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22.11.2019

Neuer Abenteuerspielplatz auf Burg Hayn: Stiftung greift Geschichts- und Heimatverein unter die Arme

Der Kreisbeigeordnete Carsten Müller, Mitglied des Vorstands der Stiftung „Miteinander Leben“, hat am Freitag, pünktlich zur Eröffnung eines neuen Spielplatzes im Burggraben der Burg Hayn in Dreieich-Dreieichenhain, an Vertreter des Geschichts- und Heimatvereins Dreieichenhain einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro überreicht. Der phantasievoll angelegte Abenteuerspielplatz ist für Kinder zwischen einem und zwölf Jahren gedacht.

Die Spielanlage besteht aus zwei Holztürmen, die über eine Wackelbrücke miteinander verbunden sind. Die Kinder können über eine Kletterwand oder eine Leiter nach oben gelangen und dort spielen. Durch das Begehen der Wackelbrücke und das Erklimmen der oberen Plattformen testen die Kinder ihre Geschicklich- und Beweglichkeit. Darüber hinaus ergänzen weitere Spielgeräte, wie zum Beispiel eine Nest-Schaukel, eine Baby-Wippe und ein weiteres Wippgerät für vier Kinder, das Gelände.

Burg Hayn wurde im 11. Jahrhundert als Wohnort des Vogtes und Verwaltungsmittelpunkt des kaiserlichen Bannwalds angelegt. „Die Spielburg, die wie ihr großes Pendant nebenan aus zwei markanten Türmen besteht, soll Jungs und Mädchen zu Ritterspielen animieren und eine hoffentlich rege genutzte, kleine Abenteuerburg für Kinder sein. Die restlichen Spielgeräte sind mit Schnitzereien von Fuchs, Hase, Dachs und Eichhörnchen versehen und erinnern damit an die Geschichte der Burg im Wildbann“, erläutert Carsten Müller den Grundgedanken des Projektes.

Der neue Spielplatz ersetzt die alten, in die Jahre gekommenen Schaukeln, Rutschen und Kletterelemente auf einem von Büschen eingesäumten Rasengrundstück. „Kinder sollen hier unbeschwert toben können. Gleichzeitig will der Abenteuerspielplatz die Phantasie anregen. Im ganzen Innenstadtbereich von Dreieichenhain gibt es zudem lediglich noch einen kleinen Spielplatz, der ebenfalls nur aus ein paar eisernen Geräten besteht. Wir haben uns als Stiftung ‚Miteinander Leben‘ daher entschlossen, den Bau der Kletterburg im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen und dem Geschichts- und Heimatverein Dreieichenhain finanziell unter die Arme zu greifen“, begründet Carsten Müller das Engagement der Stiftung.