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Impfzentrum Kreis Offenbach

Mobile Impfungen sind gestartet

Mit der Firma Ecolog Deutschland GmbH betreibt ein renommierter Dienstleister das Impfzentrum in Heusenstamm. Dort sollen 1.800 Impfungen am Tag durchgeführt werden. Das Impfzentrum ist zunächst für 250 Tage beauftragt.

Regionales Impfzentrum in Frankfurt

Derzeit können Impfungen nur nach Terminvereinbarung und nur in den regionalen Impfzentren vorgenommen werden. Für die Menschen im Kreis Offenbach ist dies in der Festhalle in Frankfurt. Dies ist zu erreichen:

    • mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder Taxi überb den Eingang Friedrich-Ebert-Anlage oder den Treppenzugang in der Brüsseler Straße
    • mit dem eigenen Auto über das Tor Ost in der Brüsseler Straße oder das Tor Nord in der Theodor-Heuss-Allee - fürs Navigationsgerät: 60327 Frankfurt
      Neben der Festhalle steht der Parkraum P1 zur Verfügung.

Eine Begleitperson darf mitgebracht werden. Getränke stehen keine zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Wann und wie kann ich mich zum Impfen anmelden?

Personen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich ab dem 12. Januar 2021, 8:00 Uhr, für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen unter "Welche Personen werden zuerst geimpft?"). Für die Anmeldung gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. per Telefon über die Hotline 116 117 oder über 0611 50592888 (Erreichbarkeit täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr)
    2. per Onlineanmeldung über die Webseiten https://impfterminservice.de und https://impfterminservice.hessen.de/

Für den vollen Impfschutz sind zwei Impfungen im Abstand von zirka drei bis vier Wochen (abhängig vom Impfstoff) nötig. Deshalb vereinbaren Sie bitte zugleich zwei Termine: Für die erste Impfung sowie für die notwendige zweite Impfung. Bei Fragen zur Durchführung der Impfung (zum Beispiel, welche Unterlagen mitzubringen sind) oder zum Impfstoff wenden Sie sich bitte ebenfalls gerne an die oben genannten Telefonnummern.

Bitte beachten Sie: Die Impfungen der Phase 2 werden in den Regional-Impfzentren durchgeführt. Das für den Kreis Offenbach zuständige Regional-Impfzentrum befindet sich in der Frankfurter Festhalle. Der Zugang erfolgt über den Eingang Festhalle Süd, Brüsseler Straße, 60327 Frankfurt am Main, gegenüber des Skyline Plazas). Für Navigationssysteme lautet die Adresse „Europa-Allee 6“. Eine Übersicht inklusive der umliegenden Parkhäuser und Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs bietet der Lageplan

Laut Innenminister Peter Beuth und Gesundheitsminister Kai Klose können diejenigen, die diese längere Wegstrecke nicht auf sich nehmen wollen, die Öffnung der lokalen Impfzentren abwarten. Jene, die gänzlich immobil sind und auf eine Impfung zu Hause angewiesen sind, können das Formular des Informationsbriefes des Landes, der allen Seniorinnen und Senioren zugestellt wird, nutzen. Sie werden dann erfasst und zu Hause geimpft. Dies wird jedoch angesichts knapper Impfstoffmengen leider noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Da noch nicht ausreichend Impfstoffe für alle Personen der höchsten Priorisierungsgruppe zur Verfügung stehen, richtet sich die Anzahl der verfügbaren Termine zunächst auch nach Menge des verfügbaren Impfstoffs.

Das Impfzentrum in Heusenstamm wird öffnen, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Der Kreis Offenbach wird darüber an dieser Stelle und über die Medien die Bevölkerung informieren.

Welche Personen werden zuerst geimpft?

Die Priorisierungsgruppen wurden bundesweit gemäß der Impfverordnung eingeteilt:

A. Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 ImpfVO)

  • Personen ab dem 80. Lebensjahr
  • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko (insbesondere Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere beziehungsweise tödliche Verläufe erwarten lässt (insbesondere Hämato-Onkologie, Transplantationsmedizin)

B. Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 ImpfVO)

  • Personen ab dem 70. Lebensjahr
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst  oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind

C. Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 ImpfVO)

  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die als Erzieherinnen und Erzieher oder Lehrerinnen und Lehrer tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter, Beschäftigte in Verteilzentren oder der fleischverarbeitenden Industrie,
  • Personen, die im Einzelhandel tätig sind.


Wie komme ich zum Impfzentrum in Heusenstamm?

Vom Bahnhof Heusenstamm sind es rund fünf Minuten zu Fuß. Der Weg führt die Jahnstraße entlang Richtung Schwimmbad an der Bushaltestelle links vorbei. Dann ist er auch ausgeschildert.

Mit dem Auto ist das Impfzentrum von der L 3405 in Richtung Offenbachaus über die Wurzelschneise zu befahren. Der "Campus Heusenstamm" ist innerorts ausgeschildert. Die Beschildung folgt, sobald das Impfzentrum startet. Ausreichend Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung.

Und wenn ich es nicht nach Heusenstamm schaffe?

Es gibt drei mobile Einsatzteams, die Menschen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen vor Ort impfen sollen. Frauen und Männer, die älter als 80 Jahre sind und aufgrund körperlicher Einschränkungen ein Impfzentrum nicht aufsuchen können, werden zu Hause geimpft. Die mobilen Impfteams, die aktuell noch in den Alten- und Pflegeheimen im Einsatz sind, werden die Hausbesuche durchführen.

Das Land Hessen wird alle über 80-Jährigen schriftlich über die Anmeldungen für die persönliche Schutzimpfung informieren und ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine starten. Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können.

Was muss ich zum Termin mitbringen?

Der Kreis wartet noch auf nähere Informationen des Landes.

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja. Die Begleitpersonen dürfen mit in den Eingangsbereich kommen und anschließend im Ausgangsbereich warten. Die Impfstraßen selbst dürfen sie nicht betreten.

Wie läuft der Impftermin ab?

Am Eingang wird die Temperatur gemessen. Wer Fieber hat, wird direkt in eine »Pufferzone« geführt, wo ein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin stattfindet.

Wer kein Fieber hat, wird an einen der insgesamt neun Schalter geleitet. Dort wird überprüft, ob die Person einen Termin hat.

Im Wartebereich kann der Aufklärungsbogen ausgefüllt werden, ehe ein Video über die Impfung gezeigt wird. Anschließend findet das Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin statt. Danach geht weiter zu einem der Einweiser. Dieser teilt mit, welche der 22 Impfplätze aufgesucht werden soll.

Was passiert in der Impfstraße?

In Ausnahmefällen kann in einer dafür vorgesehenen Kabine ein Aufklärungsgespräch mit dem Arzt geführt werden. Ansonsten geht es direkt in eine der Impfkabinen. Die Impfung erfolgt durch eine Injektion in den Oberarm und wird durch medizinisches Fachpersonal verabreicht. Nach 21 Tagen muss eine zweite Impfung erfolgen.

Wann kann es in Heusenstamm losgehen?

Das Impfzentrum ist einsatzbereit. Doch erst, wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, startet in Hessen die Phase drei und somit auch das Impfzentrum in Heusenstamm.

Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich im Impfzentrum mitarbeiten möchte?

Alle, die im Impfzentrum mitarbeiten wollen, können sich direkt beim Betreiber per E-Mail bewerben.

Einblicke ins Impfzentrum in Heusenstamm