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Pro Arbeit koordiniert internationales Projekt bei der Jobsuche von Geflüchteten

Das Europäische Projektmanagement der Pro Arbeit des Kreises Offenbach (AöR), Kommunales Jobcenter für die Grundsicherung für Arbeitsuchende, hat vor knapp zwei Jahren die Koordination eines von der Europäischen Union geförderten Projektes übernommen. In einer internationalen Zusammenarbeit sollen Geflüchtete schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden. Das heißt, die Erfahrungen von dezentral organisierten Einheiten in den Partnerländern Dänemark, Italien, der Türkei und Deutschland werden für die individuelle Unterstützung der Menschen genutzt. Die öffentliche Abschlusskonferenz des Projektes, das den Namen „Regional Integration Accelerators“ (RIAC) trägt, ist für Montag, 23. November, vorgesehen.

Offiziell beginnt die Zusammenkunft der Partner – wegen der Corona-Pandemie im Internet – um 13:00 Uhr, doch Interessenten können bereits um 10:00 Uhr per Link eine virtuelle Messehalle betreten. Dort erfahren die Besucherinnen und Besucher online an verschiedenen Ständen mehr über die Details der Arbeit in den beteiligten Ländern, über RIAC, die Förderung durch die europäische Kommission und die erfolgreiche Kooperation mit Arbeitgebern. Bei der Abschlusskonferenz um 13:00 Uhr können Interessierte mitdiskutieren.

Wichtiger Aspekt des internationalen Projektes war die aktive Rolle der Arbeitgeber. Außerdem legten die Fachleute der vier beteiligten Partnerregionen Wert darauf, dass sich die Integration konkret am Arbeitskräftebedarf orientiert. Die Pro Arbeit des Kreises Offenbach hatte – neudeutsch gesagt – die Leadership-Funktion übernommen, verschiedene Workshops, acht Treffen der Partnerländer sowie den Erfahrungsaustausch organisiert, zugleich aber auch bei der inhaltlichen Arbeit Akzente gesetzt. Das Team der Pro Arbeit war insbesondere bei der Integration von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich.

Die Erfahrungen mit den Best Practice-Beispielen aus der Türkei, Italien, Dänemark und der Pro Arbeit des Kreises Offenbach fließen nach dem Ende des Projektes am 31. Dezember 2020 in die künftige Integrationsarbeit und somit in die individuelle Unterstützung der arbeitsuchenden Geflüchteten ein. Wer an der Abschlusskonferenz am 23. November teilnehmen oder die virtuelle Messehalle besuchen möchte, erhält von sofort an über den Link https://hopin.to/events/riac-final-conference einen Zugang.