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Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 - 2020

Für Tagespflegepersonen

Gefördert werden die notwendigen Ausstattungsinvestitionen die zur Schaffung neuer oder dem Erhalt im Bestand gefährdeter Betreuungsplätze für Kinder bis zum Schuleintritt im Haushalt der Tagespflegeperson dienen. Ebenso können notwendige Renovierungsmaßnahmen gefördert werden.

Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch. Diese werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gewährt.

Allgemeine Voraussetzungen

Die mit diesem Programm geförderten Maßnahmen müssen den Anforderungen einer Pflegeerlaubnis gemäß § 43 (2) SGB VIII entsprechen.

Art und Umfang der Förderung

Für die Förderung maßgebend ist die Anzahl gleichzeitig betreuter Kinder gemäß Ihrer Pflegeerlaubnis (beziehungsweise deren Inaussichtstellung).

Für Ausstattung

Die Förderung wird nicht als Pauschale gewährt, sondern richtet sich nach den tatsächlich anfallenden Kosten pro beantragten Platz. Die Zuwendung beträgt maximal 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, jedoch nicht mehr als 500 Euro pro Platz (Zuwendungsfähig sind Ausgaben, wenn sie für die Betreuung notwendig und keine Verbrauchsmaterialien sind. Beispiel: Laptop, Windeln et cetera sind nicht zuwendungsfähig und können nicht gefördert werden).

Die Zweckbindung für einen geförderten Betreuungsplatz beträgt fünf Jahre. Wird die Tagespflegetätigkeit vor Ablauf dieses Zeitraumes beendet, so ist der Förderzuschuss anteilig zurückzuzahlen. Plätze, die noch einer Zweckbindungsfrist unterliegen, sind nicht erneut förderfähig.

Bei Renovierung

Die Renovierung von Räumen zur Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt kann einmalig mit bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, jedoch nicht mehr als 1.500 Euro gefördert werden. Diese Maßnahme ist gesondert zu begründen (Beispiel: Eine Pflegeerlaubnis wurde neu erteilt. Zur Renovierung wird ein neuer Boden verlegt sowie die Wände neu tapeziert). Die Renovierung umfasst nur Räumlichkeiten, die für die Kinderbetreuung maßgeblich sind. Renovierungsarbeiten zum Beispiel in Küchen oder Treppenhäusern sind nicht förderfähig!

Soll die Renovierung durch eine Handwerksfirma durchgeführt werden, so senden Sie uns mit Antragstellung einen Kostenvoranschlag mit. Zur Renovierung zählt alles, was mit dem Gebäude beziehungsweise der Wohnung fest verbunden, verklebt oder vermauert ist und zur Herstellung des zweckmäßigen Gebrauchs dient.

Verlauf des Fördervorhabens ... wie geht es weiter?

Nach Antragseingang und positiver Prüfung werden die Förderanträge gesammelt von uns beim Land Hessen zur Förderung angemeldet.

Nach Bewilligung (circa 6 bis 8 Wochen) durch das Land Hessen, erhalten Sie dann Ihren Förderbescheid von uns.

Ihrem Förderbescheid liegen noch folgende Vordrucke bei:

    1. „Einverständniserklärung“ - Bitte senden Sie uns diese umgehend zurück, damit Ihr Förderbescheid rechtswirksam wird.
    2. „Anzeige des Maßnahmebeginns - Nach Erhalt Ihres Förderbescheides muss innerhalb einer Frist von circa 20 Wochen mit der Umsetzung der bewilligten Maßnahme begonnen werden. Als Maßnahmebeginn gilt der Kauf mindestens eines von Ihnen beantragten Ausstattungsgegenstandes. Dies ist mit dem beigefügten Vordruck zu bestätigen. Wird dies nicht nachgewiesen, ist die Förderung zu widerrufen!
    3. „Mittelabruf“ - Der bewilligte Förderzuschuss wird nicht automatisch überwiesen! Nach Zusendung Ihres Mittelabrufes werden die Fördergelder von uns beim Land Hessen abgerufen. Nach Eingang bei unserer Kreiskasse wird dann der Zuschuss auf das von Ihnen genannte Konto überwiesen.

Wenn Sie alle in Ihrem Antrag aufgeführten Ausstattungsgegenstände gekauft beziehungsweise eine beantragte Renovierung beendet haben, gilt die geförderte Maßnahme als abgeschlossen.

Die zweckmäßige Verwendung Ihrer Fördermittel muss jetzt noch schriftlich nachgewiesen werden. Bitte kopieren Sie hierzu alle Rechnungsbelege und nummerieren diese. Jetzt werden die von Ihnen getätigten Ausgaben noch in dem Vordruck „Verwendungsnachweis“ (liegt Ihrem Bescheid bei) eingetragen. Senden Sie uns dann die Unterlagen unterschrieben und auf dem Postweg zu.

Die Zweckbindungsfrist beginnt mit Datum des letzten Rechnungsdatums und beträgt insgesamt fünf Jahre.