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Corona-FAQ für Eltern

Wie funktioniert der Schulbetrieb im Kreis Offenbach?

Für alle Klassen gibt es seit dem 2. Juni 2021 wieder Präsenzunterricht. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses. Dies gilt sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte. Der Nachweis kann entweder durch einen kostenfrei an den Schulen angebotenen Antigen-Schnelltest erbracht werden oder durch einen ebenfalls kostenlosen Bürgertest in einem externen Testzentrum. Letzterer darf zum Beginn des Schultages nicht älter als 72 Stunden alt sein.

Es besteht Maskenpflicht im Schulgebäude sowie im Klassenraum bis zum eigenen Platz. Ab dem Schuljahr 2021/22 beinhaltet die Maskenpflicht das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar). Stoff- und Alltagsmasken sind nicht mehr erlaubt.

Nach den Schulferien gibt es zwei Präventionswochen mit verschärften Maßnahmen. Während dieser Zeit besteht auch im Unterricht am Platz die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Die Anzahl der wöchentlichen Tests erhöht sich von zwei auf drei.

Schülerinnen und Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen, erhalten ein Testheft durch die Schule. Das hessenweit einheitliche Heft beinhaltet neben Namensangaben des Kindes auch den Namen der Schule sowie die Tage der Selbsttestungen. Der dort vermerkte negative Nachweis kann dann auch im privaten Bereich verwendet werden, wenn die Vorlage eines Testergebnisses erforderlich ist. Die Vorlage dieses Testnachweishefts in Kombination mit einem Schülerausweis, Kinderreisepass oder Personalausweis ersetzt für Ungeimpfte und Nicht-Genesene den negativen Testnachweis einer zertifizierten Teststelle und kann im gesamten Land Hessen zum Beispiel beim Besuch eines Kinos oder eines Restaurants als negativer Testnachweis genutzt werden. Eine festgelegte zeitliche Geltungsdauer des einzelnen (negativen) Tests gibt es nicht. Es genügt die regelmäßige Aktualisierung des Testheftes im Rahmen der Teilnahme am verbindlichen schulischen Schutzkonzept.

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt das Hessische Kultusministerium.

Weitere Informationen:

Hygienekonzepte der Schulen

Das Hessische Kultusministerium hat zum Schulstart einen Corona-Hygieneplan an alle Schulen in Hessen verschickt. Er beinhaltet unter anderem Maßnahmen zur persönlichen und zur Raumhygiene, zum Infektionsschutz in Pausen, beim Sport- und Musikunterricht, zum Schutz von Risikogruppen sowie Informationen zur Meldepflicht. Der Plan kann hier eingesehen werden:


Mein Kind ist erkältet - darf es in die Kita oder Schule oder muss es zuhause bleiben?

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat dazu umfassende Informationen inklusive einer übersichtlichen Checkliste und einer Bescheinigung zur Wiederzulassung in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule nach überstandener Erkrankung herausgegeben:

Wie geht das Gesundheitsamt bei Corona-Fällen in Schulen vor?

Ein positiver Schnelltest muss durch einen PCR-Test bestätigt werden. Ist das Kind auch PCR-positiv, muss es für 14 Tage in Qaurantäne. Das gilt auch für Haushaltsmitglieder, die nicht genesen oder vollständig geimpft sind. Haushaltsangehörige von Infizierten können sich frühestens am zehnten Tag durch einen PCR-Test freitesten.

Es werden weiterhin durch das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Schul- und Klassenleitung ausnahmslos in jedem Fall eines Erkrankten individuelle Ermittlungen angestellt. Dabei werden die jeweiligen engen Kontaktpersonen ermittelt, nachverfolgt und häuslich isoliert. In der Regel betrifft das die Sitznachbarn des Kindes. Die engen Kontaktpersonen können sich, wenn bei ihnen keine Symptome auftreten, ab dem fünftenTag nach der Feststellung der Infektion freitesten lassen.

Bei einem Corona-Fall muss die gesamte Klasse sich für einen Zeitraum von 14 Tagen täglich testen und während des Unterrichts am Platz eine medizinische Maske tragen.

Mein Kind hatte Kontakt zu einer Person, die Kontakt zu COVID-Erkrankten hatte. Was ist zu tun?

Ihr Kind hatte keinen direkten Kontakt mit einem COVID-Erkrankten. Nach dem Infektionsschutzgesetz besteht derzeit kein Anlass für eine regulatorische Maßnahme.

Was ist zu beachten?

      • Ihr Kind sollte verstärkt allgemeine Hygieneregeln einhalten.
      • Reduzieren Sie nach Möglichkeit Kontakte außerhalb der Familie, um Reiheninfektionen zu vermeiden.
      • Achten Sie bei Ihrem Kind auf Krankheitszeichen, wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, allgemeines Schwäche- oder Krankheitsgefühl. Sollten Sie bei Ihrem Kind Krankheitszeichen bemerken, kontaktieren Sie bitte zunächst Ihrem Hausarzt und anschließend das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach, Telefon 06074 8180-63707.

Für Sie besteht aktuell kein weiterer Handlungsbedarf. Für alle anderen Haushaltsmitglieder gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Sobald sich die Situation für Ihr Kind verändert, werden wir Sie informieren!

Mein Kind hatte direkten Kontakt zu einem COVID-Erkrankten. Was ist zu tun?

Das Gesundheitsamt prüft umgehend und sorgfältig, wie intensiv dieser Kontakt war und für jede Kontaktperson wird eine medizinische Einschätzung des individuellen Infektionsrisikos auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes vorgenommen. Bis dahin:

    • warten Sie bitte ab
    • bringen Sie Ihr Kind in häusliche Isolation
    • Ihr Kind sollte verstärkt allgemeine Hygieneregeln einhalten.
    • Kontakte zu anderen Personen – auch im Haushalt – sollten nach Möglichkeit reduziert werden, um eine Reiheninfektion zu vermeiden.
    • Achten Sie bei Ihrem Kind auf Krankheitszeichen, wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, allgemeines Schwäche- oder Krankheitsgefühl. Sollten Sie bei Ihrem Kind Krankheitszeichen bemerken, kontaktieren Sie bitte sofort das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach, Telefon 06074 8180-63707.

Wenn weitere Maßnahmen für Ihr Kind zu ergreifen sind, werden wir Sie schnellstmöglich persönlich kontaktieren und Ihnen ausführliche Informationen zukommen lassen. Bitte warten Sie unsere Informationen ab!

Weiterer Handlungsbedarf besteht für Sie momentan nicht. Für alle anderen Haushaltsmitglieder gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Wie sieht der Hygieneplan in den Schulen aus?

Gilt die Maskenpflicht an den Schulen, auch im Unterricht, für alle Kinder?

Es besteht Maskenpflicht im Schulgebäude sowie im Klassenraum bis zum eigenen Platz. Ab dem Schuljahr 2021/22 beinhaltet die Maskenpflicht das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar). Stoff- und Alltagsmasken sind nicht mehr erlaubt.

Nach den Schulferien gibt es zwei Präventionswochen mit verschärften Maßnahmen. Während dieser Zeit besteht auch im Unterricht am Platz die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Bei einem Corona-Fall muss die gesamte Klasse sich für einen Zeitraum von 14 Tagen täglich testen und während des Unterrichts am Platz eine medizinische Maske tragen.

Welche Hilfen gibt es für Studierende?

Studentinnen und Studenten, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz und teilweise durch eine Nebentätigkeit finanziert haben, die durch die Corona-Krise weggebrochen ist, können unter anderem einmalig einen Zuschuss von maximal 200 Euro erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Für die entsprechenden Nothilfefonds der Studierendenwerke stehen durch das Land Hessen 250.000 Euro zur Verfügung. Die schnelle Hilfe des Landes soll den betroffenen Studierenden zumindest etwas Zeit geben, sich nach anderen Finanzierungsquellen umzusehen.

Für die Auszahlung der Soforthilfe sorgen die hessischen Studenten- und Studierendenwerke. Das Geld wird diesen anteilig für die von ihnen betreuten Studierenden rasch zur Verfügung gestellt. Anträge können ab Ende April gestellt werden. Die Vergabekriterien sind auf der Homepage des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes einsehbar.

Überbrückungshilfen des Bundes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 30. April 2020 bekannt gegeben, dass es auch eine Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende geben wird. Sie können ab dem 8. Mai 2020 online ein in der Startphase zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Höhe kann bis zu 650 Euro im Monat betragen. Das Angebot steht ab dem 1. Juni 2020 auch ausländischen Studierenden – also Angehörigen von Drittstaaten und EU-Bürgern, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – offen. Insgesamt wird damit ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro aktiviert.

Darüber hinaus erhält das Deutsche Studentenwerk 100 Millionen Euro für die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe benötigen und keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes abrufbar.

Habe ich einen gesetzlichen Anspruch darauf, im Homeoffice zu arbeiten?

Es wird Arbeitgeber, dringend empfohlen, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, wo immer es möglich ist. Das ist dann der Fall, wenn für die Arbeitsabläufe die Anwesenheit nicht zwingend erforderlich ist, zum Beispiel bei Bürotätigkeiten. Eine Verpflichtung zum Homeoffice besteht derzeit nicht.

Bekomme ich weiter Lohn, auch wenn ich derzeit zuhause die Kinder betreuen muss?

Kinderkrankentage

Sind Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen, haben Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage, wenn sie ihre Kinder zuhause betreuen. Statt wie bisher 10 beziehungsweise 20 Kinderkrankentage stehen jedem Elternteil im Jahr 2021 nun 30 Kinderkrankentage pro Kind, maximal insgesamt 65, zur Verfügung. Bei Alleinerziehenden erhöht sich die Zahl auf 60 Tage pro Kind, insgesamt maximal 130 Tage.

Eine Erkrankung des Kindes ist anders als bisher keine Voraussetzung dafür, Kinderkrankentage in Anspruch nehmen zu können. Es reicht, dass die Betreuungseinrichtung aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen oder der Präsenzunterricht ausgesetzt wurde oder dass empfohlen wird, die Betreuungsmöglichkeiten nur im Notfall wahrzunehmen. 

Unter diesen Umständen können Sie die zusätzlichen Kinderkrankentage bei Ihrer Krankenkasse beantragen, wenn

    • sowohl der Elternteil als auch das jeweilige Kind gesetzlich krankenversichert sind,
    • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
    • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Regelung gilt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für gewöhnlich im Homeoffice arbeiten. Bei Krankheit des Kindes muss ein Attest vom Arzt eingereicht werden, bei den anderen genannten Gründen eine Bescheinigung der Kindertagesstätte beziehungsweise Schule.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt weitere Informationen und eine Musterbescheinigung für die Krankenkasse zur Verfügung.

Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Neben den zusätzlichen Kinderkrankentagen, können Eltern eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz geltend machen, wenn Ihr Kind zwölf Jahre alt oder jünger ist und wegen geschlossener Kindertagesstätten und Schulen zuhause betreut werden muss. Sie können dann gegebenenfalls vom Staat 67 Prozent Ihres Nettolohns, höchstens 2016 Euro pro Monat, erhalten. Die Regelung gilt für einen Betreuungszeitraum von bis zu zehn Wochen, für Alleinerziehende bis zu 20 Wochen.

Voraussetzungen für die Auszahlung sind, dass

  • Sie erwerbstätige Sorgeberechtigte beziehungsweise erwerbstätiger Sorgeberechtigter für Kindern bis zum 12. Lebensjahr sind oder für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • die eigene Betreuung der Kinder aufgrund der Schließung erforderlich und daher keine Berufsausübung möglich ist,
  • eine andersweitig zumutbare Betreuung (etwa durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung der Einrichtungen) nicht zur Verfügung steht. Risikogruppen, etwa die Großeltern des Kindes, müssen dazu nicht herangezogen werden.

Zu beachten gilt auch, dass der Lohnersatz nicht gezahlt wird, wenn es andere Möglichkeiten gibt, Ihrer Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, etwa durch Abbau von Zeitguthaben.

Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Betreuungseinrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre und ist befristet bis zum 31. März 2021.

Ansprüche auf Kurzarbeitergeld gehen dem Anspruch vor. 

Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der sich das Geld bei der zuständigen Landesbehörde erstatten lassen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Vorschuss zu beantragen. Die Abwicklung hat das Regierungspräsidium Darmstadt übernommen. Anträge können ab sofort auf dem Infoportal IfSG gestellt werden. 

Mehr Informationen gibt es im Überblick über das Sozialschutz-Paket auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie auf der Infoseite zum Entschädigungsanspruch.

Welche Regelung gibt es zu den Kinderkrankentagen?

Sind Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen, haben Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage, wenn sie ihre Kinder zuhause betreuen. Statt wie bisher 10 beziehungsweise 20 Kinderkrankentage stehen jedem Elternteil im Jahr 2021 nun 30 Kinderkrankentage pro Kind, maximal insgesamt 65, zur Verfügung. Bei Alleinerziehenden erhöht sich die Zahl auf 60 Tage pro Kind, insgesamt maximal 130 Tage.

Eine Erkrankung des Kindes ist anders als bisher keine Voraussetzung dafür, Kinderkrankentage in Anspruch nehmen zu können. Es reicht, dass die Betreuungseinrichtung aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen oder der Präsenzunterricht ausgesetzt wurde oder dass empfohlen wird, die Betreuungsmöglichkeiten nur im Notfall wahrzunehmen. 

Unter diesen Umständen können Sie die zusätzlichen Kinderkrankentage bei Ihrer Krankenkasse beantragen, wenn

    • sowohl der Elternteil als auch das jeweilige Kind gesetzlich krankenversichert sind,
    • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
    • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Regelung gilt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für gewöhnlich im Homeoffice arbeiten. Bei Krankheit des Kindes muss ein Attest vom Arzt eingereicht werden, bei den anderen genannten Gründen eine Bescheinigung der Kindertagesstätte beziehungsweise Schule.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt weitere Informationen und eine Musterbescheinigung für die Krankenkasse zur Verfügung.

Wie erkläre ich meinen Kindern die aktuelle Corona-Situation am besten?

Tipps, wie Eltern und Bezugspersonen mit Kindern über deren Sorgen hinsichtlich Corona sprechen und gegebenenfalls am besten die häusliche Quarantäne gestalten, stehen unter anderem in einem Infoblatt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Wir leben getrennt und teilen uns das Sorgerecht. Darf mein Kind zu seinem anderen Elternteil und darf ich es dorthin bringen?

Ja. Die Verordnung nimmt die Begleitung und Betreuung minderjähriger Personen von entsprechenden Verboten aus, sodass das Sorgerecht wahrgenommen werden kann. Allerdings darf keiner der Beteiligten unter Quarantäne stehen.

Sind Spielplätze noch geschlossen?

Nein. Auf den Anlagen sind aber die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Wir müssen in häusliche Quarantäne - welche Tipps gibt es, Kindern die Situation zu erklären?

Tipps, wie Eltern und Bezugspersonen mit Kindern über deren Sorgen hinsichtlich Corona sprechen und gegebenenfalls am besten die häusliche Quarantäne gestalten, stehen unter anderem in einem Infoblatt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Beschäftigungstipps für Kinder

Die Corona-Pandemie trifft auch die Jüngsten der Gesellschaft hart. Für Eltern bedeutet das, die Kinder zuhause bei Laune halten zu müssen. Damit die Ideen mit der Zeit nicht ausgehen, sind auf dieser Seite Links zusammengestellt, um Jungen und Mädchen jeden Alters spannend und lustig zu beschäftigen.

Wer darüber hinaus noch Tipps braucht, wie er seinen Kindern die aktuelle Corona-Situation erklären soll, findet in der Broschüre des BBK Anregungen. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey beantwortet Kinderfragen zu Corona auch persönlich in einem YouTube-Interview mit Familienadler Freddi. Die Augsburger Puppenkiste hat zudem ein Video produziert, in dem Dr. Kasperle die Selbsttests an Schulen kindgerecht erklärt.

Tipps, wie man kleinere Streitereien lösen kann, erklärt Checker Tobi Kindern in diesem Video.

Wer sich mit der Situation aber überfordert fühlt und Hilfe benötigt oder merkt, dass seine Kinder sich dringend ihre Sorgen von der Seele reden müssen, sollte nicht zögern, sich an Angebote wie die Nummer gegen Kummer zu wenden: 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon) beziehungsweise 0800 1110550 (Elterntelefon)

Spannende Lernangebote

Corona-Infos für Kinder

Das ZDF hat in seiner Mediathek verschiedene Videos und Texte rund um das Coronavirus zusammengestellt - kindgerecht aufbereitet von der Sendung logo!. Auch die Zeitschrift Geolino bietet eine Infoseite für Kinder zum Thema.

Zu Hause lernen

    • Auf der Internetseite von Planet Wissen finden sich Videobeiträge aus Fernsehsendungen sowie Hintergrundinformationen zu Themen aus 15 verschiedenen Schulfächern. Zum Teil sind auch Arbeitsblätter zu den Angeboten auf der Seite von Planet Schule abrufbar.
    • Auf der Internetseite Schlaukopf.de - Lernen kann Spaß machen! lässt sich kostenlos mit mehr als 80 000 interaktiven Fragen lernen.
    • Die Internetseite Grundschulkönig bietet kostenlose Arbeitsblätter für die Grundschule.
    • Die Internetseite Übungskönig bietet kostenlose Arbeitsblätter für Gymnasium und Realschule.
    • Die Internetseite Lernwolf.de bietet ebenfalls kostenlose Übungsblätter.
    • Die Lernapp Anton bündelt Übungen nach Klassenstufen und Fächern sortiert, von der ersten Klasse bis zur Oberstufe. 

Digitales Lernen im virtuellen Klassenzimmer des ZDF

Das ZDF hat auf seiner Homepage ein umfangreiches Angebot an Lernvideos und -sendungen hinterlegt. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei von der Vorschule bis zur Oberstufe und deckt die unterschiedlichsten Fächer- und Wissensgebiete ab.

Schule daheim - online lernen

Auch der BR hat ein Onlineklassenzimmer in seiner Mediathek eröffnet, mit Video-Lernangeboten für jedes Alter und zu den wichtigsten Fächern.

Kostenloser Zugang zu digitalen Medien

Die Büchereien und Bibliotheken sind derzeit geschlossen. Aus diesem Grund bieten viele ihre virtuellen Angebote wie E-Books und Hörbücher bis zur Wiederöffnung kostenlos an. Fragen Sie hierzu einmal telefonisch oder per E-Mail bei Ihrer Bücherei oder Bibliothek nach.

Die Stiftung Lesen bringt mit ihrer kostenlosen App einfach vorlesen! wöchentlich neue Geschichten aufs Smartphone, Tablet oder den PC. Kinder ab drei, fünf oder sieben Jahren bekommen so neue Lesevorschläge. Auch für Kleinkinder unter drei Jahren gibt es auf derWebsite einen Bereich.

Live-Streams von Tieren, Tierparks und Zoos

Was machen Tiere eigentlich den ganzen Tag? Antworten liefern die kostenlosen Live-Streams, die vielerorts angeboten werden und tolle Einblicke liefern.

Weitere Webcams mit den verschiedensten Tieren sind auf der Seite von Tierwebcams.de abrufbar.

Museen und andere Kulturangebote online entdecken

Museum für Kommunikation Frankfurt

Auf einer eigenen Kinderseite bietet das Museum für Kommunikation Frankfurt neben Bastelideen rund um das Thema Kommunkation auch spannende Tipps für Experimente und sogar einen Kurs zum Thema Programmieren (ab 10 Jahre) an. 

Senckenberg Museum Frankfurt

Über das Googleangebot Arts and Culture sind virtuelle Rundgänge durch das Naturkundemuseum Senckenberg möglich. Das ist nicht nur für die Kleinen interessant.

Städel Museum Frankfurt

Imagoras - die Rückkehr der Bilder ist ein Onlinegame für Kinder, das durch die Kunstgeschichte führt und vom Städel Museum entwickelt wurde. Geeignet ist es für Kinder ab acht Jahren.

Tägliche Vorlesestunde, Hörspiele und Podcasts für Kinder

Vorlesestunde für Kinder im Livestream der Wuselstunde

Aus dem Hackathon der Bundesregierung #wirvsvirus ist unter unter anderem "Die Wuselstunde" hervorgegangen. Zweimal täglichen gibt es auf der Internetseite Vorlesestunden im Livestream: um elf Uhr für Vier- bis Siebenjährige, um 15 Uhr für Sieben- bis Zehnjährige.

Kinderhörspiele und Wissenspodcasts für Kinder des Kinderradios Mikado

Vom Meisterdetektiv Kalle Blomquist über Märchenkuddelmuddel bis hin zur zehnteiligen spannenden Reise einer Klasse durchs Sonnensystem - auf der Interseite des Kinderradios Mikado gibt es für Jungen und Mädchen eine Menge anzuhören. Neben Hörspielen sind aber auch kindgerechte Wissenspodcasts mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu finden.

Hörspiele und Hörgeschichten für Kinder vom WWF

Das WWF bietet auf seiner Junior-Seite drei tierische Hörgeschichten für Kinder an:

Hörportal für Kinder - Ohrka.de

    • Ohrka.de - das hochwertige Hörportal für Kinder - Gemeinnützig, kostenlos und werbefrei.

Virtuelle Sportstunde und Bewegungsangebote für Kinder

Mitmachprogramm bringt Familien in Bewegung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter dem Titel "Kinder stark machen" auch ein Mitmachprogramm gestartet. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt es mehrere Videos, die die ganze Familie in Bewegung bringen sollen.

Tägliche Sportstunde per Video

Alba Berlin bietet auf seinem YouTube-Kanal montags bis freitags Sportübungen für Kinder an. Es gibt dabei sowohl spezielle Mitmachaktionen für Kita-Kinder als auch für Jungen und Mädchen in der Grundschule und in der Oberschule.

Kitu-App: Gemeinsam spielen und bewegen

Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg bietet die kostenfreie “Kitu-App“ an. Familien erhalten durch sie kreative und lustige Anregungen für gemeinsame Bewegungszeiten im Alltag. Gefördert werden dabei Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die bunte App steht im App Store beziehungsweise im Google Play Store zum Download zur Verfügung. 

TanzAlarm beim KiKA

Der Kinderkanal KiKA erklärt in einem Video die Tanzsschritte zum TanzAlarm-Song “A-E-I-O-U“ und macht sogar einen Wettbewerb daraus.

Rätsel und Quiz für Kinder

"Die beste Klasse Deutschlands - Das Quiz" des KiKA

In der Sendung "Die beste Klasse Deutschlands" treten im Kinderkanal regelmäßig Schülerinnen und Schüler gegeneinder an und testen ihr Wissen. Hunderte der Fragen gibt es auch im Online-Quiz zum Nachspielen.

Interaktive Schnitzeljagd durch Deutschland

Planet Schule schickt Kinder mit “2 durch Deutschland - das Spiel“ auf eine Tablet-geeignete Schnitzeljagd durch alle Bundesländer.

Spannende Onlineabenteuer von "Max und Flocke"

Die Internetseite für Kinder “Max und Flocke“ stammt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Sieben- bis Zwölfjährige können in kindgerechten und spannenden Onlinespielen wichtige Verhaltensregeln in Notfällen erlernen, Ängste ab- und Selbstvertrauen aufbauen. Bei "Max und Flocke: Jagd auf Dr. Superschreck" gilt es darüber hinaus seine Geschicklichkeit in Fahrspielen zu beweisen, Fehler in Wimmelbildern zu finden und Quizfragen zu beantworten.

Quiz zu Tieren von WWF Junior

Können wir in Urlaub fahren, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Nein. Wer in Quarantäne ist - unabhängig ob Kind oder Erwachsener - darf keine Urlaubreise antreten. Die Quarantänezeit kann nicht durch einen freiwilligen Corona-Test verkürzt werden.

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.