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Corona-Informationen für die Reiserückkehr

Alle Flugreisende sind seit dem 30. März 2021 verpflichtet, sich vor der Abreise in die Bundesrepublik Deutschland auf das Corona-Virus testen zu lassen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden - bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet nicht älter als 24 Stunden - sein und der zugehörige Nachweis ist auf Papier oder in einem elektronischen Dokument, jeweils in deutscher, englischer oder französischer Sprache zu erbringen. Informationen zu anerkannten Tests sind auf der Homepage des RKI abrufbar. Antikörper-Tests gehören nicht dazu, Antigen-Schnelltests nur, wenn sie die WHO-Mindestkriterien erfüllen. Die Kosten für diese Tests sind von den Reisenden selbst zu tragen. Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind von dieser Bundesverordnung ausgenommen.

Erfolgte die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), darf der Test maximal 72 Stunden als sein.

Was ist bei Rückreisen aus Risikogebieten zusätzlich zu beachten?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet, Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die früheren Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Einreisen aus Risikogebieten

Reiserückkehrende aus Risikogebieten müssen sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Außerdem sind sie verpflichtet unverzüglich, höchstens 48 Stunden vor oder bis zu 48 Stunden nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem SARS- CoV-2-Virus zu unterziehen. Der Nachweis muss ab dem Zeitpunkt der Vorlage im Portal www.einreiseanmeldung.de der eigenen Einreiseanmeldung beigefügt werden. Erst dann endete die Quarantäne vorzeitig. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer, die über einen Impfnachweis gegen SARS-CoV 2 oder ein Genesenennachweis über SARS-CoV 2 verfügen, sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen, müssen ihren Impf- oder Genesenennachweis jedoch über das Einreiseportal der zuständigen Behörde übermitteln.

Bei Einreise über den Luftweg muss das negative Testergebnis oder der Genesenen- oder Impfnachweis dem Beförderer bereits vor Abreise vorgelegt werden.

Treten typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Einreisen aus Hochinzidenzgebieten

Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet müssen sich Reiserückkehrende bereits vor Einreise auf das Corona-Virus testen lassen oder über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen. Die Einreise in die Bundesrepublik ist nur mit negativem Testergebnis, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf und für zehn Tage aufbewahrt werden muss, oder Impf- oder Genesenennachweis gestattet. Der Nachweis muss ab dem Zeitpunkt der Vorlage im Portal www.einreiseanmeldung.de der eigenen Einreiseanmeldung beigefügt werden. Ohne Impf- oder Genesenennachweis ist eine Verkürzung der zehntägigen Quarantäne frühestens ab Tag fünf nach der Einreise durch die Vorlage eines erneuten negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 möglich. Der Einreisetag zählt als Tag null. Der Nachweis muss ab dem Zeitpunkt der Vorlage im Portal www.einreiseanmeldung.de der eigenen Einreiseanmeldung beigefügt werden. Erst dann endete die Quarantäne vorzeitig.

Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Einreisen aus Virusvariantengebieten

Reiserückkehrende aus einem Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben, müssen sich bereits vor Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Ein Impfnachweis über eine Impfung gegen SARS-CoV 2 oder ein Genesenen-nachweis über SARS-CoV 2 entbindet nicht von der Testpflicht. Die Einreise in die Bundesrepublik ist nur mit negativem Testergebnis gestattet. Dieser Nachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss für 14 Tage aufbewahrt werden. Zudem besteht auch bei einem negativen Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 eine sofortige 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht vorzeitig beendet werden kann.

Ein Impfnachweis über eine Impfung gegen SARS-CoV 2 oder ein Genesenennachweis über SARS-CoV 2 entbindet nicht von der Quarantänepflicht.


Treten innerhalb dieser Zeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, sowie das Testcenter am Frankfurter Flughafen über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Hinweise zur Quarantänepflicht

Die entsprechenden Quarantäneregeln richten sich je nach Art des Risikogebiets. Ein Test auf SARS-CoV-2 zur Verkürzung der Quarantäne bei Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet kann für diese Personen frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden. Ausnahmen für die Quarantänepflicht nach der Rückreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet gelten für vollständig geimpfte Personen, die zudem keine COVID-19-typischen Symptome aufweisen. Seit der Gabe der letzten notwendigen Impfdosis eines in der EU-zugelassenen Impfstoffs müssen mindestens 14 Tage vergangenen sein. Und Genesene, welche über den Nachweis einer Infektion mit SARS CoV 2 verfügen, welche nicht jünger als 21 Tage und älter als sechs Monate zum Einreisezeitpunkt ist.

Alle Einreisenden sind verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für zehn Tage vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zehn Tage war, besteht eine Quarantänepflicht.

Häufige Fragen rund um das Thema Urlaub werden auch in einem eigenen FAQ beantwortet.

Alle Vorgaben und auch Ausnahmeregelungen sind in der Coronavirus-Einreiseverordnung nachzulesen.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer sich nach der Rückkehr aus einem der genannten Gebiete nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die jeweils geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.