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Flüchtlinge

Der Kreis und die 13 Kommunen arbeiten zusammen

Dem Kreis Offenbach wurden in diesem Jahr mit Stand Ende Oktober 2018 vom Regierungspräsidium bisher rund 320 Flüchtlinge zugewiesen. In den Jahren 2015 und 2016 sind insgesamt 4000 Geflüchtete angekommen. Danach gingen die Zahlen zurück, 2017 waren es knapp 350 Menschen.

Die Aufnahme und Verteilung der Flüchtlinge läuft wie folgt: Das Regierungspräsidium Darmstadt weist dem Kreis Offenbach Flüchtlinge zu. Der Kreis bringt die Menschen entweder in seinen 15 eigenen Gemeinschaftsunterkünften unter oder er verteilt sie auf die drei Gemeinden und zehn Städte, die zum Kreis Offenbach gehören. Dabei wird ein Verteilerschlüssel angewendet, der sich nach der Größe der Kommune, der Zahl der Sozialhilfeempfänger und der Zahl der dort bereits in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen lebenden Flüchtlinge richtet. Die Städte und Gemeinden entscheiden selbst, wo sie die Flüchtlinge unterbringen. Genutzt werden meist Gemeinschaftsunterkünfte und Wohnungen.

Fachkräfte der Sozialverbände wie etwa Caritas, Arbeiterwohlfahrt und Diakonisches Werk betreuen die Flüchtlinge im Auftrag des Kreises. Außerdem beschäftigt der Kreis eigene Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die sich um die Menschen kümmern. Große Unterstützung gibt es ferner von vielen ehrenamtlichen Helfern. In jeder Kommune des Kreises Offenbach existiert eine Flüchtlingshilfegruppe, die die Menschen unterstützt und zum Gelingen der Integration beiträgt.

Informieren und unterstützen

Wer zum Thema Flüchtlinge Fragen hat oder wer ehrenamtlich helfen möchte, erhält hier auf der Homepage des Kreises Offenbach ein breites Spektrum an Informationen, Kontaktadressen oder kann Unterstützung anbieten.
Viele wichtige Informationen für Flüchtlinge gibt es bei einem sogenannten Wegweiser der ARD unter dem Link:

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