RegioMuseum: Vortrag beleuchtet den Main in römischer Zeit

Quelle: Mit Unterstützung von KI erstellt

Der Main als römische Grenze und Verkehrsweg steht am Donnerstag, 17. September 2026, ab 18:00 Uhr im RegioMuseum, Klosterhof 2 in Seligenstadt, im Mittelpunkt. Dr. Thomas Becker, Bezirksarchäologe bei hessenARCHÄOLOGIE, spricht im Winterrefektorium der ehemaligen Benediktinerabtei über „Der Main in römischer Zeit“. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In seinem Vortrag verbindet der Referent gekonnt örtliche Bezüge mit aktuellen Erkenntnissen der Archäologie und richtet den Blick auf die römische Vergangenheit der Region. So erläutert er unter anderem, welche Bedeutung der Fluss für die Römer als Verkehrs- und Nachschubweg hatte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle des Flussraums. Der Main-Limes, auch „Nasser Limes“ genannt, bildete einen besonderen Abschnitt des römischen Grenzsystems. Kastelle und Türme sicherten das Ufer, Legionäre und Auxiliartruppen überwachten das Areal. Auch das Seligenstädter Kastell ORL 32 und seine strategische Lage sind Thema.

Der Abend, zu dem der Verein zur Förderung des RegioMuseums Seligenstadt e. V. und das RegioMuseum gemeinsam einladen, ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 50-jährigen Vereinsbestehen. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Für die Anreise mit dem Auto wird Besucherinnen und Besuchern die Nutzung des Parkdecks am Kloster, Aschaffenburger Straße 58, empfohlen.