1.500 Euro für die Kinder- und Jugendfarm Rödermark
Sozialdezernent Carsten Müller übergibt Scheck aus Stiftungsmitteln
Ein Ort zum Durchatmen und Zurückziehen: Auf der Kinder- und Jugendfarm Rödermark gibt es seit kurzem drei neue Weidenhütten. Sie sollen den jungen Besucherinnen und Besuchern einen geschützten Raum bieten, wenn sie eine Pause vom Trubel auf dem Gelände am Oberwiesenweg brauchen. Unterstützt wurde die Anschaffung mit 1.500 Euro aus dem Stiftungsvermögen der Stiftung Deutsche Jugend. Der Kreis Offenbach hatte das Projekt zuvor beim Regierungspräsidium Darmstadt erfolgreich für eine Förderung vorgeschlagen. Der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Carsten Müller übergab den symbolischen Scheck am Donnerstag an den Vereinsvorsitzenden Aaron von Soosten-Höllings und sein Team.
Die Kinder- und Jugendfarm Rödermark bietet jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten, um Natur zu erleben und ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ob beim Hüttenbau, bei der Pflanzenpflege, in der Tierhaltung oder beim gemeinsamen Lagerfeuer – die Vereinsmitglieder gestalten das Angebot eigenständig und mit viel Engagement. Mit den neuen Weidenhütten kommt nun ein weiterer wichtiger Baustein des pädagogischen Konzepts hinzu: Ruheorte, an denen die Kinder und Jugendlichen bei Bedarf Abstand gewinnen können.
„Die Kinder- und Jugendfarm ist ein wunderbarer Ort in der Natur, an dem junge Menschen Gemeinschaft erleben und Verantwortung übernehmen können“, sagte Sozialdezernent Carsten Müller. „Dabei sammeln sie viele neue Eindrücke, die teilweise auch erst verarbeitet werden müssen. Manche Mädchen und Jungen benötigen dafür eine Pause, in der sie nur für sich sein können. Die Weidenhütten stärken die Farm als offenen und inklusiven Ort, an dem unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden. Ich freue mich, dass wir mit den Mitteln der Stiftung Deutsche Jugend einen konkreten Beitrag dazu leisten können.“
„Die drei Weidenhütten sind für unsere Kinder viel mehr als nur kleine Bauwerke: Sie bieten Raum zum Spielen, Entdecken, Verstecken und Zurückziehen“, erklärte Vereinsvorsitzender Aaron von Soosten-Höllings. „Wir sind deshalb sehr dankbar, dass der Kreis Offenbach und sein Team, wie schon beim Workcamp in diesem Jahr, unser Vorhaben unterstützt und uns mit der Vermittlung an die Stiftung geholfen hat. So wird unsere Kinder- und Jugendfarm Stück für Stück noch attraktiver für die Kinder.“
Die Mittel der Stiftung Deutsche Jugend werden vom Regierungspräsidium Darmstadt verwaltet und abwechselnd an die Städte Darmstadt und Offenbach sowie die Kreise Offenbach, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwald und Wetterau verteilt. Die Kommunen und Kreise können jeweils Organisationen oder Projekte für eine Förderung vorschlagen.
Nähere Informationen zur Kinder- und Jugendfarm Rödermark sind unter www.kinder-und-jugendfarm-roedermark.de abrufbar.