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01.01.2021

Corona: 228. Todesfall bestätigt

Deutlich reduzierte Einsatzzahlen für Feuerwehr und Rettungsdienst in der Silvesternacht

Am ersten Tag des neuen Jahres hat das Gesundheitsamt einen weiteren Todesfall nach einer SARS-CoV-2-Infektion gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen liegt somit bei 228. Die Gesamtzahl der Personen im Kreis Offenbach, bei denen das Corona-Virus SARS-CoV-2 seit Pandemiebeginn nachgewiesen wurde, liegt laut Robert Koch-Institut bei 9.274 Personen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 64 Neuinfektionen im Gesundheitsamt registriert, die sich auf alle 13 Kommunen im Kreisgebiet verteilen – Dietzenbach (7 Neuinfizierte), Dreieich (8), Egelsbach (3), Hainburg (7), Heusenstamm (3), Langen (9), Mainhausen (2), Mühlheim (6), Neu-Isenburg (7), Obertshausen (3), Rodgau (4), Rödermark (2) und Seligenstadt (3). Innerhalb der vergangenen 14 Tagen wurden 1.137 Menschen, die allen Altersklassen zuzuordnen sind, positiv getestet. Die Infektionslage zeigt sich im Kreis Offenbach wie in der gesamten Rhein-Main-Region weiterhin weitestgehend diffus.

Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis 87 an COVID-19 Erkrankte versorgt, 17 davon befinden sich in intensiv medizinischer Betreuung – entweder in ICU High care (Monitoring, invasive Beatmung, vollständige intensivmedizinische Therapiemöglichkeiten) oder ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung). Die 7-Tage-Inzidenz nach dem Robert Koch-Institut liegt für den Kreis Offenbach bei 114,7. Die aktuell niedrige Inzidenz hat jedoch keine Auswirkung auf die Ausgangssperre. Für diese gilt gemäß der Empfehlung des Landes Hessen der Wert vor den Weihnachtsfeiertagen. Dieser lag bei 212,8. Seit Mittwoch, 16. Dezember 2020, gilt im Kreisgebiet zusätzlich zur nächtlichen Ausgangssperre in der Zeit von 21:00 bis 5:00 Uhr der landesweite Lockdown.

Die Leitstelle in Dietzenbach hat für die aktuelle Silvesternacht deutlich weniger Einsätze als im Vorjahr vermeldet: Waren es beim vergangenen Jahreswechsel zwischen 31. Dezember 2019, 12:00 Uhr und 1. Januar 2020, 12:00 Uhr 165 Rettungs- und Hilfseinsätze, so wurden im gleichen Zeitraum des aktuellen Jahreswechsels 114 Einsätze gezählt. Bei gesonderter Betrachtung des Zeitraums, in dem aktuell die Ausgangssperre gilt, fällt auf, dass in diesen acht Stunden die Hilfskräfte 54 Mal weniger ausrücken mussten als im Vorjahr. Insbesondere die klassischen Feuerwerksverletzungen entfielen in diesem Jahr gänzlich. Erstmals mussten die Feuerwehren zu keinerlei Einsätzen aufgrund der Zündungen und Feuerwerksköpern nach Mitternacht ausrücken. Somit konnten die Kameradinnen und Kameraden einen ruhigen Jahreswechsel begehen. Auch für die beiden Kliniken kamen neben der extrem hohen Beanspruchung bei der Versorgung von COVID-19-Patienten keine zusätzlichen durch Feuerwerkskörper verletzten Personen in der Notaufnahme hinzu.