Thomas Gabriel
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich danke dem Kulturfond RheinMain für die großzügige Unterstützung dieses Projektes. Ebenfalls danke ich dem LionsClub Seligenstadt. Inhaltlich gefüllt wurde diese Reihe auch durch die Mitglieder des Arbeitskreises Kontrapunkt im Bistum Mainz, dem ich seit Jahren angehöre.
Sicher scheint zu sein, dass die Sehnsucht nach Spiritualität in der Bevölkerung ungebrochen ist, trotz aller kirchlicher strukturellen Schwierigkeiten. Hier wird dann vieles heilig, was an die Stelle des christlich geprägten Weltbildes tritt.
Letztlich greift unsere Reihe diese Erweiterung des Begriffs auf und sucht in weltlicheren Formen nach dem Ursprungssinn des Heiligen. So finden wir gleich zweimal die Form des Musicals. Es gibt einen Flashmob mitten auf einem Marktplatz an Gründonnerstag.
Es gibt die Leidensgeschichte, neu vertont, getextet und instrumentiert. Es gibt eine Zeit der Stille auf dem Friedhof mit unsterblicher Musik. Es gibt ein Gesprächskonzert mit einem jungen Chor. Es gibt Tanz an Karfreitag. Es gibt eine Dichterlesung, einen Kleinkunstabend, der unter anderem die Scheinheiligkeit beleuchtet, und eine Mahl:Zeit, in dem nicht nur symbolisch, sondern ganz real gegessen und getrunken wird, als wäre es das letzte Mal, ganz bewusst und nachdenklich.
Herzlichst Ihr
Thomas Gabriel
Projektidee