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11.06.2024

Flaggen vor dem Kreishaus erinnern an den Volksaufstand in der DDR

In der gesamten DDR und da vor allem in Ost-Berlin protestierten am 17. Juni 1953 rund eine Million Menschen weitgehend friedlich gegen die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Demonstranten zeigten ihre Unzufriedenheit, insbesondere wegen der wachsenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme, der Bevormundung und Unterdrückung durch die Kommunisten. Zur Erinnerung an die Aufstände vor 71 Jahren werden am Montag, 17. Juni 2024, vor dem Kreishaus in Dietzenbach sowie allen öffentlichen Gebäuden Flaggen gehisst. An den Masten wehen anlässlich des Jahrestages des Volksaufstandes die Europa-, die Bundes-, die Landesflagge sowie die Kreisfahne.

Die Sowjetunion als Besatzungsmacht reagierte damals mit brutaler Härte: Sie verhängte den Ausnahmezustand und ließ Panzer auffahren. Durch den massiven Einsatz von Militär, Volkspolizei und Staatssicherheit wurde der Aufstand niedergeschlagen. 50 Menschen starben, rund 15.000 wurden festgenommen. Der 17. Juni war bis zum Jahr 1990 in der Bundesrepublik Deutschland Feier- und Gedenktag. Er wurde nach der Wiedervereinigung durch den 3. Oktober abgelöst.