Sprungziele
Seiteninhalt

Corona-FAQ für Eltern

Wie funktioniert der Schulbetrieb im Kreis Offenbach?

Das Corona-Kabinett des Landes hat auf Basis der aktuellen Entwicklungen entschieden, dass nach den Osterferien an den Schulen folgende Unterrichtsmodelle individuell umgesetzt werden:

    • Klassen eins bis sechs: Wechselunterricht (plus Notbetreuung)
    • ab Klasse sieben: Distanzunterricht
    • Abschlussklassen inklusive Q2: Präsenzunterricht

Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist die Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses. Dies gilt sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für Lehrkräfte. Der Nachweis kann entweder durch einen kostenfrei an den Schulen angebotenen Antigen-Schnelltest erbracht werden oder durch einen ebenfalls kostenlosen Bürgertest in einem externen Testzentrum. Letzterer darf zum Beginn des Schultages nicht älter als 72 Stunden alt sein. Schülerinnen und Schüler, die kein Testergebnis vorweisen können oder einen Test allgemein ablehnen, werden zuhause beschult. Von der Teilnahme am Präsenzunterricht können Erziehungsberechtigte ihre Kinder schriftlich abmelden. Für volljährige Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, sich selbst abzumelden.

Die Abiturprüfungen finden regulär ab dem 21. April 2021 statt. Alle Prüflinge erhalten vor jeder Prüfung eine freiwillige Testmöglichkeit. Wer dieses Angebot nicht wahrnehmen möchte, muss während der Prüfungen eine medizinische Maske tragen.

Die vorgenannten Entscheidungen hat das Land Hessen in einer Pressemitteilung näher ausgeführt. Die genauen Grundlagen sind auch in der ab dem 19. April 2021 gültigen Fassung der Corona-Einrichtungsschutzverordnung des Landes nachzulesen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt das Hessische Kultusministerium.

Impf-Registrierung für Lehrkräfte und Schulpersonal geöffnet

Lehrkräfte und Schulpersonal aller Schulformen können sich ab sofort individuell über das zentrale Landesportal für eine Corona-Schutzimpfung registrieren. Bislang waren nur Beschäftigte an Grund-, Sonder- und Förderschulen als Angehörige der zweiten Priorisierungsgruppe zugelassen. Wie das Hessische Ministerium des Innern und für Sport mitteilt, wurde das Angebot nun auch für alle weiteren Schulformen, die eigentlich in die dritte Priorisierungsgruppe fallen, vorgezogen und freigeschaltet. Mit diesem Schritt will die Landesregierung weiter zu einem reibungslosen Schulstart nach den Osterferien beitragen.

Weitere Informationen:

Hygienekonzepte der Schulen

Das Hessische Kultusministerium hat zum Schulstart einen Corona-Hygieneplan an alle Schulen in Hessen verschickt. Er beinhaltet unter anderem Maßnahmen zur persönlichen und zur Raumhygiene, zum Infektionsschutz in Pausen, beim Sport- und Musikunterricht, zum Schutz von Risikogruppen sowie Informationen zur Meldepflicht. Der Plan kann hier eingesehen werden:

Schulsport

Schulsport ist unabhängig einer Personenzahl erlaubt. Der Kreis Offenbach hat allerdings aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach der Sportunterricht an allen Schulen nur kontaktlos stattfinden darf. Kontaktlos bedeutet mit mindestens 1,5 Meter Abstand.

Mein Kind ist erkältet - darf es in die Kita oder Schule oder muss es zuhause bleiben?

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat dazu umfassende Informationen inklusive einer übersichtlichen Checkliste und einer Bescheinigung zur Wiederzulassung in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule nach überstandener Erkrankung herausgegeben:

Mein Kind hatte Kontakt zu einer Person, die Kontakt zu COVID-Erkrankten hatte. Was ist zu tun?

Ihr Kind hatte keinen direkten Kontakt mit einem COVID-Erkrankten. Nach dem Infektionsschutzgesetz besteht derzeit kein Anlass für eine regulatorische Maßnahme.

Was ist zu beachten?

      • Ihr Kind sollte verstärkt allgemeine Hygieneregeln einhalten.
      • Reduzieren Sie nach Möglichkeit Kontakte außerhalb der Familie, um Reiheninfektionen zu vermeiden.
      • Achten Sie bei Ihrem Kind auf Krankheitszeichen, wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, allgemeines Schwäche- oder Krankheitsgefühl. Sollten Sie bei Ihrem Kind Krankheitszeichen bemerken, kontaktieren Sie bitte zunächst Ihrem Hausarzt und anschließend das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach, Telefon 06074 8180-63707.

Für Sie besteht aktuell kein weiterer Handlungsbedarf. Für alle anderen Haushaltsmitglieder gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Sobald sich die Situation für Ihr Kind verändert, werden wir Sie informieren!

Mein Kind hatte direkten Kontakt zu einem COVID-Erkrankten. Was ist zu tun?

Das Gesundheitsamt prüft umgehend und sorgfältig, wie intensiv dieser Kontakt war und für jede Kontaktperson wird eine medizinische Einschätzung des individuellen Infektionsrisikos auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes vorgenommen. Bis dahin:

    • warten Sie bitte ab
    • bringen Sie Ihr Kind in häusliche Isolation
    • Ihr Kind sollte verstärkt allgemeine Hygieneregeln einhalten.
    • Kontakte zu anderen Personen – auch im Haushalt – sollten nach Möglichkeit reduziert werden, um eine Reiheninfektion zu vermeiden.
    • Achten Sie bei Ihrem Kind auf Krankheitszeichen, wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, allgemeines Schwäche- oder Krankheitsgefühl. Sollten Sie bei Ihrem Kind Krankheitszeichen bemerken, kontaktieren Sie bitte sofort das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach, Telefon 06074 8180-63707.

Wenn weitere Maßnahmen für Ihr Kind zu ergreifen sind, werden wir Sie schnellstmöglich persönlich kontaktieren und Ihnen ausführliche Informationen zukommen lassen. Bitte warten Sie unsere Informationen ab!

Weiterer Handlungsbedarf besteht für Sie momentan nicht. Für alle anderen Haushaltsmitglieder gibt es derzeit keine Einschränkungen.

Wie sieht der Hygieneplan in den Schulen aus?

Treten die Planungsszenarien des Hygieneplans für Schulen automatisch ab einer bestimmten 7-Tages-Inzidenz in Kraft?

Nein. Ob und ab wann die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden, entscheiden die zuständigen Stellen.

Gilt die Maskenpflicht an den Schulen, auch im Unterricht, für alle Kinder?

Ja. Ausnahmen sind im Einzelfall nur möglich, wenn das Kind aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung keine Maske tragen kann beziehungsweise darf.

Welche Hilfen gibt es für Studierende?

Studentinnen und Studenten, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz und teilweise durch eine Nebentätigkeit finanziert haben, die durch die Corona-Krise weggebrochen ist, können unter anderem einmalig einen Zuschuss von maximal 200 Euro erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Für die entsprechenden Nothilfefonds der Studierendenwerke stehen durch das Land Hessen 250.000 Euro zur Verfügung. Die schnelle Hilfe des Landes soll den betroffenen Studierenden zumindest etwas Zeit geben, sich nach anderen Finanzierungsquellen umzusehen.

Für die Auszahlung der Soforthilfe sorgen die hessischen Studenten- und Studierendenwerke. Das Geld wird diesen anteilig für die von ihnen betreuten Studierenden rasch zur Verfügung gestellt. Anträge können ab Ende April gestellt werden. Die Vergabekriterien sind auf der Homepage des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes einsehbar.

Überbrückungshilfen des Bundes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 30. April 2020 bekannt gegeben, dass es auch eine Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende geben wird. Sie können ab dem 8. Mai 2020 online ein in der Startphase zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Höhe kann bis zu 650 Euro im Monat betragen. Das Angebot steht ab dem 1. Juni 2020 auch ausländischen Studierenden – also Angehörigen von Drittstaaten und EU-Bürgern, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – offen. Insgesamt wird damit ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro aktiviert.

Darüber hinaus erhält das Deutsche Studentenwerk 100 Millionen Euro für die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe benötigen und keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes abrufbar.

Habe ich einen gesetzlichen Anspruch darauf, im Homeoffice zu arbeiten?

Arbeitgeber sind laut SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung des Bundes dazu angehalten, ihren Beschäftigten dringend Homeoffice anzubieten, wo immer es möglich ist. Das ist dann der Fall, wenn für die Arbeitsabläufe die Anwesenheit nicht zwingend erforderlich ist, zum Beispiel bei Bürotätigkeiten. Darüber hinaus kann eine entsprechende Option auch Teil eines Tarifvertrags oder einer Betriebsvereinbarung sein.

Bekomme ich weiter Lohn, auch wenn ich derzeit zuhause die Kinder betreuen muss?

Kinderkrankentage

Sind Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen, haben Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage, wenn sie ihre Kinder zuhause betreuen. Statt wie bisher 10 Kinderkrankentage stehen jedem Elternteil im Jahr 2021 20 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, insgesamt maximal 45 Tage. Bei Alleinerziehenden erhöht sich die Zahl von 20 auf 40 Tage pro Kind, maximal 90. 

Eine Erkrankung des Kindes ist anders als bisher keine Voraussetzung dafür, Kinderkrankentage in Anspruch zu nehmen. Es reicht, dass die Betreuungseinrichtung aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen oder der Präsenzunterricht ausgesetzt wurde oder dass empfohlen wird, die Betreuungsmöglichkeiten nur im Notfall wahrzunehmen. 

Unter diesen Umständen können Sie die zusätzlichen Kinderkrankentage bei Ihrer Krankenkasse beantragen, wenn

  • sowohl der Elternteil als auch das jeweilige Kind gesetzlich krankenversichert sind,
  • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
  • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Regelung gilt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für gewöhnlich im Homeoffice arbeiten.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt weitere Informationen und eine Musterbescheinigung für die Krankenkasse zur Verfügung.

Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Neben den zusätzlichen Kinderkrankentagen, können Eltern eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz geltend machen, wenn Ihr Kind zwölf Jahre alt oder jünger ist und wegen geschlossener Kindertagesstätten und Schulen zuhause betreut werden muss. Sie können dann gegebenenfalls vom Staat 67 Prozent Ihres Nettolohns, höchstens 2016 Euro pro Monat, erhalten. Die Regelung gilt für einen Betreuungszeitraum von bis zu zehn Wochen, für Alleinerziehende bis zu 20 Wochen.

Voraussetzungen für die Auszahlung sind, dass

  • Sie erwerbstätige Sorgeberechtigte beziehungsweise erwerbstätiger Sorgeberechtigter für Kindern bis zum 12. Lebensjahr sind oder für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind.
  • die eigene Betreuung der Kinder aufgrund der Schließung erforderlich und daher keine Berufsausübung möglich ist,
  • eine andersweitig zumutbare Betreuung (etwa durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung der Einrichtungen) nicht zur Verfügung steht. Risikogruppen, etwa die Großeltern des Kindes, müssen dazu nicht herangezogen werden.

Zu beachten gilt auch, dass der Lohnersatz nicht gezahlt wird, wenn es andere Möglichkeiten gibt, Ihrer Tätigkeit vorübergehend bezahlt fernzubleiben, etwa durch Abbau von Zeitguthaben.

Die Regelung gilt nicht für Zeiten, in denen die Betreuungseinrichtung wegen der Schulferien ohnehin geschlossen wäre und ist befristet bis zum 31. März 2021.

Ansprüche auf Kurzarbeitergeld gehen dem Anspruch vor. 

Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der sich das Geld bei der zuständigen Landesbehörde erstatten lassen kann. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Vorschuss zu beantragen. Die Abwicklung hat das Regierungspräsidium Darmstadt übernommen. Anträge können ab sofort auf dem Infoportal IfSG gestellt werden. 

Mehr Informationen gibt es im Überblick über das Sozialschutz-Paket auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie auf der Infoseite zum Entschädigungsanspruch.

Welche Regelung gibt es zu den Kinderkrankentagen?

Sind Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen, haben Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf zusätzliche Kinderkrankentage, wenn sie ihre Kinder zuhause betreuen. Statt wie bisher 10 Kinderkrankentage stehen jedem Elternteil im Jahr 2021 20 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, insgesamt maximal 45 Tage. Bei Alleinerziehenden erhöht sich die Zahl von 20 auf 40 Tage pro Kind, maximal 90. 

Eine Erkrankung des Kindes ist anders als bisher keine Voraussetzung dafür, Kinderkrankentage in Anspruch nehmen zu können. Es reicht, dass die Betreuungseinrichtung aufgrund einer behördlichen Anordnung geschlossen oder der Präsenzunterricht ausgesetzt wurde oder dass empfohlen wird, die Betreuungsmöglichkeiten nur im Notfall wahrzunehmen. 

Unter diesen Umständen können Sie die zusätzlichen Kinderkrankentage bei Ihrer Krankenkasse beantragen, wenn

    • sowohl der Elternteil als auch das jeweilige Kind gesetzlich krankenversichert sind,
    • das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen ist,
    • keine andere im Haushalt lebende Person das Kind beaufsichtigen kann.

Die Regelung gilt auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die für gewöhnlich im Homeoffice arbeiten.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt weitere Informationen und eine Musterbescheinigung für die Krankenkasse zur Verfügung.

Was ist der Notfall-Kinderzuschlag (Notfall-KiZ) und was muss ich dazu wissen?

Der Notfall-Kinderzuschlag des Bundesfamilienministeriums soll Eltern mit kleinem Einkommen und ihre Kinder während der aktuellen Situation mit bis zu 185 Euro pro Kind unterstützen. Der KiZ richtet sich an Alleinerziehende und Familien, deren Verdienst zwar für ihre eigene, aber nicht für die Vorsorgung der gesamten Familie reicht. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie...

  • Kurzarbeitergeld erhalten,
  • selbstständig sind und durch die aktuelle Situation keine oder nur geringere Einnahmen haben
  • weniger Bezüge durch entfallene Überstunden haben
  • Arbeitslosen- oder Krankengeld beziehen.

Lag der Berechnung bislang das Durchschnittseinkommen der vergangenen sechs Monate zu Grunde, ist es für den Notfall-KiZ nur noch ein Monat. Vermögen wird dabei nur noch in Ausnahmefällen berücksichtigt. Die Notfall-Regelung tritt am 1. April 2020 in Kraft und gilt befristet bis zum 30. September 2020.

Ob Sie Anspruch auf den Kinderzuschlag haben, lässt sich mit wenigen Klicks online mit dem KiZ-Lotsen ermitteln.

Der Antrag auf den Kinderzuschlag lässt sich anschließend ebenfalls online stellen.

Weitere Informationen zum Kinderzuschlag bietet die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Homepage an.

Wie erkläre ich meinen Kindern die aktuelle Corona-Situation am besten?

Tipps, wie Eltern und Bezugspersonen mit Kindern über deren Sorgen hinsichtlich Corona sprechen und gegebenenfalls am besten die häusliche Quarantäne gestalten, stehen unter anderem in einem Infoblatt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Wir leben getrennt und teilen uns das Sorgerecht. Darf mein Kind zu seinem anderen Elternteil und darf ich es dorthin bringen?

Ja. Die Verordnung nimmt die Begleitung und Betreuung minderjähriger Personen von entsprechenden Verboten aus, sodass das Sorgerecht wahrgenommen werden kann. Allerdings darf keiner der Beteiligten unter Quarantäne stehen.

Sind Spielplätze noch geschlossen?

Nein. Auf den Anlagen sind aber die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Wir müssen in häusliche Quarantäne - welche Tipps gibt es, Kindern die Situation zu erklären?

Tipps, wie Eltern und Bezugspersonen mit Kindern über deren Sorgen hinsichtlich Corona sprechen und gegebenenfalls am besten die häusliche Quarantäne gestalten, stehen unter anderem in einem Infoblatt des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Beschäftigungstipps für Kinder

Die Corona-Pandemie trifft auch die Jüngsten der Gesellschaft hart. Für Eltern bedeutet das, die Kinder zuhause bei Laune halten zu müssen. Damit die Ideen mit der Zeit nicht ausgehen, sind auf dieser Seite Links zusammengestellt, um Jungen und Mädchen jeden Alters spannend und lustig zu beschäftigen.

Wer darüber hinaus noch Tipps braucht, wie er seinen Kindern die aktuelle Corona-Situation erklären soll, findet in der Broschüre des BBK ebenso Anregungen, wie beispielsweise in vielen Online-Videos. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey beantwortet Kinderfragen zu Corona auch persönlich in einem YouTube-Interview mit Familienadler Freddi.

Tipps, wie man kleinere Streitereien lösen kann, erklärt Checker Tobi Kindern in diesem Video.

Wer sich mit der Situation aber überfordert fühlt und Hilfe benötigt oder merkt, dass seine Kinder sich dringend ihre Sorgen von der Seele reden müssen, sollte nicht zögern, sich an Angebote wie die Nummer gegen Kummer zu wenden: 116 111 (Kinder- und Jugendtelefon) beziehungsweise 0800 1110550 (Elterntelefon)

Spannende Lernangebote

Corona-Infos für Kinder

Das ZDF hat in seiner Mediathek verschiedene Videos und Texte rund um das Coronavirus zusammengestellt - kindgerecht aufbereitet von der Sendung logo!. Auch die Zeitschrift Geolino bietet eine Infoseite für Kinder zum Thema.

Zu Hause lernen

    • Auf der Internetseite von Planet Wissen finden sich Videobeiträge aus Fernsehsendungen sowie Hintergrundinformationen zu Themen aus 15 verschiedenen Schulfächern. Zum Teil sind auch Arbeitsblätter zu den Angeboten auf der Seite von Planet Schule abrufbar.
    • Auf der Internetseite Schlaukopf.de - Lernen kann Spaß machen! lässt sich kostenlos mit mehr als 80 000 interaktiven Fragen lernen.
    • Die Internetseite Grundschulkönig bietet kostenlose Arbeitsblätter für die Grundschule.
    • Die Internetseite Übungskönig bietet kostenlose Arbeitsblätter für Gymnasium und Realschule.
    • Die Internetseite Lernwolf.de bietet ebenfalls kostenlose Übungsblätter.
    • Die Lernapp Anton bündelt Übungen nach Klassenstufen und Fächern sortiert, von der ersten Klasse bis zur Oberstufe. 

Digitales Lernen im virtuellen Klassenzimmer des ZDF

Das ZDF hat auf seiner Homepage ein umfangreiches Angebot an Lernvideos und -sendungen hinterlegt. Die Angebotspalette erstreckt sich dabei von der Vorschule bis zur Oberstufe und deckt die unterschiedlichsten Fächer- und Wissensgebiete ab.

Schule daheim - online lernen

Auch der BR hat ein Onlineklassenzimmer in seiner Mediathek eröffnet, mit Video-Lernangeboten für jedes Alter und zu den wichtigsten Fächern.

Kostenloser Zugang zu digitalen Medien

Die Büchereien und Bibliotheken sind derzeit geschlossen. Aus diesem Grund bieten viele ihre virtuellen Angebote wie E-Books und Hörbücher bis zur Wiederöffnung kostenlos an. Fragen Sie hierzu einmal telefonisch oder per E-Mail bei Ihrer Bücherei oder Bibliothek nach.

Die Stiftung Lesen bringt mit ihrer kostenlosen App einfach vorlesen! wöchentlich neue Geschichten aufs Smartphone, Tablet oder den PC. Kinder ab drei, fünf oder sieben Jahren bekommen so neue Lesevorschläge. Auch für Kleinkinder unter drei Jahren gibt es auf derWebsite einen Bereich.

Live-Streams von Tieren, Tierparks und Zoos

Was machen Tiere eigentlich den ganzen Tag? Antworten liefern die kostenlosen Live-Streams, die vielerorts angeboten werden und tolle Einblicke liefern.

Weitere Webcams mit den verschiedensten Tieren sind auf der Seite von Tierwebcams.de abrufbar.

Museen und andere Kulturangebote online entdecken

Museum für Kommunikation Frankfurt

Auf einer eigenen Kinderseite bietet das Museum für Kommunikation Frankfurt neben Bastelideen rund um das Thema Kommunkation auch spannende Tipps für Experimente und sogar einen Kurs zum Thema Programmieren (ab 10 Jahre) an. 

Senckenberg Museum Frankfurt

Über das Googleangebot Arts and Culture sind virtuelle Rundgänge durch das Naturkundemuseum Senckenberg möglich. Das ist nicht nur für die Kleinen interessant.

Städel Museum Frankfurt

Imagoras - die Rückkehr der Bilder ist ein Onlinegame für Kinder, das durch die Kunstgeschichte führt und vom Städel Museum entwickelt wurde. Geeignet ist es für Kinder ab acht Jahren.

Tägliche Vorlesestunde, Hörspiele und Podcasts für Kinder

Vorlesestunde für Kinder im Livestream der Wuselstunde

Aus dem Hackathon der Bundesregierung #wirvsvirus ist unter unter anderem "Die Wuselstunde" hervorgegangen. Zweimal täglichen gibt es auf der Internetseite Vorlesestunden im Livestream: um elf Uhr für Vier- bis Siebenjährige, um 15 Uhr für Sieben- bis Zehnjährige.

Kinderhörspiele und Wissenspodcasts für Kinder des Kinderradios Mikado

Vom Meisterdetektiv Kalle Blomquist über Märchenkuddelmuddel bis hin zur zehnteiligen spannenden Reise einer Klasse durchs Sonnensystem - auf der Interseite des Kinderradios Mikado gibt es für Jungen und Mädchen eine Menge anzuhören. Neben Hörspielen sind aber auch kindgerechte Wissenspodcasts mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu finden.

Hörspiele und Hörgeschichten für Kinder vom WWF

Das WWF bietet auf seiner Junior-Seite drei tierische Hörgeschichten für Kinder an:

Hörportal für Kinder - Ohrka.de

    • Ohrka.de - das hochwertige Hörportal für Kinder - Gemeinnützig, kostenlos und werbefrei.

Virtuelle Sportstunde und Bewegungsangebote für Kinder

Mitmachprogramm bringt Familien in Bewegung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter dem Titel "Kinder stark machen" auch ein Mitmachprogramm gestartet. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt es mehrere Videos, die die ganze Familie in Bewegung bringen sollen.

Tägliche Sportstunde per Video

Alba Berlin bietet auf seinem YouTube-Kanal montags bis freitags Sportübungen für Kinder an. Es gibt dabei sowohl spezielle Mitmachaktionen für Kita-Kinder als auch für Jungen und Mädchen in der Grundschule und in der Oberschule.

Kitu-App: Gemeinsam spielen und bewegen

Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg bietet die kostenfreie “Kitu-App“ an. Familien erhalten durch sie kreative und lustige Anregungen für gemeinsame Bewegungszeiten im Alltag. Gefördert werden dabei Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die bunte App steht im App Store beziehungsweise im Google Play Store zum Download zur Verfügung. 

TanzAlarm beim KiKA

Der Kinderkanal KiKA erklärt in einem Video die Tanzsschritte zum TanzAlarm-Song “A-E-I-O-U“ und macht sogar einen Wettbewerb daraus.

Rätsel und Quiz für Kinder

"Die beste Klasse Deutschlands - Das Quiz" des KiKA

In der Sendung "Die beste Klasse Deutschlands" treten im Kinderkanal regelmäßig Schülerinnen und Schüler gegeneinder an und testen ihr Wissen. Hunderte der Fragen gibt es auch im Online-Quiz zum Nachspielen.

Interaktive Schnitzeljagd durch Deutschland

Planet Schule schickt Kinder mit “2 durch Deutschland - das Spiel“ auf eine Tablet-geeignete Schnitzeljagd durch alle Bundesländer.

Spannende Onlineabenteuer von "Max und Flocke"

Die Internetseite für Kinder “Max und Flocke“ stammt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Sieben- bis Zwölfjährige können in kindgerechten und spannenden Onlinespielen wichtige Verhaltensregeln in Notfällen erlernen, Ängste ab- und Selbstvertrauen aufbauen. Bei "Max und Flocke: Jagd auf Dr. Superschreck" gilt es darüber hinaus seine Geschicklichkeit in Fahrspielen zu beweisen, Fehler in Wimmelbildern zu finden und Quizfragen zu beantworten.

Quiz zu Tieren von WWF Junior

Können wir in Urlaub fahren, wenn mein Kind in Quarantäne ist?

Nein. Wer in Quarantäne ist - unabhängig ob Kind oder Erwachsener - darf keine Urlaubreise antreten. Die Quarantänezeit kann nicht durch einen freiwilligen Corona-Test verkürzt werden.

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.