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Corona-Informationen für die Reiserückkehr

Für alle Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer ab sechs Jahre glt bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die Pflicht zum 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet). Abhängig vom Aufenthaltsgebiet und vom Impfstatus gelten weitere Einreisebestimmungen.

Flugreisende müssen den entsprechenden Nachweis dem Beförderer bereits vor Abreise vorlegen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Nachweispflicht bei Einreise befreit.

Welche Regionen aktuell als Hochrisikogebiet oder als Virusvarianten-Gebiet gelten, ist beim RKI nachzulesen. Die Einstufung von Risikogebieten kann sich kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Risikogebiete eingestuft sind.

Wann ist eine digitale Einreiseanmeldung erforderlich?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die früheren Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Regelungen für Genesene und vollständig Geimpfte

Einreise aus Nicht-Risikogebieten

Es gelten keine speziellen Regelungen, der Impf- oder Genesenennachweis muss aber mitgeführt und auf Verlangen vorgelegt werden.

Einreise aus Hochrisikogebieten

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet müssen genese und vollständig geimpfte Personen keinen Corona-Test vorlegen. Es gibt keine Quarantänepflicht. Die digitale Reiseanmeldung muss ausgefüllt werden.

Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet muss ein maximal 48 Stunden zurückliegender PCR-Test vorgelegt werden. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht eine Quarantänepflicht für 14 Tage. Die Quarantänepflicht entfällt oder endet, wenn der Impfstoff vor der vorherrschenden Variante schützt oder das Gebiet vor Ablauf der Quarantäne heruntergestuft wird.

Regelungen für Ungeimpfte

Einreise aus Nicht-Risikogebieten

Ungeimpfte Personen, die aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen, müssen bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen maximal 48 Stunden zurückliegendes negatives Testergebnis einer anerkannten Stelle vorlegen. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht keine Quarantänepflicht.

Einreise aus Hochrisikogebieten

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet müssen ungeimpfte Personen ein maximal 48 Stunden zurückliegendes negatives Testergebnis einer anerkannten Stelle vorlegen. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht eine 10-tägige Quarantänepflicht. Nach fünf Tagen ist ein Freitesten möglich, wenn das negative Testergebnis an die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) übermittelt wird.

Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet muss ein maximal 48 Stunden zurückliegender PCR-Test vorgelegt werden. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht eine Quarantänepflicht für 14 Tage

Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Regelungen für Kinder unter 12 Jahren

Einreise aus Nicht-Risikogebieten

Für Kinder unter 12 Jahren, die aus einem Nicht-Risikogebiet einreisen, entfällt die Einreiseanmeldung. Sie müssen bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein maximal 48 Stunden zurückliegendes negatives Testergebnis einer anerkannten Stelle vorlegen. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht keine Quarantänepflicht.

Einreise aus Hochrisikogebieten

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet müssen Kinder unter 12 Jahren ein maximal 48 Stunden zurückliegendes negatives Testergebnis einer anerkannten Stelle vorlegen. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht eine 10-tägige Quarantänepflicht. Nach fünf Tagen ist ein Freitesten möglich, wenn das negative Testergebnis an die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) übermittelt wird. Für Kinder unter sechs Jahre endet die Quarantäne automatisch nach dem fünften Tag.

Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet müssen Kinder unter 12 Jahren ein maximal 48 Stunden zurückliegender PCR-Test vorgelegt werden. Kinder unter sechs Jahren sind davon befreit. Findet die Rückreise mittels Beförderer statt, darf der Test bei Beginn der Beförderung 48 Stunden zurückliegen. Es besteht eine Quarantänepflicht für 14 Tage.

Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Hinweise zu anerkannten Tests

Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, sowie das Testcenter am Frankfurter Flughafen über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Ausnahmen der hier genannten Einreiseregelungen

Bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet (Tagesausflug, Durchreise) muss keine digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden und es besteht keine Quarantäne-Pflicht. Ein 3G-Nachweis ist jedoch notwendig.

Bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden in einem Nicht-Risikogebiet besteht keine 3G-Pflicht.

Häufige Fragen rund um das Thema Urlaub werden auch in einem eigenen FAQ beantwortet.

Alle Vorgaben und auch Ausnahmeregelungen sind in der Coronavirus-Einreiseverordnung nachzulesen.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer sich nach der Rückkehr aus einem der genannten Gebiete nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die jeweils geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.

Nach dem Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet kann medizinisches Personal, das nicht über einen Genesenen- oder Impfnachweis verfügt, bereits vor Ablauf des fünften Tages ein zweites negatives Testergebnis im Einreiseportal hochladen und dadurch die Quarantäne verkürzen.