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13.03.2020

Maßnahmen zum Schutz des Buspersonals und der Fahrgäste im Kreis Offenbach

kvgOF setzt kreisweit Vordereinstieg und Fahrkartenverkauf beim Busfahrer aus

Auch die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF) sorgt aufgrund der derzeitigen Gefährdung durch das Coronavirus vor und folgt der verbundweiten Empfehlung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV): Ab sofort stellt die kvgOF es den von ihr beauftragten Busunternehmen im Kreis frei, auf den Vordereinstieg und auf den Verkauf von Fahrkarten beim Busfahrer zu verzichten. Auch die Wahrung eines Mindestabstandes zum Busfahrer befürwortet die kvgOF. Dies soll sowohl dem Schutz des Fahrpersonals als auch der Fahrgäste dienen und einen zuverlässigen ÖPNV sicherstellen. Die Stadtbusse der lokalen Stadtwerke im Kreisgebiet haben sich dieser Maßnahme ebenfalls vollständig angeschlossen.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund gibt folgende Empfehlung an die Verbundmitglieder: „Unsere Partner unterstützen wir bestmöglich dabei, eine sichere Arbeitsatmosphäre für das Fahrpersonal zu schaffen – denn nur gemeinsam mit gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Bussen und Bahnen können wir für unsere Fahrgäste einen zuverlässigen ÖPNV-Betrieb sicherstellen. Verkehrsunternehmen, die den Fronteinstieg bei Bussen aussetzen und einen Mindestabstand zum Fahrer einrichten wollen, haben für die Durchführung dieser Maßnahmen zum Schutz von Fahrpersonal und Fahrgästen unsere Unterstützung.“

Die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Kunden weiterhin einen gültigen Fahrschein haben müssen. Folgende Vertriebsstellen stehen den Fahrgästen hierzu zur Verfügung:

    • RMV-Fahrkartenautomaten
    • Die jeweiligen Vorverkaufsstellen
    • Das Handyticket
    • Der Onlineshop des RMV.

Welche Busse dies betrifft, können die Fahrgäste an den Hinweisschildern in den Fahrertüren und Informationen im Bus selbst sehen.

Diese Vorsichtsvorkehrungen gelten zunächst bis zum 3. April, dem Beginn der Hessischen Osterferien. Die Kreisverkehrsgesellschaft wird zusammen mit dem RMV die Entwicklungen verfolgen und rechtzeitig über eine Fortführung der Maßnahmen entscheiden.

Wir bitten unsere Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und zum Wohle aller zu respektieren.