U!REKA

European University – Urban Research and Education Knowledge Alliance

Der Kreis Offenbach ist assoziierter Partner von U!REKA. Damit unterstützt er, dass Studierende und Mitarbeitende grenzüberschreitend lernen, forschen und zusammenarbeiten, um gemeinsam urbane Herausforderungen zu bearbeiten. Als lokaler Partner bringt der Kreis Offenbach seine Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein.

Mission & Ziele von U!REKA

U!REKA vereint elf europäische Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die seit 2016 gemeinsame Projekte in Forschung, Studium und Lehre umsetzen. Ziel ist es, Fächer international sichtbarer zu machen, gemeinsame Themen voranzubringen und die Herausforderungen urbaner Zukunft zu gestalten.

Die Allianz umfasst die Städte Amsterdam, Helsinki, Gent, Lissabon, Ostrava und Frankfurt, die sich im Rahmen der 100 Climate-neutral Cities Mission zu Klimaneutralität verpflichtet haben. Kurzfristig sollen 500 Ideen für klimaneutrale Städte entstehen. Praxisbeispiele aus den Partnerregionen, zum Beispiel zu Kreislaufwirtschaft oder intelligenter Beleuchtung, fließen direkt in die Forschung ein.

Hochschulpartner

    • Amsterdam University of Applied Sciences (Niederlande)
    • HOGENT – Hogeschool Gent (Belgien)
    • Metropolia University of Applied Sciences (Finnland)
    • Politécnico de Lisboa (Portugal)
    • VŠB – Technická univerzita Ostrava (Tschechische Republik)
    • Edinburgh Napier University (Vereinigtes Königreich)
    • Fachhochschule des BFI Wien (Österreich)
    • New Bulgarian University (Bulgarien)
    • Odessa National Economic University (Ukraine)
    • University of Bari Aldo Moro (Italien)
    • Frankfurt University of Applied Sciences (Deutschland)

Rolle des Kreises Offenbach

Der Kreis Offenbach ist ein aktiver Partner von U!REKA. Er bringt lokale Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein, stellt Praxisprojekte und Forschungsfragen aus der Region zur Verfügung und unterstützt so die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben. Durch diese Zusammenarbeit profitieren sowohl die europäischen Hochschulen als auch die kommunale Praxis direkt.

Mit 360.000 Einwohnerinnen und Einwohnern setzt der Kreis sich dafür ein, dass eine lebenswerte Zukunft nur mit aktivem Klimaschutz möglich ist. Eine gut ausgebaute Infrastruktur, der große Anteil an Grünflächen und Wäldern sowie Landschafts- und Naturschutzgebiete prägen das Umland. Der Kreis sieht es als seine Aufgabe, diese Ressourcen zu schützen und dafür zu sorgen, dass kommende Generationen gut leben können. Klimaschutz versteht er dabei nicht nur als Reduktion von CO₂, sondern auch als Schutz und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt.

Diese Schwerpunkte passen direkt zu den Zielen von U!REKA, das 500 Ideen für klimaneutrale und nachhaltige Städte entwickeln will. Daher ist es dem Kreis Offenbach wichtig, eng mit der Hochschulallianz zusammenzuarbeiten, um regionale Praxisprojekte einzubringen und zugleich vom Fachwissen der Hochschulen zu profitieren. Deshalb ist der Kreis Offenbach Mitglied des U!REKA Advisory Council. Er bringt sein praxisnahes Wissen aus der kommunalen Verwaltung ein und unterstützt die Hochschulallianz dabei, Projekte zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Herausforderungen von Städten und Kommunen gerecht werden.

Synergien mit dem EUROPE DIRECT Relais Rhein-Main

Die Allianz macht europäische Zusammenarbeit im Alltag erlebbar und zeigt, wie Hochschulen, Studierende und Mitarbeitende gemeinsam an Lösungen für urbane Herausforderungen arbeiten. Gleichzeitig unterstützt sie den Wissenstransfer und den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Durch die Einbindung von Studierenden, Urban Labs und regionalen Projekten werden junge Menschen erreicht, und europäische Perspektiven auf Themen wie Klima, Stadtentwicklung oder soziale Gerechtigkeit werden für die Region unmittelbar erfahrbar.

Strategische Kooperation mit der FRA-UAS seit 2017

Bereits seit 2017 arbeitet der Kreis Offenbach mit der Frankfurt University of Applied Sciences im Rahmen von StandortPlus zusammen. Ziel ist, den Weg von der Wissensentwicklung in die praktische Anwendung zu verkürzen. Regionale Unternehmen profitieren von Beratung, Dialogveranstaltungen, praxisnahen Forschungsprojekten, gemeinsamen Abschlussarbeiten und Praktika.