Baumfällungen auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Schule in Neu-Isenburg

Die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau der Albert-Schweitzer-Schule in Neu-Isenburg schreiten weiter voran. Während der Abbrucharbeiten von vier Bestandsgebäuden auf dem Gelände an der Freiherr-vom-Stein-Straße kommt es aktuell auch zu Rodungen. Vor Beginn der Brut- und Setzzeit wird damit die Fällung von insgesamt 26 Bäumen abgeschlossen. Es handelt sich konkret um neun Winterlinden, je zwei Spitzahorne, Schwedische Mehlbeeren und Rosskastanien sowie je einen Bergahorn, Weißdorn, Apfel-, Tulpen- und Götterbaum, eine Hasel, Schwarzkiefer, Serbische Fichte, Sommerlinde, Stieleiche und Vogelkirsche. Für 15 dieser Bäume waren Genehmigungen notwendig, die vom Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR vorab erteilt wurden.

Als Ersatz- und Neupflanzungen sind insgesamt 19 Hopfenbuchen, Felsenbirnen, Traubenkirschen und Feldahorne vorgesehen. Darüber hinaus bleibt ein Großteil des vorhandenen Baumbestandes erhalten und wird in die neue Außengestaltung des Schulgeländes integriert. Nach Abschluss aller Arbeiten erfolgt die Wiederherstellung eines dichten Grünbestands, der neben den Bäumen und weiteren Sträuchern auch eine dichte Unterpflanzung mit einheimischen Pflanzenarten umfasst.

Die Abbruch- und Rodungsmaßnahmen sind notwendig, um Platz für den Neubau der vierzügigen Grundschule mit Betreuungseinrichtung und Zweifeldsporthalle am bisherigen Standort zu schaffen. Für den aktuellen Rückbau sind zunächst fünf Monate veranschlagt, im Anschluss beginnen die Neubauarbeiten.

Bis Ende 2028 entsteht eine ganztägige Grundschule mit modernem Konzept. Die Kosten belaufen sich auf rund 38,1 Millionen Euro. Davon entfallen 32,8 Millionen Euro auf den Kreis Offenbach als Schulträger. Die Stadt Neu-Isenburg übernimmt rund 5,3 Millionen Euro für die Schulkindbetreuung. Die Schulgemeinde hat für die Zwischenzeit ein modernes Interimsgebäude auf dem Schulhof der Alten Goetheschule, Hugenottenallee 82, in Neu-Isenburg bezogen.