Kreisbeigeordneter Alexander Böhn besucht Ferienbaustellen

KOREAL nutzt unterrichtsfreie Zeit für über 60 Sanierungsmaßnahmen

Während die Kinder ihre Sommerferien genießen, laufen an zahlreichen Schulen im Kreis Offenbach die Bauarbeiten auf Hochtouren. Mehr als 60 Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen setzt die KOREAL GmbH, die mit der Bewirtschaftung der Schulliegenschaften beauftragt ist, in den sechs unterrichtsfreien Wochen um. Kreisbeigeordneter Alexander Böhn besuchte am Mittwoch gemeinsam mit KOREAL-Geschäftsführer Bernd Stark drei der Baustellen in Seligenstadt, Heusenstamm und Langen, um sich vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten zu machen.

„Mit den Maßnahmen investieren wir gezielt in moderne und zukunftsfähige Schulen. Dabei geht es nicht nur um notwendige Instandsetzungen, sondern auch um Hitzeschutz, Energieeffizienz und bessere Lernbedingungen. Unser Ziel ist, dass die Einrichtungen zum Beginn des neuen Schuljahres wieder uneingeschränkt genutzt werden können“, sagte Kreisbeigeordneter Alexander Böhn. „Die Ferien sind für uns die wichtigste Zeit des Jahres“, ergänzte Bernd Stark. „Viele Arbeiten können nur dann durchgeführt werden, wenn kein Schulbetrieb stattfindet. Entscheidend sind deshalb eine sorgfältige Planung und genaue Koordination aller Beteiligten. Unsere Teams und die Fachfirmen sind straff organisiert, um die begrenzten Zeitfenster so effizient wie möglich zu nutzen.“ Wie diese Umsetzung in der Praxis funktioniert, erläuterten Christian-Alexander Keller, der Leiter des technischen Gebäudemanagements der KOREAL-Betriebsstätte Heusenstamm, und seine Kollegin der Betriebsstätte Langen, Claudia Voigt, gemeinsam mit den jeweiligen Bauleitern bei Rundgängen über die Baustellen.

Den Auftakt der Tour bildete die Alfred-Delp-Schule in Seligenstadt-Froschhausen. In der Ein-Feld-Turnhalle der Grundschule werden während der Sommerferien der Boden und der Prallschutz vollständig erneuert. Der vorhandene Schwingboden hatte altersbedingt Hohlstellen entwickelt und entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Rund 65.000 Euro investiert der Kreis in die Instandsetzung, die bis zum Ende der Ferien abgeschlossen sein soll.

Im Anschluss ging es weiter zum Adolf-Reichwein-Gymnasium in Heusenstamm. Dort wird die markante Sternwarte umfassend modernisiert. Ihre Kuppel prägt seit der Eröffnung der Schule im Jahr 1966 das Erscheinungsbild des Gymnasiums und ist aktuell auch Bestandteil des Schullogos. Neben der schulischen Nutzung betreut der Verein „Sternfreunde Kreis Offenbach“ seit 1996 die besondere Einrichtung. Aufgrund von Wassereintritt und Feuchtigkeit musste die Kuppel dringend saniert werden. Parallel wird die Steuerungstechnik erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund 115.000 Euro.

Den Abschluss der Tour bildete die Albert-Schweitzer-Schule in Langen. Dort werden die Flachdächer der Häuser drei, vier und fünf auf einer Fläche von rund 750 Quadratmetern saniert. Im Zuge der Arbeiten wird die Dämmung über den heutigen Standard hinaus verbessert, die Dachabdichtung erneuert und ein umlaufendes Geländer als dauerhafter Wartungsschutz installiert. Zudem wird eine neue Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 48 Kilowattpeak errichtet. Zusätzlich ist die Installation eines Batteriespeichers vorgesehen. Ergänzend werden an den Gebäuden außenliegende Raffstores im Bereich der Garderoben angebracht. In die Gesamtmaßnahme investiert der Kreis Offenbach rund 370.000 Euro.

Bereits im Vorfeld der unterrichtsfreien Zeit hatte der Kreis als Schulträger von rund 90 Schulen angekündigt, die kommenden Wochen unter anderem für Dachsanierungen, den Austausch von Fenstern, Sonnenschutzmaßnahmen, Fassadenarbeiten sowie zahlreiche weitere Modernisierungen zu nutzen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Maßnahmen zum Hitzeschutz und zur energetischen Verbesserung der Schulgebäude. „Die drei besuchten Stationen zeigen beispielhaft, wie vielfältig unsere Projekte in den Sommerferien sind“, sagte Alexander Böhn abschließend. „Dabei hat jede Schule andere Anforderungen. Deshalb gibt es bei uns keine Standardlösung, sondern stets passgenaue Maßnahmen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schulen zugeschnitten sind.“