Der Arbeitskreis
In den Arbeitskreissitzungen werden Informationen ausgetauscht und Problematiken, die vor Ort auffallen, diskutiert und gemeinsam fachliche Lösungsansätze erarbeitet. Das Spektrum der behandelten Fragestellungen reicht von spezifischen Inhalten aus der Beratungsarbeit bis hin zu den gegenwärtigen allgemeinen Entwicklungen. In den vergangenen Jahren hat sich der Arbeitskreis mit der Erarbeitung der Daten und Empfehlungen in der zweiten Fortschreibung des Altenplanes für den Kreis Offenbach beschäftigt, sowie die Themen Altersbildern und Alterskulturen, die Inklusion hochaltriger Menschen und die milieuspezifischer Altenarbeit intensiv bearbeitet. Aktuelle Themen werden auch durch ausgewählte Referenten vertieft. Dies findet innerhalb der regelmäßigen Sitzungen oder auch in eigens gestalteten Seminaren statt.
Die Arbeitsergebnisse werden schriftlich zur Verfügung gestellt, damit alle Mitglieder auf dem gleichen Wissensstand sein können. Behandelt werden Themen aus der gerontologischen Forschung, zu beachtende Gesetzesänderungen und innovative Ansätze der Altenhilfe. Über den Austausch im Arbeitskreis findet ein kreisweites „Wissensmanagement“ der Arbeitskreismitglieder statt. Deren Kenntnisse und Erfahrungen werden gesammelt, ausgewertet und aufbereitet. Es werden zum Beispiel Projekte, die in den Kommunen aufgebaut worden sind, mit ihren Verläufen und Ergebnisse vorgestellt. Auf diesen Wegen werden die Mitglieder bei der Analyse von komplexen Prozessen vor Ort und der Entwicklung von eigenen Konzeptionen unterstützt. Der Arbeitskreis fördert die interkommunale Zusammenarbeit. In den vergangenen Jahren sind mehrfach gemeinsam Projekte und Veranstaltungen durchgeführt worden. Dazu gehören Vortragsreihen über Demenz und verschiedene Veranstaltungen zum Thema Wohnen im Alter, Projekte zur Quartiersentwicklung mit Partizipation und für die Integration alter Menschen mit Migrationshintergrund.