnahmen zur persönlichen und zur Raumhygiene, zum Infektionsschutz in Pausen, beim Sport- und Musikunterricht, zum Schutz von Risikogruppen sowie Informationen zur Meldepflicht. Der Plan kann hier eingesehen werden:

Neuigkeiten zu den Kindertagesstätten im Kreis Offenbach

Die Kindertagesstätten befinden sich aktuell noch nicht wieder im Regelbetrieb. 

  • Seit dem 9. Mai 2020 dürfen familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien gebildet werden.
  • Seit dem 25. Mai 2020
    • dürfen Kinder wieder in der Kindertagespflege betreut werden
    • wird der Zugang zur Notbetreuung der Kitas wird für weitere Personenkreise geöffnet. Neben Kindern mit Behinderung dürfen auch Kinder aus besonders belasteten Familien aufgenommen werden. Bei letzterer kommt eine Härtefallregelung zum Tragen. Die Entscheidung darüber liegt beim Jugendamt.
  • Seit dem 2. Juni dürfen die Kindertagesstätten im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen

Informationen zum eingeschränkten Regelbetrieb

In den Einrichtungen im Kreis Offenbach ist der eingeschränkte Regelbetrieb gestartet. Seitens des Landes wurde ein Rahmen vorgegeben, der die Verantwortung auf die Kommunen delegiert. In den wenigen Tagen bis zum Neustart des Kita-Betriebs waren die Träger der jeweiligen Einrichtungen – Städte, Gemeinden, Kirchengemeinden und freie Träger – gefordert, die Leitlinien für eine Kinderbetreuung unter Einhaltung des Infektionsschutzes auszugestalten. 

Der Kreis Offenbach und die Kommunen stehen und standen diesbezüglich in engem Austausch. Die Wahrung des Infektionsschutzes hat immer noch Vorrang, sodass eine Rückkehr zum gewohnten Regelbetrieb, wie ihn die Kinder und Eltern aus der Vergangenheit kennen, vorerst nicht möglich ist. Dennoch bleibt es das gemeinsame Ziel, so viele Betreuungsplätze wie möglich mit einer Betreuungszeit von mindestens sechs Stunden anzubieten. In der Umsetzung kommen je nach Kommune verschiedene Modelle zum Tragen, die sich zum Beispiel in der Anzahl der Betreuungstage pro Woche beziehungsweise der Gesamtzahl der Betreuungsplätze unterscheiden. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und personellen Ressourcen können für die Kinder von Eltern aus besonderen Berufsgruppen wie bisher auch weitergehende Bedarfe abgedeckt werden.

Die kommunalen Modelle gelten auch für die U3-Betreuungen und die Horte. Für die Waldkindergärten ist, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten und Besonderheiten der einzelnen Einrichtungen, eine großzügigere Öffnung vorgesehen. Tagespflegepersonen dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bereits seit dem 25. Mai 2020 wieder Kinder betreuen.

Nähere Informationen zu den Entscheidungen des Landes Hessen sind in einem Frage-Antwort-Katalog des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration abrufbar. Wie der Regelbetrieb in der Einrichtung Ihrer Kinder organisiert wird, erfragen Sie am besten telefonisch vor Ort oder beim zuständigen Träger. 

Beiträge für Kinderbetreuung

Der Kreis und die Kommunen haben sich darauf geeinigt, den Einzug von Beiträgen für die Kinderbetreuung, egal ob Krippe, Kindertagesstätte, Tagespflege oder Schulkindbetreuung, befristet für den Monat April auszusetzen. Mit dem Essensgeld wird ebenso verfahren. Gleichzeitig haben die Kommunen und der Kreis bis Ende April die Finanzierung der Träger und Leistungserbringer von sozialer Infrastruktur, um diese zu erhalten. Sie folgen damit einer Empfehlung ihrer Spitzenverbände.

Einige Kommunen haben sich danach entschieden, auch die Mai-Beiträge befristet auszusetzen. Nähere Informationen dazu sind in den jeweils zuständigen Rathäusern zu erfragen.

Hygienekonzepte der Einrichtungen

Da das Virus SARSCoV-2 weiterhin sehr aktiv ist, kann der Betrieb von Kitas und Kindertagespflege nur unter den Maßgaben des Infektionsschutzgesetzes erfolgen. Das Land Hessen hat den Trägern deshalb Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigen in Kindertageseinrichtungen zukommen lassen:

Häufig gestellte Fragen und Tipps

Häufige Fragen von Eltern und die Antworten - zu Themen wie Homeoffice, Entschädigungsansprüchen bei Verdienstausfällen durch Kinderbetreuung, Spielplatzbesuchen und ähnlichem - sind im Corona-FAQ für Eltern zu finden, das fortlaufend aktualisiert und erweitert wird. Dort sind auch viele Beschäftigungstipps für Kinder hinterlegt.

Tipps, wie Eltern und Bezugspersonen mit Kindern über deren Sorgen hinsichtlich Corona sprechen und gegebenenfalls am besten die häusliche Quarantäne gestalten, stehen in einem Infoblatt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Informationen für Unternehmen

Häufig gestellte Fragen von Unternehmern

Allgemeine Fragen

Best-Practice-Beispiele aus dem Kreis Offenbach in der Presse

Die Corona-Pandemie trifft auch die heimische Wirtschaft und das öffentliche Leben im Kreis Offenbach hart. Gleichzeitig legen Betriebe, Vereine und andere Institutionen aber neben einem immensen Kampfeswillen auch eine beeindruckende Kreativität an den Tag, um den Auswirkungen zu trotzen. Viele Best Practice Beispiele im Kreis Offenbach haben es in die Presse geschafft.

Dietzenbach

Mit Masken, Handschuhen und Flatterband trotzt der Hofladen im Lindenhof Dietzenbach derzeit der Corona-Krise und bringt zwölf verschiedene Spargelsorten in der Scheune an die Kundschaft. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 17. April darüber.

Hotel Office statt Home Office heißt es im Hotel Sonnenhof in Dietzenbach. Da Übernachtungen zu touristischen Zwecken derzeit untersagt sind, haben die Betreiber sich etwas anderes einfallen lassen. Wer zuhause keine Ruhe zum Arbeiten findet, kann sich jetzt zeitweise im Hotel einen Arbeitsplatz einrichten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen Artikel über das Konzept am 16. April 2020 veröffentlicht, am 22. April 2020 berichtet auch die Offenbach Post über den Sonnenhof und sein Hotel Office.

Eigentlich wollte die Peacock School Sprachschule Dietzenbach im Mai ihr zehnjähriges Bestehen groß feiern. Durch Corona muss das erstmal warten. Auch der Fremdsprachen-Unterricht vor Ort ist durch die Beschränkungen vorübergehend weggebrochen. Die Kurse wurden deshalb kurzerhand in den Video-Chat verlagert. Die Offenbach Post widmete dem Angebot einen eigenen Artikel am 8. April 2020.

Der Blumenladen Art Floral Design hatte im März sein zehnjähriges Bestehen. Auch dort musste die Feier entfallen. Chefin Christine Eschmann nutzte die Zeit bis zur Öffnung zum Aufräumen und für kreative Werbeaktionen bei ihren Stammkunden. Die Offenbach Post erzählte die Geschichte am 2. April 2020.

Als freiberuflicher Musiklehrer in Dietzenbach ist Christian Attenberger von den Corona-bedingten Einschränkungen voll betroffen. Sein Musikunterricht kann nicht stattfinden, die Soforthilfen des Landes sind bereits beantragt. In der Offenbach Post vom 1. April 2020 berichtet er über seine aktuelle Situation und wie er den Kontakt zu seinen Schülerinnen und Schülern nicht abreißen lässt.

Nachhilfeeinrichtungen gehören zu denen, die per Verordnung schließen mussten. Die Studienkreis-Institute von Daniela Wagner in Dietzenbach und Heusenstamm haben deshalb innerhalb kürzester Zeit neue Online-Angebote ins Programm genommen. Im Interview mit der Offenbach Post, das am 28. März 2020 erschienen ist, berichtet die Leiterin über die aktuelle Situation und die neuen Herausforderungen.

Wie Geschäfte in der Dietzenbacher Altstadt allgemein trotzen, darüber schrieb die Offenbach Post in ihrer Ausgabe vom 27. März 2020, am 19. März 2020 ging es um kreative Ideen in Apotheken, Arztpraxen, Hotels und Restaurants.

Die Controlware GmbH aus Dietzenbach bietet Software-Lösungen für das Home Office an. Vor allem ihre Cloud-Collaboration-Lösungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orts- und zeitunabhängig verbinden, sind durch die Corona-Pandemie extrem gefragt. In der Offenbach-Post-Ausgabe vom 20. März 2020 ist nachzulesen, was das Angebot für Betriebe zu interessant macht und wie Controlware selbst mit der aktuellen Situation umgeht.

Dreieich

Die Vorgaben zur maximalen Kundenanzahl pro Verkaufsfläche sorgt derzeit vielerorts im Handel dafür, dass Kundinnen und Kunden Schlange stehen. S|R Software aus Dreieich hat eine Software entwickelt mit deren Hilfe genau diese Situation vermieden werden kann. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Mai 2020 ausführlich über Skipline, die es Kunden ermöglicht, sich einen festen Einkaufstermin zu buchen, und den Betrieben, besser planen zu können.

Sibylle Ruppertsberg vertreibt unter "Five Sheep" eigentlich Produkte aus medizinischer Schafswolle und bietet darüber hinaus Kurse an. Doch wegen Corona musste der Laden vorübergehend schließen, die Veranstaltungen sind abgesagt. Sibylle Ruppertsberg ist deshalb auf das Nähen von Behelfs-Mund-Nasen-Maske umgestiegen und bietet sie in ihrem Onlineshop zum Kauf an. Die Offenbach Post griff das Thema am 14. April in einem Artikel auf.

Coworking in Zeiten von Corona? Kein Problem mit den richtigen Vorkehrungen. Sleeves Up bietet Coworking Space in Dreieich und erklärt im Artikel vom 6. April 2020 in der Offenbach Post, wie man auf die Corona-Situation reagiert hat.

Der Pharmakonzern Biotest aus Dreieich arbeitet an einem Medikament für COVID-19-Patienten, das auf menschlichem Blutplasma basiert. Wer bereits eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden hat, weist Antikörper in seinem Blut auf. Diese Antikörper wollen die Forscher aus Plasma-Spenden zu einem Hyperimmunglobulin verarbeiten und bei schweren COVID-19-Verläufen einsetzen. n-tv berichtete darüber online am 6. April 2020.

Die mainblau GmbH entwickelt eigentlich Lösungen für die Publishing Industrie. In der Krise hat das Unternehmen aber kurzerhand sein Know-How und das seiner Partner gebündelt, um eine Corona-App in Dreieich zu entwickeln, die Bewegungsprofile und damit Infektionsketten sichtbar machen kann. Die Frankfurter Neue Presse widmet ihr einen Artikel in der Ausgabe vom 3. April 2020, auch die Frankfurter Rundschau berichtet.

Home Office im Turmhotel Rhein-Main, Farben und Zubehör auf Bestellung bei Malermeister Stroh und viele weitere Angebote in Dreieich fasste die Offenbach Post am 27. März 2020 zusammen.

Die Strothoff International School in Dreieich setzt auf Online-Learning, um den Unterricht der Privatschule digital fortzusetzen. 300 Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis 13 versäumen so keinen Unterrichtsstoff. Die Frankfurter Neue Presse berichtete am 25. März 2020 ausführlich über das Angebot.

Egelsbach

Ob und wann die Freibadsaison in diesem Jahr beginnen kann, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit sagen. Damit das Freibad Egelsbach dennoch gut für einen möglichen Start gerüstet ist, haben die Gemeinde und der Förderverein Freibad Egelsbach zum Kauf von "Dauerkarten des Herzens" aufgerufen. Die Offenbach Post schrieb am 22. April 2020 über die Aktion und ihre Hintergründe.

Gastronomen, die trotz angeordneter Restaurantschließungen ihre Gäste versorgen, Einzelhändler, die Waren ausliefern: Auch in Egelsbach ist das Angebot groß. Die Offenbach Post hat dazu am 4. April 2020 einen Übersichtsartikel zu den Angeboten online gestellt.

Was passiert, wenn auf dem Wochenmarkt  auf dem Kirchplatz in Egelsbach so großer Andrang herrscht, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können? Schließen? Nein. Verlegen! Die Offenbach Post griff das Thema am 2. April 2020 auf.

Das Rodizio Flughafen in Egelsbach hat - wie alle Restaurants - per Verordnung des Landes vorerst schließen müssen. Aber was passiert mit den Lebensmitteln in Kühlhaus und Lager, die sich nicht bis zur nächsten Öffnung halten, und in ihren Großverbraucher-Gebinden oft auch nicht als Spende etwa für die Tafel eignen? Das Rodizio-Team hat daraus Gerichte gekocht, die sie als kostenloses Catering an Rettungsdienste, Feuerwehr, Krankenhäuser und viele weitere Stationen lieferten. Die Frankfurter Rundschau hat sie bei einer dieser Ausfahrten begleitet und am 24. März 2020 darüber berichtet.

Nur maximal 200 Kunden gleichzeitig im Markt, Security, die nach dem rechten sieht, und modifizierte Ein- und Ausgänge - das Rewe Center Egelsbach hat eine ganze Reihe von neuen Corona-bedingten Regelungen getroffen, über die die Offenbach Post am 23. März einen Bericht veröffentlichte.

Der Central-Lebensmittelmarkt unterstützt bedürftige Menschen, die durch Corona weiter in Not geraten sind. An den Wochentagen stellt er deshalb kostenlose Lebensmittel in Egelsbach bereit, die sich Betroffene abholen können. Gefördert wird die Aktion auch von einem Hotel und vielen Kundinnen und Kunden, die Geld spenden oder ihren Einkaufsbertrag aufrunden lassen. Die Offenbach Post hat ihr einen Artikel in der Ausgabe vom 20. März 2020 gewidmet.

Mit der Einführung ihrer neuen Dr. Beckmann Desinfektions-Hygiene-Sprays im Handel trifft die delta pronatura Dr. Krauss & Dr. Beckmann KG in Zeiten von Corona auf großes Interesse. Die ersten 10.000 Falschen Desinfektionsmittel, die vom Band laufen, spendet das Unternehmen aber direkt für Schulen und Kindergärten im Kreis, wie auch in der Offenbach Post vom 13. März 2020 nachzulesen ist.

Hainburg

Viele Menschen scheuen trotz Lockerungen aktuell noch Veranstaltungen. Den katholischen Gottesdienst aus St. Gabriel gibt es deshalb zu Pfingsten auf dem YouTube-Kanal des Musikzentrums. Bereits in den Tagen zuvor gibt es täglich Videos der Pfingstnovene. Die Offenbach Post berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 23. Mai 2020

Eine Tankstelle während der Corona-Krise eröffnen? Wie das gelingen kann, zeigt die Avia-Servicestation an der Offenbacher Landstraße in Hainstadt, die seit dem 1. April in Betrieb ist. In der Offenbach Post vom 24. April 2020 erzählt Pächter Guiseppe Melardi auch, welche Vorkehrungen dafür getroffen wurden.

Die Bücherstube Klingler in Hainburg hatte während der angeordneten Schließung auf einen Lieferdienst per Fahrrad umgestellt - und viel positives Feedback ihrer Kundschaft erhalten. Die Offenbach Post berichtete am 9. April über das Angebot.

Heusenstamm

Auch Corona kann die Lomotex GmbH und Co. KG nicht vom Umzug abhalten. Das erfolgreiche Traditionsunternehmen, das sich auf die Produktion von qualitativ hochwertigen Heimtextilien spezialisiert hat, wagt den Schritt auch in dieser schwierigen Zeit. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Mai 2020 über die Pläne und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Betrieb.

Volle Terminbücher für die nächsten Wochen - seit die Friseure wieder öffnen dürfen, können sich die Salons nicht vor Kundenanfragen retten. Wie die Branche mit der Situation umgeht und welche Schutzmaßnahmen dennoch zu erfüllen sind, zeigt die Offenbach Post in ihrer Ausgabe vom 13. Mai am Beispiel von “Nezi - aus Liebe zum Haar“.

Der die Mitglieder nicht zum Sport kommen können, kommt der Sport eben zu den Mitgliedern - so lautet aktuell die Devise der Turn- und Sportvereinigung Heusenstamm (TSV). Training im Livestream, Übungsangebote im Videoformat, zugeschickte Aufgaben und Trainingspläne haben sich die Abteilungen unter anderem einfallen lassen, um ihre Gruppen weiter fit zu halten und den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Die Offenbach Post berichtet in der Ausgabe vom 5. Mai 2020.

Die Firma Tec.direkt aus Heusenstamm arbeitet mit dem Darmstädter Startup Connfair zusammen und bietet ein Ampelsystem als Einlasskontrolle für Geschäfte an. Die Frankfurter Neue Presse berichtet ausführlich am 17. April 2020 darüber, ebenso die Frankfurter Rundschau.

Homeoffice im Hotel und Suppen sind momentan die Ideen der Stunde im Schlosshotel Heusenstamm. Eigentlich sollte in diesen Tagen der Generationswechsel im Haus gefeiert werden, stattdessen legen die neuen Chefs des Familienbetriebs jetzt erstmal direkt los. Die Offenbach Post widmet dem Neustart der etwas anderen Art am 15. April 2020 einen Artikel.

Während der Corona-Kise untätig herum zu sitzen kam für den Gewerbeverein Heusenstamm nicht in Frage. Mit heusenstamm.help haben sie deshalb eine Plattform geschaffen, auf der sich Einzelhändler registrieren und Gutscheine anbieten können. Darüber hinaus vereint sie die beiden Initiativen "Heusenstamm hilft" und "Heusenstamm bestellt". Die Offenbach Post hat das Thema am 9. April in einem Artikel aufgegriffen.

Verkauf und Kassiervorgang laufen getrennt, nur noch drei Kunden zeitgleich im Laden und mehr Rücksicht - auch der Patershäuser Hof in Heusenstamm hat sich auf die Corona-Krise eingestellt. In der Offenbach Post erzählte Bauer und Hofgut-Chef Klaus Ommert am 23. März 2020 von den Maßnahmen.

Langen

Wo ein Wille ist, ist auch ein virtueller Weg - das dachten sich auch einige der Lehrkräfte der Musikschule in Langen und bieten ihren Unterricht während der Corona-bedingten Schließung einfach online an. Doch jetzt ist auch wieder für den Präsenzunterricht Hoffnung in Sicht. Die Offenbach Post beschreibt die Situation in der Ausgabe vom 5. Mai 2020.

Während andere durch die Corona-Krise weniger oder gar nichts zu tun haben, müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asklepios Klinik Langen jeden Tag neuen Herausforderungen stellen. Als sogenanntes Level-1-Zentrum übernimmt es dabei primär die Versorgung von schwerkranken COVID-19-Patienten. Wie das Krankenhaus diese Aufgabe organisiert hat und welche Maßnahmen ergriffen wurden, ist im Offenbach-Post-Bericht vom 17. April 2020 nachzulesen.

Schoko-Osterhasen mit Mundschutz - diese Idee der Konditorei Condit Couture in Langen ist zum Verkaufsschlager geworden. Pro verkaufter Leckerei spendet der Betrieb zudem einen Euro für den guten Zweck. Die Offenbach Post schrieb darüber in der Ausgabe vom 7. April 2020.

Gastronomen, die trotz angeordneter Restaurantschließungen ihre Gäste versorgen, Einzelhändler, die Waren ausliefern: Auch in Langen ist das Angebot groß. Die Offenbach Post hat dazu am 4. April 2020 einen Übersichtsartikel zu den Angeboten online gestellt.

Das Paul-Ehrlich-Institut hat einen eigenen Pandemieplan aufgestellt, um seine Arbeitsfähigkeit während der Corona-Krise sicherzustellen. Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel ist an der Erforschung von Impfstoffkonzepten gegen SARS-CoV-2 beteiligt. Wie und woran jetzt genau gearbeitet wird, erklärt Instituts-Präsident Professor Klaus Cichutek in der Offenbach Post vom 3. April 2020.

Burger, Bücher, Wein und vieles mehr liefern Restaurants, Cafés und Läden in Langen während der Corona-Krise auch zur Kundschaft nach Hause. Die Offenbach Post bietet einen Überblick im Bericht vom 1. April 2020.

So nah. So gut. So Langen. – Jetzt erst recht!“ lautet das Motto der Citymarketing-Initiative Langen, die unter anderem Beratungsangebote, Online-Einkaufsmöglichkeiten sowie Abhol- und Lieferdienste aus der Stadt auf einer eigenen Plattform bündelt. Die Offenbach Post stellt sie in der Ausgabe vom 1. April 2020 vor.

Mit Expertenteams, Zutrittsbeschränkungen, Mitarbeiter-Hotlines und weiteren Maßnahmen reagiert die Deutsche Flugsicherung in Langen auf die Corona-Pandemie. Die Offenbach Post widmete den Vorbereitungen am 21. März 2020 einen Bericht.

Mainhausen

Gerade zu Coronazeiten zögern viele Menschen, wenn sie eine Tür öffnen und dafür die Klinke anfassen müssen. Mit der Erfindung der Firma Ehmann aus Mainhausen gehört dieses Szenario der Vergangenheit an. Ihr Handfrei-Drücker stößt auf großes Interesse. Die Offenbach Post berichtet über das Podukt und die steigende Nachfrage.

Was macht eine Medien- und Marketingagentur, die während der Corona-Krise deutlich weniger zu tun hat? Sie baut sich zum Beispiel ein zweites Standbein auf. MWP aus Mainhausen vertreibt mit Coquit-20 jetzt auch waschbare Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel. Ein Artikel über die kreative Geschäftsidee ist in der Offenbach Post vom 25. April 2020 erschienen.

Predigt zum Mitnehmen und Gottesdienste auf YouTube - auch die katholische Kirche in Mainhausen weiß sich in der Corona-Krise zu helfen. Die Offenbach Post berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 11. April 2020.

Mühlheim

Restaurants, Gaststätten und co dürfen ihre Gäste wieder vor Ort bewirten - müssen dabei aber die Auflagen des Landes beachten. Wir gehen die Wirtinnen und Wirte damit um? Die Offenbach Post hat sich in Mühlheim umgehört.

Gastronomiebetriebe und Kneipen sind von den aktuellen Öffnungsbeschränkungen hart getroffen. Wie sie in Mühlheim die schwierige Zeit trotzdem meistern, steht in der Offenbach Post vom 30. April 2020.

Die Mühlheimer Firma Mefatech ist auf den Vertrieb von Medizintechnologie und Druckerfarbe spezialisiert. Aktuell ist sie aber vor allem Zwischenhändler für die Seufert GmbH. Die Rodgauer produzieren eigentlich Kunststoffverpackungen, bieten jetzt aber auch die "PET Face Shields" an - schlichte Gesichtsschilde, die sich leicht produzieren und reinigen lassen. Die Offenbach Post berichtet über die Kooperation und das Angebot der Gesichtsvisiere aus PET am 23. April 2020.

Digitaler Unterricht steht derzeit auch bei den Feuerwehren in Mühlheim auf dem Programm. Während der Corona-Krise wird die Weiterqualifizierung der Brandschützer fortgesetzt. Wie das digitale Lernen genau abläuft, ist in der Offenbach Post vom 22. April 2020 nachzulesen.

Auch die Gaststätte Endstation in Mühlheim muss auf Landesverordnung geschlossen bleiben. Ein Lieferservice kann nicht angeboten werden, die verbliebenen Lebensmittel hat Wirt Chris Nakew gespendet. Damit der Name des Lokals aber während der Corona-Krise nicht zum Programm wird, hat Nakews Tochter eine Spendeaktion auf Gofundme ins Leben gerufen. Die Offenbach Post berichtet über die Aktion in der Ausgabe vom 16. April 2020.

Plexiglas, viel Beratung und Sportideen fürs Home Office - die Offenbach Post zeigt in ihrer Ausgabe vom 18. April Beispiele, wie sich Einzelhändler in der Stadt auf die Wiedereröffnung vorbereiteten.

Statt in die Tonne wanderte das bereits gedruckte Veranstaltungsprogramm des Schanz trotz Absagen in die Mühlheimer Briefkästen - allerdings versehen mit einem Hinweis auf die Crowd-Funding-Aktion der Einrichtung auf Start Next. Über 9.000 Euro sind auf diese Weise (Stand 20. April 2020) bereits an Spenden zusammen gekommen, um unter anderem die Gehälter des Personals und weitere Fixkosten zu decken. Die Offenbach Post hat die Aktion in einem Artikel vom 25. März 2020 aufgegriffen. Darüber hinaus nutzt das Schanz-Team die aktuell auferlegte Pause zur kreativen Umgestaltung. Auch darüber berichtet die Offenbach Post, diesmal in der Ausgabe vom 24. April 2020.

In Mühlheim haben sich gleich mehrere Geschäfte zusammen getan und die "Mühlenrad Liefergemeinschaft" gestartet. Die Offenbach Post berichtet ausführlich in ihrer Ausgabe vom 23. März 2020.

Neu-Isenburg

Die Corona-Pandemie zerrt mit ihren zahlreichen Herausforderungen in vielerlei Hinsicht an den Nerven. Auch Kindern tut da etwas Entspannung gut. Birgit Kramer-Ruoff ist lizenzierte Entspannungstrainerin und arbeitet auch für das KIZ Gravenbruch. Auf YouTube bietet sie Traumreisen und mehr, damit die Jüngsten wieder besser zur Ruhe kommen können. Die Offenbach Post widmet dem Angebot einen Artikel in der Ausgabe vom 27. Mai 2020

Die Zeit von Zotteln und Bad-Hair-Days sind gezählt: Seit dem 4. Mai 2020 dürfen Friseure unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen. Friseurmeisterin Karina Weber erzählt in der Offenbach Post am gleichen Tag, wie sie sich mit ihrem noch jungen Salon "Glatzenföhner" in Neu-Isenburg auf die neue Situation eingestellt hat und wie es ist, kurz nach der Geschäfts-Eröffnung von der Corona-Pandemie überrascht zu werden.

Lohnt es sich in Corona-Zeiten eigentlich noch für Marktbeschicker, auf den Wochenmarkt zu kommen? Und kommt überhaupt noch Kundschaft? Auf dem Wochenmarkt in der Bahnhofstraße in Neu-Isenburg heißt die Antwort jedesmal "Ja!". Warum und wie dort die Sicherheitsvorkehrungen aussehen, ist in der Offenbach Post vom 27. April 2020 nachzulesen.

Das Autokino Gravenbruch darf nach seiner Zwangspause wieder öffnen - und der Andrang ist groß. Welche Schutzmaßnahmen Deutschlands ältestes Autokino aber einhält, steht in der FAZ vom 21. April 2020.

Künstler stellt die Corona-Krise aktuell vor immense Herausforderungen. Was also tun? In der Offenbach Post vom 17. April berichten Kunstschaffende aus der Hugenottenstadt von ihren aktuellen Projekten.

Drive-Ins kennen viele Menschen von Restaurants, teilweise auch von Apotheken und anderen Geschäften. Aber von Hotels? Die Patisserie des Kempinski Hotels Frankfurt Gravenbruch hat einen eigenen Eis-Drive-In in Neu-Isenburg gestartet. Falstaff berichtete darüber online am 17. April 2020, auch die Offenbach Post widmet der Aktion einen Artikel am 23. April 2020.

Obertshausen

Durch die Lockerungen der Corona-Beschränkungen kann auch die Thai-Massage Pawarisa in Obertshausen wieder öffnen. Allerdings ist vieles anders als zuvor. In der Offenbach Post vom 5. Mai 2020 erzählt der Betreiber, warum in Stück Gastfreundschaft weichen muss und wie sich sein Team auf die neue Situation eingestellt hat.

Kontaktverbot, geschlossene Sportstätten - für Vereine scheint die Corona-Pandemie eine vollkommene Zwangspause mit sich zu bringen. Dass es aber auch anders geht, zeigt die Turngemeinde Obertshausen. Teile des Kursangebots wurden kurzerhand ins Internet verlegt und werden nun via Videochat unter professioneller Anleitung abgehalten. Die Offenbach Post berichtete am 30. April über die Onlinekurse und erklärt, wie jeder Interessierte ganz einfach mitmachen kann.

Wo sonst hochwertige Damenhandtaschen entstehen, werden aktuell Masken genäht: Picard Lederwaren in Obertshausen hat sämtliche seiner Täschner und Näher wieder aus der Kurzarbeit zurück geholt und die Produktion komplett umgestellt. Mehr über die außergewöhnliche Premiere in der Firmengeschichte ist in der Offenbach Post vom 24. April 2020 nachzulesen, ebenso in der Frankfurter Rundschau vom gleichen Tag und auch der Frankfurter Neuen Presse.

Eigentlich stellt die Arno Arnold GmbH Schutzabdeckungen im Werkzeugbau her. Doch neuerdings gibt es auch Gesichtsschilder made in Obertshausen. Die FAZ berichtet unter anderem über die Produktion der “Arnocare“ Gesichtsvisiere in ihrer Ausgabe vom 23. April 2020.

Gerichtsthriller, Puzzle, reparierte Gefriergeräte und neue Sohlen - in der Offenbach-Post-Ausgabe vom 21. April 2020 kommen Geschäftsinhaber nach dem Start des Einzelhandels zu Wort und berichten über ihre aktuelle Situation.

Neue Vertriebswege hat sich Eis Mia in der Corona-Zeit gesucht. Die kalten Leckereien gibt es seit kurzem in 500-Gramm-Bechern im Edeka-Markt zu kaufen. Die Offenbach Post berichtet über die neue Kooperation in der Ausgabe vom 20. April 2020.

Das Foodtruck-Geschäft "Volpe - Liebevolle Leckereien" aus Obertshausen ist eigentlich bei Firmenevents und Familienfeiern vor Ort, verkauft bei Messen und Veranstaltungen. Nachdem jedoch bis auf weiteres alles abgesagt wurde, mussten die Betreiber Marion und Peter Wüstkamp umdenken - und haben sich deshalb auf ihre Wurzeln zurückbesonnen. Seitdem sind sie mit ihrem Foodtruck auf dem Edeka-Parkplatz zu finden. Die Offenbach Post hat das neue Angebot in einem Bericht am 17. April 2020 aufgegriffen.

Die Maingau Energie GmbH verügt über eine Elektrofahrzeug-Flotte für ihr Carsharing-Angebot. Während der Corona-Krise hat sie die Fortbewegungsmittel - vom Lastenfahrrad über Autos bis hin zum Transporter - für Hilfsdienste, Nachbarschaftshilfen, lokale Gastronomen und Einzelhändler kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Offenbach Post schreibt über die Aktion in ihrer Ausgabe vom 15. April 2020.

Untätig während der Corona-Krise herumzusitzen kam für Anthony Giordano von GWeb Solutions, Steffen Bogdahn, Holger Bischoff und Obertshausens zukünftigen Bürgermeister Manuel Friedrich nicht in Frage. Deshalb haben sie mit “Rette deinen Ort“ eine Plattform gestartet, auf der sich Gewerbetreibende kostenlos registrieren und Gutscheine anbieten können. Die Offenbach Post hat der Initiative am 9. April 2020 einen Artikel gewidmet.

Musiker Tom Jet aus Obertshausen und Sängerin Inka Nuwanda aus Maintal sind normalerweise auf den Bühnen der Region zuhause. Aber was tun, wenn alle Veranstaltungen abgesagt sind? Die beiden haben ganz einfach ein Wohnzimmerkonzert per kostenlosem Facebook-Livestream übertragen. Das Publikum war begeistert und hatte zudem die Möglichkeit, sich freiwillig per Paypal und Facebook mit einer Spende zu revanchieren. Die Offenbach Post berichtet ausführlich in ihrer Ausgabe vom 8. April 2020.

Rodgau

Wo eigentlich ausgefallene Versandtaschen, Briefhüllen und Verpackungen genäht werden, entstehen aktuell Gesichtsmasken: Die rugi Briefhüllen-Manufaktur Rupp & Gißel in Rodgau hat zumindest temporär ihre Produktion umgestellt, um Umsatzeinbußen abzufangen. Die Offenbach Post berichtet über die vorübergehende Neuausrichtung des Traditionsunternehmens in ihrer Ausgabe vom 27. Mai 2020

Gottesdienste sind zwar wieder erlaubt, aber dem Gottesdienst der Dudenhöfer Pfarrerin Christina Koch kann man auch weiterhin zuhause live am Bildschirm verfolgen. Das Livestream-Angebot direkt aus der Kirche kommt an, der Zuspruch aus der Gemeinde ist positiv. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Mai 2020 über die Vorteile, die der virtuelle Kirchenbesuch bietet, und den Herausforderungen, die er gleichzeitig für die Organisatoren mit sich bring.

Kochshows haben in der jüngsten Vergangenheit einen Trend zum Anbau von Kräutern, Gemüse- und Obstsorten im eigenen Garten oder auf dem heimischen Balkon ausgelöst. Durch die Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Nutzpflanzen nochmals deutlich gestiegen. Das merkt zum Beispiel auch das Pflanzenzentrum Fischer in Rodgau-Dudenhofen. Die Offenbach Post berichtet am 29. April 2020 ausführlich über das Phänomen und wie der Rodgauer Betrieb damit trotz Corona-Einschränkungen für die Kundschaft zufriedenstellend umgeht.

Die Mühlheimer Firma Mefatech ist auf den Vertrieb von Medizintechnologie und Druckerfarbe spezialisiert. Aktuell ist sie aber vor allem Zwischenhändler für die Seufert GmbH. Die Rodgauer produzieren eigentlich Kunststoffverpackungen, bieten jetzt aber auch die "PET Face Shields" an - schlichte Gesichtsschilde, die sich leicht produzieren und reinigen lassen. Die Offenbach Post berichtet über die Kooperation und das Angebot der Gesichtsvisiere aus PET am 23. April 2020. Auch die FAZ greift das Thema auf und berichtet am gleichen Tag ausführlich über die Produktion der Gesichtsschilder von Seufert.

Online-Schuhkauf und Größenberatung per E-Mail und WhatsApp - beim Schuhhaus 20 in Rodgau-Jügesheim kein Problem. Die Offenbach Post widmet dem Geschäft von Antje Fisch einen Artikel in der Ausgabe vom 9. April 2020.

Besitzerwechsel während der Corona-Krise? Die Metzgerei Ricker in Rodgau-Weiskirchen wagt den Schritt, über den auch die Offenbach Post am 4. April 2020 berichtet.

Kein Personal-Tausch zwischen Filialen, Anlieferung nur noch bis zum Hof, separate Dixi-Klos und Waschbecken für Fahrer sowie ein Rundweg durch die Bäckerei Schäfer - die Offenbach Post schreibt am 2. April 2020 über die Corona-Maßnahmen der Bäckerei sowie weiterer Rodgauer Unternehmen.

Edeka-Ermel in Rodgau-Dudenhofen hat spezielle Einkaufszeiten für Menschen aus den Corona-Risikogruppen eingeführt. Die Frankfurter Neue Presse berichtet am 25. März ausführlich über das Angebot. Auch in der Frankfurter Rundschau wird das Thema aufgegriffen.

Schreinermeister Manuel Amerschläger aus Rodgau hat früh erkannt, wie er während der Corona-Pandemie helfen kann. Über seine Produktion von mobilen Schutzscheiben hat die Offenbach Post am 20. März 2020 berichtet.

Rödermark

Plexiglasscheiben, Kundenverkehr im Rundlauf, kontaktloses Bezahlen und "Abhol-Gärten" im Blumenladen Koser in Rödermark, Lieferdienst,  Abholstation und Wartepavillion im Spielwarenladen Nowak sowie einige Neurungen in der Buchhandlung am Gänseeck und die Wiedereröffnung von Radsport Kemmer - die Offenbach Post hat in der Ausgabe vom 18. April 2020 einige Beispiele gesammelt und Stimmen eingefangen.

Ein Karfreitag ohne Gottesdienst? Nicht in Rödermark. Aus St. Nazarius wurde die Liturgie live im Internet übertragen. Die Offenbach Post schrieb über das Angebot von "Kolping-TV" am 17. April 2020. Über die Palmzweige to go gab es bereits am 6. April einen Bericht.

Alltagsmasken sind derzeit gefragt wie nie. Das Unternehmen Chanty aus Rödermark stellt normalerweise Spitze für wunderschöne Unterwäsche her. Nun verwenden die Rödermärker die edlen Textilien auch, um daraus ebenso nützliche wie hübsche Gesichtsmasken zu schneidern. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 11. April 2020 über die außergewöhnliche Idee. 

Der Hirschwirt in Uberach hat einen Drive-In am Hoftor eingerichtet, das Café Schließmann in Rödermark bringt Backwaren, Milch und Eier an die Haustür, Hosen-Dreher verschickt Kleidungspakete zum Anprobieren und macht auch schon mal Farbberatungen per WhatsApp. Quernaht aus Ober-Roden verschickt Nähpakete, das Fitness-Studio GuFiE setzt auf Work-Out-Videos. Die Offenbach Post widmet den kreativen Ideen der Rödermärker Wirtschaft am 3. April 2020 einen Artikel.

Seligenstadt

Ein handgenähter Mundschutz als Gratisbeigabe, gestundete Mai-Mieten, Soforthilfen und mehr Höflichkeit - die Offenbach Post widmet dem Start des Einzelhandes einen Bericht in der Ausgabe vom 21. April 2020 und lässt verschiedene Geschäftsleute zu Wort kommen.

Die Buchhandlung Geschichtenreich und der Buchladen Seligenstadt hatten während der angeordneten Schließung auf andere Weise weitergemacht - per Lieferdiensten und Abholungen bei benachbarten Geschäften. Die Offenbach Post berichtete am 9. April 2020 über die Angebote.

Während eine Reihe von Branchen wegen Corona vorübergehend schließen mussten, hat die Asklepios Klinik in Seligenstadt mehr als genug zu tun. Wie sich das Krankenhaus für die stationäre Behandlung von COVID-19-Patienten vorbereitet ist und welche Vorkehrungen getroffen wurden, ist in der Offenbach-Post-Ausgabe vom 27. März nachzulesen.

Wo finde ich Informationen, ob mein Unternehmen wieder öffnen darf?

Das Land Hessen hat in seinen Verordnungen festgelegt, welche Unternehmen schließen müssen beziehungsweise wieder öffnen dürfen und welche nicht betroffen sind. Ausführliche Informationen für die Wirtschaft bietet die Übersicht des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Aktuell haben Bund und Land unter anderem beschlossen:

Ab dem 9. Mai 2020

  • gilt im Handel keine Begrenzung der Gesamtverkaufsfläche mehr, stattdessen darf ein Kunde pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche eingelassen werden
  • sind Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen gestattet
  • sind Großveranstaltungen mit über 100 Personen in Ausnahmefällen auf Antrag möglich
  • dürfen wieder öffnen
    • Indoorspielplätze
    • Kletter- und Turnhallen
    • Kegelbahnen und Bowlinghallen
    • Squashhallen
    • Theater, Opern und Konzerthäuser

Ab dem 15. Mai 2020 dürfen wieder öffnen

  • Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten
  • Casinos, Spielhallen und Wettbüros
  • Hotels, Pensionen und Privatzimmer für touristische Zwecke
  • Ferienwohnungen und Campingplätze für touristische Zwecke
  • Freizeitparks
  • Fitnesstudios

Geschlossen bleiben dagegen vorerst weiterhin unter anderem Tanzlokale und Diskotheken, Schwimmbäder und Saunen.

Die aktuellen Verordnungen in voller Länger sind unter "Rechtliche Grundlagen" abrufbar.

Was hat es mit der Meldepflicht für Schutzausrüstung auf sich?

Das Land Hessen hat in seiner sechsten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus eine Meldepflicht von persönlicher Schutzausrüstung beschlossen. Einrichtungen und Privatpersonen sind demnach verpflichtet, dem örtlich zuständigen Regierungspräsidium umgehend ihren Bestand zu melden, wenn dieser eine bestimmte Größenordnung (Vergleiche § 4) übersteigt.

Meldepflichtig sind laut § 1 unter anderem:

  • Einweg- und Mehrweggesichtsmasken der Klassen FFP2 und FFP3
  • Schutzbrillen und Vollgesichtsmasken
  • Einweg- und Mehrwegganzkörperanzüge
  • chirurgischer Mundnasenschutz und Operationsmasken
  • Schutzkittel,
  • Einmalhandschuhe und Untersuchungshandschuhe,
  • Materialien zur Probenentnahme, insbesondere Abstrichtupfer mit einer synthetischen Spitze mit Aluminium- oder Kunststoffschaft
  • Flüssigkeiten zur Desinfektion mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit

Welche lokalen und regionalen Online-Plattformen gibt es, auf denen mein Unternehmen seine aktuellen Service-Angebote etc. hinterlegen kann?

Aktuell gibt es in viele lokale und regionale Online-Plattformen, auf denen sich Bürgerinnen und Bürger über die noch verfügbaren Serviceangebote von Betrieben informieren. Hinzu kommen vielerorts spezielle Gutscheinportale, auf denen sich Unternehmen registrieren sowie regionale Übersichtskarten, auf denen sie sich eintragen können. Eine Auflistung verschiedener Angebote, unterteilt nach einzelnen Städten und Gemeinden, ist unter “Corona-Initiativen“ abrufbar.

Drohen Bußgelder, wenn ich gegen die Schutzverordnungen verstoße?

Das Land Hessen hat eine Reihe an Verordnungen zum Schutz vor dem Corona-Virus erlassen, an die sich jeder halten muss. Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen, die Bußgelder nach sich ziehen.

Seit dem 27. April 2020 gilt zudem auf Beschluss des Landes eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Post- und Bankfilialen sowie in Geschäften. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizei oder Ordnungsamt keine aufsetzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Wo finde ich aktuelle Informationen zur Warenfreizügigkeit?

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist als internationales Drehkreuz mit der Welt stark vernetzt. Das Coronavirus SARS-CoV-2 stellt internationale Lieferketten und Unternehmen auf eine harte Probe. Die Personenfreizügigkeit und der Grenzübertritt in die und innerhalb der Europäischen Union sind eingeschränkt. Dies hat Auswirkungen auf mobile Arbeitskräfte und auf Lieferketten.

Die EU-Kommission sowie die deutschen Behörden setzen alles daran, sowohl den Gesundheitsschutz zu sichern als auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft abzufedern.

Nähere Informationen gibt es bei folgenden Stellen:

Wo finde ich die richtigen Ansprechpartner für mein Unternehmen?

Sie haben Fragen oder möchten konkrete Hilfsleistungen in Anspruch nehmen, dann sind diese Anlaufstellen in der Region telefonisch oder per E-Mail für Sie da.

Aufgrund der aktuellen Situation und der erforderlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen sind persönliche Kontakte allerdings derzeit in der Regel ausgeschlossen.

Wo kann ich mich mit anderen Betroffenen austauschen?

Die Online-Plattform 2gather.jetzt will kleine Unternehmen, die durch COVID-19 finanzielle Schäden erlitten haben, und Freiberufler, die in der aktuellen Situation erhebliche finanzielle Einbußen erleiden mussten, unterstützen.

Die Plattform ist ein Ort des Austauschs, des Zusammenhalts und der Ideen. Dort finden Interessierte unter anderem Petitionen, Online-Aktionen und tiefergehende Informationen. Außerdem können sich wirtschaftlich Betroffenen mit Experten, wie Coaches, Entwicklern oder Unternehmensberatern austauschen. Die Plattform verfolgt kein Profitdenken, sondern möchte einen Beitrag leisten, möglichst gut durch die Krise zu kommen.

Die Aktion ist auch auf Instagram zu finden.

Mein Unternehmen besitzt Infektionsschutzmaterial, das derzeit nicht benötigt wird. Was kann ich damit tun?

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) hat Unternehmen dazu aufgerufen, dem Land Hessen momentan nicht dringend benötigtes Infektionsschutzmaterial zum Kauf anzubieten sowie weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen. Damit soll den Krankenhäusern geholfen werden, das Pflegepersonal vor Infektionen zu bewahren.

Außerdem bittet der Staatsminister die Betriebe darum, stillstehende oder nicht ausgeschöpfte Produktionslinien auf die Herstellung genannter Güter wie Atemschutzmasken, chirurgische Mundnasenschutze, Schutzbrillen und -kittel, Einmalhandschuhe oder Ganzkörperschutzanzüge umzustellen, um einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten und die eigene Auslastung zu verbessern. Der Stab Beschaffung im Krisenstab der hessischen Landesregierung steht bei Fragen hinsichtlich der Verwendung solcher neuen Produkte sowie zur Zertifizierung gerne zur Verfügung.

Hilfsbereite Unternehmen werden gebeten, ein Formular runterzuladen, auszufüllen und per Mail an den Beauftragten des Beschaffungsstabes der Landesregierung unter beschaffungsmanagement-corona-wu@hmdis.hessen.de zu schicken.

Was hat es mit der Meldepflicht für Beatmungsgeräte auf sich?

Das SARS-CoV-2-Virus breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs von Infizierten, die einer Intensivbehandlung und Beatmung bedürfen, ebenfalls erheblich. Angesichts des nicht prognostizierbaren weiteren Verlaufs an Infektionen und darauf beruhenden teils schweren Krankheitsverläufen, sieht das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) die Notwendigkeit einer unverzüglichen Meldung vorhandener Beatmungsgeräte, um einen Gesamtüberblick über die Bestandssituation in Hessen zu erhalten und im Ernstfall schnell und zielgerichtet handeln zu können.

Das Kabinett hat aus diesem Grund am 27. März 2020 eine Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen, wonach bestimmte Einrichtungen verpflichtet sind, den Bestand an Beatmungsgeräten an das jeweils zuständige Gesundheitsamt zu melden (Vergleiche § 3). Die Verordnung ist zum 1. April 2020 in Kraft getreten.

Die zuständigen Gesundheitsämter erfassen die Meldungen der unten aufgeführten Einrichtungen und übermitteln sie dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Die Meldepflicht gilt nicht für Privathaushalte!

Meldepflichtige Einrichtungen

Die Leitungen folgender Einrichtungen, die Geräte, welche zur invasiven oder nicht-invasiven Beatmung von Menschen geeignet sind (Beatmungsgeräte), besitzen, sind verpflichtet, unverzüglich dem für ihre Einrichtung zuständigen Gesundheitsamt Meldung zu erstatten:

  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • stationäre und ambulante Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • zugelassene Krankenhäuser nach § 108 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Privatkrankenanstalten nach § 30 Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung, soweit diese nicht zugleich ein zugelassenes Krankenhaus nach § 108 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch sind,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der vorhergehend genannten Einrichtungen sowie mit Krankenhäusern vergleichbar sind,
  • Einrichtungen für ambulante Entbindungen nach § 24f des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Arztpraxen und Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Tierkliniken und ähnliche Einrichtungen,
  • Sanitätshäuser sowie
  • Kranken- und Pflegekassen.

Zugelassene Krankenhäuser und Privatkankenanstalten sind von der Meldepflicht befreit, soweit sie die Angaben bereits in anderer geeigneter Form dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung stellen (zum Beispiel IVENA-System).

Meldeformular und Übermittlungswege

Das Meldeformular und weitere Informationen sind auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration abrufbar. Das Meldeformular steht auch direkt hier zum Download bereit:

Das ausgefüllte Formular ist anschließend unverzüglich beim Gesundheitsamt des Kreises Offenbach per E-Mail an gefahrenabwehr@kreis-offenbach.de oder per Fax an 06074 43955 einzureichen.

Für Fragen steht Mareike Schröder unter 06074 8180-63724 zur Verfügung.

Rechtliche Grundlagen

Die Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus ist online abrufbar.

Die Befugnis dahingehend, Einrichtungen in Hessen zur Übermittlung der Gesamtzahl der in der jeweiligen Einrichtung vorhandenen Beatmungsgeräte zu verpflichten, ergibt sich aus § 28 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3, 16 Abs. 2 Satz 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Die Zuständigkeit der Gesundheitsämter für den Vollzug der Verordnung ergibt sich aus § 5 Absatz 1 des Hessischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Eine dezentrale Erfassung der Beatmungsgeräte durch die Gesundheitsämter ist zielführend, um sicherzustellen, dass in Notfällen unverzüglich gehandelt werden kann.

Finanzielle Fragen

Wo finde ich Informationen zu Liquiditätshilfen?

Die dynamische Ausbreitung des Coronavirus bremst die Wirtschaft und verursacht bei vielen Unternehmen Liquiditätsengpässe.

Kurzfristig kann dabei Unterstützung in Form von Überbrückungskrediten, Bürgschaften oder Liquiditätshilfen hilfreich sein. Geplant ist auch die Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Epidemie geschädigte Unternehmen aussetzen.

Weitere Informationen dazu bieten folgende Stellen:

Der Fachbereich Arbeitsmarkt und Netzwerke der Bundesgentur für Arbeit bietet auch eine Übersicht über die Liquiditätshilfen des Landes Hessen zum Download an:

KfW-Schnellkredit 2020

Der neue KfW-Schnellkredit für Anschaffungen und laufende Kosten ist am 15. April 2020 gestartet. Er ist während der Corona-Krise eine weitere Unterstützung des Bundes für den Mittelstand.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten.
  • Das Unternehmen muss 2017 bis 2019 insgesamt oder 2019 einen Gewinn erzielt haben und mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt sein.
  •  Das Kreditvolumen beläuft sich auf bis zu 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019,...
    • maximal 500.000 Euro bei weniger als 50 Mitarbeitern.
    • maximal 800.00 Euro pro Unternehmen über 50 Mitarbeiter.
  • Der Bund übernimmt 100 Prozent der Kreditrisiken, die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko.
  • Optional anfangs bis zu zwei tilgungsfreie Jahre, um kurzfristige Belastungen zu reduzieren.
  • Um den Kredit schnell vergeben zu können, erfolgt die Kreditbewilligung ohne weitere Kreditrisikoprüfung und wird nicht besichert.

Mehr Informationen sind auf der Homepage der KfW abrufbar.

Was ist der Schnellkredit 2020 der KfW?

Der neue KfW-Schnellkredit für Anschaffungen und laufende Kosten ist am 15. April 2020 gestartet. Er ist während der Corona-Krise eine weitere Unterstützung des Bundes für den Mittelstand.

Die wichtigsten Eckpunkte im Überblick:

  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten.
  • Das Unternehmen muss 2017 bis 2019 insgesamt oder 2019 einen Gewinn erzielt haben und mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt sein.
  •  Das Kreditvolumen beläuft sich auf bis zu 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019,...
    • maximal 500.000 Euro bei weniger als 50 Mitarbeitern.
    • maximal 800.00 Euro pro Unternehmen über 50 Mitarbeiter.
  • Der Bund übernimmt 100 Prozent der Kreditrisiken, die Hausbanken tragen daher kein eigenes Risiko.
  • Optional anfangs bis zu zwei tilgungsfreie Jahre, um kurzfristige Belastungen zu reduzieren.
  • Um den Kredit schnell vergeben zu können, erfolgt die Kreditbewilligung ohne weitere Kreditrisikoprüfung und wird nicht besichert.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der KfW.

Kann ich für mein Unternehmen Steuern stunden lassen?

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, kann einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer gebeutelten Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein.

Stunden lassen sich in Zeiten von Corona folgende Steuern, die den Unternehmer in Bezug auf das Finanzamt betreffen:

  • Umsatzsteuer
  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer

Das Hessische Ministerium der Finanzen hat zu diesem Thema einen FAQ-Katalog mit den häufigsten Fragen und ihren Antworten veröffentlicht. Darüber hinaus stellt es einen Vordruck für den Antrag auf Steuererleichterung zum Einreichen beim jeweiligen Finanzamt zur Verfügung:

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es bei folgenden Stellen:

Darüber hinaus haben bislang auch einige Kreiskommunen beschlossen, beispielsweise auch Gewerbesteuern und Gewerbemieten zu stunden. Informationen dazu sind auf den jeweilen Homepages der Städte und Gemeinden abrufbar.

Was hat es mit der Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf sich?

Der Koalitionsausschuss hat am 22. April 2020 beschlossen, dass die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent gesenkt wird. Mit dieser Maßnahme sollen Gastronomiebetriebe, die derzeit von hohen Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie betroffen sind, steuerlich entlastet werden.

Kann ich Sozialversicherungsbeiträge stunden lassen?

Ja, auch für die Sozialversicherungsbeiträge ist gegebenenfalls eine Stundung möglich.

Die IHK Offenbach am Main informiert ausführlich und bietet Musteranträge zum Versand an die Krankenkasse an.

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn ich als Selbstständiger in Quarantäne muss?

Aktuell befinden sich auch im Kreis Offenbach Menschen unter behördlich angeordneter Quarantäne. Stehen Selbstständige unter Quarantäne, die dabei einen Verdienstausfall erleiden und nicht krank sind, können sie eine entsprechende Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz beantragen. Die Anträge dafür waren zunächst beim Gesundheitsamt des Kreises einzureichen. Allerdings hat das Regierungspräsidium Darmstadt Anfang Mai die Abwicklung übernommen, die künftig über ein länderübergreifendes IT-System erfolgt. Anträge können ab sofort über das Infoportal IfSG eingereicht werden. 

Wichtig: Die oben genannte Entschädigung deckt keine generellen Verdienstausfälle ab, die aufgrund der Verordnungen der Hessischen Landesregierung entstanden sind.

Welche Soforthilfen gibt es für Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufliche und Künstler?

Das Bundeskabinett hat am 23. März 2020 die Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige“ beschlossen. Im Nachtragshaushalt 2020 sind hierfür insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro bereitgestellt.

Die finanziellen Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen gelten für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu zehn Beschäftigten. Die Mitarbeiterzahlen beziehen sich auf Vollzeitäquivalente. Abgefedert werden sollen hiermit insbesondere die Belastungen durch Fixkosten, wie Miete. Dies ist vorgesehen:

  • bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten,
  • bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu zehn Beschäftigten.

Voraussetzungen für die Hilfen sind wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona (Schadenseintritt nach dem 11. März 2020). Das Unternehmen darf zuvor nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Das Programm kann mit eigenen Hilfsprogrammen der Länder kombiniert werden. Eine Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise oder mit bestehenden de-minimis-Beihilfen ist grundsätzlich möglich.

Die entsprechenden Verwaltungsvereinbarungen werden derzeit vorbereitet.

Sämtliche Eckpunkte sind im Detail online nachzulesen. 

Land Hessen stockt Bundesmittel auf

Das Land Hessen hat darüber hinaus am 25. März 2020 beschlossen, die Mittel der Bundesregierung aufzustocken. Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Angestellten mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung. Die Sofort-Hilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt und ist inklusive der Bundesförderung gestaffelt:

  • bis zu fünf Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu zehn Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate.

Der Zuschuss berechnet sich nach der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH.

Soforthilfe beantragen

Anträge können ab Montag, 30. März 2020, beim Regierungspräsidium Kassel und dann ausschließlich online gestellt werden. Unterstützung bei der Antragsstellung in Form von Beratung gibt es bei den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern. Antworten auf die häufigsten Fragen zur Soforthilfe gibt das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf seiner Homepage, die FAQs sind aber auch als pdf-Download verfügbar.

Zur Vorbereitung auf die Antragsstellung sind folgende Dokumente hilfreich:

Die Soforthilfe-Hotline der IHK Offenbach am Main ist unter 069 8207-400 erreichbar. Auch eine Beratung per E-Mail an soforthilfe@offenbach.ihk.de ist möglich. Zusätzlich hat sie eine umfangreiche Informationsseite zu diesem Thema eingerichtet.

Die Entscheidungen des Landes Hessen sind online nachzulesen.

Welche finanziellen Hilfen gibt es für Start-ups?

Da die herkömmlichen Kreditinstrumente oft nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups, jungen Tec-Unternehmen und KMU passen, haben das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Förderbank KfW und ihre Tochter KfW Capital an der Umsetzung eines Unterstützungspakets für diese Zielgruppen gearbeitet.

Das Maßnahmenpaket ist mit zwei Milliarden Euro ausgestattet und adressiert die Mehrheit der deutschen Start-ups. Es ist in zwei Säulen aufgeteilt, die so weit wie möglich auf existierenden Strukturen aufsetzen:

Säule eins: Corona-Matching Fazilität

Mit Säule eins erhalten Wagniskapitalfonds zusätzliche öffentliche Mittel über die neue Corona Matching Fazilität (CMF). Ziel ist es, dass Investoren auch während der Corona-Krise innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren, damit diese in der jetzigen Zeit ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Die Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Anträge können die Wagnisfonds stellen. Dies können Fonds sein, die bei der KfW Capital und dem EIF schon investiert sind, aber auch „neue“ Fonds.
  • Die einzelnen Fonds können die öffentlichen Mittel im Verhältnis von bis zu maximal 70 zu 30 (70 = öffentliche Mittel, 30 = private Mittel) „matchen“
  • Nutzt ein Fonds die CMF, muss er sich für ein festes Matchingverhältnis entscheiden; dieses gilt dann für all seine Investitionen im Bestand. (Andienungspflicht bis zum 31. Dezember 2020)
  • Ein Fonds kann zusätzlich auch seine neuen Investitionen mit der CMF matchen; auch hier muss er sich für ein Matchingverhältnis entscheiden, dass dann für alle neuen Investitionen gilt. (Andienungspflicht bis zum 31.12.2020 für alle neuen Investitionen)
  • Es gilt die sogenannte pari-passu-Logik für das Programm
  • Voraussetzung für die Fonds, um die CMF in Anspruch zu nehmen, ist das erfolgreiche Durchlaufen einer Due Diligence.
  • Ziel ist es, dass die Fonds noch im Mai zur Auszahlung zur Verfügung stehen.

Säule zwei für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule eins):

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die CMF haben, werden andere Möglichkeiten zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen geboten. In Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften wird Wagniskapital zur Verfügung gestellt. Zudem bekommen die Landesförderinstitute Bundesmittel, damit diese anschließend über ihr Netzwerk die Mittel an Start-ups und kleine Mittelständler weitergeben.

Die EU-Kommission hat mit der vorübergehenden Anpassung des beihilferechtlichen Rahmens bis zum 31. Dezember 2020 für Handlungsspielraum gesorgt und des der öffentlichen Hand ermöglicht bis 800.000 Euro an öffentlichen Mitteln beihilferechtskonform zu vergeben.

Mehr Informationen sind auf der Seite des Ministeriums abrufbar sowie im zugehörigen Informationsschreiben hinterlegt.

Fragen zum Kurzarbeitergeld

Welche Voraussetzungen gibt es für die Einführung von Kurzarbeit und wo melde ich sie an?

Kurzarbeit im Arbeitsverhältnis bedeutet die vorübergehende Verringerung der regelmäßigen Arbeitszeit in einem Betrieb aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls. Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung müssen Sie als Arbeitgeber beantragen.

Um Entlassungen zu vermeiden und nach der Krise mit der bewährten Belegschaft wieder weiterarbeiten zu können, wurde der Bezug von Kurzarbeitergeld allgemein erleichtert. Einige der Neuerungen:

    • Es müssen nur noch mindestens zehn Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sein.
    • Die Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
    • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer profitieren vom Kurzarbeitergeld.
    • Wo Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die Erleichterungen treten Rückwirkend zum 1. März 2020 bis Ende 2020 in Kraft.

Neben dem Antrag auf Kurzarbeitergeld muss auch eine Anzeige des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit am Betriebssitz abgegeben werden.

Weiterführende Informationen sind bei folgenden Stellen erhältlich

Die Bundesangentur für Arbeit hat zum Thema Kurzarbeitergeld (KUG) auch eine praktische Schnellübersicht zusammengestellt:

Wie die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld genau sind und das Verfahren im Detail abläuft, veranschaulicht die Bundesagentur für Arbeit darüber hinaus in zwei Erklärvideos.

Warnung vor Betrügern

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt in Zusammenhang mit dem Kurzarbeitergeld vor einer betrügerischen E-Mail, durch die die Absender an persönliche Kundendaten gelangen wollen.

Arbeitgeber und Unternehmen erhalten bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld{a}arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Sie fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Kann ich für mein gemeinnütziges Unternehmen auch Kurzarbeitergeld beantragen?

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Ob diese im individuellen Fall vorliegen, kann mit der Agentur für Arbeit abgeklärt werden.

Kann ich in meinem Unternehmen auch nur für bestimmte Abteilungen Kurzarbeit anmelden?

Ja. Kurzarbeit muss nicht für das gesamte Unternehmen beantragt werden, sondern kann sich auch nur auf einzelne Abteilungen beschränken.

Muss der Betriebsrat der Einführung der Kurzarbeit zustimmen?

Ja. Gibt es keinen Betriebsrat und keine tarifvertragliche Regelung, müssen alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kurzarbeit zustimmen.

Stimmt der Betriebsrat nicht zu, steht es beiden Seiten offen, die Einigungsstelle anzurufen.

Benötige ich eine Zustimmung der betroffenen Beschäftigten zur Kurzarbeit?

Nur unter bestimmten Umständen. Existiert ein Betriebsrat muss die Einführung der Kurzarbeit mit ihm beschlossen und geregelt werden. Gibt es weder einen Betriebsrat noch eine entsprechende tarifvertragliche Regelung, muss die Zustimmung der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeholt werden.

Müssen meine Arbeitnehmer in einer Form aktiv werden, um Kurzarbeitergeld zu erhalten?

Nein. Als Arbeitgeber übernehmen Sie die Beantragung und spätere Auszahlung.

Wie schnell kann mein Unternehmen Kurzarbeit einführen?

Eine Einführung von Kurzarbeit kann bei Auftragsausfällen kurzfristig eingeführt und der Agentur für Arbeit am Betriebssitz angezeigt werden.

Muss ich als Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auszahlen?

Ja, als Arbeitgeber übernehmen Sie die Beantragung und anschließende Auszahlung. Das Geld wird Ihnen rückwirkend erstattet.

Können auch befristet Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten?

Ja. Auch befristet Beschäftigte können Kurzarbeitergeld erhalten.

Können auch geringfügig Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten?

Nein, geringfügig Beschäftigte erhalten kein Kurzarbeitergeld.

Kann mein Unternehmen auch früher die Kurzarbeit beenden als ursprünglich beantragt?

Ja. Wenn sich zum beispiel die Auftragslage schneller wieder erholt als gedacht, kann die Kurzarbeit früher beendet werden.

Organisatorische Fragen

Was sind die wichtigsten Dinge, an die ich als Unternehmer denken muss?

Die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main bietet auf ihrer Homepage eine kostenlose Corona-Checkliste für Unternehmen zum Download an.

Auf zwölf Seiten zeigt das Dokument strukturiert auf, woran Sie in diesen Tagen denken sollten. Die Checkliste enthält unter anderem Hinweise zur Sicherung der Liquidität und zur Entschädigung bei Tätigkeitsverbot.

Haben Beschäftigte einen gesetzlichen Anspruch auf Arbeit im Homeoffice?

Nein, ein gesetzlicher Anspruch besteht nicht. Eine entsprechende Option kann aber Teil eines Tarifvertrags oder einer Betriebsvereinbarung sein und ist ansonsten mit dem Arbeitnehmer zu vereinbaren.

Muss ich Beschäftigte weiter bezahlen, die zur Kinderbetreuung zuhause bleiben?

Beschäftigte mit Kindern, die zwölf Jahre alt oder jünger sind, und wegen geschlossener Kindertagesstätten und Schulen zuhause betreut werden müssen, haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf 67 Prozent ihres Nettolohns, höchstens 2016 Euro pro Monat. Die Regelung gilt für einen Betreuungszeitraum von bis zu zehn Wochen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Wochen. 

Voraussetzung für die Auszahlung ist, dass die Betreuung der Kinder durch die Beschäftigten aufgrund der Schließung erforderlich und daher keine Berufsausübung möglich ist sowie eine andersweitig zumutbare Betreuung (zum Beispiel durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung der Einrichtungen) nicht zur Verfügung steht. Risikogruppen, etwa die Großeltern des Kindes, müssen dazu nicht herangezogen werden.

Zu beachten gilt auch, dass der Lohnersatz nicht gezahlt wird, wenn es für die Beschäftigten andere Möglichkeiten gibt, ihrer Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, zum Beispiel durch Abbau von Zeitguthaben. Die Regelung gilt zudem nicht für Zeiten, in denen die Betreuungseinrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre und ist befristet bis Ende 2020.

Ansprüche auf Kurzarbeitergeld gehen dem Anspruch vor.

Der Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie wird in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen.

Informationen zur Auszahlung

Die Ausszahlung übernehmen Sie als Arbeitgeber, können sich das Geld aber erstatten lassen. Die Anträge dafür waren zunächst beim Gesundheitsamt des Kreises einzureichen. Allerdings hat das Regierungspräsidium Darmstadt Anfang Mai die Abwicklung übernommen, die künftig über ein länderübergreifendes IT-System erfolgen soll. Dieses System soll im Mai einsatzbereit sein.

Antragstellerinnen und Antragsteller werden gebeten, auf die Freischaltung des Online-Antrags zu warten und nicht vorab Unterlagen oder Kontaktdaten einzureichen. Auch von telefonischen Anfragen sollte bis zur Freischaltung des Online-Antragverfahrens abgesehen werden. Nähere Informationen und der Link zum Online-Antrag werden zu gegebenem Zeitpunkt auf der Homepage des Regierungspräsidiums veröffentlicht.

Bereits eingereichte Anträge müssen erneut gestellt werden

Wer bereits einen entsprechenden Antrag beim Gesundheitsamt des Kreises eingereicht hat, muss ihn erneut über das neue Online-System des Regierungspräsidiums stellen. Eine Übertragung der übermittelten Daten ist leider nicht möglich. Der Kreis informiert alle Betroffenen über diesen Umstand sowie den Wechsel der Zuständigkeit samt Umstellung auf das länderübergreifende IT-System zusätzlich per E-Mail.

Mehr Informationen gibt es im Überblick über das Sozialschutz-Paket auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie auf der Infoseite zum Entschädigungsanspruch.

Wie müssen mich Beschäftigte über ihre Quarantäne informieren?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter Quarantäne gestellt werden, müssen Ihnen dies unverzüglich mitteilen und entsprechende Dokumente vorlegen.

Stehen sie auf Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne, erhalten sie eine Absonderungsverfügung. Diese müssen sie bei Ihnen einreichen.

Stehen sie als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet unter Quarantäne, müssen sie neben der entsprechenden Verordnung des Landes Hessen auch eine Bescheinigung des Reiseveranstalters über ihre Rückkehr einreichen.

Wo finde ich für mein Unternehmen Informationen zum Gesundheitsschutz?

Regelmäßige Handhygiene und konsequentes Abstandhalten zählen zu den wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Es gibt je nach Betrieb verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen, wie Homeoffice, Vereinzelung von Arbeitsplätzen oder Reduzierung des Kontakts auf E-Mail und Telefon. Auch eine gute Kommunikation im Betrieb zu Hygieneregelungen unterstützt die Maßnahmen.

Informationen und Hilfestellungen bieten folgende Stellen:

Darüber hinaus hat zum Beispiel die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung “10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Wie schütze ich meine Beschäftigten, die nicht im Home Office sind, vor einer Corona-Infektion?

Wo immer es geht versuchen Unternehmen derzeit ihre Beschäftigten im Home Office arbeiten zu lassen. In vielen Branchen ist dies aber nicht umsetzbar. Beispielsweise im Gesundheitswesen, in der Logistik, im Einzelhandel, im Handwerk, im Reinigungs- und Baugewerbe. Je nach Branche gibt es unterschiedliche Maßnahmen zum Infektionsschutz, die es zu beachten gilt.

Informative Übersichten und Umsetzungshilfen bietet unter anderem die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf ihrer Homepage, aber auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat die wichtigsten Schritte zusammengefasst.

Welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz im Büro sind sinnvoll?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) empfiehlt unter anderem, Reinigungsintervalle anzupassen, Neuanordnung von Schreibtischen und Unterweisungen. Eine Übersicht über alle Umsetzungshilfen, auch solche für das Verhalten der Beschäftigten am Arbeitsplatz sind als PDF-Dokument auf der BAUA-Homepage abrufbar.

Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gibt es für Pausen- und Bereitschaftsräume sowie Sanitäranlagen?

Besonders in gemeinschaftlich genutzten Räumen ist es wichtig darauf zu achten, dass Beschäftigte keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden. Daher empfiehlt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) eine Reihe von Maßnahmen und Verhaltensweisen, die in einer PDF-Übersicht online abrufbar sind.

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.

Tipps zur Wiedereröffnung des Gastgewerbes

Gaststätten, Restaurants und Hotels dürfen inzwischen wieder öffnen. Dazu sind Bedingungen zu erfüllen:

    • maximal eine Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von 5 Quadratmetern eingelassen wird,
    • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes, eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
    • bei Bewirtung Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen von der Betriebsinhaberin oder dem Betriebsinhaber erfasst werden,
    • Küchenpersonal, Kellnerinnen und Kellner sowie Servicekräfte eine Mund-Nasenbedeckung im Sinne des § 1 Abs. 6 Satz 2 tragen,
    • keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zuckerstreuer, Pfeffermühlen, bereitgestellt werden,
    • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

Die DEHOGA Hessen hat Hinweise für die Praxis, darunter auch ein Muster für einen Datenerfassungsbogen, zusammengestellt.

Best-Practice-Beispiele aus dem Kreis Offenbach in der Presse

Die Corona-Pandemie trifft auch die heimische Wirtschaft und das öffentliche Leben im Kreis Offenbach hart. Gleichzeitig legen Betriebe, Vereine und andere Institutionen aber neben einem immensen Kampfeswillen auch eine beeindruckende Kreativität an den Tag, um den Auswirkungen zu trotzen. Viele Best Practice Beispiele im Kreis Offenbach haben es in die Presse geschafft.

Dietzenbach

Mit Masken, Handschuhen und Flatterband trotzt der Hofladen im Lindenhof Dietzenbach derzeit der Corona-Krise und bringt zwölf verschiedene Spargelsorten in der Scheune an die Kundschaft. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 17. April darüber.

Hotel Office statt Home Office heißt es im Hotel Sonnenhof in Dietzenbach. Da Übernachtungen zu touristischen Zwecken derzeit untersagt sind, haben die Betreiber sich etwas anderes einfallen lassen. Wer zuhause keine Ruhe zum Arbeiten findet, kann sich jetzt zeitweise im Hotel einen Arbeitsplatz einrichten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen Artikel über das Konzept am 16. April 2020 veröffentlicht, am 22. April 2020 berichtet auch die Offenbach Post über den Sonnenhof und sein Hotel Office.

Eigentlich wollte die Peacock School Sprachschule Dietzenbach im Mai ihr zehnjähriges Bestehen groß feiern. Durch Corona muss das erstmal warten. Auch der Fremdsprachen-Unterricht vor Ort ist durch die Beschränkungen vorübergehend weggebrochen. Die Kurse wurden deshalb kurzerhand in den Video-Chat verlagert. Die Offenbach Post widmete dem Angebot einen eigenen Artikel am 8. April 2020.

Der Blumenladen Art Floral Design hatte im März sein zehnjähriges Bestehen. Auch dort musste die Feier entfallen. Chefin Christine Eschmann nutzte die Zeit bis zur Öffnung zum Aufräumen und für kreative Werbeaktionen bei ihren Stammkunden. Die Offenbach Post erzählte die Geschichte am 2. April 2020.

Als freiberuflicher Musiklehrer in Dietzenbach ist Christian Attenberger von den Corona-bedingten Einschränkungen voll betroffen. Sein Musikunterricht kann nicht stattfinden, die Soforthilfen des Landes sind bereits beantragt. In der Offenbach Post vom 1. April 2020 berichtet er über seine aktuelle Situation und wie er den Kontakt zu seinen Schülerinnen und Schülern nicht abreißen lässt.

Nachhilfeeinrichtungen gehören zu denen, die per Verordnung schließen mussten. Die Studienkreis-Institute von Daniela Wagner in Dietzenbach und Heusenstamm haben deshalb innerhalb kürzester Zeit neue Online-Angebote ins Programm genommen. Im Interview mit der Offenbach Post, das am 28. März 2020 erschienen ist, berichtet die Leiterin über die aktuelle Situation und die neuen Herausforderungen.

Wie Geschäfte in der Dietzenbacher Altstadt allgemein trotzen, darüber schrieb die Offenbach Post in ihrer Ausgabe vom 27. März 2020, am 19. März 2020 ging es um kreative Ideen in Apotheken, Arztpraxen, Hotels und Restaurants.

Die Controlware GmbH aus Dietzenbach bietet Software-Lösungen für das Home Office an. Vor allem ihre Cloud-Collaboration-Lösungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orts- und zeitunabhängig verbinden, sind durch die Corona-Pandemie extrem gefragt. In der Offenbach-Post-Ausgabe vom 20. März 2020 ist nachzulesen, was das Angebot für Betriebe zu interessant macht und wie Controlware selbst mit der aktuellen Situation umgeht.

Dreieich

Die Vorgaben zur maximalen Kundenanzahl pro Verkaufsfläche sorgt derzeit vielerorts im Handel dafür, dass Kundinnen und Kunden Schlange stehen. S|R Software aus Dreieich hat eine Software entwickelt mit deren Hilfe genau diese Situation vermieden werden kann. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 19. Mai 2020 ausführlich über Skipline, die es Kunden ermöglicht, sich einen festen Einkaufstermin zu buchen, und den Betrieben, besser planen zu können.

Sibylle Ruppertsberg vertreibt unter "Five Sheep" eigentlich Produkte aus medizinischer Schafswolle und bietet darüber hinaus Kurse an. Doch wegen Corona musste der Laden vorübergehend schließen, die Veranstaltungen sind abgesagt. Sibylle Ruppertsberg ist deshalb auf das Nähen von Behelfs-Mund-Nasen-Maske umgestiegen und bietet sie in ihrem Onlineshop zum Kauf an. Die Offenbach Post griff das Thema am 14. April in einem Artikel auf.

Coworking in Zeiten von Corona? Kein Problem mit den richtigen Vorkehrungen. Sleeves Up bietet Coworking Space in Dreieich und erklärt im Artikel vom 6. April 2020 in der Offenbach Post, wie man auf die Corona-Situation reagiert hat.

Der Pharmakonzern Biotest aus Dreieich arbeitet an einem Medikament für COVID-19-Patienten, das auf menschlichem Blutplasma basiert. Wer bereits eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden hat, weist Antikörper in seinem Blut auf. Diese Antikörper wollen die Forscher aus Plasma-Spenden zu einem Hyperimmunglobulin verarbeiten und bei schweren COVID-19-Verläufen einsetzen. n-tv berichtete darüber online am 6. April 2020.

Die mainblau GmbH entwickelt eigentlich Lösungen für die Publishing Industrie. In der Krise hat das Unternehmen aber kurzerhand sein Know-How und das seiner Partner gebündelt, um eine Corona-App in Dreieich zu entwickeln, die Bewegungsprofile und damit Infektionsketten sichtbar machen kann. Die Frankfurter Neue Presse widmet ihr einen Artikel in der Ausgabe vom 3. April 2020, auch die Frankfurter Rundschau berichtet.

Home Office im Turmhotel Rhein-Main, Farben und Zubehör auf Bestellung bei Malermeister Stroh und viele weitere Angebote in Dreieich fasste die Offenbach Post am 27. März 2020 zusammen.

Die Strothoff International School in Dreieich setzt auf Online-Learning, um den Unterricht der Privatschule digital fortzusetzen. 300 Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis 13 versäumen so keinen Unterrichtsstoff. Die Frankfurter Neue Presse berichtete am 25. März 2020 ausführlich über das Angebot.

Egelsbach

Ob und wann die Freibadsaison in diesem Jahr beginnen kann, lässt sich derzeit nicht mit Sicherheit sagen. Damit das Freibad Egelsbach dennoch gut für einen möglichen Start gerüstet ist, haben die Gemeinde und der Förderverein Freibad Egelsbach zum Kauf von "Dauerkarten des Herzens" aufgerufen. Die Offenbach Post schrieb am 22. April 2020 über die Aktion und ihre Hintergründe.

Gastronomen, die trotz angeordneter Restaurantschließungen ihre Gäste versorgen, Einzelhändler, die Waren ausliefern: Auch in Egelsbach ist das Angebot groß. Die Offenbach Post hat dazu am 4. April 2020 einen Übersichtsartikel zu den Angeboten online gestellt.

Was passiert, wenn auf dem Wochenmarkt  auf dem Kirchplatz in Egelsbach so großer Andrang herrscht, dass Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können? Schließen? Nein. Verlegen! Die Offenbach Post griff das Thema am 2. April 2020 auf.

Das Rodizio Flughafen in Egelsbach hat - wie alle Restaurants - per Verordnung des Landes vorerst schließen müssen. Aber was passiert mit den Lebensmitteln in Kühlhaus und Lager, die sich nicht bis zur nächsten Öffnung halten, und in ihren Großverbraucher-Gebinden oft auch nicht als Spende etwa für die Tafel eignen? Das Rodizio-Team hat daraus Gerichte gekocht, die sie als kostenloses Catering an Rettungsdienste, Feuerwehr, Krankenhäuser und viele weitere Stationen lieferten. Die Frankfurter Rundschau hat sie bei einer dieser Ausfahrten begleitet und am 24. März 2020 darüber berichtet.

Nur maximal 200 Kunden gleichzeitig im Markt, Security, die nach dem rechten sieht, und modifizierte Ein- und Ausgänge - das Rewe Center Egelsbach hat eine ganze Reihe von neuen Corona-bedingten Regelungen getroffen, über die die Offenbach Post am 23. März einen Bericht veröffentlichte.

Der Central-Lebensmittelmarkt unterstützt bedürftige Menschen, die durch Corona weiter in Not geraten sind. An den Wochentagen stellt er deshalb kostenlose Lebensmittel in Egelsbach bereit, die sich Betroffene abholen können. Gefördert wird die Aktion auch von einem Hotel und vielen Kundinnen und Kunden, die Geld spenden oder ihren Einkaufsbertrag aufrunden lassen. Die Offenbach Post hat ihr einen Artikel in der Ausgabe vom 20. März 2020 gewidmet.

Mit der Einführung ihrer neuen Dr. Beckmann Desinfektions-Hygiene-Sprays im Handel trifft die delta pronatura Dr. Krauss & Dr. Beckmann KG in Zeiten von Corona auf großes Interesse. Die ersten 10.000 Falschen Desinfektionsmittel, die vom Band laufen, spendet das Unternehmen aber direkt für Schulen und Kindergärten im Kreis, wie auch in der Offenbach Post vom 13. März 2020 nachzulesen ist.

Hainburg

Viele Menschen scheuen trotz Lockerungen aktuell noch Veranstaltungen. Den katholischen Gottesdienst aus St. Gabriel gibt es deshalb zu Pfingsten auf dem YouTube-Kanal des Musikzentrums. Bereits in den Tagen zuvor gibt es täglich Videos der Pfingstnovene. Die Offenbach Post berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 23. Mai 2020

Eine Tankstelle während der Corona-Krise eröffnen? Wie das gelingen kann, zeigt die Avia-Servicestation an der Offenbacher Landstraße in Hainstadt, die seit dem 1. April in Betrieb ist. In der Offenbach Post vom 24. April 2020 erzählt Pächter Guiseppe Melardi auch, welche Vorkehrungen dafür getroffen wurden.

Die Bücherstube Klingler in Hainburg hatte während der angeordneten Schließung auf einen Lieferdienst per Fahrrad umgestellt - und viel positives Feedback ihrer Kundschaft erhalten. Die Offenbach Post berichtete am 9. April über das Angebot.

Heusenstamm

Auch Corona kann die Lomotex GmbH und Co. KG nicht vom Umzug abhalten. Das erfolgreiche Traditionsunternehmen, das sich auf die Produktion von qualitativ hochwertigen Heimtextilien spezialisiert hat, wagt den Schritt auch in dieser schwierigen Zeit. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Mai 2020 über die Pläne und die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Betrieb.

Volle Terminbücher für die nächsten Wochen - seit die Friseure wieder öffnen dürfen, können sich die Salons nicht vor Kundenanfragen retten. Wie die Branche mit der Situation umgeht und welche Schutzmaßnahmen dennoch zu erfüllen sind, zeigt die Offenbach Post in ihrer Ausgabe vom 13. Mai am Beispiel von “Nezi - aus Liebe zum Haar“.

Der die Mitglieder nicht zum Sport kommen können, kommt der Sport eben zu den Mitgliedern - so lautet aktuell die Devise der Turn- und Sportvereinigung Heusenstamm (TSV). Training im Livestream, Übungsangebote im Videoformat, zugeschickte Aufgaben und Trainingspläne haben sich die Abteilungen unter anderem einfallen lassen, um ihre Gruppen weiter fit zu halten und den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Die Offenbach Post berichtet in der Ausgabe vom 5. Mai 2020.

Die Firma Tec.direkt aus Heusenstamm arbeitet mit dem Darmstädter Startup Connfair zusammen und bietet ein Ampelsystem als Einlasskontrolle für Geschäfte an. Die Frankfurter Neue Presse berichtet ausführlich am 17. April 2020 darüber, ebenso die Frankfurter Rundschau.

Homeoffice im Hotel und Suppen sind momentan die Ideen der Stunde im Schlosshotel Heusenstamm. Eigentlich sollte in diesen Tagen der Generationswechsel im Haus gefeiert werden, stattdessen legen die neuen Chefs des Familienbetriebs jetzt erstmal direkt los. Die Offenbach Post widmet dem Neustart der etwas anderen Art am 15. April 2020 einen Artikel.

Während der Corona-Kise untätig herum zu sitzen kam für den Gewerbeverein Heusenstamm nicht in Frage. Mit heusenstamm.help haben sie deshalb eine Plattform geschaffen, auf der sich Einzelhändler registrieren und Gutscheine anbieten können. Darüber hinaus vereint sie die beiden Initiativen "Heusenstamm hilft" und "Heusenstamm bestellt". Die Offenbach Post hat das Thema am 9. April in einem Artikel aufgegriffen.

Verkauf und Kassiervorgang laufen getrennt, nur noch drei Kunden zeitgleich im Laden und mehr Rücksicht - auch der Patershäuser Hof in Heusenstamm hat sich auf die Corona-Krise eingestellt. In der Offenbach Post erzählte Bauer und Hofgut-Chef Klaus Ommert am 23. März 2020 von den Maßnahmen.

Langen

Wo ein Wille ist, ist auch ein virtueller Weg - das dachten sich auch einige der Lehrkräfte der Musikschule in Langen und bieten ihren Unterricht während der Corona-bedingten Schließung einfach online an. Doch jetzt ist auch wieder für den Präsenzunterricht Hoffnung in Sicht. Die Offenbach Post beschreibt die Situation in der Ausgabe vom 5. Mai 2020.

Während andere durch die Corona-Krise weniger oder gar nichts zu tun haben, müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asklepios Klinik Langen jeden Tag neuen Herausforderungen stellen. Als sogenanntes Level-1-Zentrum übernimmt es dabei primär die Versorgung von schwerkranken COVID-19-Patienten. Wie das Krankenhaus diese Aufgabe organisiert hat und welche Maßnahmen ergriffen wurden, ist im Offenbach-Post-Bericht vom 17. April 2020 nachzulesen.

Schoko-Osterhasen mit Mundschutz - diese Idee der Konditorei Condit Couture in Langen ist zum Verkaufsschlager geworden. Pro verkaufter Leckerei spendet der Betrieb zudem einen Euro für den guten Zweck. Die Offenbach Post schrieb darüber in der Ausgabe vom 7. April 2020.

Gastronomen, die trotz angeordneter Restaurantschließungen ihre Gäste versorgen, Einzelhändler, die Waren ausliefern: Auch in Langen ist das Angebot groß. Die Offenbach Post hat dazu am 4. April 2020 einen Übersichtsartikel zu den Angeboten online gestellt.

Das Paul-Ehrlich-Institut hat einen eigenen Pandemieplan aufgestellt, um seine Arbeitsfähigkeit während der Corona-Krise sicherzustellen. Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel ist an der Erforschung von Impfstoffkonzepten gegen SARS-CoV-2 beteiligt. Wie und woran jetzt genau gearbeitet wird, erklärt Instituts-Präsident Professor Klaus Cichutek in der Offenbach Post vom 3. April 2020.

Burger, Bücher, Wein und vieles mehr liefern Restaurants, Cafés und Läden in Langen während der Corona-Krise auch zur Kundschaft nach Hause. Die Offenbach Post bietet einen Überblick im Bericht vom 1. April 2020.

So nah. So gut. So Langen. – Jetzt erst recht!“ lautet das Motto der Citymarketing-Initiative Langen, die unter anderem Beratungsangebote, Online-Einkaufsmöglichkeiten sowie Abhol- und Lieferdienste aus der Stadt auf einer eigenen Plattform bündelt. Die Offenbach Post stellt sie in der Ausgabe vom 1. April 2020 vor.

Mit Expertenteams, Zutrittsbeschränkungen, Mitarbeiter-Hotlines und weiteren Maßnahmen reagiert die Deutsche Flugsicherung in Langen auf die Corona-Pandemie. Die Offenbach Post widmete den Vorbereitungen am 21. März 2020 einen Bericht.

Mainhausen

Gerade zu Coronazeiten zögern viele Menschen, wenn sie eine Tür öffnen und dafür die Klinke anfassen müssen. Mit der Erfindung der Firma Ehmann aus Mainhausen gehört dieses Szenario der Vergangenheit an. Ihr Handfrei-Drücker stößt auf großes Interesse. Die Offenbach Post berichtet über das Podukt und die steigende Nachfrage.

Was macht eine Medien- und Marketingagentur, die während der Corona-Krise deutlich weniger zu tun hat? Sie baut sich zum Beispiel ein zweites Standbein auf. MWP aus Mainhausen vertreibt mit Coquit-20 jetzt auch waschbare Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel. Ein Artikel über die kreative Geschäftsidee ist in der Offenbach Post vom 25. April 2020 erschienen.

Predigt zum Mitnehmen und Gottesdienste auf YouTube - auch die katholische Kirche in Mainhausen weiß sich in der Corona-Krise zu helfen. Die Offenbach Post berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 11. April 2020.

Mühlheim

Restaurants, Gaststätten und co dürfen ihre Gäste wieder vor Ort bewirten - müssen dabei aber die Auflagen des Landes beachten. Wir gehen die Wirtinnen und Wirte damit um? Die Offenbach Post hat sich in Mühlheim umgehört.

Gastronomiebetriebe und Kneipen sind von den aktuellen Öffnungsbeschränkungen hart getroffen. Wie sie in Mühlheim die schwierige Zeit trotzdem meistern, steht in der Offenbach Post vom 30. April 2020.

Die Mühlheimer Firma Mefatech ist auf den Vertrieb von Medizintechnologie und Druckerfarbe spezialisiert. Aktuell ist sie aber vor allem Zwischenhändler für die Seufert GmbH. Die Rodgauer produzieren eigentlich Kunststoffverpackungen, bieten jetzt aber auch die "PET Face Shields" an - schlichte Gesichtsschilde, die sich leicht produzieren und reinigen lassen. Die Offenbach Post berichtet über die Kooperation und das Angebot der Gesichtsvisiere aus PET am 23. April 2020.

Digitaler Unterricht steht derzeit auch bei den Feuerwehren in Mühlheim auf dem Programm. Während der Corona-Krise wird die Weiterqualifizierung der Brandschützer fortgesetzt. Wie das digitale Lernen genau abläuft, ist in der Offenbach Post vom 22. April 2020 nachzulesen.

Auch die Gaststätte Endstation in Mühlheim muss auf Landesverordnung geschlossen bleiben. Ein Lieferservice kann nicht angeboten werden, die verbliebenen Lebensmittel hat Wirt Chris Nakew gespendet. Damit der Name des Lokals aber während der Corona-Krise nicht zum Programm wird, hat Nakews Tochter eine Spendeaktion auf Gofundme ins Leben gerufen. Die Offenbach Post berichtet über die Aktion in der Ausgabe vom 16. April 2020.

Plexiglas, viel Beratung und Sportideen fürs Home Office - die Offenbach Post zeigt in ihrer Ausgabe vom 18. April Beispiele, wie sich Einzelhändler in der Stadt auf die Wiedereröffnung vorbereiteten.

Statt in die Tonne wanderte das bereits gedruckte Veranstaltungsprogramm des Schanz trotz Absagen in die Mühlheimer Briefkästen - allerdings versehen mit einem Hinweis auf die Crowd-Funding-Aktion der Einrichtung auf Start Next. Über 9.000 Euro sind auf diese Weise (Stand 20. April 2020) bereits an Spenden zusammen gekommen, um unter anderem die Gehälter des Personals und weitere Fixkosten zu decken. Die Offenbach Post hat die Aktion in einem Artikel vom 25. März 2020 aufgegriffen. Darüber hinaus nutzt das Schanz-Team die aktuell auferlegte Pause zur kreativen Umgestaltung. Auch darüber berichtet die Offenbach Post, diesmal in der Ausgabe vom 24. April 2020.

In Mühlheim haben sich gleich mehrere Geschäfte zusammen getan und die "Mühlenrad Liefergemeinschaft" gestartet. Die Offenbach Post berichtet ausführlich in ihrer Ausgabe vom 23. März 2020.

Neu-Isenburg

Die Corona-Pandemie zerrt mit ihren zahlreichen Herausforderungen in vielerlei Hinsicht an den Nerven. Auch Kindern tut da etwas Entspannung gut. Birgit Kramer-Ruoff ist lizenzierte Entspannungstrainerin und arbeitet auch für das KIZ Gravenbruch. Auf YouTube bietet sie Traumreisen und mehr, damit die Jüngsten wieder besser zur Ruhe kommen können. Die Offenbach Post widmet dem Angebot einen Artikel in der Ausgabe vom 27. Mai 2020

Die Zeit von Zotteln und Bad-Hair-Days sind gezählt: Seit dem 4. Mai 2020 dürfen Friseure unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen. Friseurmeisterin Karina Weber erzählt in der Offenbach Post am gleichen Tag, wie sie sich mit ihrem noch jungen Salon "Glatzenföhner" in Neu-Isenburg auf die neue Situation eingestellt hat und wie es ist, kurz nach der Geschäfts-Eröffnung von der Corona-Pandemie überrascht zu werden.

Lohnt es sich in Corona-Zeiten eigentlich noch für Marktbeschicker, auf den Wochenmarkt zu kommen? Und kommt überhaupt noch Kundschaft? Auf dem Wochenmarkt in der Bahnhofstraße in Neu-Isenburg heißt die Antwort jedesmal "Ja!". Warum und wie dort die Sicherheitsvorkehrungen aussehen, ist in der Offenbach Post vom 27. April 2020 nachzulesen.

Das Autokino Gravenbruch darf nach seiner Zwangspause wieder öffnen - und der Andrang ist groß. Welche Schutzmaßnahmen Deutschlands ältestes Autokino aber einhält, steht in der FAZ vom 21. April 2020.

Künstler stellt die Corona-Krise aktuell vor immense Herausforderungen. Was also tun? In der Offenbach Post vom 17. April berichten Kunstschaffende aus der Hugenottenstadt von ihren aktuellen Projekten.

Drive-Ins kennen viele Menschen von Restaurants, teilweise auch von Apotheken und anderen Geschäften. Aber von Hotels? Die Patisserie des Kempinski Hotels Frankfurt Gravenbruch hat einen eigenen Eis-Drive-In in Neu-Isenburg gestartet. Falstaff berichtete darüber online am 17. April 2020, auch die Offenbach Post widmet der Aktion einen Artikel am 23. April 2020.

Obertshausen

Durch die Lockerungen der Corona-Beschränkungen kann auch die Thai-Massage Pawarisa in Obertshausen wieder öffnen. Allerdings ist vieles anders als zuvor. In der Offenbach Post vom 5. Mai 2020 erzählt der Betreiber, warum in Stück Gastfreundschaft weichen muss und wie sich sein Team auf die neue Situation eingestellt hat.

Kontaktverbot, geschlossene Sportstätten - für Vereine scheint die Corona-Pandemie eine vollkommene Zwangspause mit sich zu bringen. Dass es aber auch anders geht, zeigt die Turngemeinde Obertshausen. Teile des Kursangebots wurden kurzerhand ins Internet verlegt und werden nun via Videochat unter professioneller Anleitung abgehalten. Die Offenbach Post berichtete am 30. April über die Onlinekurse und erklärt, wie jeder Interessierte ganz einfach mitmachen kann.

Wo sonst hochwertige Damenhandtaschen entstehen, werden aktuell Masken genäht: Picard Lederwaren in Obertshausen hat sämtliche seiner Täschner und Näher wieder aus der Kurzarbeit zurück geholt und die Produktion komplett umgestellt. Mehr über die außergewöhnliche Premiere in der Firmengeschichte ist in der Offenbach Post vom 24. April 2020 nachzulesen, ebenso in der Frankfurter Rundschau vom gleichen Tag und auch der Frankfurter Neuen Presse.

Eigentlich stellt die Arno Arnold GmbH Schutzabdeckungen im Werkzeugbau her. Doch neuerdings gibt es auch Gesichtsschilder made in Obertshausen. Die FAZ berichtet unter anderem über die Produktion der “Arnocare“ Gesichtsvisiere in ihrer Ausgabe vom 23. April 2020.

Gerichtsthriller, Puzzle, reparierte Gefriergeräte und neue Sohlen - in der Offenbach-Post-Ausgabe vom 21. April 2020 kommen Geschäftsinhaber nach dem Start des Einzelhandels zu Wort und berichten über ihre aktuelle Situation.

Neue Vertriebswege hat sich Eis Mia in der Corona-Zeit gesucht. Die kalten Leckereien gibt es seit kurzem in 500-Gramm-Bechern im Edeka-Markt zu kaufen. Die Offenbach Post berichtet über die neue Kooperation in der Ausgabe vom 20. April 2020.

Das Foodtruck-Geschäft "Volpe - Liebevolle Leckereien" aus Obertshausen ist eigentlich bei Firmenevents und Familienfeiern vor Ort, verkauft bei Messen und Veranstaltungen. Nachdem jedoch bis auf weiteres alles abgesagt wurde, mussten die Betreiber Marion und Peter Wüstkamp umdenken - und haben sich deshalb auf ihre Wurzeln zurückbesonnen. Seitdem sind sie mit ihrem Foodtruck auf dem Edeka-Parkplatz zu finden. Die Offenbach Post hat das neue Angebot in einem Bericht am 17. April 2020 aufgegriffen.

Die Maingau Energie GmbH verügt über eine Elektrofahrzeug-Flotte für ihr Carsharing-Angebot. Während der Corona-Krise hat sie die Fortbewegungsmittel - vom Lastenfahrrad über Autos bis hin zum Transporter - für Hilfsdienste, Nachbarschaftshilfen, lokale Gastronomen und Einzelhändler kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Offenbach Post schreibt über die Aktion in ihrer Ausgabe vom 15. April 2020.

Untätig während der Corona-Krise herumzusitzen kam für Anthony Giordano von GWeb Solutions, Steffen Bogdahn, Holger Bischoff und Obertshausens zukünftigen Bürgermeister Manuel Friedrich nicht in Frage. Deshalb haben sie mit “Rette deinen Ort“ eine Plattform gestartet, auf der sich Gewerbetreibende kostenlos registrieren und Gutscheine anbieten können. Die Offenbach Post hat der Initiative am 9. April 2020 einen Artikel gewidmet.

Musiker Tom Jet aus Obertshausen und Sängerin Inka Nuwanda aus Maintal sind normalerweise auf den Bühnen der Region zuhause. Aber was tun, wenn alle Veranstaltungen abgesagt sind? Die beiden haben ganz einfach ein Wohnzimmerkonzert per kostenlosem Facebook-Livestream übertragen. Das Publikum war begeistert und hatte zudem die Möglichkeit, sich freiwillig per Paypal und Facebook mit einer Spende zu revanchieren. Die Offenbach Post berichtet ausführlich in ihrer Ausgabe vom 8. April 2020.

Rodgau

Wo eigentlich ausgefallene Versandtaschen, Briefhüllen und Verpackungen genäht werden, entstehen aktuell Gesichtsmasken: Die rugi Briefhüllen-Manufaktur Rupp & Gißel in Rodgau hat zumindest temporär ihre Produktion umgestellt, um Umsatzeinbußen abzufangen. Die Offenbach Post berichtet über die vorübergehende Neuausrichtung des Traditionsunternehmens in ihrer Ausgabe vom 27. Mai 2020

Gottesdienste sind zwar wieder erlaubt, aber dem Gottesdienst der Dudenhöfer Pfarrerin Christina Koch kann man auch weiterhin zuhause live am Bildschirm verfolgen. Das Livestream-Angebot direkt aus der Kirche kommt an, der Zuspruch aus der Gemeinde ist positiv. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 18. Mai 2020 über die Vorteile, die der virtuelle Kirchenbesuch bietet, und den Herausforderungen, die er gleichzeitig für die Organisatoren mit sich bring.

Kochshows haben in der jüngsten Vergangenheit einen Trend zum Anbau von Kräutern, Gemüse- und Obstsorten im eigenen Garten oder auf dem heimischen Balkon ausgelöst. Durch die Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach Nutzpflanzen nochmals deutlich gestiegen. Das merkt zum Beispiel auch das Pflanzenzentrum Fischer in Rodgau-Dudenhofen. Die Offenbach Post berichtet am 29. April 2020 ausführlich über das Phänomen und wie der Rodgauer Betrieb damit trotz Corona-Einschränkungen für die Kundschaft zufriedenstellend umgeht.

Die Mühlheimer Firma Mefatech ist auf den Vertrieb von Medizintechnologie und Druckerfarbe spezialisiert. Aktuell ist sie aber vor allem Zwischenhändler für die Seufert GmbH. Die Rodgauer produzieren eigentlich Kunststoffverpackungen, bieten jetzt aber auch die "PET Face Shields" an - schlichte Gesichtsschilde, die sich leicht produzieren und reinigen lassen. Die Offenbach Post berichtet über die Kooperation und das Angebot der Gesichtsvisiere aus PET am 23. April 2020. Auch die FAZ greift das Thema auf und berichtet am gleichen Tag ausführlich über die Produktion der Gesichtsschilder von Seufert.

Online-Schuhkauf und Größenberatung per E-Mail und WhatsApp - beim Schuhhaus 20 in Rodgau-Jügesheim kein Problem. Die Offenbach Post widmet dem Geschäft von Antje Fisch einen Artikel in der Ausgabe vom 9. April 2020.

Besitzerwechsel während der Corona-Krise? Die Metzgerei Ricker in Rodgau-Weiskirchen wagt den Schritt, über den auch die Offenbach Post am 4. April 2020 berichtet.

Kein Personal-Tausch zwischen Filialen, Anlieferung nur noch bis zum Hof, separate Dixi-Klos und Waschbecken für Fahrer sowie ein Rundweg durch die Bäckerei Schäfer - die Offenbach Post schreibt am 2. April 2020 über die Corona-Maßnahmen der Bäckerei sowie weiterer Rodgauer Unternehmen.

Edeka-Ermel in Rodgau-Dudenhofen hat spezielle Einkaufszeiten für Menschen aus den Corona-Risikogruppen eingeführt. Die Frankfurter Neue Presse berichtet am 25. März ausführlich über das Angebot. Auch in der Frankfurter Rundschau wird das Thema aufgegriffen.

Schreinermeister Manuel Amerschläger aus Rodgau hat früh erkannt, wie er während der Corona-Pandemie helfen kann. Über seine Produktion von mobilen Schutzscheiben hat die Offenbach Post am 20. März 2020 berichtet.

Rödermark

Plexiglasscheiben, Kundenverkehr im Rundlauf, kontaktloses Bezahlen und "Abhol-Gärten" im Blumenladen Koser in Rödermark, Lieferdienst,  Abholstation und Wartepavillion im Spielwarenladen Nowak sowie einige Neurungen in der Buchhandlung am Gänseeck und die Wiedereröffnung von Radsport Kemmer - die Offenbach Post hat in der Ausgabe vom 18. April 2020 einige Beispiele gesammelt und Stimmen eingefangen.

Ein Karfreitag ohne Gottesdienst? Nicht in Rödermark. Aus St. Nazarius wurde die Liturgie live im Internet übertragen. Die Offenbach Post schrieb über das Angebot von "Kolping-TV" am 17. April 2020. Über die Palmzweige to go gab es bereits am 6. April einen Bericht.

Alltagsmasken sind derzeit gefragt wie nie. Das Unternehmen Chanty aus Rödermark stellt normalerweise Spitze für wunderschöne Unterwäsche her. Nun verwenden die Rödermärker die edlen Textilien auch, um daraus ebenso nützliche wie hübsche Gesichtsmasken zu schneidern. Die Offenbach Post berichtet in ihrer Ausgabe vom 11. April 2020 über die außergewöhnliche Idee. 

Der Hirschwirt in Uberach hat einen Drive-In am Hoftor eingerichtet, das Café Schließmann in Rödermark bringt Backwaren, Milch und Eier an die Haustür, Hosen-Dreher verschickt Kleidungspakete zum Anprobieren und macht auch schon mal Farbberatungen per WhatsApp. Quernaht aus Ober-Roden verschickt Nähpakete, das Fitness-Studio GuFiE setzt auf Work-Out-Videos. Die Offenbach Post widmet den kreativen Ideen der Rödermärker Wirtschaft am 3. April 2020 einen Artikel.

Seligenstadt

Ein handgenähter Mundschutz als Gratisbeigabe, gestundete Mai-Mieten, Soforthilfen und mehr Höflichkeit - die Offenbach Post widmet dem Start des Einzelhandes einen Bericht in der Ausgabe vom 21. April 2020 und lässt verschiedene Geschäftsleute zu Wort kommen.

Die Buchhandlung Geschichtenreich und der Buchladen Seligenstadt hatten während der angeordneten Schließung auf andere Weise weitergemacht - per Lieferdiensten und Abholungen bei benachbarten Geschäften. Die Offenbach Post berichtete am 9. April 2020 über die Angebote.

Während eine Reihe von Branchen wegen Corona vorübergehend schließen mussten, hat die Asklepios Klinik in Seligenstadt mehr als genug zu tun. Wie sich das Krankenhaus für die stationäre Behandlung von COVID-19-Patienten vorbereitet ist und welche Vorkehrungen getroffen wurden, ist in der Offenbach-Post-Ausgabe vom 27. März nachzulesen.

Corona-Checkliste für Unternehmen

Die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main bietet auf ihrer Homepage eine kostenlose Corona-Checkliste für Unternehmen zum Download an.

Auf zwölf Seiten zeigt das Dokument strukturiert auf, woran Unternehmen in diesen Tagen denken sollten. Die Checkliste enthält unter anderem Hinweise zur Sicherung der Liquidität und zur Entschädigung bei Tätigkeitsverbot.

Soforthilfe für Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige, Freiberufler und Künstler

Das Bundeskabinett hat am 23. März 2020 die Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige“ beschlossen. Im Nachtragshaushalt 2020 sind hierfür insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro bereitgestellt.

Die finanziellen Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen gelten für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu zehn Beschäftigten. Die Mitarbeiterzahlen beziehen sich auf Vollzeitäquivalente. Abgefedert werden sollen hiermit insbesondere die Belastungen durch Fixkosten, wie Miete. Dies ist vorgesehen:

  • bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu fünf Beschäftigten,
  • bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate bei bis zu zehn Beschäftigten.

Voraussetzungen für die Hilfen sind wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona (Schadenseintritt nach dem 11. März 2020). Das Unternehmen darf zuvor nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Das Programm kann mit eigenen Hilfsprogrammen der Länder kombiniert werden. Eine Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise oder mit bestehenden de-minimis-Beihilfen ist grundsätzlich möglich.

Die entsprechenden Verwaltungsvereinbarungen werden derzeit vorbereitet.

Sämtliche Eckpunkte sind im Detail online nachzulesen. 

Land Hessen stockt Bundesmittel auf

Das Land Hessen hat darüber hinaus am 25. März 2020 beschlossen, die Mittel der Bundesregierung aufzustocken. Insgesamt stehen für Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Angestellten mehr als zwei Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung. Die Sofort-Hilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt und ist inklusive der Bundesförderung wie folgt gestaffelt:

  • bis zu fünf Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu zehn Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate,
  • bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate.

Der Zuschuss berechnet sich nach der Höhe des Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Pandemie entstanden ist. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH.

Soforthilfe beantragen

Anträge können seit dem 30. März 2020 beim Regierungspräsidium Kassel und dann ausschließlich online gestellt werden. Unterstützung bei der Antragsstellung in Form von Beratung gibt es bei den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern. Häufige Fragen rund um die Soforthilfe beantwortet das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen auf seiner Homepage, die FAQs sind aber auch als pdf-Download verfügbar.

Zur Vorbereitung auf die Antragsstellung sind folgende Dokumente hilfreich:

Die Hotline der IHK Offenbach am Main ist ab sofort unter 069 8207-400. Auch eine Beratung per E-Mail an soforthilfe@offenbach.ihk.de ist möglich. Zusätzlich hat sie eine umfangreiche Informationsseite zu diesem Thema eingerichtet.

Die Entscheidungen des Landes Hessen sind online nachzulesen.

Unterstützung für Start-ups: Schutzschild als schnelle Hilfe

Da die herkömmlichen Kreditinstrumente oft nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups, jungen Tec-Unternehmen und KMU passen, haben das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Förderbank KfW und ihre Tochter KfW Capital an der Umsetzung eines Unterstützungspakets für diese Zielgruppen gearbeitet.

Das Maßnahmenpaket ist mit zwei Milliarden Euro ausgestattet und adressiert die Mehrheit der deutschen Start-ups. Es ist in zwei Säulen aufgeteilt, die so weit wie möglich auf existierenden Strukturen aufsetzen:

Säule eins: Corona-Matching Fazilität

Mit Säule eins erhalten Wagniskapitalfonds zusätzliche öffentliche Mittel über die neue Corona Matching Fazilität (CMF). Ziel ist es, dass Investoren auch während der Corona-Krise innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren, damit diese in der jetzigen Zeit ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Die Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Anträge können die Wagnisfonds stellen. Dies können Fonds sein, die bei der KfW Capital und dem EIF schon investiert sind, aber auch „neue“ Fonds.
  • Die einzelnen Fonds können die öffentlichen Mittel im Verhältnis von bis zu maximal 70 zu 30 (70 = öffentliche Mittel, 30 = private Mittel) „matchen“
  • Nutzt ein Fonds die CMF, muss er sich für ein festes Matchingverhältnis entscheiden; dieses gilt dann für all seine Investitionen im Bestand. (Andienungspflicht bis zum 31. Dezember 2020)
  • Ein Fonds kann zusätzlich auch seine neuen Investitionen mit der CMF matchen; auch hier muss er sich für ein Matchingverhältnis entscheiden, dass dann für alle neuen Investitionen gilt. (Andienungspflicht bis zum 31.12.2020 für alle neuen Investitionen)
  • Es gilt die sogenannte pari-passu-Logik für das Programm
  • Voraussetzung für die Fonds, um die CMF in Anspruch zu nehmen, ist das erfolgreiche Durchlaufen einer Due Diligence.
  • Ziel ist es, dass die Fonds noch im Mai zur Auszahlung zur Verfügung stehen.

Säule zwei für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule eins):

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die CMF haben, werden andere Möglichkeiten zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen geboten. In Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften wird Wagniskapital zur Verfügung gestellt. Zudem bekommen die Landesförderinstitute Bundesmittel, damit diese anschließend über ihr Netzwerk die Mittel an Start-ups und kleine Mittelständler weitergeben.

Die EU-Kommission hat mit der vorübergehenden Anpassung des beihilferechtlichen Rahmens bis zum 31. Dezember 2020 für Handlungsspielraum gesorgt und des der öffentlichen Hand ermöglicht bis 800.000 Euro an öffentlichen Mitteln beihilferechtskonform zu vergeben.

Mehr Informationen sind auf der Seite des Ministeriums abrufbar sowie im zugehörigen Informationsschreiben hinterlegt.

Liquiditätshilfen

Die dynamische Ausbreitung des Coronavirus bremst die Wirtschaft und verursacht bei vielen Unternehmen Liquiditätsengpässe.

Kurzfristig kann dabei Unterstützung in Form von Überbrückungskrediten, Bürgschaften oder Liquiditätshilfen hilfreich sein. Geplant ist auch die Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Epidemie geschädigte Unternehmen aussetzen.

Weitere Informationen dazu bieten folgende Stellen:

Der Fachbereich Arbeitsmarkt und Netzwerke der Bundesgentur für Arbeit bietet auch eine Übersicht über die Liquiditätshilfen des Landes Hessen zum Download an:

KfW-Schnellkredit 2020

Der neue KfW-Schnellkredit für Anschaffungen und laufende Kosten ist am 15. April 2020 gestartet. Er ist während der Corona-Krise eine weitere Unterstützung des Bundes für den Mittelstand.

Die wichtigsten Eckpunkte:

  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten.
  • Das Unternehmen muss 2017 bis 2019 insgesamt oder 2019 einen Gewinn erzielt haben und mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt sein.
  •  Das Kreditvolumen beläuft sich auf bis zu 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019,...
    • maximal 500.000 Euro bei weniger als 50 Mitarbeitern.
    • maximal 800.00 Euro pro Unternehmen über 50 Mitarbeiter.
  • Der Bund übernimmt 100 Prozent der Kreditrisiken, die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko.
  • Optional anfangs bis zu zwei tilgungsfreie Jahre, um kurzfristige Belastungen zu reduzieren.
  • Um den Kredit schnell vergeben zu können, erfolgt die Kreditbewilligung ohne weitere Kreditrisikoprüfung und wird nicht besichert.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der KfW.

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeit im Arbeitsverhältnis bedeutet die vorübergehende Verringerung der regelmäßigen Arbeitszeit in einem Betrieb aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls.

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

Um Entlassungen zu vermeiden und nach der Krise mit der bewährten Belegschaft wieder weiterarbeiten zu können, wurde der Bezug von Kurzarbeitergeld allgemein erleichtert. Einige der Neuerungen:

  • Es müssen nur noch mindestens zehn Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sein
  • Die Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer profitieren vom Kurzarbeitergeld.
  • Wo Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die Erleichterungen treten Rückwirkend zum 1. März 2020 bis Ende 2020 in Kraft.

Weiterführende Informationen sind bei folgenden Stellen erhältlich

Die Bundesangentur für Arbeit hat zum Thema Kurzarbeitergeld (KUG) auch eine praktische Schnellübersicht zusammengestellt:

Wie das mit den Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld genau ist und das Verfahren im Detail abläuft, veranschaulicht die Bundesagentur für Arbeit darüber hinaus in zwei Erklärvideos.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat zusätzlich auch einen umfangreichen Fragenkatalog zum Thema Kurzarbeitergeld und Qualifizierung als pdf-Download zur Verfügung gestellt.

Warnung vor Betrügern

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt aktuell in Zusammenhang mit dem Kurzarbeitergeld vor einer betrügerischen E-Mail, durch die die Absender an persönliche Kundendaten gelangen wollen.

Arbeitgeber und Unternehmen erhalten bundesweit unseriöse E-Mails, die unter der Mailadresse kurzarbeitergeld{a}arbeitsagentur-service.de versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben.

Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die E-Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die BA ist nicht Absender dieser Mail. Sie fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Steuerstundungen

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, kann einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer gebeutelten Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein.

Stunden lassen sich in Zeiten von Corona folgende Steuern, die den Unternehmer in Bezug auf das Finanzamt betreffen:

  • Umsatzsteuer
  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer

Das Hessische Ministerium der Finanzen hat zu diesem Thema einen FAQ-Katalog mit den häufigsten Fragen und ihren Antworten veröffentlicht. Darüber hinaus stellt es einen Vordruck für den Antrag auf Steuererleichterung zum Einreichen beim jeweiligen Finanzamt zur Verfügung:

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es bei folgenden Stellen:

Darüber hinaus haben bislang auch einige Kreiskommunen beschlossen, beispielsweise auch Gewerbesteuern zu stunden. Informationen dazu sind auf den jeweilen Homepages der Städte und Gemeinden abrufbar.

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Auch für Sozialversicherungsbeiträge ist gegebenenfalls eine Stundung möglich.

Die IHK Offenbach am Main informiert ausführlich und bietet Musteranträge zum Versand an die Krankenkasse an.

Schließungen und arbeitsrechtliche Fragestellungen

Etliche Geschäftszweige sind bereits durch die Corona-Pandemie von Schließungen betroffen, wie etwa Diskotheken oder Kinos. Andere Unternehmen sind betroffen, weil ihre Mitarbeiter durch die Schulschließungen ihre Kinder zu Hause betreuen müssen oder Ausfälle durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verzeichnen, durch eine tatsächliche Erkrankung oder vorsorgliche Quarantäne.

Hierdurch ergeben sich zahlreiche Fragestellungen zu Lohnfortzahlungen, dem Umgang mit Homeoffice und Kündigungsrecht.

Informationen zu diesen Themen gibt es bei folgenden Stellen:

Weitere Lockerungen

Aktuell haben Bund und Land unter anderem beschlossen:

Ab dem 9. Mai 2020

  • gilt im Handel keine Begrenzung der Gesamtverkaufsfläche mehr, stattdessen darf ein Kunde pro 20 Quadratmetern Verkaufsfläche eingelassen werden
  • sind Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen gestattet
  • sind Großveranstaltungen mit über 100 Personen in Ausnahmefällen auf Antrag möglich
  • dürfen wieder öffnen
    • Indoorspielplätze
    • Kletter- und Turnhallen
    • Kegelbahnen und Bowlinghallen
    • Squashhallen
    • Theater, Opern und Konzerthäuser

Ab dem 15. Mai 2020 dürfen wieder öffnen

  • Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten
  • Casinos, Spielhallen und Wettbüros
  • Hotels, Pensionen und Privatzimmer für touristische Zwecke
  • Ferienwohnungen und Campingplätze für touristische Zwecke
  • Freizeitparks
  • Fitnesstudios

Geschlossen bleiben dagegen vorerst weiterhin unter anderem Tanzlokale und Diskotheken, Schwimmbäder und Saunen.

Details zu den jeweiligen Beschlüssen und die an die Öffnungen geknüpften Vorgaben sind in den Verordnungen des Landes nachzulesen.

Entschädigungen bei Verdienstausfällen durch Quarantäne

Aktuell befinden sich auch im Kreis Offenbach Menschen unter behördlich angeordneter Quarantäne. Soweit tarifvertraglich nicht anders geregelt, sind Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, die betroffenen Beschäftigten bis zu sechs Wochen weiter zu bezahlen, wenn diese dadurch einen Verdienstausfall erleiden und dabei nicht krank sind (Erkrankte fallen nicht unter diese Entschädigungsregelung, weil diese bereits Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Krankengeld erhalten).

Im Gegenzug können Arbeitgeber eine entsprechende Entschädigung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes beantragen. Die Anträge dafür waren zunächst beim Gesundheitsamt des Kreises einzureichen. Allerdings hat das Regierungspräsidium Darmstadt Anfang Mai die Abwicklung übernommen, die künftig über ein länderübergreifendes IT-System erfolgen soll. Anträge können ab sofort auf der entsprechenden Plattform gestellt werden. 

Wichtig: Die oben genannte Entschädigung deckt keine generellen Verdienstausfälle von Unternehmen ab, die aufgrund der Verordnungen der Hessischen Landesregierung schließen mussten.

Gesundheitsschutz

Regelmäßige Handhygiene und konsequentes Abstandhalten zählen zu den wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Es gibt je nach Betrieb verschiedene Möglichkeiten dies umzusetzen, wie Homeoffice, Vereinzelung von Arbeitsplätzen oder Reduzierung des Kontakts auf E-Mail und Telefon. Auch eine gute Kommunikation im Betrieb zu Hygieneregelungen unterstützt die Maßnahmen.

Informationen und Hilfestellungen bieten folgende Stellen:

Darüber hinaus hat zum Beispiel die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung "10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung" zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Verkauf von nicht benötigtem Infektionsschutzmaterial an das Land Hessen

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) hat Unternehmen dazu aufgerufen, dem Land Hessen momentan nicht dringend benötigtes Infektionsschutzmaterial zum Kauf anzubieten sowie weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu prüfen. Damit soll den Krankenhäusern geholfen werden, das Pflegepersonal vor Infektionen zu bewahren.

Außerdem bittet der Staatsminister die Betriebe darum, stillstehende oder nicht ausgeschöpfte Produktionslinien auf die Herstellung genannter Güter wie Atemschutzmasken, chirurgische Mundnasenschutze, Schutzbrillen und -kittel, Einmalhandschuhe oder Ganzkörperschutzanzüge umzustellen, um einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten und die eigene Auslastung zu verbessern. Der Stab Beschaffung im Krisenstab der hessischen Landesregierung steht bei Fragen hinsichtlich der Verwendung solcher neuen Produkte sowie zur Zertifizierung gerne zur Verfügung.

Hilfsbereite Unternehmen werden gebeten, ein Formular runterzuladen, auszufüllen und per Mail an den Beauftragten des Beschaffungsstabes der Landesregierung unter beschaffungsmanagement-corona-wu@hmdis.hessen.de zu schicken.

Europäische Maßnahmen: Personen- und Warenfreizügigkeit

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist als internationales Drehkreuz mit der Welt stark vernetzt. Das Coronavirus SARS-CoV-2 stellt internationale Lieferketten und Unternehmen auf eine harte Probe. Die Personenfreizügigkeit und der Grenzübertritt in die und innerhalb der Europäischen Union sind eingeschränkt. Dies hat Auswirkungen auf mobile Arbeitskräfte und auf Lieferketten.

Die EU-Kommission sowie die deutschen Behörden setzen alles daran, sowohl den Gesundheitsschutz zu sichern als auch die Auswirkungen auf die Wirtschaft abzufedern.

Nähere Informationen gibt es bei folgenden Stellen:

Ansprechpartner in Ihrer Nähe

Sie haben Fragen oder möchten konkrete Hilfsleistungen in Anspruch nehmen, dann sind diese Anlaufstellen in der Region telefonisch oder per E-Mail für Sie da.

Aufgrund der aktuellen Situation und der erforderlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen sind persönliche Kontakte derzeit in der Regel ausgeschlossen.

Aktuelle Beschlüsse

Die aktuellen Beschlüsse der hessischen Landesregierung sind auf ihrer Homepage abrufbar sowie auch hier unter "Rechtliche Grundlagen" in voller Länge nachzulesen.

Meldepflicht für Schutzausrüstung

Das Land Hessen hat in seiner sechsten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus eine Meldepflicht von persönlicher Schutzausrüstung beschlossen. Einrichtungen und Privatpersonen sind demnach verpflichtet, dem örtlich zuständigen Regierungspräsidium umgehend ihren Bestand zu melden, wenn dieser eine bestimmte Größenordnung (Vergleiche § 4) übersteigt.

Meldepflichtig sind laut § 1 unter anderem:

  • Einweg- und Mehrweggesichtsmasken der Klassen FFP2 und FFP3
  • Schutzbrillen und Vollgesichtsmasken
  • Einweg- und Mehrwegganzkörperanzüge
  • chirurgischer Mundnasenschutz und Operationsmasken
  • Schutzkittel,
  • Einmalhandschuhe und Untersuchungshandschuhe,
  • Materialien zur Probenentnahme, insbesondere Abstrichtupfer mit einer synthetischen Spitze mit Aluminium- oder Kunststoffschaft
  • Flüssigkeiten zur Desinfektion mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit

Meldepflicht für Beatmungsgeräte

Das SARS-CoV-2-Virus breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs von Infizierten, die einer Intensivbehandlung und Beatmung bedürfen, ebenfalls erheblich. Angesichts des nicht prognostizierbaren weiteren Verlaufs an Infektionen und darauf beruhenden teils schweren Krankheitsverläufen, sieht das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) die Notwendigkeit einer unverzüglichen Meldung vorhandener Beatmungsgeräte, um einen Gesamtüberblick über die Bestandssituation in Hessen zu erhalten und im Ernstfall schnell und zielgerichtet handeln zu können.

Das Kabinett hat aus diesem Grund am 27. März 2020 eine Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen, wonach bestimmte Einrichtungen verpflichtet sind, den Bestand an Beatmungsgeräten an das jeweils zuständige Gesundheitsamt zu melden (Vergleiche § 3). Die Verordnung ist zum 1. April 2020 in Kraft getreten.

Die zuständigen Gesundheitsämter erfassen die Meldungen der unten aufgeführten Einrichtungen und übermitteln sie dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Die Meldepflicht gilt nicht für Privathaushalte!

Meldepflichtige Einrichtungen

Die Leitungen folgender Einrichtungen, die Geräte, welche zur invasiven oder nicht-invasiven Beatmung von Menschen geeignet sind (Beatmungsgeräte), besitzen, sind verpflichtet, unverzüglich dem für ihre Einrichtung zuständigen Gesundheitsamt Meldung zu erstatten:

  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • stationäre und ambulante Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • zugelassene Krankenhäuser nach § 108 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Privatkrankenanstalten nach § 30 Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung, soweit diese nicht zugleich ein zugelassenes Krankenhaus nach § 108 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch sind,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der vorhergehend genannten Einrichtungen sowie mit Krankenhäusern vergleichbar sind,
  • Einrichtungen für ambulante Entbindungen nach § 24f des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Arztpraxen und Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Tierkliniken und ähnliche Einrichtungen,
  • Sanitätshäuser sowie
  • Kranken- und Pflegekassen.

Zugelassene Krankenhäuser und Privatkankenanstalten sind von der Meldepflicht befreit, soweit sie die Angaben bereits in anderer geeigneter Form dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zur Verfügung stellen (zum Beispiel IVENA-System).

Meldeformular und Übermittlungswege

Das Meldeformular und weitere Informationen sind auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration abrufbar. Das Meldeformular steht auch direkt hier zum Download bereit:

Das ausgefüllte Formular ist anschließend unverzüglich beim Gesundheitsamt des Kreises Offenbach per E-Mail an gefahrenabwehr@kreis-offenbach.de oder per Fax an 06074 43955 einzureichen.

Für Fragen steht Mareike Schröder unter 06074 8180-63724 zur Verfügung.

Rechtliche Grundlagen

Die Erweiterung der Fünften Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus ist online abrufbar.

Die Befugnis dahingehend, Einrichtungen in Hessen zur Übermittlung der Gesamtzahl der in der jeweiligen Einrichtung vorhandenen Beatmungsgeräte zu verpflichten, ergibt sich aus § 28 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3, 16 Abs. 2 Satz 3 Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Die Zuständigkeit der Gesundheitsämter für den Vollzug der Verordnung ergibt sich aus § 5 Absatz 1 des Hessischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD). Eine dezentrale Erfassung der Beatmungsgeräte durch die Gesundheitsämter ist zielführend, um sicherzustellen, dass in Notfällen unverzüglich gehandelt werden kann.

Corona-Initiativen im Kreis Offenbach

Durch die 13 Städte und Gemeinden rollt aktuell eine beeindruckende Welle der Solidarität. Die Menschen helfen sich untereinander und lassen sich darüber hinaus noch viele weitere kreative Ideen einfallen, wie man das Leben trotz der Corona-bedingten Einschränkungen lebens- und liebenswerter machen kann. Darüber hinaus gibt es neue Möglichkeiten und Aktionen, um einfach und gezielt die lokale Wirtschaft in der Krise zu unterstützen.

Eine Übersicht der Angebote in den einzelnen Kommunen

Was sich die lokale Wirtschaft im Kreis Offenbach darüber hinaus im Kampf gegen die Corona-Auswirkungen alles kreatives hat einfallen lassen, zeigt auch die Best-Practice-Übersicht aus der Presse.

Austausch-Plattform für Freiberufler, Kreative und Kleinunternehmer

Die Online-Plattform 2gather.jetzt will kleine Unternehmen, die durch COVID-19 finanzielle Schäden erlitten haben, und Freiberufler, die in der aktuellen Situation erhebliche finanzielle Einbußen erleiden mussten, unterstützen.

Die Plattform ist ein Ort des Austauschs, des Zusammenhalts und der Ideen. Dort finden Interessierte unter anderem Petitionen, Online-Aktionen und tiefergehende Informationen. Außerdem können sich wirtschaftlich Betroffenen mit Experten, wie Coaches, Entwicklern oder Unternehmensberatern austauschen. Die Plattform verfolgt kein Profitdenken, sondern möchte einen Beitrag leisten, möglichst gut durch die Krise zu kommen.

Die Aktion ist auch auf Instagram zu finden.

Kontakt

Fachdienst Steuerungsunterstützung, Organisation & Kreisorgane - Regional-, Europabüro & Wirtschaftsförderung

Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach

06074 8180-3424
06074 8180-3945
E-Mail schreiben (Europabüro)
E-Mail schreiben (Europe Direct Relais)
E-Mail schreiben (Regionalbüro)
E-Mail schreiben (Wirtschaftsförderung)


Frau K. Fritsch

Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach

06074 8180-3108
E-Mail schreiben
Raum: 2.A.29


Frau S. Möller

Werner-Hilpert-Straße 1
63128 Dietzenbach

06074 8180-3109
E-Mail schreiben
Raum: 2.A.24

Informationen für Vereine

Regeln auf dem Rückweg zu einem normalen Sportbetrieb

Hessens Trainingsplätze sind seit Samstag, 9. Mai 2020, durch die Verordnung der Hessischen Landesregierung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebs von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie vom 7. Mai 2020 wieder freigegeben. Damit ist Breiten- und Freizeitsport möglichen. Der Wettkampfbetrieb ist allerdings auf den Spitzen- und Profisport beschränkt, der individuelle Hygienekonzepte vorlegen muss.

Im Trainingsbetrieb sind alle Sportarten möglich; allerdings nur unter bestimmten, geregelten Voraussetzungen. So muss der Trainingsbetrieb beispielsweise kontaktfrei und bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern ausgeübt werden. Umkleide-, Dusch- und Waschräume müssen geschlossen bleiben. Zudem sind die Hygieneauflagen und Regeln der einzelnen Sportfachverbände zu beachten.

Die oben genannte Verordnung regelt ferner, unter welchen Voraussetzungen Kulturveranstaltungen stattfinden können sowie das Vereinsleben außerhalb des Sports. 

Auf dem Rückweg hin zu einem normalen Sportbetrieb hat der unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) organisierte Sport in Deutschland unter den Vorzeichen der weltweiten Corona-Pandemie und den bundesweiten Kontaktbeschränkungen zudem die Grundlagen für einen ersten Schritt vorgelegt. Diese bestehen aus den zehn DOSB-Leitplanken mit Erläuterungen und den sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände.  

Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ 

Das Land Hessen hat ein Förderprogramm Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit verabschiedet, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Je nach Situation des einzelnen Vereins kann dieser bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen.

Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Virus-Pandemie auf gemeinnützige Vereine sind teilweise erheblich und können schnell existenzbedrohend werden, weil Vereine aufgrund des Vereins- und Steuerrechts nicht wie etwa Kapitalgesellschaften Rücklagen bilden, auf die sie in Krisenzeiten zurückgreifen können. Das Programm dient zur Abwendung dieser pandemiebedingten existenzbedrohlichen Engpässe im ideellen Bereich, das heißt es geht hier um die klassische Vereinsarbeit.

Hierfür können Fördergelder beantragt werden:

Laut der entsprechenden Richtline Corona-Soforthilfe Vereine und Kulturschaffende können Mittel beantragt werden, beispielsweise für

      • Nachwuchsarbeit
      • Mieten und Betriebskosten wie Wasser, Strom oder weitere Nebenkosten
      • Instandhaltungen
      • Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagten Projekte wie beispielsweise Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung oder Sachkosten
      • Diese Mittel können ab 1. Mai 2020 beim fachlich zuständigen Ministerium beantragt werden. Der Antrag auf Corona-Soforthilfe für Vereine und Kulturschaffende ist online abrufbar
      • Zu beachten ist, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden

Durch das Hilfsprogramm können also ausgefallene Einnahmen, die ein Verein beispielsweise über Turniere oder Vereinsfeste erzielt hätte und damit seine Ausgaben deckt, jetzt durch das Programm zum Teil kompensiert werden. Insgesamt gilt das Förderprogramm für alle 41.000 gemeinnützigen Vereine und Initiativen in Hessen.

Team „Corona-Vereinshilfe“ 

Für die gemeinnützigen Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Hessen sind, hat das Hessische Ministerium des Innern und für Sport ein Team „Corona-Vereinshilfe“ auf die Beine gestellt. Anfragen und Anträge auf Corona-Soforthilfe für Vereine und Kulturschaffende können an die E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@sport.hessen.de gerichtet werden.

Wer kann wo Fördergelder beantragen?

Soforthilfe aus dem Bereich Kultur können Vereine, Kulturbetriebe und Spielstätten sowie Laienensembles beantragen, die nicht von der öffentlichen Hand getragen werden und in einem der folgenden Verbände Mitglied sind:

      • Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren (LAKS) in Hessen
      • Landesvereinigung Kulturelle Bildung (LKB) Hessen
      • Landesjugend Trachtenverband
      • Hessischer Landestrachtenverband
      • Hessischer Literaturrat
      • Landesmusikrat
      • Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste (laPROF)
      • Landesverband der Jugendkunstschulen in Hessen
      • Verband hessischer Amateurtheater
      • Hessischer Museumsverband
      • unter dem Dach der Initiative HessenFilm versammelte Einrichtungen

Die Anträge auf Anträge auf Corona-Soforthilfe für Vereine und Kulturschaffende können können beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de gestellt werden.

Gefördert werden auch Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich in anderen gesellschaftlichen Bereichen engagieren. Dazu gehören beispielsweise

      • Naturschutzvereinigungen
      • Jägervereinigungen
      • Umweltbildungseinrichtungen
      • Jugendwaldheime
      • Einsatzstellen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)
      • Wildparks und Tiergärten
      • Falknereien
      • Angel- und Fischereivereine
      • Naturparkvereine
      • Tierschutzvereine
      • Opferhilfevereine
      • Hospizdienste- und initiativen
      • Flüchtlingshilfe
      • Nachbarschaftshilfe
      • Landfrauen
      • Dach- und Fachverbände der Kindertagesbetreuung

Anträge auf Corona-Soforthilfe für Vereine und Kulturschaffende sind hier unter der E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@umwelt.hessen.de an das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie unter der E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@hsm.hessen.de an das Hessische Ministerium für Soziales und Integration zu richten.

Unabhängig von der Corona-Soforthilfe können alle Vereine und Organisationen jederzeit unbürokratisch einen kleinen Betrag von 500 Euro Soforthilfe über Lotto-Tronc-Mittel beantragen.

Ich bin ein Verein, der einen Wirtschaftsbetrieb unterhält. Bin ich antragsberechtigt?

Ja, auch Vereine dürfen einen Zuschuss aus dem Förderprogramm des Landes Hessen für Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie gewerbliche Unternehmen und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft und Sozialunternehmen beantragen. Voraussetzung ist aber, dass diese wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind.

Es gilt zu unterscheiden:

      • Wirtschaftliche Vereine, also Vereine, deren Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, können einen Antrag stellen.
      • Für Idealvereine, also Vereine, die nicht primär wirtschaftliche Ziele verfolgen wie etwa Sportvereine, Gesangsvereine, Musikschulen, kulturelle Einrichtungen, wie Museen, Theater und kulturelle Veranstaltungen gilt Folgendes: Der Liquiditätsengpass muss in dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der dem ideellen Hauptzweck untergeordnet ist, entstanden sein.  

Beispiel:

      • Der Sportverein kann einen Antrag stellen, wenn das Restaurant des Vereinsheims in einen existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass geraten ist.
      • Dies gilt im Grunde auch für alle gemeinnützigen Idealvereine: Um hier einen Antrag auf Soforthilfe stellen zu können, muss der Liquiditätsengpass in dem Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes entstanden sein. 

Beispiel:

      • Relevant sind die Liquiditätsengpässe aus den Verbindlichkeiten des Vereinsrestaurants, da diese dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zuzurechnen sind.
      • Der Zweckbetrieb eines Vereins ist förderfähig, soweit er sich dauerhaft am Markt als Unternehmen betätigt. Der entsprechende Passus findet sich auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. 

Nicht förderfähig sind dabei allerdings öffentliche Unternehmen wie etwa Unternehmen, auf welche die öffentliche Hand aufgrund der entsprechenden Eigentumsverhältnisse, finanzieller Beteiligung, Satzung oder sonstigen Bestimmungen, die die Tätigkeit des Unternehmens regeln, unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Erleichterungen für Vereine

Der Landessportbund Hessen informiert auf seiner Homepage unter Corona Aktuell über alle Entwicklungen und Entscheidungen in Folge der Corona-Pandemie; etwa über wirtschaftliche Hilfen, rechtliche Regelungen oder das Thema Lizenzverlängerungen, aber auch darüber, dass die GEMA alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge ruhen lässt. 

Auf einer speziellen Internetseite werden alle drängenden Fragen der Vereine beantwortet und hilfreiche Links zur Verfügung gestellt.

Zudem ist eine Liste mit Telefonnummern für dringende Anfragen abrufbar.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz informiert auf seiner Seite zu einem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie beschlossenen Gesetz zur Handlungsfähigkeit für Unternehmen, Genossenschaften, Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften, das eine Vielzahl von Erleichterungen auch für Vereine enthält und deren Handlungsfähigkeit und Beschlussfassung bei stark beschränkten Versammlungsmöglichkeiten sicherstellt. Das Ministerium gibt zudem Antworten auf die meist gestellten Fragen zum Thema Handlungsfähigkeit für Vereine und Stiftungen während der Corona-Krise. Zudem finden sich auf der Website Informationen, wie Vereine ihre wirtschaftliche Existenz sichern. 

Steuererleichterungen in der Corona-Krise

Die von der Bundesregierung beschlossenen Steuererleichterungen in der Corona-Krise betreffen auch Vereine im Rahmen des unternehmerischen Bereichs, den sogenannten steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Mehr zu den Themen Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer und wie man sie in der Corona-Krise herabsetzen kann, findet sich auf der Homepage des Landessportbundes Hessen e.V.

Thema Kurzarbeit

Bei Fragen zum Thema Kurzarbeit für hauptamtlich Beschäftigte im Verein können sich die Vereine im Kreis Offenbach unter der Telefonnummer 06074 8180-1061 oder per E-Mail an sport@kreis-offenbach.de an den Bereich Förderung des Ehrenamtes, Sport und Kultur wenden. Die Kolleginnen und Kollegen vermitteln den Kontakt zu einem kompetenten Mitarbeiter der Arbeitsagentur, der Beratungen für Vereine von der Anzeige der Kurzarbeit bis zum Antrag selbst anbietet.

Rechtliche Lage von Mitgliederversammlungen 

In seinen Web-Telegrammen informiert auch der Deutsche Betriebssportverband e.V. (DBSV) über das Coronavirus und seine Auswirkungen auf die Vereine. Ein spezielles Newsletter des DBSV beschäftigt sich mit der bereits erwähnten Gesetzesänderung in Bezug auf Mitgliederversammlungen während der Corona-Pandemie

Das Infoportal Vereinsknowhow.de widmet sich ebenfalls den rechtlichen Folgen der Corona-Krise für die Vereine. Unter anderem stellt der Vereinsinfobrief vom 29. März 2020 den juristischen Rahmen einer virtuellen Mitgliederversammlung vor und erklärt die rechtliche Lage in Bezug auf Vereinsaustritte wegen der Corona-Pandemie sowie einbehaltene Mitgliederbeiträge.   

Zum Thema Mitgliederversammlungen bietet die Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) das Online-Seminar Corona-Virus - Bundestag beschließt Änderungen im Vereinsrecht im Eilverfahren an. Das Angebot informiert Vereinsvorstände über gesetzlichen Ausnahmeregelungen im Vereinsrecht, die in den letzten Wochen in Kraft getreten sind. Die Kosten für eine Teilnahme betragen 25 Euro für Teilnehmende aus unseren Mitgliedsorganisationen und 40 Euro für Nicht-Mitglieder. Aktuell sind noch über 100 Plätze verfügbar.  

Haftungsfragen von Vorständen und Vereinen

Durch die Öffnung des Trainingsbetriebes ist es möglich, dass sich Mitglieder und Sportler mit dem Coronavirus infizieren. Zu Haftungsfragen der Vorstände und Vereine nimmt der Landessportbund Hessen in den FAQs auf seiner Interseite ausgiebig Stellung. 

Generell gilt es, die geltenden Schutz- und Hygienevorschriften einzuhalten. Auch auf den vorgeschriebenen Mindestabstand muss geachtet werden. Bei rechtlichen Fragen ist es darüberhinaus empfehlenswert, sich professionellen, juristischen Beistand zu suchen.

 

Informationen für Kulturschaffende

Hilfen für Künstler und Kreative

Der Kampf gegen das Coronavirus hinterlässt überall seine Spuren – besonders auch in der Kulturbranche. Waren es zunächst größere Veranstaltungen, die nicht mehr stattfinden durften, ist der Kulturbetrieb mittlerweile gänzlich zum Erliegen gekommen. Besonders betroffen davon: freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Bei ihnen führen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu existenzbedrohenden Honorarausfällen. Großveranstaltungen bleiben bis mindestens 31. August 2020 verboten.

Die Bundesregierung hat Corona-Soforthilfen für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge von Corona in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro beschlossen. Mit den Hilfen für Künstler und Kreative will die Bundesregierung finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen leisten. Mit den Mitteln können laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten und ähnliches bezahlt werden.

Solo-Selbständige – also Selbständige ohne Beschäftigte oder Einzelkünstler – und Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten danach bis 9.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Bei bis zu zehn Beschäftigten fließen bis 15.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate. Wichtige Antworten zur Corona-Soforthilfe gibt auch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. Auch der Deutsche Kulturrat informiert umfassend über die Maßnahmen des Bundes für Kulturschaffende.

Förderprogramm der Landesregierung 

Das Land Hessen hat zudem ebenfalls ein Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“ verabschiedet, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Je nach Situation der einzelnen Kultureinrichtung kann diese bis zu 10.000 Euro finanzielle Unterstützung beantragen.

Soforthilfe aus dem Bereich Kultur können laut der entsprechenden Richtline „Corona-Soforthilfe Vereine und Kulturschaffende“ Vereine, Kulturbetriebe und Spielstätten sowie Laienensembles beantragen, die nicht von der öffentlichen Hand getragen werden und in einem der folgenden Verbände Mitglied sind:

      • Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren (LAKS) in Hessen
      • Landesvereinigung Kulturelle Bildung (LKB) Hessen
      • Landesjugend Trachtenverband
      • Hessischer Landestrachtenverband
      • Hessischer Literaturrat
      • Landesmusikrat
      • Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste (laPROF)
      • Landesverband der Jugendkunstschulen in Hessen
      • Verband hessischer Amateurtheater
      • Hessischer Museumsverband
      • unter dem Dach der Initiative HessenFilm versammelte Einrichtungen

Die Mittel können für Nachwuchsarbeit, Mieten und Betriebskosten wie Wasser, Strom oder weitere Nebenkosten, Instandhaltungen, Kosten für bereits in Auftrag gegebene und durch die Pandemie abgesagten Projekte wie beispielsweise Storno- und Reisekosten, Ausfallhonorare, Werbung oder Sachkosten ab 1. Mai 2020 beantragt werden. Zu beachten ist, dass finanzielle Notlagen, die bereits vor dem 11. März bestanden haben, davon nicht abgedeckt werden

Der Antrag auf Corona-Soforthilfe für Vereine und Kulturschaffende kann beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der E-Mail-Adresse corona-vereinshilfe@hmwk.hessen.de gestellt werden.

Förderprogramm „Hessen kulturell neu eröffnen“

Das zweite Förderprogramm des Landes Hessen für Kulturschaffende hilft Künstlerinnen und Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen mit einem umfassenden Unterstützungspaket, die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen zu überstehen und den Neubeginn zu meistern.

      • Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten Unterstützung dabei, den Einnahmeausfall zu verkraften.
      • Freie Künstlerinnen und Künstler können Arbeitsstipendien von je 2.000 Euro erhalten.
      • Mit einem Programm für Kultureinrichtungen, Spielstätten sowie Künstlerinnen und Künstler unterstützt das Land den Neustart mit innovativen Ansätzen.

Insgesamt stellt das Land hierfür rund 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ab dem 1. Juni können Festivals und in der Künstlersozialkasse versicherte Kulturschaffende Mittel beantragen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Janika Post aus dem Team der Kulturförderung des Kreises Offenbach.

Künstlersozialkasse, Finanzämter, GVL und GEMA reagieren auf die Situation der Kulturschaffenden

Im Falle von Einkommenseinbußen können Betroffene bei der Künstlersozialkasse und bei den Finanzämtern die Senkung ihrer Beiträge oder Steuervorauszahlungen beantragen; außerdem sind Stundungen möglich. Die Beiträge werden auAntrag den geänderten Verhältnissen angepasst.

Inhaber eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene können auf einen Ausgleich hoffen: Ihnen bietet die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro an, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Zur Beantragung müssen sich Betroffene direkt an die GVL wenden.

Die GEMA hat einen Schutzschirm Live eingerichtet, eine pauschale Nothilfe, mit der Musikurheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können. Diese finanzielle Unterstützung richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter der GEMA, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund von flächendeckenden Veranstaltungsabsagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Anträge können ab dem 30. März 2020 über das Online-Portal der Gema gestellt werden. Darüber hinaus hat die GEMA aus den Mitteln für soziale und kulturelle Förderung einen "Corona-Hilfsfonds" gebildet, aus dem existenziell gefährdete Mitglieder eine einmalige persönliche Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro beantragen können.

Hilfen für Heimatmuseen und den Unterhalt von Denkmälern

Ende April starte das Soforthilfeprogramm Heimatmuseen des Deutschen Verbandes für Archäologie e.V. (DVA) in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund. Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. Es richtet sich insbesondere an Heimatmuseen in ländlichen Räumen und bietet eine Förderung unter anderem bei Maßnahmen zum Bauunterhalt, zur Instandsetzung und zur Modernisierung. 

Antragsberechtigt sind regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnern. Die Höhe der Förderung ist auf je 25.000 Euro begrenzt und kann ab dem 20. April 2020 beantragt werden.

Soforthilfeprogramm für Kulturzentren

Das Projekt LAND INTAKT: Soforthilfeprogramm Kulturzentren ermöglicht ab sofort den soziokulturellen Zentren, Kulturhäusern sowie Kultur- und Bürgerzentren in Landgemeinden und Kleinstädten bis 20.000 Einwohnern programmbegleitende Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Förderung kann bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. beantragt werden.

Neustart: Hilfsprogramm zur Wiedereröffnung von Museen

Wegen der Corona-Pandemie sind Museen in ganz Deutschland geschlossen. Voraussetzungen für ihre Wiedereröffnung sind geeignete Schutzmaßnahmen für Besucher und Personal sowie eine gute Besuchersteuerung. Kleinere und mittlere Einrichtungen werden dabei durch das Programm Neustart unterstützt.

Gefördert werden im Rahmen des Sonderprogramms Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro beispielsweise für den Einbau von Schutzvorrichtungen, die Optimierung der Besuchersteuerung sowie zur Einführung beziehungsweeise Anpassung digitaler Vermittlungsformate. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten ebenso wie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser. Anträge können ab dem 6. Mai 2020, 10:00 Uhr, online über die Webseite des Bundesverbands Soziokultur gestellt werden. Welche Angaben erforderlich sind, ist der Homepage des Bundesverband Soziokultur zu entnehmen. Dort findet sich auch ein entsprechender Musterantrag zu Neustart. Der Verband bietet zudem eine bietet eine individuelle Antragsberatung an.  

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte per E-Mail oder unter der Telefonnummer 06074-8180-1068 an unsere zuständige Mitarbeiterin aus dem Team der Kulturförderung des Kreises Offenbach, Frau Janika Post. 

Unterstützung für freiberufliche Museumswissenschaftler

Zur Unterstützung freiberuflicher Museumswissenschaftler hat die Ernst-von-Siemens-Kunststiftung kurzfristig ein Förderprogramm für Selbstständige in Museen und Sammlungen aufgelegt. Mit der Förderung sollen die Betroffenen an den Museen gehalten und in Notlagen unterstützt werden. Je nach Projekt will die Stiftung zwischen 2.000 und 25.000 Euro für begrenzte Restaurierungsprojekte und die wissenschaftliche Arbeit an Ausstellungskatalogen, Bestandskatalogen oder Werkverzeichnissen beisteuern.

Ergänzungsleistungen des Jobcenters

Noch ein Hinweis: Selbstständige sollten sich nicht gleich arbeitslos melden. Sie können stattdessen Ergänzungsleistungen bei der Pro Arbeit des Kreises Offenbach beantragen, um zumindest den Lebensunterhalt abzusichern.

Weitere Informationen zu Sofortprogrammen und den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf den Kulturbetrieb finden sich auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst