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Kunst vor Ort

Lokal, kreativ und nah bei den Menschen

Das Projekt „Kunst vor Ort“ beispielsweise steht für Kunst im öffentlichen Raum. Ein öffentliches Kunstwerk ist immer ein Wagnis und Gegenstand von Diskussionen. Es dokumentiert allerdings auch die Verbundenheit von Künstlern mit der Region und kann lokale Eigenarten herausarbeiten und anschaulich werden lassen.

Das Besondere an „Kunst vor Ort“: Die Menschen können dem Künstler bei der Gestaltung seines Werkes direkt „über die Schulter" schauen und so einen Überblick über die Künstlerinnen und Künstler in unserer Region und deren vielfältige Techniken und Arbeitsweisen bekommen.

„Kunst vor Ort“ entstand 1999 aus einer gemeinsamen Initiative der Sparkasse Langen-Seligenstadt und des Kreises Offenbach, um genau diese Verbindung von Kunst, Region und Öffentlichkeit zu fördern. Seitdem wurden teilweise bereits zum zweiten Mal Arbeiten in Heusenstamm, Mühlheim am Main, Dietzenbach, Langen, Obertshausen, Neu-Isenburg, Dreieich, Hainburg, Egelsbach, Mainhausen, Rodgau und Seligenstadt realisiert. Somit sind in nunmehr zwölf der 13 Kreiskommunen Kunstwerke im Rahmen des Projekts entstanden. Da Rödermark nicht zu dem Gebiet der Sparkasse Langen-Seligenstadt gehört, findet hier die Aktion nicht statt.

Zuletzt wurde das jüngste Werk dieser Reihe direkt vor der Stadtbibiliothek in Neu-Isenburg eingeweiht. Das Künstlerpaar Wolfgang und Andrea Auer hat den Wettbewerb „Kunst vor Ort 2018“, gewonnen und ein Kunstwerk zum Thema „Die Hugenotten und Neu-Isenburg“ entworfen.Ihr Porträt des Stadtgründers Graf Johann Philipp ist aus vielen kleinen Fußabdrücken zusammengesetzt und wird von mehreren, besonders stabilen Glasscheiben zusammengehalten.

Noch bis zum 31. März 2020 können sich Künstler auf die „Ausschreibung Kunst vor Ort 2020“ bewerben. Ausgeschrieben ist diesmal die künstlerische Gestaltung einer Verkehrsinsel in Egelsbach!  

Impressionen