Kreishaushalt genehmigt

Die Haushaltssatzung des Kreises Offenbach für das Haushaltsjahr 2026 ist durch das Regierungspräsidium Darmstadt ohne Auflagen genehmigt worden. Wie erwartet wird die finanzielle Leistungsfähigkeit des Kreises weiterhin als angespannt eingeschätzt. Dies beruht auf dem fehlenden Ausgleich im Finanzhaushalt 2026 und der Finanzplanung 2027 sowie dem negativen ordentlichen Ergebnis 2026, ergänzt um bestehende investive Schulden.

„Auch wenn die Aufsichtsbehörde den Haushalt für das laufende Jahr ohne Auflagen genehmigt hat, so werden wir nach wie vor unseren Kurs einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung fortsetzen“, unterstreicht der Erste Kreisbeigeordnete Carsten Müller mit Blick auf die Haushaltsgenehmigung. „Das Regierungspräsidium bestärkt uns in den Anstrengungen, zu konsolidieren. Wir überprüfen auch in Zukunft kritisch, ob vorgehaltene und neu beabsichtigte Leistungen beziehungsweise Standards – konsumtiv wie investiv – unter den Gesichtspunkten ‚pflichtig‘ und ‚freiwillig‘ notwendig sind. Zusätzlich werden wir Entgelte, Gebühren und Beiträge laufend bezüglich des Kostendeckungsgrads beurteilen und gegebenenfalls anpassen.“

„Mit der Haushaltsgenehmigung können wir nun die anstehenden Projekte umsetzen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Carsten Müller in seiner Funktion als Kämmerer. „Dennoch dürfen wir unseren Konsolidierungskurs nicht verlassen, denn unser Haushalt sieht keinerlei finanziellen Spielraum vor.“

Der Haushaltsplan 2026 des Kreises Offenbach ist auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-offenbach.de/Haushaltsplan abrufbar.