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10.06.2024

Sozialdezernent übergibt Scheck an Lacrima-Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche

Der Erste Kreisbeigeordnete Carsten Müller hat am Montag in den Räumen des Lacrima-Zentrums für trauernde Kinder und Jugendliche in Rödermark-Urberach einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.500 Euro an die Leiterin des Lacrima-Zentrums, Christina Dölle, und Verantwortliche der Johanniter Unfallhilfe e. V. Regionalverband Offenbach überreicht. Das Geld stammt aus dem Stiftungsvermögen der Stiftung Deutsche Jugend. Die Stiftungsmittel werden vom Regierungspräsidium Darmstadt verwaltet und abwechselnd an die Städte Darmstadt und Offenbach sowie die Kreise Offenbach, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwald und Wetterau verteilt. Die Kommunen und Kreise schlagen vor, welche Organisationen oder Projekte unterstützt werden sollen.

Das Geld für die Jugendförderung im Kreis Offenbach geht diesmal an das Lacrima-Zentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. und wird zur Unterstützung der Angebote für trauernde Kinder und Jugendliche eingesetzt. Das Zentrum bietet einen geschützten Raum, in dem junge Menschen professionell begleitet und therapeutisch unterstützt werden, um ihre Trauer zu verarbeiten und neue Hoffnung zu schöpfen.

„Das Lacrima-Zentrum leistet eine unschätzbare Arbeit für unsere Gesellschaft, indem es Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen Halt und Trost bietet“, betont Carsten Müller. „Es ist sehr wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, ihre Trauer in einem geschützten Raum zu verarbeiten, um langfristig ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu sichern.“

Das Lacrima-Zentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. bietet trauernden Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle, um mit dem Tod eines geliebten Menschen und dessen Folgen fertig zu werden. Durch therapeutische Begleitung und einfühlsame Betreuung hilft das Zentrum den jungen Menschen, mit ihrer Trauer umzugehen und einen Weg zurück ins Leben zu finden. „Trauer ist ein natürlicher und wichtiger Prozess, der aber gerade für Kinder und Jugendliche schwer zu bewältigen sein kann“, macht Müller deutlich. „Einrichtungen wie das Lacrima-Zentrum bieten nicht nur unmittelbare Hilfe in einer schweren Zeit, sondern tragen auch dazu bei, dass die Betroffenen langfristig gestärkt und gefestigt aus ihrer Trauer hervorgehen.“

Die Arbeit des Zentrums ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Engagements der Johanniter-Unfall-Hilfe, die sich seit jeher für das Gemeinwohl einsetzt. Müller: „Mit vielfältigen Angeboten und einem engagierten Team leisten die Johanniter einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in der Region.“ Jüngstes Beispiel für das soziale Engagement der Johanniter ist das Trauerzentrum für Jugendliche und Kinder.

„Trauer ist eine universelle Erfahrung, die uns alle irgendwann einmal betrifft“, fügt Müller hinzu. „Indem wir denen helfen, die in jungen Jahren einen Verlust erleiden, leisten wir einen Beitrag zu einer mitfühlenden und solidarischen Gemeinschaft. Das Lacrima-Zentrum ist ein leuchtendes Beispiel, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen“. Das Geld sei gut angelegt, so der Sozialdezernent abschließend. Denn es trage dazu bei, die wertvolle Arbeit des Zentrums fortzusetzen und auszubauen, um noch mehr betroffenen Kindern und Jugendlichen zu helfen.