Sprungziele
Seiteninhalt
18.07.2019

Kreis Offenbach begrüßt Pläne für die neue Rad-Trasse

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat eine neue Radverbindung durch den Kreis Offenbach ins Auge gefasst. Demnach könnte in Zukunft eine Kreisquerspange von Langen/Dreieich bis nach Seligenstadt führen. Die Verbandskammer soll im September über das Projekt entscheiden und gegebenenfalls die Vorbereitungen einer Machbarkeitsstudie anstoßen. Der Erste Beigeordnete des Regionalverbands Rouven Kötter räumte der Umsetzung bereits im Vorfeld gute Chancen ein. Auch Claudia Jäger, die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach, begrüßt den Vorstoß: „Wir freuen uns, dass der Regionalverband unsere Idee, die wir auch schon ausführlich in unseren Mobilitätsforen diskutiert haben, aufgreift. Das Thema Radverkehr spielt im Kreis eine wichtige Rolle und ist deshalb ein fester Bestandteil unseres Leitbilds Mobilität. Es ist schön, dass sowohl unser kontinuierliches Engagement als auch die Zusammenarbeit mit dem Regionalverband immer mehr sichtbare Früchte tragen.“

Wie erfolgreich die interkommunale und institutionenübergreifende Kooperation funktioniert, hat sich kürzlich wieder gezeigt: Seit dem 6. Juni 2019 ist das erste Teilstück von Hessens erstem Radschnellweg befahrbar. Von Darmstadt-Wixhausen durch Erzhausen nach Egelsbach geht es seitdem auf der „Fahrradautobahn“. Bis zum Jahr 2022 wird die Strecke sukzessive bis Frankfurt erweitert und im Kreis Offenbach auch noch durch Langen, Dreieich und Neu-Isenburg führen.

„Eine Kreisquerspange, wie wir sie mehrfach ins Spiel gebracht haben, wäre dazu eine ideale Ergänzung“, sagte Claudia Jäger abschließend. „Ich freue mich daher auf die weiterführenden Gespräche mit dem Regionalverband und allen Beteiligten.“