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04.11.2020

Corona: Ein weiterer COVID-19-Todesfall im Kreis

Der Kreis Offenbach hat am Mittwoch einen weiteren COVID-19-Todesfall bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der nach einer SARS-CoV-2-Infektion Verstorbenen auf 59. Die Gesamtzahl der Personen, bei denen das neuartige Corona-Virus nachgewiesen wurde, ist zudem weiter stark gestiegen. Inzwischen sind 3.141 Personen als infiziert registriert. Die 134 neuen Fälle verteilen sich auf zwölf der 13 Kommunen im Kreisgebiet – Dietzenbach (17 Neuinfizierte), Dreieich (18), Hainburg (3), Heusenstamm (5), Langen (19), Mainhausen (2), Mühlheim (9), Neu-Isenburg (24), Obertshausen (14), Rodgau (11), Rödermark (6) und Seligenstadt (6). Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen nimmt auch die Zahl der aktiven Fälle weiter zu. Aktuell sind 1.126 Menschen, die allen Altersklassen zuzuordnen sind, mit dem Corona-Virus infiziert. Dies ist abermals ein neuer trauriger Rekord. Die Infektionslage ist im Kreis Offenbach wie in der gesamten Rhein-Main-Region weiterhin diffus. Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis 61 an COVID-19 Erkrankte versorgt, elf davon befinden sich in intensiv medizinischer Betreuung – entweder in ICU High care (Monitoring, invasive Beatmung, vollständige intensivmedizinische Therapiemöglichkeiten) oder ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung).

Erneut wurden Schülerinnen und Schüler aufgrund des Kontaktes mit einer positiven Person als sogenannte Kontaktpersonen eins in Quarantäne geschickt. Betroffen sind aktuell die Max-Eyth-Schule in Dreieich-Sprendlingen und die Georg-Büchner-Schule in Rodgau-Jügesheim sowie die Betreuung an der Grundschule Zeppelinheim in Neu-Isenburg und an der Emmaschule in Seligenstadt.

Die 7-Tage-Inzidenz nach dem Robert Koch-Institut konnte aufgrund technischer Probleme seitens des RKI nicht ausgewiesen werden. Für Dienstag lag diese für den Kreis Offenbach bei 207,4. Der Kreis Offenbach überschreitet weiterhin die vierte Warnschwelle des Landes Hessen und gilt als Risikogebiet.