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Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt

Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt - Wir sind mittendrin

Nach dem ersten Spatenstich für den Bau des Radschnellweges zwischen Frankfurt und Darmstadt im Oktober 2019 in Egelsbach nimmt die Realisierung der Strecke Fahrt auf. Die rund 30 Kilometer langen Verbindung führt von Darmstadt über Erzhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg und nach Frankfurt. Insbesondere mit dem Teilstück von Neu-Isenburg bis Egelsbach bekommen viele Pendlerinnen und Pendler im Kreis Offenbach eine gute Alternative zum Öffentlichen Nahverkehr oder zum Individualverkehr.

Unter Federführung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain sollen sukzessive insgesamt neun Radschnellwege in der Metropolregion realisiert werden. Der Regionalverband FrankfurtRheinMain will dafür mit den profitierenden Kommunen und Landkreisen Machbarkeitsstudien auf den Weg bringen. Neben dem ersten Radschnellweg im Westen des Kreises Offenbach tangieren den Kreis künftig zwei weitere schnelle Radverbindungen.

Das sind die Strecken FRM 8 und FRM 9. Dafür konnten bereits mit allen Projektpartnern Absichtserklärungen unterzeichnet werden. Hier sollen als nächster Schritt zwei Machbarkeitsstudien beauftragt werden. Ziel ist es, den Kreis Offenbach mit einer Querverbindung von Seligenstadt an den Frankfurter Flughafen (FRM 9) anzubinden. Außerdem soll es im Süden des Mains einen Radschnellweg geben, der durch Hanau, Mühlheim, Offenbach und Frankfurt (FRM 8) führt.

Die „Fahrrad-Autobahn“ im Westen des Kreises Offenbach wird mindestens vier Meter breit und läuft zumeist an der Bahnlinie entlang. Um es möglichst komfortabel und schnell für die Radfahrer zu halten, wird die gesamte Strecke asphaltiert, die Kurven werden höchstens 60 Grad steil und der komplette Weg wird durch Photovoltaik beleuchtet sein. Die LED-Leuchten sind dabei dimmbar und schalten sich über einen Sensor ein. Der Vorteil: Die Wege werden bei Nacht nur illuminiert, wenn tatsächlich ein Radfahrer kommt.

An einigen Stellen wird es unvermeidbar sein, dass Fußgänger auf die Radwege treffen. In diesem Fall wird der Weg 1,50 Meter breiter sein. Mehrere Servicestationen auf der Strecke sollen zudem dafür sorgen, dass die Radlerinnen und Radler Gelegenheit haben, einen Reifen aufzupumpen, Werkzeug zu erhalten und im Falle eines Regenschauers sich auch mal unterstellen können.

Wer mehr über den aktuellen Stand der Planungen und Umsetzung der Radschnellwege erfahren möchte, kann sich auf der Homepage des Regionalverbandes einen Überblick verschaffen (https://www.region-frankfurt.de/rsw).