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Impfzentrum Kreis Offenbach

Angepasster Impfstoff ist angekommen

Im Auftrag des Kreises Offenbach ist aktuell ein Impfzentrum aktiv:

    • Impfzentrum Heusenstamm auf dem Campusgelände Heusenstamm in der Jahnstraße 64, Zufahrt über Wurzelschneise für die Erst-, Zweit- und Boosterimpfung von Erwachsenen sowie von Kindern ab fünf Jahren

Im Impfzentrum Heusenstamm wird ohne Termin geimpft. Das kleine Kinder-Impfzentrum ist vom Standort Dietzenbach ebenfalls ins Impfzentrum Heusenstamm gewechselt. Für die Impfung von Kindern ist dort keine Terminvereinbarung vorab mehr notwendig.

Das Impfangebot des Kreises ist nur eine Ergänzung zum Angebot der Ärzteschaft, die überwiegend für die Corona-Schutzimpfungen zuständig ist. Informationen zu deren Angeboten und impfenden Praxen sind an der Hotline 116117 erhältlich.

Betreiber des Impfzentrums ist die Firma Ecolog Deutschland GmbH.

Häufig gestellte Fragen

Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum?

Im Impfzentrum Heusenstamm werden Personen ab fünf Jahren ohne Terminvereinbarung geimpft.

Wer kann sich im Impfzentrum impfen lassen?

Geimpft werden Besucherinnen und Besucher ab fünf Jahren. Es stehen vier Impfstoffe zur Verfügung. Biontech Junior für Kinder zwischen fünf und elf Jahren, Biontech für alle ab 12 Jahren, Novavax für alle ab 18 Jahren und Moderna für alle ab 30 Jahren. Mit diesen Vakazinen sind zwei Impfungen für einen vollständigen Impfschutz notwendig.

Boosterimpfungen sind für Personen ab zwölf Jahren erhältlich. Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung mindestens drei Monaten zurückliegt. Zusätzlich können berechtigte Personen eine zweite Auffrischungsimpfung erhalten - unabhängig davon, wo sie die vorhergehenden drei Impfungen erhalten haben. Das RKI empfiehlt die zweite Auffrischung nach drei Monaten für Personen über 60 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen und Menschen mit Immunschwäche-Krankheiten, beziehungsweise nach sechs Monaten für Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.

Muss man im Kreis Offenbach wohnen, um im Impfzentrum geimpft zu werden?

Nein. Eine Residenzpflicht, die eine Corona-Schutzimpfung nur im Landkreis beziehungsweise der kreisfreien Stadt ermöglicht, in der sich der Erstwohnsitz befindet, gibt es nicht mehr. Das bedeutet, dass sich Personen aus dem Kreis zum Beispiel auch in Frankfurt impfen lassen können und umgekehrt.

Voraussetzung ist lediglich der Nachweis über den Wohnsitz in Deutschland oder über den gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik.

Welche Impfungen werden im Impfzentrum angeboten?

Das Impfzentrum bietet Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen an. Auch Genesene können sich vier Wochen nach der Infektion impfen lassen.

Zusätzlich können alle Personen eine zweite Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten - unabhängig davon, wo sie die vorhergehenden drei Impfungen erhalten haben. Das RKI empfiehlt die zweite Auffrischung nach drei Monaten für Personen über 60 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen und Menschen mit Immunschwäche-Krankheiten, beziehungsweise nach sechs Monaten für Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.

Was ist bei den Booster-Impfungen zu beachten?

Booster - oder auch Auffrischungsimpfung genannt - sind für Personen ab zwölf Jahren erhältlich. Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung mindestens drei Monate zurückliegt. Für die Auffrischungsimpfung wird einer der mRNA-Impfstoffe von BionTech oder Moderna verwendet.

Zusätzlich können berechtigte Personen eine zweite Auffrischungsimpfung erhalten - unabhängig davon, wo sie die vorhergehenden drei Impfungen erhalten haben. Das RKI empfiehlt die zweite Auffrischung nach drei Monaten für Personen über 60 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen und Menschen mit Immunschwäche-Krankheiten, beziehungsweise nach sechs Monaten für Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.

Wann gilt eine Person als vollständigt geimpft?

Laut des Bundesgesundheitsministeriums gilt eine Person als vollständig geimpft

bis zum 30. September 2022, wenn

    • zwei Impfungen oder
    • eine Impfung, wenn
      • vor der Impfung eine mit Antikörpertest oder mit PCR-Test nachgewiesene Infektion erfolgte oder
      • nach der Impfung eine mit PCR-Test nachgewiesene Infektion erfolgte und seit der Testung 28 Tage vergangen sind

ab dem 1. Oktober 2022, wenn

    • drei Impfungen (Abstand von mindestens drei Monaten zwischen zweiter und dritter Impfung) oder
    • zwei Impfungen, wenn
      • vor der Impfung eine mit Antikörpertest nachgewiesene Infektion erfolgte
      • vor der zweiten Impfung eine mit PCR-Test nachgewiesene Infektion erfolgte
      • nach der zweiten Impfung eine mit PCR-Test nachgewiesene Infektion erfolgte und seit der Testung 28 Tage vergangen sind

Kann ich den Impfstoff wählen?

Die Empfehlung der Impfstoffe hängt vom eigenen Alter ab:

    • von fünf bis zwölf Jahren: Biontech Junior
    • ab zwölf Jahren: Biontech
    • ab 18 Jahren: Biontech oder Novavax
    • ab 30 Jahren: Biontech oder Novavax oder Moderna

Zugrunde liegt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) hinsichtlich der jeweiligen Impfstoffe für die Altersgruppen.

Für die Boosterimpfungen wird ein mRNA-Impfstpff verwendet, also entweder der Impfstoff von Biontech oder der von Moderna.

Impfungen mit dem Vektorimpfstoff von Johnson und Johnson werden nicht mehr angeboten.

Soweit vorrätig, kann auch der angepasste Impfstoff BA.1 von Biontech oder Moderna ausgewählt werden.

Wie lang sollen die Abstände bei den einzelnen Impfstoffen sein?

Aktuell wird empfohlen, nach einer Erstimpfung mit Biontech oder Novavax einen Abstand von drei Wochen zur Zweitimpfung einzuhalten. Bei einer Erstimpfung mit Moderna kann die Zweitimpfung nach vier Wochen erfolgen.

Drittimpfungen sind im Impfzentrum drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Die Ständige Impfkommission hat am 21. Dezember 2021 eine entsprechende Empfehlung veröffentlicht.

Genesene können sich vier Wochen nach der Infektion impfen lassen.

Was muss ich zum Termin mitbringen?

    • Personalausweis, um sich zu legitimieren
    • wenn vorhanden Krankenversichertenkarte, um die persönlichen Daten zu erfassen
    • wenn vorhanden Impfpass
    • möglichst ausgefüllter Anamnese- und Einwilligungsbogen je nach Impfstoff (ist auch vor Ort erhältlich)
  • möglichst ausgefülltes Aufklärungsmerkblatt je nach Impfstoff (ist auch vor Ort erhältlich)

Diese Unterlagen müssen bei jeder Impfung, also Erstimpfung, Zweitimpfung und Drittimpfung neu ausgefüllt werden.

  • Genesene benötigen für die einmalige Boosterimpfung zusätzlich den Genesenennachweis oder das positive PCR-Testergebnis

Wie erhalte ich den digitalen Impfnachweis nach der Impfung?

Besucherinnen und Besucher des Impfzentrums des Kreises Offenbach können sich den QR-Code für den digitalen Impfnachweis mit ihrem Impfpass und einem Lichtbildausweis in einer Apotheke ausstellen lassen. Ein Ausdruck des QR-Codes vor Ort im Impfzentrum ist aus technischen Gründen nicht möglich. Das gilt sowohl für die Erstimpfungen als auch für die Zweitimpfung oder Drittimpfungen, die sogenannten Booster-Impfungen.

Mit dem Smartphone kann der persönliche Code anschließend über die CovPass- und die Corona-Warn-App eingescannt werden und dient als weitere, freiwillige Möglichkeit, seine erfolgte Corona-Impfung zu dokumentieren. Parallel werden die Impfungen aber auch weiterhin im gelben Impfpass vermerkt. Er behält seine Gültigkeit. Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Corona-Schuztverordnung darauf hinweist, Impfnachweise vorzugsweise digital zu kontrollieren.

Wie komme ich zum Impfzentrum in Heusenstamm?

Vom Bahnhof Heusenstamm sind es rund fünf Minuten zu Fuß. Der Weg führt die Jahnstraße entlang Richtung Schwimmbad an der Bushaltestelle links vorbei.

Mit dem Auto ist das Impfzentrum von der L 3405 in Richtung Offenbach aus über die Wurzelschneise zu befahren. Ausreichend Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung.

Kontakt

Impfzentrum Kreis Offenbach

Jahnstraße 64
Zufahrt über Wurzelschneise
63150 Heusenstamm

Ich kann nur mit dem Taxi anreisen. Gibt es eine Kostenerstattung?

Wenn die zu impfende Person nur mit einem Taxi oder vergleichbar anreisen kann, besteht ein Kostenübernahmeanspruch gegenüber der jeweiligen Krankenkasse, wenn eine der folgenden Voraussetzungen nach § 60 V. Sozialgesetzbuch insbesondere vorliegt:

  • ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (Blindheit) oder „H“ (Hilflosigkeit) oder
  • Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder 5, bei Einstufung in den Pflegegrad 3 zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität.

In diesen Fällen wird eine vor Fahrtantritt vom Arzt ausgestellte „Verordnung einer Krankenbeförderung“ benötigt. Soweit dieser Anspruch auf Kostenübernahme gegeben ist, rechnet das Taxiunternehmen unmittelbar mit der Krankenkasse ab.

In den Fällen, in denen ein Anspruch gegenüber der Krankenkasse beziehungsweise -versicherung auf Übernahme der Fahrtkosten besteht, diese die Kostenübernahme jedoch ablehnt, kann ein Erstattungsantrag an das Land Hessen gestellt werden. Hierzu soll das vom Land Hessen bereitgestellte Formular benutzt werden.

Was tun, wenn ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht ins Impfzentrum schaffe?

Es gibt ein mobiles Einsatzteam, das zum Beispiel Menschen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen vor Ort impft.

Alle weiteren Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund körperlicher Einschränkungen ein Impfzentrum nicht aufsuchen können, wenden sich für Hausbesuche an die Hausarztpraxen.

Wo erhalte ich nähere Informationen zu den Impfstoffen und der Impfung?

Wo erhalte ich nähere Infomationen zu den Impfstoffen und der Impfung in meiner Muttersprache?

mRNA-Impfstoff

Protein-Impfstoff

Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich im Impfzentrum mitarbeiten möchte?

Alle, die im Impfzentrum mitarbeiten wollen, können sich direkt beim Betreiber per E-Mail bewerben.